Hier erhalten Sie die perfekte Kombination aus Beispielen und Tests, um sich auf eine Prüfung vorzubereiten. Sie erhalten schnell einen klar strukturierten Überblick zu allen wichtigen Fragen des Gesellschaftsrechts. INHALTE:- Über 120 leicht verständliche Beispiele veranschaulichen Probleme und Lösungen.- Ihr Wissen prüfen Sie mit 60 Multiple-Choice-Fragen zu den verschiedenen Gesellschaftsformen.- Üben Sie die juristische Vorgehensweise anhand von Übungsfällen mit Lösungsvorschlägen.
Hätten Sie es gewusst? Multiple-Choice-Fragen für jeden Wissensstand! Bereiten Sie sich gezielt auf einen spezifischen Themenkomplex für Unterricht und Prüfung vor: Herz-Kreislauf. In verschiedene Schwierigkeitsgrade unterteilt, ermöglicht Ihnen dieses Buch eine Steigerung im Niveau des Lernstoffes. Das Spektrum reicht vom Basiswissen für Anfänger bis hin zu schwierigen Kniffelfragen für Spezialisten. Auch die mündliche Prüfung wird mit typischen Textfragen trainiert. Durch das kompakte Format ist dieses Buch ein idealer Begleiter für unterwegs.
In der Soziologie finden Rational-Choice (RC)-Erklärungen zunehmende Verbreitung. Sie sollen einerseits zu einer Lösung allgemeiner theoretischer Kernprobleme (Erklärung von sozialer Ordnung, Kooperation und sozialen Normen) beitragen. Darüber hinaus dominiert die RC-Theorie mittlerweile zahlreiche Felder der empirischen Forschung. In diesem Band beschreiben namhafte Autoren die umfangreichen theoretischen und empirischen Anwendungsmöglichkeiten. Ein Schwerpunkt der theoretischen Arbeiten sind Analysen sozialer Normen. Die empirischen Beiträge und Anwendungen behandeln ein breites Spektrum von Themen, u.a. aus der Soziologie des abweichenden Verhaltens, der politischen Soziologie und der Analyse des Terrorismus. Abgerundet werden die Aufsätze durch methodologische Überlegungen. Der Band liefert Studierenden und Forschern eine umfassende Orientierung über wichtige Entwicklungslinien dieses Forschungsprogramms.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Methoden, Forschung, Note: 1,0, Universitat Stuttgart, Veranstaltung: Proseminar: Rational Choice-Ansatze in der Politikwissenschaft, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Rational Choice hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einem wichtigen Forschungsprogramm entwickelt. Die Ubernahme von Annahmen aus der Okonomie macht es auch den Sozialwissenschaften moglich, mit einfachen und sparsamen Modellen und unter Einbeziehung individueller Handlungen Makro- Phanomene zu erklaren. Die Verknupfung von Rational-Choice-Grundannahmen mit der traditionellen Politik-wissenschaft fuhrte zur neuen Forschungsrichtung der Okonomischen Theorie der Politik, auch Public Choice genannt. Mit diesem Programm wird es moglich, politische Prozesse mit Hilfe wirtschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden zu verstehen, zu erklaren und zu prognostizieren (vgl. Braun 1999: 53). Anthony Downs hat mit seinem bereits 1957 erschienenen Werk An Economic Theory Of Democracy" einen Grundstein fur die Schule der okonomischen Theorie der Politik gelegt. In dem Buch analysiert Downs die in einer Demokratie wesentlichen Akteure und erklart ihr Verhalten und somit die Existenz der Demokratie auf der Grundlage des aus der Okonomie bekannten Homo Oeconomicus. Durch den methodologischen Individualismus wird es moglich, Makro-Phanomene in der Politik durch das Handeln rationaler, nutzenmaximierender Akteure zu erklaren. Bei der Erklarung der Wahlbeteiligung stosst Downs allerdings auf ein Problem. Da es sich bei der Wahl einer Regierung um ein Kollektivgut handelt, ist es fur rationale Akteure im okonomischen Sinne nicht rational, sich an der Bereitstellung des Gutes, also an der Wahl, zu beteiligen. Die empirische Wirklichkeit zeigt aber mit relativ hohen Wahlbeteiligungsquoten ein ganz anderes Bild auf. Dieser Widerspruch ist in der Literatur als Downs'sches Wahlparadoxon bekannt. [...]"
