A powerful polemic on the state of black America that savages the idea of a post-racial society America’s great promise of equality has always rung hollow in the ears of African Americans. But today the situation has grown even more dire. From the murders of black youth by the police, to the dismantling of the Voting Rights Act, to the disaster visited upon poor and middle-class black families by the Great Recession, it is clear that black America faces an emergency—at the very moment the election of the first black president has prompted many to believe we’ve solved America’s race problem. Democracy in Black is Eddie S. Glaude Jr.'s impassioned response. Part manifesto, part history, part memoir, it argues that we live in a country founded on a “value gap”—with white lives valued more than others—that still distorts our politics today. Whether discussing why all Americans have racial habits that reinforce inequality, why black politics based on the civil-rights era have reached a dead end, or why only remaking democracy from the ground up can bring real change, Glaude crystallizes the untenable position of black America--and offers thoughts on a better way forward. Forceful in ideas and unsettling in its candor, Democracy In Black is a landmark book on race in America, one that promises to spark wide discussion as we move toward the end of our first black presidency.
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Mit Barack Obama sollte die amerikanische Gesellschaft ihren jahrhundertealten Rassismus überwinden. Am Ende seiner Amtszeit zerschlugen sich die Reste dieser Hoffnung mit der Machtübernahme Donald Trumps, den Ta-Nehisi Coates als "Amerikas ersten weißen Präsidenten" bezeichnet: ein Mann, dessen politische Existenz in der Abgrenzung zu Obama besteht. Coates zeichnet ein bestechend kluges und leidenschaftliches Porträt der Obama-Ära und ihres Vermächtnisses – ein essenzielles Werk zum Verständnis der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der USA, von einem Autor, dessen eigene Geschichte jener acht Jahre von einem Arbeitsamt in Harlem bis ins Oval Office führte, wo er den Präsidenten interviewte.
Wenn in den USA schwarze Teenager von Polizisten ermordet werden, ist das nur ein Problem von individueller Verfehlung? Nein, denn rassistische Gewalt ist fest eingewebt in die amerikanische Identität – sie ist das, worauf das Land gebaut ist. Afroamerikaner besorgten als Sklaven seinen Reichtum und sterben als freie Bürger auf seinen Straßen. In seinem schmerzhaften, leidenschaftlichen Manifest verdichtet Ta-Nehisi Coates amerikanische und persönliche Geschichte zu einem Appell an sein Land, sich endlich seiner Vergangenheit zu stellen. Sein Buch wurde in den USA zum Nr.-1-Bestseller und ist schon jetzt ein Klassiker, auf den sich zukünftig alle Debatten um Rassismus beziehen werden.
Da stürzt sich ein Mann von einer Brücke in Seattle - und Amina schießt das Foto, das berühmt werden wird. Doch wie abgebrüht muss man sein, in einem solchen Moment auf den Auslöser zu drücken? Amina verzeiht sich das nicht, verdingt sich fortan als Hochzeitsfotografin. Als ihr Vater sterbenskrank wird, muss sie sich ihrer bewegten Vergangenheit stellen, einer Geschichte, die in den 70er Jahren in Indien begann und nun in New Mexiko ihren Lauf nimmt. Amina beginnt, die Unwägbarkeiten des Lebens anzunehmen, und sich endlich mit den Geistern ihrer Familie auseinanderzusetzen.
Die Wahl von Barack Obama im November 2008 markierte einen historischen Wendepunkt in den USA: Der erste schwarze Präsident schien für eine postrassistische Gesellschaft und den Triumph der Bürgerrechtsbewegung zu stehen. Doch die Realität in den USA ist eine andere. Obwohl die Rassentrennung, die in den sogenannten Jim-Crow-Gesetzen festgeschrieben war, im Zuge der Bürgerrechtsbewegung abgeschafft wurde, sitzt heute ein unfassbar hoher Anteil der schwarzen Bevölkerung im Gefängnis oder ist lebenslang als kriminell gebrandmarkt. Ein Status, der die Leute zu Bürgern zweiter Klasse macht, indem er sie ihrer grundsätzlichsten Rechte beraubt – ganz ähnlich den explizit rassistischen Diskriminierungen der Jim-Crow-Ära. In ihrem Buch, das in Amerika eine breite Debatte ausgelöst hat, argumentiert Michelle Alexander, dass die USA ihr rassistisches System nach der Bürgerrechtsbewegung nicht abgeschafft, sondern lediglich umgestaltet haben. Da unter dem perfiden Deckmantel des »War on Drugs« überproportional junge männliche Schwarze und ihre Communities kriminalisiert werden, funktioniert das drakonische Strafjustizsystem der USA heute wie das System rassistischer Kontrolle von gestern: ein neues Jim Crow.
