Die aufregende Geschichte der Entschlüsselung des Neandertalergenoms – und das lebendige Porträt der neuen Wissenschaft der Paläogenetik In einer folgenreichen Nacht im Jahre 1996 gelang Svante Pääbo die Entschlüsselung der ersten DNA-Sequenzen eines Neandertalers. Eine Sensation! Die verblüffenden Erkenntnisse revolutionierten unser Bild von der Entwicklung des Homo sapiens. Jetzt erzählt der preisgekrönte Wissenschaftler seine persönliche Geschichte und verschränkt sie mit der Geschichte des neuen Gebiets, das er maßgeblich mitentwickelte: der Paläogenetik - von den ersten Analysen an altägyptischen Mumien bis hin zu Mammuts, Höhlenbären und Riesenfaultieren. Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Spitzenforschung in Deutschland und der spannende Entwicklungsroman einer Wissenschaft, deren Ergebnisse vor wenigen Jahrzehnten noch niemand erahnen konnte
Die Neandertaler gehören nicht nur zu unseren, vor weniger als 30.000 Jahren ausgestorbenen Verwandten, sondern sind - 150 Jahre nach der Entdeckung der ersten Neandertalerfossilien unweit von Düsseldorf - längst zu einem Mythos geworden. Ihr Bild im kulturellen Gedächtnis der Menschheit schwankt zwischen extremen Positionen: hier dumpfe, keulenschwingende Rohlinge, dort Vorfahren des modernen Menschen, die bereits über Sprache, Schmuck und Totenkult verfügten. Beide Vorstellungen sind gekennzeichnet von Unschärfen und Irrtümern. Der vorliegende, reich illustrierte, sehr gut lesbare Band informiert kompetent und allgemeinverständlich über die Entdeckung des ersten Neandertalers, seine wissenschaftliche Bedeutung, die Entstehung der Neandertaler, ihre Stellung im "Stammbusch" der Menschheit, ferner über ihre Fähigkeiten und ihre materielle Kultur, Aspekte ihrer Lebensweise sowie über die Gründe, die vermutlich zum Aussterben der Neandertaler geführt haben.
Die Entdeckung der Neandertaler vor rund 150 Jahren hat immer wieder für aufgeregte Diskussionen in Archäologie und Anthropologie gesorgt. Die Fragen, welchen genetischen Beitrag sie zur Entwicklung des heutigen Menschen geleistet haben oder warum die Neandertaler letztendlich ausstarben, sind bis heute ungeklärt. Dieser Streit in der Wissenschaft, die unterschiedlichen Interpretationen der Fossilien gestern und heute sowie die Evolution und Kultur des Neandertalers werden erstmalig vollständig und mit attraktivem Bildmaterial dargestellt. In einem aktuellen Anhang des Neanderthal Museums wird über die spektatkulären Neufunde im Neandertal und von anderen Orten Deutschlands berichtet.
Warum haben wir Menschen Musik? Wie entfaltet Musik ihre Wirkung? Was geht dabei in unserem Gehirn vor? Fördert Musik die Intelligenz? Dient sie dem Gruppenzusammenhalt? Teilt Musik Emotionen mit? Dieses Buch erklärt die zahlreichen Wirkungen von Musik auf Fühlen und Denken, auf die Organisation von Gruppen sowie auf unsere körperliche und geistige Gesundheit. Im ersten Teil des Werkes werden die evolutionären Grundlagen der Musikwahrnehmung und des Musizierens dargestellt. Die faszinierenden neuen Erkenntnisse zu den positiven, aber auch den negativen Auswirkungen intensiven Musizierens auf das Nervensystem werden in den folgenden Kapiteln geschildert. Glücklicherweise macht Musik nur selten krank – viel wichtiger sind die bislang noch gar nicht ausgeschöpften heilenden Potenziale und die große Macht der positiven Emotionen, die durch Musik ausgelöst werden. Mit diesen erfreulichen und zukunftsweisenden Aspekten schließt das Buch, das jeden ansprechen wird, der eine Liebe zur Musik empfindet, sei es als Musizierender oder als Hörer.
