The new edition of Doing Time brings this widely recognized book up-to-date and provides an accessible and informed discussion of current debates around prisons and penal policy. Drawing on a range of international material the book provides a critical sociological analysis of developments in imprisonment.
Die Wahl von Barack Obama im November 2008 markierte einen historischen Wendepunkt in den USA: Der erste schwarze Präsident schien für eine postrassistische Gesellschaft und den Triumph der Bürgerrechtsbewegung zu stehen. Doch die Realität in den USA ist eine andere. Obwohl die Rassentrennung, die in den sogenannten Jim-Crow-Gesetzen festgeschrieben war, im Zuge der Bürgerrechtsbewegung abgeschafft wurde, sitzt heute ein unfassbar hoher Anteil der schwarzen Bevölkerung im Gefängnis oder ist lebenslang als kriminell gebrandmarkt. Ein Status, der die Leute zu Bürgern zweiter Klasse macht, indem er sie ihrer grundsätzlichsten Rechte beraubt – ganz ähnlich den explizit rassistischen Diskriminierungen der Jim-Crow-Ära. In ihrem Buch, das in Amerika eine breite Debatte ausgelöst hat, argumentiert Michelle Alexander, dass die USA ihr rassistisches System nach der Bürgerrechtsbewegung nicht abgeschafft, sondern lediglich umgestaltet haben. Da unter dem perfiden Deckmantel des »War on Drugs« überproportional junge männliche Schwarze und ihre Communities kriminalisiert werden, funktioniert das drakonische Strafjustizsystem der USA heute wie das System rassistischer Kontrolle von gestern: ein neues Jim Crow.
Wie kommt es, dass in einer Ökonomie, in der jeder nach seinem eigenen Nutzen strebt, kein Chaos herrscht, sondern sich ein Zustand des Gleichgewichts einstellt? Diese verblüffende Frage beantwortete Adam Smith mit der Metapher der "unsichtbaren Hand". Seine Antwort wurde zur Initialzündung der Volkswirtschaftslehre. Analytisch präzise zeigen die Autoren hier wie sie funktioniert. Schrittweise und immer detaillierter behandeln sie Angebot und Nachfrage anhand eines umfassenden Modells. Dieses enthält alle Grundpfeiler einer Ökonomie und bietet darüber hinaus Erweiterungen wie externe Effekte, öffentliche Güter und unvollkommenen Wettbewerb.
As the number of prisoners in the UK, USA and elsewhere continues to rise, so have concerns risen about the damaging short term and long term effects this has on prisoners. This book brings together a group of leading authorities in this field, both academics and practitioners, to address the complex issues this has raised, to assess the implications and results of research in this field, and to suggest ways of mitigating the often devastating personal and psychological consequences of imprisonment.
This book responds to the claim that criminology is becoming socially and politically irrelevant despite its exponential expansion as an academic sub-discipline. It does so by addressing the question 'what is to be done' in relation to a number of major issues associated with crime and punishment. The original contributions to this volume are provided by leading international experts in a wide range of issues. They address imprisonment, drugs, gangs, cybercrime, prostitution, domestic violence, crime control, as well as white collar and corporate crime. Written in an accessible style, this collection aims to contribute to the development of a more public criminology and encourages students and researchers at all levels to engage in a form of criminology that is more socially relevant and more useful.
Rehabilitating and Resettling Offenders in the Community is a significant examination of the historical development of work with offenders and their treatment by the state and society. It offers unique perspectives and a wealth of information drawn from numerous interviews with probation staff. Highlights how the work of probation staff has changed over time and the reasons behind these changes Includes discourse with probation staff carried out over many years for a comprehensive, ‘insiders’ view of the situation Focuses on contemporary issues, including the changes brought in by the Conservative/Liberal Democrat coalition Written by a leading academic with extensive experience in the probation service
Direct, interpersonal violence is a pervasive, yet often mundane feature of our day-to-day lives; paradoxically, violence is both ordinary and extraordinary. Violence, in other words, is often hidden in plain sight. Space, Place, and Violence seeks to uncover that which is too apparent: to critically question both violent geographies and the geographies of violence. With a focus on direct violence, this book situates violent acts within the context of broader political and structural conditions. Violence, it is argued, is both a social and spatial practice. Adopting a geographic perspective, Space, Place, and Violence provides a critical reading of how violence takes place and also produces place. Specifically, four spatial vignettes – home, school, streets, and community – are introduced, designed so that students may think critically how ‘race’, sex, gender, and class inform violent geographies and geographies of violence.