Mit diesem TaschenGuide erhalten Sie einen schnellen Überblick zu den ersten drei Büchern des BGB. Dank vieler Übungen und Beispiele können Sie sich bestens auf Prüfungen vorbereiten. Mit dem TaschenGuide "BGB" bereiten Sie sich im Handumdrehen auf Ihre Prüfungen vor.INHALTE:- Überblick zu den ersten drei Büchern des BGB.- Über 200 Beispiele, die Probleme und Lösungen veranschaulichen.- 70 Multiple-Choice-Fragen zum Prüfen des Wissens.- Mit Fällen und Lösungen zum Üben der juristischen Vorgehensweise.
Dieser TaschenGuide bietet einen Einstieg ins Arbeitsrecht für Studierende und alle, die über arbeitsrechtliches Grundwissen verfügen müssen. Inklusive aktueller Rechtssprechung und Gesetzesänderungen. Mit dem TaschenGuide "Arbeistrecht" bereiten Sie sich im Handumdrehen auf Ihre Prüfungen vor!INHALTE:- Über 125 leicht verständliche Beispiele veranschaulichen Probleme und Lösungen.- Mit 44 Multiple-Choice-Fragen zu den verschiedenen arbeitsrechtlichen Gebieten können Sie das Wichtigste trainieren.- Üben Sie die Prüfungen anhand von Originalklausuren mit Lösungsvorschlägen.
Die neue kompakte Reihe zur Vorbereitung für die Heilpraktiker-Prüfung. Eine Ideale Grundlage für Heilpraktiker-Anwärter, die sich gezielt auf einen spezifischen Themenkomplex für Unterricht und Prüfung vorbereiten. In verschiedene Schwierigkeitsgrade unterteilt, ermöglicht dieses Buch eine Steigerung im Niveau des Lernstoffes. Das Spektrum reicht vom Basiswissen für Anfänger bis hin zu schwierigen Fragen für Spezialisten. Auch die mündliche Prüfung wird mit typischen Textfragen trainiert.
240 Multiple-Choice-Aufgaben mit Lösungswegen und Lösungen. Die Aufgaben sind, mit wenigen Ausnahmen und geringfügigen Änderungen, Klausuren entnommen, die von den Autoren im Grundstudium gestellt wurden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Politikwissenschaft), 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wurde Bundeskanzler Gerhard Schroder die Frage gestellt, ob er glaube, dass die sich USamerikanische Regierung bei ihren Entscheidungen zu sehr nach religiosen Wertvorstellungen richte. Worauf der Bundeskanzler antwortete, dass er sich sicher sei, dass auch die Bush-Administration ihre Entscheidungen rein rational treffe.1 Er wird es nicht so gemeint haben, trotzdem konnte man ihm unterstellen, er gehe davon aus, dass alle politischen Entscheidungen rationale sind - rationale im Sinne des Rational-Choice-Ansatzes. Dieser Rational-Choice-Ansatz beschreibt einen theoretischen Vorgang, nach welchem der dazu gehorig typologisierte Mensch, der sogenannte Homo Oeconomicus, Entscheidungen fallt. Bei diesem Ansatz handelt es sich um den im Allgemeinen und in der Politikwissenschaft im Besonderen am meisten und heftigsten diskutierten. Wie es in der Natur viel diskutierter Themen liegt, haben diese nicht nur Befurworter, sondern auch Kritiker, die ihre Richtigkeit bezweifeln. So verhalt es sich auch mit dem Rational-Choice-Ansatz: Wie von Beyme erlautert, wird dem Ansatz vor allem vorgeworfen, sich empirisch schlecht belegen zu lassen und nur in Situationen mit sehr beschrankter Anzahl von Handlungsoptionen zufrieden stellende Aussagen liefern zu konnen. In Bezug auf Cox fuhrt er an, dass sich die Kritik des Ansatzes vor allem gegen seine rigorosesten Verfechter wende und ausserdem kein anderer Ansatz so scharfen Tests unterworfen werde wie der des Rational Choice.2 Doch es wird auch oft darauf hingewiesen wird, dass sich diese Auseinandersetzungen nicht durch Meinungsverschiedenheiten begrunden, sondern vielmehr auf Missverstandnissen beruhen. 3 Aus diesem Grund moch"