Woher kommen wir? Wer sind wir? Was unterscheidet uns von anderen? Diese Fragen stellen sich heute drängender denn je. Johannes Krause und Thomas Trappe spannen den Bogen zurück bis in die Urgeschichte und erzählen, wie wir zu den Europäern wurden, die wir sind. Migration und Wanderungsbewegungen sind keine Phänomene der Neuzeit: Seit der Mensch den aufrechten Gang beherrschte, trieb es ihn aus seiner Heimat Afrika in die ganze Welt, auch nach Europa. Bis vor Kurzem lag diese Urgeschichte noch im Dunkeln, doch mit den neuen Methoden der Genetik hat sich das grundlegend geändert. Johannes Krause, einer der führenden Experten auf dem Gebiet, erzählt gemeinsam mit Thomas Trappe, was uns die Gene über unsere Herkunft verraten: Gibt es „Urvölker“? Wann verloren die frühen Europäer ihre dunkle Haut? Welche Rolle spielte die Balkanroute in den vergangenen 40 000 Jahren? Eine große Erzählung, die zeigt: Ohne die Einwanderer, die über Jahrtausende aus allen Richtungen nach Europa kamen und immer wieder Innovationen mitbrachten, wäre unser Kontinent gar nicht denkbar.
The Neanderthal was more similar to us modern man than we think, he was not a primitive Caveman. He had his own language and a large, if not even sophisticated vocabulary. Archeological findings show that the Neanderthals were capable of complex technical process and that most of his life he spent in a small family group. The authors Thomas Wynn and Frederick L. Coolidge give a fascinating insight into the real life and culture of the Neanderthal.
Das konjekturale Denken ist eine Kombination aus logisch-gerichtetem Denken und einem Nicht-Denken. Um das verständlich zu machen, zieht sich als roter Faden die Paläoanthropologie des Neandertalers durch das Buch. Dieser besaß nämlich die Fähigkeit konjektural zu denken, allerdings in einer sehr primär-primitiven Form. Angelehnt an die Psychoanalyse entwickelt der Autor das, was Lacan einen "linguistischen Kristall" nennt, eine formelhafte Formulierung, die man wie in einer Meditation üben kann. So kann man im Rückgriff auf die eigene Früh- und Menschheitsgeschichte das konjekturale Denken in seiner modernen Form erlernen.
Die Entdeckung der Neandertaler vor rund 150 Jahren hat immer wieder für aufgeregte Diskussionen in Archäologie und Anthropologie gesorgt. Die Fragen, welchen genetischen Beitrag sie zur Entwicklung des heutigen Menschen geleistet haben oder warum die Neandertaler letztendlich ausstarben, sind bis heute ungeklärt. Dieser Streit in der Wissenschaft, die unterschiedlichen Interpretationen der Fossilien gestern und heute sowie die Evolution und Kultur des Neandertalers werden erstmalig vollständig und mit attraktivem Bildmaterial dargestellt. In einem aktuellen Anhang des Neanderthal Museums wird über die spektatkulären Neufunde im Neandertal und von anderen Orten Deutschlands berichtet.
Wußten Sie, dass jeder von uns Karl den Großen zu seinen Vorfahren zählen kann? Dass Neandertaler mitnichten eine eigene Spezies sind, genetisch so etwas wie Rasse gar nicht existiert und die Rothaarigen allen Unkenrufen zum Trotz nicht aussterben werden? Wo kommen wir her? Was ist der Mensch? Seit das Genom, der komplette Erbgut-Satz eines Menschen, hunderttausendfach entschlüsselt («sequenziert») worden ist, erobert die Genforschung immer weitere Felder. Das Neueste: Weil unserem Genom auch die Evolution unserer Spezies eingeschrieben ist, schreiben Genforscher jetzt an der Seite von Archäologen und Historikern auch Menschheitsgeschichte.Sie haben dabei überraschende Erkewnntnisse gewonnen. Und manches Wissen von gestern erweist sich als Mythos, zumal inzwischen auch das Genmaterial sehr alter Knochenfunde «zum Sprechen» gebracht werden kann. Ein Science-Schmöker für jedermann, der sich für dieses neue Wissensfeld interessiert, zugleich gibt der Autor eine beiläufige Einführung für jedermann in die Vererbungslehre. 150 Jahre nach Darwin gibt Rutherford einen ausgezeichneten Überblick darüber, was wir inzwischen wissen können und auch darüber, was wir eben nicht wissen. «Eine brilliante, maßgebliche, überraschende, fesselnde Einführung in die Humangenetik. Wenn Sie wenig über die Geschichte des Menschen wissen, werden Sie verzaubert sein. Wenn Sie viel über die Geschichte des Menschen wissen, werden Sie verzaubert sein. So gut ist das.» Brian Cox «Meisterhaft, lehrreich und entzückend.» Peter Frankopan «Inspirierend und unterhaltsam.» Richard Dawkins
Waren sie die besseren Menschen? Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal. Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Sind es Neandertaler? Aber warum sind die Überreste nur dreißig Jahre alt? Nix' Ermittlungen enthüllen einen Skandal, der die Gesellschaft der Zukunft in ihren Grundfesten erschüttert ...
