Outspoken, professional and fearless, Lt. Col. John Paul Vann went to Vietnam in 1962, full of confidence in America's might and right to prevail. He was soon appalled by the South Vietnamese troops' unwillingness to fight, by their random slaughter of civilians and by the arrogance and corruption of the US military. He flouted his supervisors and leaked his sharply pessimistic - and, as it turned out, accurate - assessments to the US press corps in Saigon. Among them was Sheehan, who became fascinated by the angry Vann, befriended him and followed his tragic and reckless career. Sixteen years in the making, A Bright Shining Lie is an eloquent and disturbing portrait of a man who in many ways personified the US war effort in Vietnam, of a solider cast in the heroic mould, an American Lawrence of Arabia. Blunt, idealistic, patronising to the Vietnamese, Vann was haunted by a shameful secret - the fact that he was the illegitimate son of a 'white trash' prostitute. Gambling away his career, Vann left the army that he loved and returned to Vietnam as a civilian in the pacification programme. He rose to become the first American civilian to wield a general's command in war. When he was killed in 1972, he was mourned at Arlington cemetery by leading political figures of the day. Sheehan recounts his astonishing story in this intimate and intense meditation on a conflict that scarred the conscience of a nation.
Hisham Matar wuchs als Kind in Libyen auf, doch die Diktatur unter Gaddafi hat seine Familie früh zerstört. Er selbst lebt seit langem in England, sein Vater wurde in das berüchtigtste Gefängnis von Libyen verschleppt. In dem kurzen Zeitfenster nach Gaddafis Sturz und vor dem neuen Bürgerkrieg kehrt Hisham Matar in seine Heimat zurück, um endlich vor Ort nach seinem Vater zu suchen. Sein Buch ist ein bewegendes Dokument.
Thomas Fowler verfolgt das Kriegsgeschehen in Vietnam 1952 aus sicherer Distanz. Auf der Terrasse des berühmten Hotel Continental in Saigon lernt er den jungen Amerikaner Aldon Pyle kennen, der für eine medizinische Hilfsorganisation nach Asien gekommen ist. Fowler, der alternde Journalist, und Pyle verstehen sich gut, bis Pyle sich in dessen schöne Geliebte Phuong verliebt, die fortan zwischen den beiden Männern hin- und hergerissen ist. Als in Saigon Plastikbomben explodieren, schöpft Fowler den Verdacht, dass die Chemikalien, die Pyle ins Land schmuggelt, vielleicht doch nicht nur medizinischen Zwecken dienen. Greenes großer Roman über die wichtigen Fragen des Lebens in der neuen Übersetzung von Nikolaus Stingl.
Es war ein Krieg, der mit einer Lüge begann und mittels fortgesetzter Lügen in die Länge gezogen wurde; er war weder aus der Luft noch am Boden zu gewinnen, egal, wie viele zusätzliche Truppen ins Feld geschickt wurden; er war von Kriegsgräueln und Kriegsverbrechen, von Folter, Gefangenenmord und Massakern gekennzeichnet, ging mit einer faktischen Aufhebung des internationalen Kriegsrechts einher und wurde trotz des Wissens um die Unerreichbarkeit seiner Ziele Jahr um Jahr fortgesetzt. Die Rede ist vom Vietnamkrieg der Jahre 1965 bis 1975, der in der historischen Rückschau wie ein "Schwellenkrieg" zwischen dem 20. und 21. Jahrhundert erscheint. Gestützt auf bisher unbekannte Quellen aus amerikanischen Archiven, rekonstruiert Bernd Greiner die Geschichte des längsten und gewalttätigsten Krieges nach 1945. Dabei wird deutlich, warum ein Krieg ohne Fronten im Desaster enden musste und weshalb dennoch zehn Jahre vergingen, ehe eine im Grundsatz verfehlte Politik korrigiert werden konnte - und welche Erbschaft aus dieser Zeit bis heute nachwirkt.