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Universitat Duisburg-Essen, Veranstaltung: Grundbergriffe und Theorien der Soziologie, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Theorie des Rational Choice Ansatzes In den letzten Jahren hat der Rational Choice Ansatz eine sehr hohe Aufmerksamkeit erlangt. In sozialwissenschaftlichen Untersuchungen wird mit zunehmender Haufigkeit in Handlungsanalysen von Erklarungskonzepten Gebrauch gemacht. Die RC Theorie bezieht sich auf Mikro-Fundierungen" fur die Erklarung sozialer Phanomene und greift mehr oder weniger auf das Handeln von Individuen zuruck. Der RC Ansatz basiert auf dem methodologischen Individualismus. Darunter versammeln sich theoretische Konzepte und empirische Verfahren. Der methodologische Individualismus kann als Sammelbezeichnung fur die verschiedenen Verhaltens- und Lerntheorien verwendet werden. Aussagen uber soziale Sachverhalte sind schliesslich ruckfuhrbar auf Aussagen uber Individuen. Aufgrund Einzelner ergibt sich das Soziale, anhand von Individuen ist es moglich deren Bedurfnisse, Motive und Handlungen zu ermitteln. Statt gesamtgesellschaftlicher Strukturen wird pars pro toto das Verhalten einzelner oder mehrerer Individuen untersucht. Der Ursprung dieser individualistischen Sozialtheorie ist ruckfuhrbar auf Tausch- und Vertragstheorien, die beide auf individuellen Wahlhandlungen basieren. Die Rational Choice Theorie teilt den Wahlhandlungsvorgang in drei Phasen ein. In der ersten Phase wird Handlungssituation wahrgenommen; in der zweiten Phase werden die Alternativen und erwarteten Folgen evaluiert; in der dritten Phase wird nach einem bestimmten Kriterium letztlich die Wahl getroffen. Selbst in Theorien internationaler Beziehungen wird versucht das RC Modell anzuwenden, um Verhaltensweisen von Staatsoberhauptern und internationalen Institutionen zu erklaren. Ein bedeutender Vertreter dieser Theorie ist Hartmut Esser. Sein Ansatz w"
Michaela Brocke geht der Frage nach, wie Wahlaufgaben zu gestalten sind, um im Rahmen von Discrete Choice-Analysen zuverlässige Aussagen zu erhalten. In einer umfangreichen empirischen Studie variiert sie systematisch die Komplexität der Aufgaben anhand mehrerer Merkmale und betrachtet die Auswirkungen dieser Variationen auf die Güte der Antworten. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Empfehlungen zur optimalen Gestaltung von Discrete Choice-Analysen in der Marktforschungspraxis ableiten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,0, Bergische Universitat Wuppertal, Veranstaltung: Krisenbogen Naher- und Mittlerer Osten, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 12. Juli 2006 begann der Krieg zwischen der Hisbollah und Israel, der, aufgrund der Entfuhrung zweier israelischer Soldaten von Kampfern der 'Partei Gottes', an diesem Tag seinen Anfang fand. Das Ende ist mit dem vorlaufigem Waffenstillstand vom 14. August 2006 datiert. In der Literatur und Presse erhielt der Krieg als 2. Libanonkrieg, Julikrieg und 33-Tagekrieg Einzug. Es bleibt also die Frage, wie es sein kann, dass eine relativ kleine Bewegung wie die der Hisbollah einen hochtechnisierten Staat wie Israel auszuloten vermochte. Die Seminararbeit soll zum einen zeigen, dass der Konflikt weiter in die Vergangenheit reicht, als es scheint und zum anderen klaren, ob die Hisbollah von einer Bewegung zu einer Organisation reifen konnte. Abschliessend wird im Rahmen der Rational Choice Theorie des transnationalen Terrorismus die 'Partei Gottes' dahingehend untersucht, ob und inwiefern sie als Organisation das Prinzip des 'homo oeconomicus' verinnerlicht hat."