Etliche Beobachter sind der Ansicht, dass der Euro die aktuelle Krise nicht überleben wird. Anders die Ökonomen Markus Brunnermeier und Jean-Pierre Landau, ein Deutscher und ein Franzose, sowie der britische Wirtschaftshistoriker Harold James. Sie sehen ein Kernproblem des Euro in den unterschiedlichen Wirtschaftskulturen der Euroländer, insbesondere Deutschlands und Frankreichs, die es zu überwinden gilt. Seit der Eurokrise setzen die Mitgliedsländer wieder auf nationale Lösungen, statt gemeinsame Antworten auf die europäischen Probleme zu suchen. Der Kampf der Wirtschaftskulturen ist entbrannt. Während das föderal geprägte Deutschland in der Fiskalpolitik auf starren Regeln beharrt, verlangt das zentralistische Frankreich Stimulusprogramme und eine flexible Handhabung, die den Regierungen Ermessensspielräume lässt. Für die Deutschen sind Finanzierungsengpässe vorwiegend auf Insolvenzprobleme zurückzuführen, die struktureller Reformen bedürfen, wogegen die Franzosen sie als temporäre Liquiditätsprobleme ansehen, die mit einer staatlichen Überbrückungsfinanzierung zu bewältigen sind. Dieses Buch plädiert für die Überwindung dieser Frontstellungen zugunsten einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftskultur. Es verbindet ökonomische Analyse und ideengeschichtliche Reflexion und entwirft einen Fahrplan für Europas Zukunft.
With An Uncommon Faith Eddie S. Glaude Jr. makes explicit his pragmatic approach to the study of African American religion. He insists that scholars take seriously what he calls black religious attitudes, that is, enduring and deep-seated dispositions tied to a transformative ideal that compel individuals to be otherwise—no matter the risk. This claim emerges as Glaude puts forward a rather idiosyncratic view of what the phrase “African American religion” offers within the context of a critically pragmatic approach to writing African American religious history. Ultimately, An Uncommon Faith reveals how pragmatism has shaped Glaude’s scholarship over the years, as well as his interpretation of black life in the United States. In the end, his analysis turns our attention to those “black souls” who engage in the arduous task of self-creation in a world that clings to the idea that white people matter more than others. It is a task, he argues, that requires an uncommon faith and deserves the close attention of scholars of African American religion.
Ein Lächeln ist deine beste kugelsichere Weste. Um die Kontrolle nicht zu verlieren, führen machtgeile Politiker die Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges. Und die Medien lügen dem Volk eine heile Welt vor. Aber in Wahrheit bietet sich den Menschen nur eine trostlose Zukunft. Doch immer mehr lesen ein mysteriöses Buch und lernen seine Anweisungen auswendig. Sie sind bereit, sich von den Eliten zu befreien. Der Tag der Abrechnung ist nahe ... Es gibt keinen Gott, keinen Himmel und keine Hölle. Es gibt nur deinen Sohn und dessen Sohn und dessen Sohn und die Welt, die du ihnen hinterlässt. Hart, brutal und sozialkritisch. Als hätte Palahniuk seinen berühmten Fight Club mit The Purge und 1984 gemixt. Vice: 'Ein Roman, der sowohl das Schreckliche als auch das Absurde des heutigen Amerikas offenbart.' National Public Radio: 'Ein schneller, entsetzlicher Abstieg in Wahnsinn und Mord, wunderschön in seinem psychotischen Aufbau.' Kerry Shaw, Goodreads: 'Brutal, voller Energie und zutiefst verstörend. Alles, was man von dem Fight Club-Autor auch erwartet.' Booklist: 'Visionär und mutig ... Vielleicht Palahniuks dunkelste, bissigste Satire bis heute ... Rasierklingenscharfe Einsichten und eine grenzenlose Vorstellungskraft ...' Kirkus Reviews: 'Ein dystopischer Albtraum, der alle Risse unserer modernen Gesellschaft aufnimmt und zu einem perversen Höhepunkt steigert.' FESTA MUST READ: Große Erzähler ohne Tabus. Muss man gelesen haben.
Was ist aus Martin Luther Kings Vision von einem Amerika der Gleichheit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung geworden? Fünfzig Jahre später haben die USA einerseits ihren ersten afroamerikanischen Präsidenten gewählt, andererseits ist die Alltagserfahrung von Afroamerikaner*innen nach wie vor von Polizei-Brutalität, Ausgrenzung und Rassismus geprägt. Die Beiträger*innen gehen den Spuren nach, welche die Bürgerrechtsbewegung in den USA hinterlassen hat, und fragen, was Rassismus heute bedeutet. Die kultur- und sozialwissenschaftlichen Artikel stellen zudem aktuelle Organisationsformen und Strategien von politischer Partizipation, Protest und Widerstand vor.
