Reliquien – heute verschämt versteckt und in Museen abgeschoben – prägten das gesamte Mittelalter hindurch den christlichen Glauben und das alltägliche Leben der Menschen. Reliquien waren begehrte Handelsgüter und trieben Künstler zu Höchstleistungen bei der Reliquiarherstellung an. Sie waren der Grund für zahllose Kirchenneubauten (z.B. für den Markusdom in Venedig) und halfen gleichzeitig, diese Projekte zu finanzieren. Sie veranlaßten die Menschen zu Pilgerreisen. Somit gaben Reliquien den Anstoß für eine Verbesserung der mittelalterlichen Infrastruktur und standen am Beginn etlicher Märkte. In diesem Buch werden die wirtschaftlichen Auswirkungen des Reliquienkultes in spannender Art und Weise erstmalig vor dem Hintergrund der mittelalterlichen Mentalität und des entstehenden Kapitalismus beschrieben.
Seit Jahrzehnten stehen wir vor dem Rätsel des "Finetunings" und des Anthropischen Prinzips. Das Universum scheint wie für den Menschen gemacht. Das Modell vom "Urknall" selbst ist eine einzige denkerische Herausforderung, entstammt doch alles, aus dem unser Universum besteht - Materie und Energie -, aus einem unvorstellbar kleinen Bereich, um Zehnerpotenzen kleiner als ein Atomradius, hinter dem Raum und Zeit verschwimmen zum "Quantenschaum" und dem ominösen Multiversum. Eine legitime Idee des Multiversum ist die Sprossung auseinander hervorgehender Universen. So könnte unser Universum aus einem Mutteruniversum stammen, das viele kosmische Dekaden älter ist als unseres und entsprechend weiter entwickelt. Der Autor vertritt die Spekulation, dass in dieser Abfolge von Universen Evolution stattgefunden hat, bei der das Auftauchen von Intelligenz und ihre Vernetzung eine immer bedeutendere Rolle spielte. Sobald Intelligenz zum entscheidenden Entwicklungsfaktor wird, tritt an die Stelle des Zufalls die planvolle Entwicklung. Deswegen könnte der Urknall generiert worden sein von einer hochstehenden außerkosmischen Zivilisation und das Finetuning eine natürliche Erklärung finden. In diesem Fall wäre freilich auch die Entwicklung von Leben alles andere als ein Zufall, sondern von unseren Erzeugern beabsichtigt. Gibt es Hinweise auf eine intentionale Erzeugung unserer Welt, so dürfte dies religiöse, theologische und philosophische Fragen in der Gegenwart neu beleben. Denn wer auch immer eine solche gottähnliche Macht besaß, unser Weltall zu formen, verfolgt auch bestimmte Absichten. Wir sollten dann davon ausgehen, dass die Entwicklung unseres Universums nicht dem Zufall folgt, sondern von der Tendenz her ausgerichtet ist auf Leben, Bewusstsein, kulturelle Evolution und schließlich dem Erreichen der technischen Phase, jener Epoche, die wir gerade betreten haben. Leben dürfte eine verbreitete Erscheinung im Universum sein. Der Autor geht auf aktuelle astronomische Erkenntnisse ein (Exoplaneten). Denn unsere Erzeuger wollten offenbar zum frühest möglichen Zeitpunkt bereits Leben zulassen, gewiss nicht nur auf der Erde. Denn ihre Absicht geht nur auf, falls an möglichst vielen Orten im Universum Leben entsteht, damit es sich zu gegebener Zeit vernetzen kann, um die Linie der Leben ermöglichenden Universen fortzusetzen.