Das Praxisbuch gründet auf den umfangreichen Erfahrungen der Verfasser als Gutachter in zahlreichen Strafprozessen. Grundbegriffe an der Schnittstelle zwischen Psychiatrie und Rechtswissenschaft werden systematisch geklärt. Basis- und Detailwissen auch für den Erwerb der Schwerpunktbezeichnung "Forensische Psychiatrie" werden vermittelt und die Rolle des Gutachters kritisch reflektiert. Fallbeispiele runden das Buch ab. Die 4. überarbeitete Auflage umfasst Neuerungen durch das DSM-V, jüngste Entwicklungen in der Prognosebegutachtung sowie im Maßregelvollzug, in der Sozialtherapie und der Sicherungsverwahrung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: Leistungsnachweis, Universität Duisburg-Essen (FB Soziologie), Veranstaltung: Einführung in die Soziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Max Weber wird am 21. April 1864 in Erfurt geboren, sein Vater war ein nationalliberaler Politiker und später Abgeordneter. Diese nationalliberale Einstellung im Elternhaus prägte Weber entscheidend für sein späteres Leben. Weber studierte Jura, Nationalökonomie, Philosophie und Geschichte in verschiedenen Städten, seine Studienzeit wurde aber durch den Wehrdienst unterbrochen. Er promovierte mit Auszeichnung in Jura und die Habilitation folgte drei Jahre später in römischem Recht und Handelsrecht. Im Alter von 28 Jahren veröffentlicht Weber im Auftrag des Vereins für Sozialpolitik die Studie „Die Verhältnisse der Landarbeiter im ostelbischen Deutschland“, diese Schrift bestätigte seinen wissenschaftlichen Ruf. In dieser Schrift fordert Weber die Schließung der deutschen Grenzen gegen das Eindringen polnischer Arbeiter, da er der Meinung war, dass gesunde Bevölkerungsverhältnisse eine grundlegende Voraussetzung für eine jede Volkswirtschaft sind.1 Im Jahre 1893 heiratete Weber Marianne Schnitger, die spätere Frauenrechtlerin, eine der Hauptfiguren der Frauenbewegung. Ein Jahr später wird er zum Professor der Nationalökonomie an der Universität Freiburg/Breisgau berufen, in seiner dortigen Antrittsvorlesung legte er den Grundstein für sein später entwickeltes Werturteilsfreiheitpostulat der Wissenschaften. 1897 übernimmt Weber den Lehrstuhl für Nationalökonomie an der Heidelberger Universität, diesen muß er jedoch wegen einer Erkrankung aufgeben, insgesamt sieben Jahre kann er nur eingeschränkt arbeiten, in dieser Zeit unternimmt er mehrere Reisen durch Europa und Amerika. Erst nach dieser Zeit publiziert Weber wieder, er veröffentlicht unter anderem die Schriften „Die `Objektivität ́ sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis“ sowie „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“. In der erstgenannten Schrift stellt Weber dar, dass es nicht Aufgabe einer Erfahrungswissenschaft sei, bindende Normen und Ideale zu ermitteln. In letzterer zeigt er auf wie die Religion das wirtschaftliche Verhalten prägt, die Protestanten haben laut Weber eher [...]
Überwachen und Strafen Im Panoptikum, Jeremy Benthams idealem Gefängnis- und Erziehungsbau, werden die Delinquenten permanenter Überwachung durch einen Aufseher unterzogen, der im Mittelpunkt eines kreisförmigen Gebäudes sitzt. Aber zu welchem Zweck? Michel Foucault interpretierte in seinem Werk Überwachen und Strafen (1975) Benthams Bau als Prototyp für die latente Perversion bürgerlicher Aufklärung, die Schizophrenie eines Liberalismus, der stets das Gute will und stets das Böse schafft. Aber stimmt das wirklich? Die erste deutsche Übersetzung von Panoptikum offenbart die Aktualität von Benthams Gedankenwelt. Als Begründer des Utilitarismus und Anhänger des Wirtschaftsliberalismus war er davon überzeugt, dass der Kapitalismus der wahre Schlüssel zum Glück des Menschen ist - und nichts anderes als den Weg zum Glück wollte er mit dem Panoptikum jedem Menschen ebnen. Ebook-Version ohne Interview mit Michel Foucault.
The International library of Criminology, Criminal Justice and Penology is an important publishing initiative that brings together the most significant contemporary published journal essays in current criminology, criminal justice and penology.
Public policy systems often sustain chronic capacity stress (CCS) meaning they neither excel nor fail in what they do, but do both in ways that are somehow manageable and acceptable. This book is about one archetypal case of CCS – crowding in the British prison system – and how we need a more integrated theoretical understanding of its complexity.
Imprisonment is a key part of the criminal justice system in today's world. This book looks at the development of the penal system, exploring the role of sentencing and imprisonment in our society, as well as looking at the future directions that the prison system may take.
This book provides the first systematic study of prison governors - a hidden and powerful, but much neglected, group of criminal justice practitioners. Its focus is on how they carry out their task, how that has changed over time and how their role has evolved. Based on extensive research, including interviews with 42 prison governors, this book also describes the demographic characteristics of the sample of governors interviewed, including their social origins, educational and occupational backgrounds, their motivation for joining the prison service, their career paths, and their values and beliefs. The author goes on to explore how governors provide the necessary management, leadership, regulation and balance to achieve secure, humane and positive institutions. He concludes with a number of important suggestions for changes that should be made to policy and practice in the light of his findings, and explores the implications for how our prisons should be governed in the future.
Der Titel dieses heftig umstrittenen Bestsellers ist in die Umgangssprache eingegangen. Weiblichkeitswahn – das ist die von mächtigen wirtschaftlichen Interessengruppen manipulierte Umkehrung der Frauenemanzipation. Die Frau wird durch psychologische Dauerbeeinflussung in der Werbung und in den Massenmedien zur «glücklichen Hausfrau und Mutter» umfunktioniert, wird als kaufkräftige Konsumentin umschmeichelt und auf ein Sexualsymbol mit Warencharakter reduziert. Betty Friedan führt ein erdrückendes Beweismaterial ins Feld gegen das entstellte Image des weiblichen Wesens in unserer Zivilisation. Die Autorin zeigt allerdings auch Wege, auf denen die moderne Frau trotz aller Widerstände ihren eigenen Glücksansprüchen und denen der Familie gerecht werden kann. Dieses Werk einer intelligenten und temperamentvollen Frau über die Frau sollte auch Pflichtlektüre für Männer sein.
Max Weber: Soziologische Grundbegriffe Aus: »Grundriss der Sozialökonomik«, III. Abt.: Wirtschaft und Gesellschaft, I. Teil (1. Lieferung), Kap. I, Tübingen (Mohr Siebeck) 1921. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

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