Jede Familie hat ihre Geheimnisse ... ... aber manchmal entwickelt das Verschweigen eine zerstörerische Kraft. In einer norwegischen Küstenstadt findet in einer nebligen Julinacht eine große Party statt. Jenny Brodal wird 75, und ihre Tochter Siri hat gegen den Willen ihrer Mutter ein Fest organisiert. Die weiße Holzvilla auf einer Anhöhe leuchtet in die Nacht, während die Gäste eintreffen und Jenny in ihrem Zimmer sitzt und nach zwanzigjähriger Abstinenz wieder zu trinken beginnt ... Wie jedes Jahr verbringen Siri, die in Oslo und an der Küste ein Restaurant führt, und ihr Mann Jon den Sommer hier, nur haben sie diesmal ein Kindermädchen für ihre beiden Töchter engagiert, weil Jon keine Zeit hat, sich um Liv und Alma zu kümmern: Er ist Schriftsteller und muss endlich sein überfälliges neues Buch abschließen. Mille, das Kindermädchen, ist 19 Jahre alt und hat vor, in diesem Sommer eine andere zu werden. Doch dann verschwindet Mille spurlos in dieser Nacht. Jeder aus der Familie hatte eine eigene Beziehung zu Mille, die er vor den anderen verbirgt. Ihr rätselhaftes Verschwinden rührt aber auch andere, tiefe Gefühle auf, nie vergessene Verletzungen, nie gelebte Sehnsüchte, Ängste und Unsicherheiten. Behutsam dringt Linn Ullmann in die Geschichte ihrer Figuren vor, trägt Schicht um Schicht der Fassade ab, bis wir ihnen so nahe kommen, dass wir verstehen, warum sie lügen und Alpträume haben, warum sie feige sind oder gemein. Sie bringt sie uns so nahe, dass wir uns selbst in ihnen erkennen.
„Ich töte Menschen, weil es mir so viel Spaß macht.“ Jahrelang versetzte ein als Zodiac berühmt gewordener Serienkiller Kalifornien in Angst und Schrecken und spielte mit der Polizei ein grausames Katz-und-Maus-Spiel. Regisseur David Fincher (Se7en, Fight Club) verfilmt die Geschichte einer unglaublichen Mordserie mit u. a. Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr. und Gary Oldman.
Bd. 6 betr. u.a. die deutsche Kulturpropaganda in Bern während des Ersten Weltkriegs.
Richard Rohrs Buch über die spirituelle Dimension des Älter- und Reiferwerdens: Was ist von Bedeutung auf der Lebensreise? Während Menschen in der ersten Hälfte in Beruf und Partnerschaft an der »Form" ihres Lebens arbeiten, rückt in der zweiten Lebenshälfte dessen »Inhalt" in den Mittelpunkt. Darüber entscheiden nicht zuerst Altersstufen, sondern vor allem Erfahrungen des Loslassens und wie wir damit umgehen - auf dem Weg zu unserem »wahren Selbst".
Die musikalische Landschaft in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Unsere Kultur als Ganzes bricht um und tragt sehr eilige Zuge. Ist der Erlebnismensch mit seinem Prinzip der totalen Individualisierung in einen Strudel geraten? Hat sich der Mensch unversehens in die geistige Nachfolge des Sisyphus begeben und ist im Begriff, als Gefesselter in die Holle des Tantalus abgefuhrt zu werden? Und schliesslich: Wie wird die Kirche mit diesem vollig veranderten Gebaude fertig?<BR> Diese Aufsatzsammlung ist der Versuch, die Probleme unserer Zeit als Chance zu begreifen und als soziologische Notwendigkeit zu definieren. Sie will einen interdisziplinaren Beitrag leisten zum Dialog zwischen Kirche und Kultur, der wieder in Gang kommen muss, wenn die Kirche nicht versickern will. Popularmusik und Jugendkultur(en) spielen in dieser Diskussion eine grundlegende Rolle, denn nicht die Theologie steht heute auf dem Prufstand, vielmehr ihr Lebensstil, ihr kultureller Habitus."
John Henry Newman wurde am 21. Februar 1801 in Lon-don geboren und starb am 12. August 1890 in Birmingham. Mit 15 Jahren erlebte er eine Umwandlung seiner Person, die ihn zu einem einzigartigen Homo religiosus machte. Am 25. Mai 1825 empfing er die anglikanischen Weihen. Im Bewu�tsein seiner Sendung f�r England schlo� er sich 1833 mit einigen Freunden der Oxfordbewegung an und vertrat dabei den Standpunkt der Via Media, die einen Weg zwischen Rom und Wittenberg suchte: Es erwachte in mir der Gedanke, ich h�tte eine Sendung zu erf�llen. (Apologia 1, 14) Zweifel an der anglikanischen Kirche kamen Newman durch das Studium der fr�hen Kirchengeschichte. Er konvertierte am 8. Oktober 1845. Im Jahr 1847 empfing er in Rom die Priesterweihe und schlo� sich dem Oratorium des Filippo Neri an. Durch seine Autobiographie Apologia pro Vita Sua 1864 errang er auf allen Seiten hohes Ansehen, selbst bei den Anglikanern. Papst Leo XIII. ernannte ihn 1879 zum Kardinal und anerkannte damit seine Person und sein Werk auf ungew�hnliche Weise.

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