Der amerikanische Klassiker in neuer Übersetzung Tom und Betsy Rath sind ein junges Paar, sie haben drei gesunde Kinder, ein schönes Zuhause in einem netten Vorort von New York und ein regelmäßiges, wenn auch nicht üppiges Einkommen. Eigentlich haben sie allen Grund, glücklich zu sein. Doch irgendwie sind sie es nicht. Tom pendelt Tag für Tag in die Stadt, wo er einem unspektakulären Bürojob nachgeht – seit er aus dem Krieg zurückgekehrt ist, hat er sich ohnehin verändert, ist verschlossen und launisch. Betsy fühlt sich unverstanden. Nach einem Karriereschritt hat Tom bald keine Zeit mehr für sein Privatleben. Ist es das, was Tom wirklich will? Als er auf einen alten Kameraden aus dem Krieg trifft, gerät sein Alltag vollends aus den Fugen, Tom muss sich seiner Vergangenheit stellen und eine Entscheidung treffen, die sein Leben grundsätzlich verändern wird. ›Der Mann im grauen Flanell‹, im Original 1955 veröffentlicht und sofort ein Bestseller, vermittelt wie wenige andere Romane den Geist der fünfziger Jahre. Zu Recht gilt er als moderner Klassiker und verdient es, zusammen mit den Werken von Richard Yates, John Cheever und Raymond Carver genannt zu werden. Der Buchtitel war so treffend, dass er im Englischen zu einem feststehenden Begriff wurde. Nun liegt der Roman in einer zeitgemäßen deutschen Übersetzung vor.
Nach seiner Demission als Polizeioffizier in Burma landet Orwell 1933 in den Slums: bei den Arbeitslosen, Asozialen in Paris, wo er sich als Küchenhilfe in einem Luxusrestaurant verdingt; bei den Pennern von London, mit denen er durch die Gossen und Asyle pilgert. Der unsentimentale, erschütternde Bericht eines Betroffenen.
Ein Vertreter bricht aus dem täglichen Trott aus, kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück und erzählt uns dabei sein Leben. Ein hellsichtiges, in seinen Analysen prophetisches Buch.
»Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Der Satz ›Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere‹ wurde zum geflügelten Wort.«
Ein Londoner Anwalt versucht, den Mord an seinem Freund aufzuklären, doch die wunderschöne Lady Audley will dies mit allen Mitteln verhindern. Ihm wird schnell klar, dass Lady Audley ein dunkles Geheimnis hütet. Um den Mörder seines Freundes finden zu können, muss er es lüften. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt zwischen dem jungen Mann und der mysteriösen Frau. Hochgelobt von den damaligen Kritikern erlebte "Lady Audley's Secret" bereits im Jahr seines Erscheinens, 1862, einen bis dahin unerreichten Erfolg. Braddons Buch wurde übersetzt, verfilmt und auf die Theaterbühnen der Welt gebracht.
Gelangweilt von ihrem monotonen Dasein, bricht die Legehenne Sprosse eines Tages aus ihrem Gehege aus. Doch das Leben in Freiheit ist viel härter und unbarmherziger, als sie es sich vorgestellt hat. Bis sie in einem verlassenen Nest ein Ei findet und neue Hoffnung schöpft: Die Freiheit birgt nämlich auch das größte Glück. Eine wunderschöne Geschichte über das Träumen und die Liebe - und den Mut, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen.
Ein packender Familienroman In der staubigen Hitze von Arkansas wird ein neugieriger Siebenjähriger plötzlich mit der harten Realität des Lebens konfrontiert. Während Luke noch von Baseball träumt und heimlich die Erwachsenen belauscht, gerät er unvermutet in ein Drama um Liebe und Tod, in dem er selbst eine entscheidende Rolle spielt.
Für sein “Kriegsmuseum zum Zwecke des Friedens” sammelt ein Mann in Triest Kriegsgeräte aller Art. Sie erzählen die Geschichten derer, die damit getötet haben oder getötet wurden. Als Jahre später das Museum bei einem Brand zerstört wird, versucht Luisa, Tochter einer Jüdin und eines afroamerikanischen Leutnants, es zu rekonstruieren. Dabei wird nicht nur die Geschichte ihrer Vorfahren zwischen Diaspora und Sklaverei wieder lebendig, sondern auch die von San Sabba, dem einzigen Konzentrationslager Italiens. Doch die Kraft des Vergessens erscheint ungeheuer: die Verbrechen wurden vertuscht, die Verfahren eingestellt. Gestützt auf eine wahre Geschichte hat Claudio Magris ein gewaltiges Epos geschrieben.
Im Jahr 1936 geht George Orwell in die Industriestädte Nordenglands, um an Ort und Stelle zu beobachten, wie Bergleute im Alltag arbeiten und wohnen. Er steigt mit in die Gruben hinunter und berichtet aufmerksam, sachlich, genau, mit Einfühlung und Gespür für die vielfachen Zusammenhänge. Diese Erfahrung führt zu Reflexionen über den Sozialismus als umsichtigen, schwierigen Weg zu Gerechtigkeit und Freiheit.
Eine fesselnde und erstaunliche Geschichte, die mit jedem Tag aktueller wird »Scham und Schande« ist ein vor Fantasie schäumendes Märchen über ein ungenanntes Land, das »nicht ganz Pakistan« ist, und der Roman, der für Salman Rushdies modernen Klassiker »Die satanischen Verse« den Weg bereitete. In dieser grandiosen Geschichte über ein fortwährendes Duell zwischen den Familien zweier Männer – der eine ein gefeierter Kriegsführer, der andere ein hemmungsloser Liebhaber des Vergnügens – schildert Rushdie brillant eine Welt, die zwischen Ehre und Demütigung gefangen ist.
Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Wo die Ehe der Lebenssicherung dient, sollte von Liebe nicht die Rede sein. Ist es aber doch. In Jane Austens berühmtestem Roman begegnet die kluge und hübsche Elisabeth Bennet einem undurchsichtigen, aber ungeheuer faszinierenden Fremden, Mr. Darcy. Es folgt das Gefühlschaos, das die Liebe eben verursacht: Gesellschaftliche Erwartungen, unausgesprochene Wünsche, Stolz und Vorurteil.
Die vierzehnjährige Alma wurde nach der Hauptfigur eines Romans benannt. Leo Gursky hatte den Text als junger Mann in Polen geschrieben, für seine große Liebe Alma. Nun lebt er als einsamer alter Mann in New York. Er weiß nicht, dass das Buch den Holocaust überstanden hat. Bis die junge Alma sich auf die Suche nach ihm macht. «Bezaubernd, zärtlich und sehr originell.» (J. M. Coetzee) «Ein großartiger Roman.» (Spiegel) «Dies ist ein gewaltiges Buch, das unser müdes Herz erfrischt. Nicole Krauss sei gepriesen dafür.» (Colum McCann) «Einfach anfangen zu lesen. Es ist wunderbar.» (Stern) «Ein außergewöhnlicher Roman, lebensprall, klug und poetisch, von eigenwilligem Charme, staunenswerter Anschaulichkeit und gesegnet mit einem zärtlichen Humor.» (FAZ)

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