Compiled by a radical journalist and poet in the early days of the French Revolution, these subversively satirical lives of women saints sought to win both women and men away from religion. Though based on authentic hagiography, Maréchal's "new" legendary introduces a skeptical, rationalist perspective that anticipates modern critical approaches. Along with Delany's thorough introduction and notes, Anti-Saints offers a new perspective on the cultural climate of the French Revolution and a strikingly modern contribution to our own public conversation on religion. A must for scholars and non-specialists alike, and lovers of audacious wit.
"In the spring of 2016, the world watched as wildfire ravaged the Canadian town of Fort McMurray. Firefighters named the fire "the Beast" because it behaved in seemingly sinister and often unpredictable ways. Many of them hoped that they would never see anything like it again. Yet it's not a stretch to suggest that megafires like the Beast have become the new normal. A glance at international headlines shows a remarkable increase in higher temperatures, stronger winds, and drier lands- a trifecta for igniting wildfires like we have rarely seen before. Fires are burning bigger, hotter, faster, and more often. In Firestorm, journalist Edward Struzik confronts this new reality, offering a deftly woven tale of science, economics, politics, and human determination. To understand how we might yet flourish in the coming age of megafires, Struzik visits scorched earth from Alaska to Maine, and introduces the scientists, firefighters, and resource managers making the case for a radically different approach to managing wildfire in the twenty-first century. We must begin by acknowledging that fire is unavoidable, and be much more prepared to cope when we cannot completely control the flames.Living with fire also means, Struzik reveals, that we must better understand how the surprising, far-reaching impacts of these massive fires will linger long after the smoke eventually clears."--Jacket flap.
Personal account of fleeing a Canadian wildfire that devastated a community and garnered international attention.
Für Johan Goudsblom brachte die Entdeckung des Feuers und seiner Kontrolle in der Vorgeschichte eine radikale Umstellung der menschlichen Kultur. Dieser ersten grundlegenden ökologischen Wende folgten mit dem Ackerbau und der industriellen Revolution weitere Entwicklungsphasen im Umgang mit Feuer und deshalb mit der materiellen Umwelt und der ganzen Gesellschaft. Bis in unsere Tage ist die Kontrolle des Feuers ein integraler Bestandteil der Gesellschaften, die Menschen miteinander bilden. Die erste Auflage erschien 1995 beim Suhrkamp Verlag.
Ein amerikanischer Air-Force-Stützpunkt im Deutschland der fünfziger Jahre: zwei Düsenjägerpiloten, in Marseille gestartet, versuchen bei schlechtem Wetter zu landen. Die niedrige Wolkendecke verhindert einen präzisen Anflug, den beiden geht der Treibstoff aus und sie geraten in eine verzweifelte Lage. Captain Isbell und Lieutenant Cassada sind Freunde und Rivalen zugleich, denn beide lieben sie dieselbe Frau und müssen sich nun trotzdem blind aufeinander verlassen.
Enth. u. a. (S. 237-305): Der Bürener Handel : ein paradigmatischer Fall aus der Schweiz / von Stefan von Below.
„Umweltsicherheit“ ist ein aktuelles wie gesellschaftspolitisch relevantes Thema – Thorsten Schulz-Walden geht es aus historiografischer Perspektive an. Keineswegs kam die Verbindung von Umwelt und Sicherheit erst mit Ende des „Kalten Krieges“ auf. Vielmehr zeigt der Autor, dass bereits um 1970 sicherheitspolitische Umweltkonzepte entstanden. Damals wie heute stellen grenzüberschreitende Umweltprobleme politische Grenzziehungen infrage und verlangen nach neuen Lösungsansätzen.
Trotz der elementaren Bedeutung der globalen Umweltkrise fehlten bisher umfassende Studien, die ihre Wahrnehmung in Politik und Gesellschaft auf breiter Quellenbasis historisch nachzeichnen. Der vorliegende Band schlieat diese Luecke und bereichert den internationalen Diskurs um die geschichtliche Tiefendimension. Beginnend mit der Ausweitung der staatlichen Eindammungsmaanahmen gegenueber den gravierendsten Umweltschaden in den 1950er Jahren im Ruhrgebiet, schildert er die Wahrnehmungs- und Politisierungsprozesse in Deutschland bis zur Mitte der 1970er Jahre. Unter Einbeziehung mentalitatsgeschichtlicher Entwicklungen entsteht ein facettenreiches Bild der ersten umweltpolitischen Welle, in der den bis dahin vorherrschenden Fortschrittsvorstellungen das Paradigma der Grenzen des Wachstums entgegengestellt wurde. Der Anspruch an die Umweltgeschichte, prazises Orientierungswissen ueber den Wandel der Beziehungen von Mensch und Natur zu vermitteln, wird auf faszinierende Weise eingelost. "...unverzichtbar fuer jeden, der sich fuer die Anfange der Umweltpolitik und -bewegung in der Bundesrepublik interessiert" Sueddeutsche Zeitung eine "agedankenreiche Studie" FAZ "Huenemorder stellt sich der historischen Komplexitat des Themas und nimmt viele Faden auf, aus denen das dichte Netz des entstehenden Umweltdiskurses geknuepft ist. Es ist eine bemerkenswerte Leistung, die unterschiedlichen Strange zusammenzufuehren. Denn Huenemorder bescheidet sich nicht mit der buerokratischen oder politischen Ebene, sondern beleuchtet auch die gesellschaftlichen, medialen und individuellen Folien, vor denen die Umweltdebatte entstand." H-Soz-u-Kult "Das neue Beiheft der Historischen Mitteilungen schlieat (eine) Luecke und bereichert den internationalen Diskurs um die geschichtliche Tiefendimension." Umweltbrief .
Den Veränderungen der Umwelt durch die Menschen hat die Geschichtsschreibung noch bis in die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinein wenig Bedeutung beigemessen. Erst dann hat sich - auch als Reaktion auf die zunehmenden Umweltprobleme - das Fachgebiet der Umweltgeschichte entwickelt. Das Studienbuch bietet zum ersten Mal einen interdisziplinären Überblick über den Forschungsstand dieser Disziplin und eine Einführung in ihre Themen und Methoden.

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