In diesem gut lesbaren und verständlichen Buch bewerten die Autoren die Anwendung der Rational-Choice-Theorie. In ihrer herben Kritik zeigen Green und Shapiro auf, dass die hoch gelobten Ergebnisse der Rational-Choice-Theorie tatsächlich äußerst suspekt sind und dass ein grundsätzliches Umdenken erforderlich ist, um diesen analytischen Ansatz in der Politikwissenschaft wirklich nutzen zu können. Diesen Prozess des Umdenkens wollen die Autoren mit ihrem Buch anstoßen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,7, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Moderne Politische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Albert O. Hirschman, 1915 in Berlin geboren, veroffentlichte zahlreiche Werke, in welche er seine Bedenken an den herkommlichen Denkmodellen der Okonomie ausserte. Erstaunlich ist dies vor allem, da Hirschman bis 1975 selbst Professor fur Politische Okonomie an der Harvard University war. Seine Kritik an den Denkmodellen der Okonomie leitete er aus der Verknupfung von individueller Erfahrung und allgemeinen politischen Fragestellungen ab. Trotz all seiner Bedenken halt Hirschman den Okonomischen Ansatz fur fruchtbar. In seinem Buch von 1984: Engagement und Enttauschung untersucht Hirschman uber die Fachgrenzen okonomischer Modelle und Theorien hinaus die Motive individuellen und kollektiven Handelns und deren Veranderung. Indem er die Rolle der Enttauschung beim Praferenzwandel untersucht, unternimmt Hirschman eine Reise in das bis dahin kaum bearbeitete Feld der soziookonomischen Psychologie. Er zeigt auf, dass die Enttauschung eine zentrale Rolle im Prozess des Praferenzwandels einnimmt. In der vorliegenden Hausarbeit soll untersucht werden, wie sich Hirschmans Modell des Praferenzwandels und das herkommliche okonomische Denkmodell zueinander verhalten. Dazu wird als Basis der Rational Choice Ansatz, unter der besonderen Berucksichtigung der Stellung der Praferenzen, dargestellt. Im Anschluss daran wird Hirschmans Modell des Praferenzwandels durch Enttauschung rekonstruiert. Beide Modelle von Praferenzen werden nun miteinander verglichen, um vorhandene Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, beziehungsweise um aufzuzeigen an welchen Punkten Hirschmans Theorien weitreichender sind als die herkommlichen okonomischen Theorien. Zwar untersucht Hirschman in seinem Buch ebenfalls ausfuhrlich den Wechsel zwischen privater und o"
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Technische Universitat Dresden, Veranstaltung: Soziale Ontologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Philip Pettit geht bei der Entwicklung seiner Theorie institutioneller Personen von rational handelnden Individuen aus, die sich immer darum bemuhen werden, ihre Handlungen moglichst konsistent auszufuhren. Seine Annahmen entnimmt der Philosoph der Rational Choice Theorie, die in Wirtschaft, Politik und Soziologie zur Anwendung kommt und vom Menschen als wirtschaftlich denkendes Individuum oder als 'homo oeconomicus' ausgeht. Der Mensch wurde seine Handlungswahl immer in Hinblick auf den Nutzen treffen und Kollektive wie Staaten waren nur durch das egoistische Verhalten der Mitglieder erklarbar. Pettit entwickelt ausgehend von dieser Theorie die Annahme, dass Kollektive einen eigenen Geist besitzen, der von dem seiner Mitglieder verschieden ist. Zwar