English summary: The revised version of Max Weber's famous study on the "Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism" is presented in this volume along with the almost completely rewritten essay on the sects. Weber regarded both essays as being an integral part of volume I of his "Collected Essays on the Sociology of Religion," which he prefaced with "Preliminary Remarks." Here he spelled out the thrust of his entire collection: to identify the distinctiveness of Western, especially modern Western, rationalism and explain its rise. In the editor's introduction, the broader context of these three texts is described while in his editorial report, the genesis of this revision is demonstrated on a textual basis. German description: In diesem Band der Max Weber-Gesamtausgabe werden die von Max Weber fur seine Gesammelten Aufsatze zur Religionssoziologie uberarbeiteten Aufsatze zum asketischen Protestantismus aus den Jahren 1904 bis 1906 zusammen mit der "Vorbemerkung" in historisch-kritischer Bearbeitung dargeboten. Weber stellte diese Texte an die Spitze dieser Sammlung, die vier Bande umfassen sollte. Aber nur der erste dieser vier Bande wurde von ihm noch zum Druck gegeben und korrigiert. In der "Vorbemerkung" erlautert er seine mit dieser Sammlung verbundene Erkenntnisabsicht. Es gehe ihm hauptsachlich darum, die Eigenart des okzidentalen, insbesondere des modernen okzidentalen Rationalismus zu erkennen und sein Entstehen zu erklaren.
While Nietzsche’s influence on philosophy, literature and art is beyond dispute, his influence on sociology is often called into question. A close textual analysis of Nietzsche’s works and those of important sociologists – Max and Alfred Weber, Ferdinand Tönnies, Rosa Mayreder – provides the first comprehensive account of their study and use of Nietzsche’s writings. Above all, Nietzsche’s critique of modernity, morality and culture are shown to have had a decisive influence on the development of sociology and the work of its leading thinkers at the end of the 19th century and the beginning of the 20th.
This volume contains studies on two of the most fascinating personalities in the academic world of the 20th century. In their common years in Heidelberg, both Weber and Troeltsch developed a research program in sociology of religion which was devoted to the analysis of the “cultural importance” of religion, in particular Protestant piety. Their common interest in an analytical explanation of religion as vital power (“Lebensmacht”), however, resulted in different and competing theoretical programs. The studies in this book explore the constellations of the two men’s lives and works.
Annotation. This volume highlights the value of sociological theorizing in various strands of criminological research and reveals the breadth and depth of criminological sociology in its explicit and informed reliance on insights from sociological theory. It offers a range of perspectives, and theories of criminal behavior and perspectives of social control.
Max Weber, widely considered a founder of sociology and the modern social sciences, visited the United States in 1904 with his wife Marianne. The trip was a turning point in Weber's life and it played a pivotal role in shaping his ideas, yet until now virtually our only source of information about the trip was Marianne Weber's faithful but not always reliable 1926 biography of her husband.Max Weber in America carefully reconstructs this important episode in Weber's career, and shows how the subsequent critical reception of Weber's work was as American a story as the trip itself. Lawrence Scaff provides new details about Weber's visit to the United States--what he did, what he saw, whom he met and why, and how these experiences profoundly influenced Weber's thought on immigration, capitalism, science and culture, Romanticism, race, diversity, Protestantism, and modernity. Scaff traces Weber's impact on the development of the social sciences in the United States following his death in 1920, examining how Weber's ideas were interpreted, translated, and disseminated by American scholars such as Talcott Parsons and Frank Knight, and how the Weberian canon, codified in America, was reintroduced into Europe after World War II. A landmark work by a leading Weber scholar, Max Weber in America will fundamentally transform our understanding of this influential thinker and his place in the history of sociology and the social sciences.
Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer einzigartigen Sammlung für Ihren eBook Reader. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem Kindle Reader. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors. Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus ist ein Werk von Max Weber, das zuerst in Form eines zweiteiligen Aufsatzes im November 1904 und Frühjahr 1905 im Archiv für Sozialwissenschaften und Sozialpolitik, Bd. XX und XXI erschien, und das 1920 in überarbeiteter Fassung veröffentlicht wurde. Es zählt neben Webers Schrift Wirtschaft und Gesellschaft zu seinen international wichtigsten Beiträgen zur Soziologie und ist ein grundlegendes Werk der Religionssoziologie. Zwischen der protestantischen Ethik und dem Beginn der Industrialisierung bzw. des Kapitalismus in Westeuropa besteht nach diesem Werk ein enger Zusammenhang. Die Kompatibilität („Wahlverwandtschaften“) der Ethik oder religiösen Weltanschauung der Protestanten, insbesondere der Calvinisten, und dem kapitalistischen Prinzip der Akkumulation von Kapital und Reinvestition von Gewinnen waren ein idealer Hintergrund für die Industrialisierung. (aus wikipedia.de)
Emotionen sind wichtig. Wissenschaftler debattieren disziplinenübergreifend über die Bedeutung von Emotionen in zentralen gesellschaftlichen Bereichen wie dem Finanz- und Wirtschaftsbereich, der Familie und der Religion, der Politik und der Kunst sowie den Medien und der Unterhaltungsindustrie. Der Band greift diesen „emotional turn“ auf und stellt die wichtigen Arbeiten der deutschen und der internationalen Emotionssoziologie und der philosophischen, psychologischen, neurowissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Emotionsforschung vor. Klassische Autoren werden ebenso berücksichtigt wie zeitgenössische Positionen, theoretische Konzepte ebenso wie empirische Forschungen. Der Band möchte in einer systematischen Weise einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand geben.
Includes section "Book reviews and notes."
Essay aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Grundlagen, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn wir in der heutigen Zeit auf die Geschichte der Menschheit zurückblicken, so lässt sich sagen, dass es seit der Existenz der Menschheit auch die Existenz der Herrschaft gibt. Ganz gleich in welchem Land, unter welchem Volk oder innerhalb welchen Stammes, es gibt immer den gewissen Einen, der seinen Anhängern die Ordnungsprinzipien auferlegt, welche zu befolgen sind. Lediglich die Form der Ausübung dieser Macht lässt sich in den verschiedensten Ländern der Welt unterscheiden. Der eine übt diese Tätigkeit in der Rolle des Präsidenten, der andere in die des Monarchen oder der andere wiederum in die des Königs. Die Ausarbeitung wird es sich zur Aufgabe machen, den Begriff der Herrschaft näher zu erläutern und in seinen typischen Erscheinungsformen wiederzugeben. Die soll unter Zuhilfenahme der Herrschaftstheorie nach Max Weber geschehen, da dieser die Herrschaftstheorie am umfangreichsten definiert hat. Um dem Leser einen Überblick zu verschaffen, soll allen voran der Begriff der Herrschaft erläutert werden, bevor ein Übergang zur Theorie im Anschluss erfolgen soll.
Im Zentrum der Enzyklopädie steht die Frage, ob und inwieweit Europa im Zeitalter der Globalität durch Kontinuität und Wandel Referenzrahmen für Begriffsbildungen, Symbolisierungen und Sinndeutungen in den Geistes- und Kulturwissenschaften bleibt. Angesichts weltweiter Diskurse zur Globalität wird exemplarisch nach den Konsequenzen des global turn für den seit der Aufklärung erhobenen Anspruch Europas auf geistes- und kulturwissenschaftliche Deutungshoheit gefragt. Bezogen auf die geistes- und kulturwissenschaftliche Perspektive lautet die Kernfrage der Enzyklopädie: Wie verändert Globalität Europa und wie verändert Europa die Globalität? Grundsätzlich und am Beispiel wichtiger Sachverhalte und Begriffe aus den Lebenssphären des Menschen untersuchen mehr als einhundert Professoren der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wie der global turn die geistes- und kulturwissenschaftliche Begriffsbildung prägt. Die Bonner Enzyklopädie der Globalität bietet weitreichende Denkanstöße zu der Frage, ob und auf welche Weise europäische Deutungsmuster und Begriffsbestimmungen durch Kontinuität und Wandel im Zeichen der Globalität universell bedeutsam bleiben. ​
In light of the current popularity enjoyed by the subject of religion and questions about the consequences arising from this situation, especially for practical theology, the early essays on the sociology of religion by Volker Drehsen (born 1949) have once again become poignant. They continue to retain their power of illuminating the self-conception and tasks of practical theology. The collected essays, some of which were originally published obscurely, are now published together for the first time in this volume.
