Der Fall der Mauer - erkämpft von den Ostdeutschen und bejubelt von allen. Zwanzig Jahre Vereinigung, doch der Tag der Deutschen Einheit wirkt noch immer wie aus der Retorte. Mag die staatliche Einheit vollendet sein, die der Menschen ist es nicht. Falsche Versprechungen von blühenden Landschaften und der einseitige Beitritt ohne Beteiligung des Volkes sorgten für Enttäuschung und Zwist. Immer noch zeigen Umfragen ein düsteres Bild. "Gefallen kann einem das nicht", sagt selbst Angela Merkel - doch es ändert sich wenig. So darf es nicht bleiben. Ein starkes Land braucht eine innere Einheit und die Vielfalt der Menschen, es braucht endlich Versöhnung. Das geht.
Was wäre, wenn man sein Leben wieder und wieder leben könnte, bis man schließlich alles perfekt gemacht hätte? Wäre man dann ein glücklicher Mensch? Ursula Todd ist eine für ihre Zeit ganz besondere Frau: unabhängig, modern, realistisch. Mit Humor begegnet sie nicht nur ihrer skurrilen Familie, sondern auch den seltsamen Ereignissen in ihrem Leben. Wie jeder erlebt sie Situationen, in denen sie sich fragt: Was wäre, wenn? Was wäre geschehen, wenn sich ihre Teenagerliebe erfüllt hätte? Was wäre geschehen, wenn sie studiert hätte? Oder was wäre aus ihr geworden, wenn sie nicht in England, sondern in einem anderen Land aufgewachsen wäre? Wäre ihr Leben schrecklicher oder besser verlaufen? Doch anders als anderen Menschen bleibt es für Ursula nicht bei diesen Fragen. Ihr ist es gegeben, ihr Leben immer wieder zu korrigieren und damit jeden Fehler zu beseitigen. Dennoch erlebt sie Verlust, Verrat, Krieg und Tod. Was also soll diese Gabe? Ist es überhaupt möglich, sein Leben fehlerlos zu leben?
Olga Waissnix: Sie war das Abenteuer seines Lebens. Während einer Kur in Meran verliebt sich Arthur Schnitzler als 24-Jähriger mit einer Intensität in die gleichaltrige Olga Waissnix, die er selbst nicht für möglich gehalten hat. Sie ist seine »grande passion« - und wird doch nie seine Geliebte, wohl aber im Laufe der Jahre seine Seelenfreundin und wichtigste Kameradin. Mit keiner anderen Frau, die er geliebt hat, kann Schnitzler »so gescheit reden« wie mit ihr. Elf Jahre lang, von 1886 bis 1897, korrespondieren und treffen sich die beiden. Olga Waissnix ist es auch zu verdanken, dass aus dem Arzt wider Willen letztendlich ein bedeutender Schriftsteller wird. In die Zeit dieser ungewöhnlichen Beziehung fallen die Uraufführungen von Schnitzlers ersten Stücken »Das Märchen« und »Liebelei«. Elisabeth-Joe Harriet hat sich auf eine spannende Spurensuche begeben und zeichnet das berührende Porträt einer außergewöhnlichen Frau.
Kostenlose Leseprobe zu »Die Unvollendete« – schon vorab mehr lesen! Was wäre, wenn man sein Leben wieder und wieder leben könnte, bis man schließlich alles perfekt gemacht hätte? Wäre man dann ein glücklicher Mensch? Ursula Todd ist eine für ihre Zeit ganz besondere Frau: unabhängig, modern, realistisch. Mit Humor begegnet sie nicht nur ihrer skurrilen Familie, sondern auch den seltsamen Ereignissen in ihrem Leben. Wie jeder erlebt sie Situationen, in denen sie sich fragt: Was wäre, wenn? Was wäre geschehen, wenn sich ihre Teenagerliebe erfüllt hätte? Was wäre geschehen, wenn sie studiert hätte? Oder was wäre aus ihr geworden, wenn sie nicht in England, sondern in einem anderen Land aufgewachsen wäre? Wäre ihr Leben schrecklicher oder besser verlaufen? Doch anders als anderen Menschen bleibt es für Ursula nicht bei diesen Fragen. Ihr ist es gegeben, ihr Leben immer wieder zu korrigieren und damit jeden Fehler zu beseitigen. Dennoch erlebt sie Verlust, Verrat, Krieg und Tod. Was also soll diese Gabe? Ist es überhaupt möglich, sein Leben fehlerlos zu leben?
Ziel dieses Buches ist die indirekte und unvollendete Moderne/Postmoderne-Debatte zwischen der in Frankfurt von Jurgen Habermas und Karl-Otto Apel vertretenen Diskursphilosophie und dem in Paris von Jean-Francois Lyotard inaugurierten Postmodernen Poststrukturalismus wieder aufzunehmen. Da diese beiden Positionen die differenzierten Erben der Aufklarung bzw. der Lumiere vertreten, entweder Rationalitat oder Asthetik betonen, jeweils die Moderne oder die Postmoderne verteidigen und sich partielle Aspekte der Philosophie Immanuel Kants aneignen, fuhrt diese Debatte zu der Annahme einer scheinbaren Inkompatibilitat zwischen zwei Programmen. Um diese Inkompatibilitat in Frage zu stellen, wird die Perspektive einer sich transformierenden kritischen Theorie vorgeschlagen, die zuruck zu Kants "Kritik der Urteilskraft" fuhren muss. In der Moderne/Postmoderne-Debatte handelt es sich also um zwei Erben der europaischen Aufklarung, die Rekurs auf Immanuel Kant nehmen, aber differenzierte Bezuge zu Rationalitat und Asthetik haben. Dies fuhrt zu spannenden Auseinandersetzungen uber Universalitat und Pluralitat. So erklart sich der Titel "Im Zwielicht der Aufklarung.""

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