behauptet Pettit nicht, dass Kollektive in bestimmten Fallen die gleichen Eigenschaften haben wie einzelne Individuen. Jedoch versucht er in seinem Essay Gruppen mit einem eigenen Geist"1 zu beweisen, dass bestimmte Kollektive unter gewissen Voraussetzungen dazu gezwungen sind, Vernunft zu kollektivieren. In diesem Fall seien Gruppen autonome Entitaten [...], die institutionelle Personen konstituieren."2 In meiner Seminarbeit werde ich zu zeigen versuchen, welche Voraussetzungen Philip Pettit fur das Vorhandensein institutioneller Personen nennt und seine Beweisfuhrung hinsichtlich der Annahmen aus der Rational Choice Theorie naher untersuchen. Ich mochte diskutieren, inwiefern diese Art der Beweisfuhrung tragbar ist, welche Alternativen moglich waren und ob die Theorie auch praktischen Wert besitzt."
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Universität Konstanz (Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaft), Veranstaltung: Theorien des Staates, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Kultur in der Literatur zur Rational Choice Theorie scheint ein Tabu zu sein. Vorgeblich zugunsten schlanker Theorien wird auf die Einbeziehung des Faktors der Kultur auf rationale Entscheidungsprozesse von nutzenmaximierenden Akteuren verzichtet und nur das stark vereinfachte Menschenbild des Homo Oeconomicus dargestellt. Es stellt sich unvermittelt die Frage, ob die Einbeziehung der Variable „Kultur“ überhaupt durchführbar ist oder ob Theorien dadurch zu komplex und durch die verschiedensten kulturellen Erklärungsmöglichkeiten nicht mehr falsifizierbar werden. In dieser Hausarbeit möchte ich gezielt an diesem Aspekt arbeiten und die Rolle der Kultur in der wissenschaftlichen Literatur zu Rational Choice darstellen. Angesichts der Bedeutung, die dem Nutzen in der Rational Choice Theorie zukommt, beispielsweise in der Spieltheorie, soll genauer auf den Punkt eingegangen werden, welchen Einfluss die Kultur auf die individuellen Präferenzen des Akteurs hat und wie sie sich damit auf den persönlichen Nutzen auswirkt. In dieser Arbeit möchte ich herausfinden, wie die Variable „Kultur“ in die Rational Choice Theorie einbezogen werden kann und ob dies überhaupt möglich ist. In der Definition von Kultur möchte ich mich auf Hartmut Esser beziehen, der Kultur wie folgt definiert: „Unter Kultur versteht man - ganz allgemein - die erlernten oder sonstwie angeeigneten, über Nachahmung und Unterweisung tradierten, strukturierten und regelmäßigen, sozial verbreiteten und geltenden Gewohnheiten, Lebensweisen, Regeln, Symbolisierungen, Wert- und Wissensbestände der Akteure eines Kollektivs, einschließlich der Arten des Denkens, Empfindens und Handelns“ (Esser 2001: IX). „Rational Choice Theorie“ möchte ich an dieser Stelle nicht definieren, da die Grundlagen derselben im folgenden Kapitel besprochen werden. Diese Hausarbeit ist in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil beschäftigt sich mit der Rational Choice Theorie im Allgemeinen, was allerdings aufgrund des begrenzten Platzes verkürzt dargestellt wird. Durch das Unterkapitel 2.2., „Die harte und die weiche Variante der Rationalität“, wird eine Überleitung zum zweiten Teil, der sich mit der Rolle der Kultur in der Rational Choice Theorie beschäftigt, hergestellt.

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