Anatomie - Lebensweise - Kultur.
Thema des Buches ist die Entstehung der ersten Homininenart mit 46 Chromosomen. Der Autor begründet die Vermutung, dass der Homo sapiens diese Art ist und dass die chromosomale Artentstehung vor ca. 1 Mio. Jahren in Afrika stattfand. Das Buch ist als Lehrbuch für den sog. "interessierten Laien" geschrieben und setzt keinerlei Kenntnisse in Biologie oder Anthropologie voraus. Es sollte allgemeinverständlich sein und enthält viele Abbildungen, Tabellen usw. Das letzte Kapitel 5 enthält einen bisher noch nie publizierten neuen Stammbaum für die Entstehung des Homo sapiens. Dieses Kapitel 5 richtet sich insbesondere auch an Fachleute.
Das Neutrino-Observatorium in Sudbury, Kanada: Ein Mann treibt plötzlich in einem Schwerwassertank. Mit knapper Not wird er gerettet und unter Quarantäne gestellt. Sein Name: Ponter Boddit. Sein Beruf: Quantenphysiker. Seine Herkunft: eine Welt, auf der die Neanderthaler den Rang der Menschen einnehmen. Die Öffentlichkeit ist schockiert über den ¿Höhlenmenschen¿, der durch ein Computer-Implantat ihre Sprache und Kultur erlernt. In dessen Heimatwelt ist sein Lebensgefährte Adikor Huld genauso schockiert, denn er wird des Mordes beschuldigt. Es gibt nur eine Möglichkeit, seine Unschuld zu beweisen: Er muss das Portal noch einmal öffnen und Ponter aus unserer Welt zurückholen. Gewinner des HUGO AWARDS für den besten SF-Roman des Jahres!
Humanevolution im Überblick: Das Mosaik der Menschwerdung Bis vor wenigen Jahren schien die Entstehung des Menschen weitgehend geklärt, der menschliche Stammbaum vollständig darstellbar: Entstanden in Afrika, sollte sich unsere Gattung von Vor- und Frühmenschen in einer aufsteigenden Reihe zum modernen Homo sapiens entwickelt haben. Auslöser dieser Entwicklung sollten aufrechter Gang, Werkzeugherstellung und Hirnwachstum gewesen sein. Doch so einfach stellt sich die Sachlage nach aktueller Forschung nicht mehr dar: Neue Fossil- und Werkzeugfunde zeigen, dass Vormenschen sich schon Millionen Jahre auf zwei Beinen fortbewegten – ohne nachweisbare Fortentwicklung oder wachsende Gehirne; dass die Werkzeugherstellung älter ist als die Gattung Homo; dass über lange Zeiträume mehrere Menschenarten parallel existierten. Und spätestens die Paläogenetik machte aus dem bisherigen Stammbaum einen verzweigten Busch mit bisher unbekannten Menschenarten, die sich nachweislich untereinander kreuzten. Andere Hypothesen zur Menschwerdung waren nötig. Das neue Buch von Dierk Suhr zeichnet den aktuellen Stand der Forschung nach und versucht, aus den einzelnen Mosaiksteinen ein Gesamtbild der Menschwerdung zusammenzusetzen.
Drei unnachahmlich unterhaltsame Sachbücher aus Sicht der Gelehrten der Scheibenwelt – unverzichtbar für alle Terry- Pratchett-Jünger: Als Ergebnis eines missglückten Experiments besitzen die Zauberer der Unsichtbaren Universität plötzlich ein Miniaturweltall: die irdische Rundwelt. Unter Führung der weisen Magier verfolgen wir die Geschichte unseres Universums vom Urknall bis zum Internet und darüber hinaus.

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