In seinem Kultbuch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ erklärte Yuval Noah Harari, wie unsere Spezies die Erde erobern konnte. In „Homo Deus“ stößt er vor in eine noch verborgene Welt: die Zukunft. Was wird mit uns und unserem Planeten passieren, wenn die neuen Technologien dem Menschen gottgleiche Fähigkeiten verleihen – schöpferische wie zerstörerische – und das Leben selbst auf eine völlig neue Stufe der Evolution heben? Wie wird es dem Homo Sapiens ergehen, wenn er einen technikverstärkten Homo Deus erschafft, der sich vom heutigen Menschen deutlicher unterscheidet als dieser vom Neandertaler? Was bleibt von uns und der modernen Religion des Humanismus, wenn wir Maschinen konstruieren, die alles besser können als wir? In unserer Gier nach Gesundheit, Glück und Macht könnten wir uns ganz allmählich so weit verändern, bis wir schließlich keine Menschen mehr sind.
Die arabische Revolution wird, wenn sie Erfolg hat, ein ähnlich epochales Ereignis sein wie die friedliche Revolution von 1989 in Osteuropa. Mehr als 200 Millionen Araber zwischen Persischem Golf und Atlantik sind dabei, das Joch jahrzehntelanger despotischer Regime abzuschütteln und Anschluss zu finden an die freiheitliche, moderne Welt des Westens. Eugene Rogan, einer der besten Kenner der arabischen Welt, bietet mit seiner großen Geschichte der Araber eine exzellente Grundlage zum Verständnis der aktuellen Ereignisse in Ägypten, Syrien, Tunesien oder Libyen. Rogans Darstellung beginnt mit der Eroberung der arabischen Welt durch das Osmanische Reich zu Beginn des 16. Jahrhunderts und führt bis zum revolutionären Aufbruch unserer Tage. Es ist eine lange Geschichte der Unterdrückung und Ausbeutung, die Rogan eindringlich zu erzählen weiß. Aber auch die reiche Kultur dieser Länder und die vielen kaum bekannten Versuche der arabischen Völker in der Vergangenheit, sich gegen ihre Unterdrücker aufzulehnen und Freiheit und Wohlstand zu erlangen, werden anhand einer Fülle faszinierender Originalquellen anschaulich dargestellt.
Ein Schlüsselwerk der internationalen Reformpädagogik. Systematisch begründet der amerikanische Philosoph und Pädagoge Erziehung und Demokratie als Formen "gemeinsamer und miteinander geteilter Erfahrung". Die Schule als Modell für Demokratie wird zur Grundlage des Lehrens und Lernens in modernen Gesellschaften. "Demokratie und Erziehung", 1916 erstmals erschienen, gilt als das Hauptwerk John Deweys und als Schlüsselwerk der internationalen Reformpädagogik. Dewey entwickelt eine moderne Pädagogik aus der Idee, "Erziehung" als demokratische Erfahrung zu begründen, wie andererseits "Demokratie" als Medium der Erziehungserfahrung zu verstehen. Erziehung ist nicht Funktion oder Instrument der Politik, sondern sie verwirklicht sich als Demokratie. Die Schule wird zur "Keimzelle" der demokratischen Gesellschaft. Deweys Forderung nach einer Schule, die sich nicht als Ort gesellschaftlicher Reproduktion, sondern als Ort gesellschaftlicher Transformation versteht, sein Verständnis von Schule als Modell für Demokratie ist auch in der heutigen Erziehungswissenschaft noch aktuell. Den zweiten Teil seines Werkes bestimmen sehr konkrete Ausführungen zur Methodik und Didaktik der Schule als Lernumwelt, in deren Mittelpunkt er den Begriff des "Erfahrungslernens" stellt. Diese Ausgabe schließt mit einer umfangreichen, aktualisierten Auswahlbibliografie.
With An Uncommon Faith Eddie S. Glaude Jr. makes explicit his pragmatic approach to the study of African American religion. He insists that scholars take seriously what he calls black religious attitudes, that is, enduring and deep-seated dispositions tied to a transformative ideal that compel individuals to be otherwise--no matter the risk. This claim emerges as Glaude puts forward a rather idiosyncratic view of what the phrase ?African American religion? offers within the context of a critically pragmatic approach to writing African American religious history. Ultimately, An Uncommon Faith reveals how pragmatism has shaped Glaude's scholarship over the years, as well as his interpretation of black life in the United States. In the end, his analysis turns our attention to those ?black souls? who engage in the arduous task of self-creation in a world that clings to the idea that white people matter more than others. It is a task, he argues, that requires an uncommon faith and deserves the close attention of scholars of African American religion.

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