»Die Jäger, 1957 erschienen, ist der erste Roman von Salter und zugleich einer der prägnantesten Nachweise seines Talents. Der Roman ist autobiographisch und stützt sich auf Salters Erfahrungen als Kampfflieger im Koreakrieg. Während auf dem Boden ein schwerer Bürgerkrieg herrscht, wetteifern die Piloten in der Luft in ihren Kampfeinsätzen um die begehrten fünf Kills - den gültigen Nachweis dafür, dass man ein >As
Arkansas, 18. September 1980, abends: Bei Routinearbeiten an einer gefechtsbereiten Titan-II-Rakete rutscht einem Arbeiter ein Schraubenschlüssel aus der Hand. »O Mann, das ist nicht gut”, ist sein erster Gedanke. Das Missgeschick führt zu einer Kettenreaktion, der größte je gebaute Atomsprengkopf droht zu explodieren ... Weltweit sind Tausende von Atomsprengköpfen stationiert. Viele von ihnen werden rund um die Uhr gefechtsbereit gehalten, damit sie innerhalb einer Minute starten und eine unvorstellbare Verwüstung anrichten können. Was das für die Soldaten in den unterirdischen Bunkern heißt und welche Gefahren von den scharfen Atomwaffen ausgehen, ist uns kaum bewusst. Der Journalist und Bestseller-Autor Eric Schlosser deckt in diesem zeithistorischen Thriller auf der Grundlage von geheimen Unterlagen des Verteidigungsministeriums und Interviews mit Augenzeugen einen dramatischen Unfall in einem Atomwaffensilo der USA auf, der um ein Haar mehrere amerikanische Großstädte vernichtet hätte. In diesen Krimi einer am Ende gerade noch gelungenen Rettung flicht er die Geschichte der amerikanischen Atomrüstung ein. Er erzählt, wie Raketen und Sprengköpfe rund um die Uhr abschussbereit gehalten werden und wie die Menschen ticken, die ihr Leben für die Sicherheit der Massenvernichtungswaffen einsetzen. Eine spektakuläre Geschichte des Kalten Krieges und der Atomrüstung «von unten»: aus der Sicht der Soldaten in den Silos, die mit einem falschen Handgriff die Apokalypse auslösen können. «Atemberaubend, ... mitreißend ... Eric Schlosser verbindet profunde Informationen mit der Erzählung haarsträubender Details zu zahlreichen Unfällen und zeigt, dass auch die besten Kontrollsysteme nicht menschlichen Fehlern, Missgeschicken und der wachsenden technologischen Komplexität gewachsen sind.» Publisher’s Weekly »Ebenso anschaulich wie erschütternd ... Eine umfassende und beunruhigende Untersuchung über die Illusion der Sicherheit von Atomwaffen.” Kirkus Reviews «Die weltweiten Atwomwaffenarsenale sind nicht so sicher, wie sie sein sollten – das ist die Botschaft dieses faszinierenden und aufwühlenden Buches.» Lee H. Hamilton, ehemaliger Kongress-Abgeordneter der USA und Co-Vorsitzender der Blue Ribbon Commission on America’s Nuclear Future
"Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage" ist ein Buch von Theodor Herzl, mit dem er versuchte, eine jüdische Antwort auf die damals so genannte Judenfrage aufzuzeigen. Es erschien 1896 in Leipzig und Wien in der "M. Breitenstein's Verlags-Buchhandlung", nachdem "Cronbach" in Berlin und "Duncker & Humblot" eine Publikation abgelehnt hatten. Herzl schrieb es unter dem Eindruck der Dreyfus-Affäre; er beendete das Manuskript am 17. Juni 1895.
Während im Westen Abertausende für ein Ende der Gewalt in Vietnam demonstrierten, mussten sich am anderen Ende der Welt junge Männer in einem Krieg behaupten, dessen Gründe ihnen niemand erklären konnte. Karl Marlantes, der Autor dieses Romans, war einer von ihnen. Dies ist die Geschichte von Second Lieutenant Waino Mellas, der 1969 im Alter von 19 Jahren nach Vietnam kommt und dort mit seinen Männern den Befehl erhält, einen abgelegenen Hügel an der Grenze zu Laos und Nordvietnam zu einer Feuerunterstützungsbasis auszubauen. Die Soldaten taufen die in kalten Monsunregen und Wolken gehüllte Kuppe auf den Namen Matterhorn. Nachdem Matterhorn befestigt ist, werden Mellas und seine Männer abgeordert, in Nordvietnam die Nachschublinien der Vietcong zu unterbrechen. Diese Mission führt die jungen Männer auf eine Odyssee des Grauens, auf der sie sich einer gnadenlosen Natur ausgeliefert sehen und gegen einen unsichtbaren Feind behaupten müssen. Als Waino Mellas schließlich zurückkehrt, muss er erfahren, dass die Vietcong Matterhorn besetzt haben - und erhält den wahnwitzigen Befehl, die einst selbst ausgebaute Stellung zurückzuerobern.
Solomon muss nie aus dem Haus. Er hat zu essen. Er kann von seinem Fenster die Berge sehen, und seine Schulaufgaben macht er online, mit ungekämmten Haaren und im Schlafanzug. Ernsthafte Probleme hat er eigentlich nicht. Und er hat auch keine schwere Krankheit. Er ist bloß ein neurotisches Vorstadtkind, das da draußen Panikattacken erleidet. Als seine ehemalige Mitschülerin Lisa für einen Psychologie-Aufsatz ein Studienobjekt benötigt, drängelt sie sich in sein Leben. Gemeinsam mit ihrem Freund Clark werden sie zu einem eingeschworenen Trio. Solomon lernt, was Freundschaft ist, und stellt fest, die Welt ist voller guter Gründe, sich aus dem Versteck zu wagen.
In the opening years of the Vietnam War, a small group of American military advisors and their South Vietnamese allies were facing down the Viet Cong. The confident Americans were there to do what seemed elementary: help the South Vietnamese army defeat a ragtag guerrilla enemy. They were assured of swift success. But one officer, John Paul Vann, saw darker omens for the future—and in the Battle of Ap Bac, the Viet Cong proved him correct. Encapsulating the great terrors, mistakes, ironies, and courageous acts of the Vietnam War, “The Battle of Ap Bac” recounts the clash in which the Viet Cong first won their spurs. It is an exciting, terrifying, fast-paced portrait of close-contact warfare in the rice paddies, the story of John Vann’s attempt to singlehandedly change the terms of battle and avoid the relentless killing grounds of Vietnam that lay ahead. A key selection from Neil Sheehan’s masterpiece, A Bright Shining Lie—which remains the preeminent history of the Vietnam War—it offers a prescient warning for current conflicts between powerful forces and underestimated foes. A Vintage Shorts Vietnam Selection. An ebook short.

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