Die paradiesische Insel Shaíria liegt seit einer Naturkatastrophe in Schutt und Asche. Auf ihr leben die Bürger der Stadt Dark City ohne jedes Sonnenlicht, eingeschlossen innerhalb eines riesigen Mauerrings, den sie unter Todesdrohung niemals verlassen können. Und der geheimnisvolle König Shaírias, der Einzige, der weiß, wo der Schlüssel zum großen Ost-Tor ist, bleibt verschollen. Doch fünf Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten wurden auserwählt, um sich auf die Suche nach diesem König zu machen und ihm das letzte Buch der Prophetie und das flammende Schwert zu geben, damit er das Licht nach Dark City zurückbringen und das verlorene Paradies wiederherstellen kann. Drakar der Zweite, der über Dark City herrscht und dessen Bewohner knechtet, setzt indessen alles daran, den Erfolg der fünf Jugendlichen zu verhindern. Er spürt sie auf, und gerade in dem Moment, als sie es am wenigsten erwarten, geraten sie in einen bösen Hinterhalt. Ein Krieg ist nicht mehr aufzuhalten, und in der weiten Ebene vor dem großen Ost-Tor kommt es schließlich zur alles entscheidenden Schlacht...
Wer Kultur und Lebenswelt des Mittelalters kennt, kann die eigene Herkunftsgeschichte begreifen!
Der in Indien entstandene und in Tibet ausgeformte tantrische Buddhismus ist bei uns vor allem für seine sexuellen Praktiken bekannt, die erotische Leidenschaft in spirituelle Ekstase transformieren sollen. Die Frau spielt dabei keineswegs eine untergeordnete nur dienende Rolle. Ob als Weisheitsgefährtin der oft verheirateten tantrischen Meditationsmeister, ob als erleuchtete weibliche Gurus, ob als »Erleuchterinnen« (Dākinīs) in der Erfahrung subtiler Bereiche der Wirklichkeit – die Frau leistet mit ihren besonderen Stärken und Fähigkeiten einen unverzichtbaren Beitrag zur spirituellen Entwicklung. »Erleuchtung durch Ekstase« basiert ebenso auf eigenen Erfahrungen der Autorin Miranda Shaw wie auf rigoroser wissenschaftlicher Forschung. Shaw betrieb unter zum Teil widrigsten Umständen Feldstudien in Indien, Nepal und Ladakh, wurde von einem tibetischen Meister in die Praxis des tantrischen Buddhismus eingeführt und arbeitete bei ihren Quellenstudien mit führenden tibetischen Lamas und Gelehrten zusammen – unter anderem mit dem Dalai Lama, Lati Rinpoche, Sharmapa Rinpoche und Dilgo Khyentse Rinpoche sowie mit westlichen, japanischen und chinesischen Gelehrten wie den Professoren Robert F. Thurman, Masatoshi Nagatomi und Tu Wei-ming. Von der buddhistischen Zeitschrift Tricycle erhielt sie für dieses Buch den »Tricycle Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der buddhistischen Forschung«. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Die Reihe Studia Linguistica Germanica (SLG), 1968 von Ludwig Erich Schmitt und Stefan Sonderegger begründet, ist ein renommiertes Publikationsorgan der germanistischen Linguistik. Die Reihe verfolgt das Ziel, mit dem Schwerpunkt auf sprach- und wissenschaftshistorischen Fragestellungen die gesamte Bandbreite des Faches zu repräsentieren. Dazu zählen u. a. Arbeiten zur historischen Grammatik und Semantik des Deutschen, zum Verhältnis von Sprache und Kultur, zur Geschichte der Sprachtheorie, zur Dialektologie, Lexikologie/Lexikographie, Textlinguistik und zur Einbettung des Deutschen in den europäischen Sprachkontext.
Eines Nachts lernt Kato ein wunderschönes Mädchen in einer Bar kennen, doch bald schon merkt er, dass sie ein Engel ist, den allerdings nur auserwählte Menschen sehen können. Sie bleibt eine Zeit lang bei ihm, doch schon bald verschwindet sie, um Anderen zu helfen. Mizuho denkt oft an Selbstmord, doch als der Engel in ihr Leben tritt, fasst sie neuen Mut. Die kleine Chi wird von ihrer allein erziehenden Mutter vernachlässigt, doch der Engel kümmert sich um das Mädchen und gibt der kleinen Familie neue Hoffnung. >Angel

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