Als politische Institution des Staates und der Gesellschaft prägt das Militär Soldaten und Zivilisten - und erzeugt den »Homo militaris«. Ulrich vom Hagen widmet sich der spezifischen Kultur des Militärs: In Verbindung der Weber'schen Herrschaftstheorie und der Bourdieu'schen Feldtheorie konzipiert er das Militär als gewaltsame Körperschaft und lässt den Homo militaris dabei als soziologische Figur - als eine Gestalt institutionalisierter Gewalt - sichtbar werden. Zur Untersuchung des militärischen Feldes Deutschlands konnten hierfür erstmals Daten einer internen Erhebung der Bundeswehr genutzt werden. Das Buch macht eine kritische Militärsoziologie an die allgemeine Soziologie anschlussfähig.
Die Bedeutung der Religion für Staat und Gesellschaft ist eine Frage, die die Politische Theorie seit ihren Anfängen begleitet hat. Der Band zeichnet dazu die wichtigsten ideengeschichtlichen Begriffe und Positionen von der Antike bis zur Gegenwart nach und thematisiert insbesondere die Veränderungen im Beziehungsgeflecht des Politisch-Religiösen, die durch das Christentum, die Reformation sowie die Säkularisierungsprozesse im modernen Staatswesen etabliert wurden. Vor diesem anspruchsvollen ideenhistorischen Hintergrund, der die Vielschichtigkeit der Verbindungslinien zwischen Politik und Religion erfasst, wird schließlich auch die ungebrochene Relevanz des religiösen Themas für den demokratischen Rechtsstaat transparent.
Provides entries for terms, phrases, people, and other aspects of the social sciences, and includes quotations from individuals in various fields
"Humanökologie und Kulturökologie" umreißt ein Forschungsfeld, das es - zumindest so - noch nicht gibt, obwohl beide Disziplinen auf einige Jahrzehnte Forschung zurückblicken. Während Humanökologie sich als Lehre der Mensch-Umwelt-Interaktion versteht, deren Traditionen in verschiedenen Natur- und Sozialwissenschaften wurzeln, untersucht Kulturökologie die besondere Ausgestaltung der Mensch-Natur-Beziehungen als Folge kultureller Leistungen.In diesem Band werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beiden Wissensgebieten ausgelotet, zugleich wird die Brücke geschlagen von eher theoretischen Kulturkonzepten der Natur zu mehr praxisorientierten Anwendungen der beiden Denk- und Forschungsrichtungen. Beteiligt sind dabei die Fachdisziplinen Kultur- und Sozialanthropologie, Soziologie, Bevölkerungswissenschaft, Geographie und Medizin.Die Gliederung des Buches folgt drei Motiven. Nach dem einleitenden historischen Überblick stellt Teil II kulturell orientierte Naturkonzepte aus der Sicht und der Überlieferung unterschiedlicher Wissensbereiche vor. Teil III wendet sich neuen Wegen und Verfahren zu, die das Gefüge wissenschaftlicher Forschung auf dem Gebiet der Human- und Kulturökologie, mittelbar auch das Gefüge einer gesellschaftlichen Umsetzung, in Bewegung bringen könnten. In Teil IV werden zur Verdeutlichung und Ergänzung der theoretischen und methodischen Überlegungen empirische Fallbeispiele angefügt, die human- und kulturökologische Forschungen aus Agrar- und Industriekultur, aus ruralen und urbanen Lebensräumen betreffen. Ein abschließendes Glossar enthält die exemplarischen Definitionen und Einsichten aller Beiträge und zeigt damit knapp und übersichtlich Perspektiven einer neuen Denkrichtung."(...) Insgesamt liegt hier ein ausgezeichnetes Fachbuch vor, wissenschaftlich fundiert, dem Leser sprachlich gut zugänglich, informativ und zeitweise geradezu spannend zu lesen, zum Nachdenken und Handeln herausfordernd."technik und mensch 3/4-93

Best Books