This book offers a new materialist interpretation of Derrida's later work, including his engagements with religion and politics. It argues that there is a shift from a context or background motor scheme of writing to what Derrida calls the machinic, and Catherine Malabou calls plasticity.
Must a philosophy of life be materialist, and if so, must it also be a philosophy of immanence? In the last twenty years or so there has been a growing trend in continental thought and philosophy and critical theory that has seen a return to the category of immanence. Through consideration of the work of thinkers such as Giorgio Agamben, Catherine Malabou, Francois Laruelle, Gilles Deleuze and others, this collection aims to examine the interplay between the concepts of immanence, materialism and life, particularly as this interplay can highlight new directions for political inquiry. Furthermore, critical reflection on this constellation of concepts could also be instructive for continental philosophy of religion, in which ideas about the divine, embodiment, sexual difference, desire, creation and incarnation are refigured in provocative new ways. The way of immanence, however, is not without its dangers. Indeed, it may be that with its affirmation something of importance is lost to material life. Could it be that the integrity of material things requires a transcendent origin? Precisely what are the metaphysical, political and theological consequences of pursuing a philosophy of immanence in relation to a philosophy of life? This book was originally published as a special issue of Angelaki: Journal of the Theoretical Humanities.
In der momentanen Krise wächst das gesellschaftliche Unbehagen am Kapitalismus. Viele Menschen fragen jetzt nach einer menschlicheren Alternative des Zusammenlebens. Eine Gesellschaft jenseits von Maximen wie Profit, Konkurrenz und Besitzdenken - ist das möglich? Michael Hardt und Antonio Negri, Autoren des Bestsellers äEmpireä, entwickeln in ihrem neuen grossen Werk einen provozierend optimistischen Gesellschaftsentwurf. Dieser beruht nicht mehr auf dem neoliberalen Gegensatz von Privatbesitz und öffentlichem Eigentum, sondern auf der Idee des Gemeinsamen (äcommonä). Ressourcen wie Wasser, Luft und Pflanzen und immaterielle Güter wie Wissen und Information gehören uns allen. Wenn wir sie teilen, wird der Weg frei für eine gerechtere Gesellschaft, an der alle partizipieren können. Im Streit um das politische Profil des 21. Jahrhunderts bieten die Autoren ein zentrales Gegengewicht zu all jenen, die uns weismachen wollen, dass die derzeitige Politik- und Wirtschaftsform die einzig mögliche sei.
Der Psychoanalytiker Jacques Lacan gilt als ein so einflussreicher wie schwieriger Denker. Der bekannte Kulturkritiker Slavoj Žižek hat sich daher die Aufgabe gestellt, Lacan einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dies gelingt ihm, indem er die zentralen Begriffe anschaulich und amüsant mit Hilfe von bekannten Hollywood-Filmen erklärt. Eine Zeittafel sowie eine kommentierte Bibliographie zur weiterführenden Lektüre runden den Band ab.
Das Buch von Farías ist »explosiv« nicht durch Polemik, sondern kraft der Fakten und Informationen, die es versammelt. Es argumentiert mit Daten und Dokumenten. Es verbreitet nicht Verdächtigungen, sondern rückt Ereignisse und Sachverhalte ins Licht. In strenger Chronologie folgt der Autor dem Lebenslauf und der akademischen Laufbahn von Heidegger und bezeichnet ihre direkten oder indirekten Berührungen mit den tagespolitischen und hochschulpolitischen Herrschaftspraktiken des NS-Regimes. Das so entfaltete Archivmaterial schärft die Aufmerksamkeit nicht nur für den »Fall Heidegger«, sondern auch für die Rolle des Intellektuellen im Gemeinwesen gestern, heute und morgen. Es stellt, wieder einmal, die Verführbarkeit des Denkens durch die Macht vor Augen. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

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