Wie handelt man richtig, wenn das moralische "Richtig" dem gesetzlichen "Richtig" widerspricht? Wie reagiert man auf Missachtungen der Menschenrechte durch höchste Regierungsinstanzen? Wie können wir urteilen über die, in deren Haut wir nicht stecken? Mit diesen Fragen, die Hannah Arendt bereits vor über 50 Jahren beschäftigten, werden wir heute wieder verstärkt konfrontiert. Damals wie heute gilt: Persönliche Verantwortung muss sich von politischer Verantwortung unterscheiden. In Arendts klarer und bestechender Sprache gibt dieser wiederentdeckte Aufsatz Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Zeit.
Germar Rudolf ist zu einem Qualitats- und Gutezeichen des Revisionismus geworden. Diese Tradition fuhrt er nun in seinem neuen Buch fort, das ab sofort bei Castle Hill Publishers erhaltlich ist. Wie Sie wahrscheinlich wissen, wurde Germar Rudolf, Autor und Herausgeber einer Vielzahl revisionistischer Schriften sowie Grunder von Castle Hill Publishers, von der US-Regierung im Jahre 2005 entfuhrt und nach Deutschland verschleppt. Dort stellte ihn die Justiz wegen seiner Schriften vor Gericht. Wahrend dieses Verfahrens war es seinen Verteidigern unter Strafandrohung verboten, Beweisantrage zu stellen, welche die geschichtlichen Ansichten Rudolf untermauern sollten. Alle Beweisantrage von Rudolfs Verteidigungsteam, mit denen versucht wurde nachzuweisen, dass seine Schriften wissenschaftlich und daher vom Grundgesetz geschutzt sind, wurden vom Gericht abgelehnt. Konfrontiert mit dieser kafkaesken Situation, hielt Rudolf vor Gericht eine sieben Tage wahrende Rede. Darin erlauterte er, was Wissenschaft ist und woran man sie erkennt. Er erbrachte den Beweis, dass seine Schriften ohne Zweifel in diese Kategorie fallen. Er zeigte zudem ausfuhrlich, warum die bundesdeutschen Gesetze zur Unterdruckung friedlicher Dissidenten grund- und menschenrechtswidrig sind. Weiterhin legte er detailliert dar, warum es jedermanns Pflicht ist, gegen einen Staat, der friedliche Dissidenten in den Kerker wirft, auf gewaltfreie Weise Widerstand zu leisten. Das Gericht zeigte sich von Rudolfs Argumenten wenig beeindruckt. Es verurteilte ihn zu 30 Monaten Haft und ordnete an, dass Rudolfs Hauptwerk, die Vorlesungen uber den Holocaust, eingezogen und unter Polizeiaufsicht verbrannt werden musse. Zudem eroffnete der Staatsanwalt ein weiteres Strafverfahren gegen Rudolf, weil dieser versucht hatte, seine Verteidigungsrede aus seiner Gefangniszelle heraus zu veroffentlichen. Als Rudolf im Sommer 2009 aus der Haft entlassen wurde, verhangte man gegen ihn eine dreijahrige Fuhrungsaufsicht. Nachdem diese aufgrund seiner Auswanderung in die USA im Sommer 2011 aufgehoben wurde, wagte er es, seine damalige Verteidigungsrede als Buch zu veroffentlichen. Das Buch enthalt zudem u.a. eine ausfuhrlichen Dokumentation der vom Gericht abgelehnten Beweisantrage sowie zwei Gutachten von Historikern, die nicht aussagen konnten. Es ist uberdies illustriert mit einer Anzahl von Zeichnungen, die Rudolf wahrend seiner Haftzeit anfertigte, die meisten davon in Farbe. Bezeichnenderweise wurde dieses Buch kaum zwei Jahre spater verboten, weil es Freiheit fur Geschichtsdissidenten fordert... Dies ist eine Neuauflage von 2016. 50% des Umsatzes vom Verkauf dieses Buches kommen dem Autor zugute - als unsere Hilfe zur Wiedergutmachung des erlittenen Unrechts! (Statt der marktublichen 10%.)"
Einflussreiche Denkerin des 20. Jahrhunderts. Das Handbuch erklärt die philosophischen, politischen und literarischen Kontexte, die Hannah Arendts Denken geprägt haben. Es präsentiert neben Informationen zur Biografie und den zeitgenössischen Bezügen alle wichtigen Werke und gibt Hinweise zu deren internationaler Rezeption in vielen Disziplinen. Zentrale Begriffe und Konzepte im Gesamtwerk Hannah Arendts werden ausführlich erklärt darunter: Antisemitismus, Das Böse, Macht, Revolution, Republik/Nation, Totalitarismus u. v. a.
"Ich rühre nie wieder eine intellektuelle Geschichte an!" 1933, den Bankrott des Denkens und der Urteilskraft vor Augen, verließ Hannah Arendt, die Schülerin von Martin Heidegger und Karl Jaspers, ihre Heimat, die Philosophie und Deutschland. Um in den Besitz einer eigenen Sprache für das Gesehene und Gehörte, Geschehene und Getane zu gelangen, begann sie im Exil ihre Wege des 'Verlernens', die sie später ihre lebenslange Verstehensarbeit nannte. Marie Luise Knott skizziert Erkenntniswege, mit deren Hilfe sich Hannah Arendt, die Theoretikerin der Freiheit, kollektive "Lebenslügen" und vorgefasste Meinungen austreibt, die am Denken hindern. Die Kraft der Bilder und der Begriffe machen den Denkraum Hannah Arendts zu einem verlässlichen Ort, in dem der Leser seine eigene denkerische Ratlosigkeit aufgehoben weiß und sich selbst in "wesentliche gedankliche Prozesse" verwickeln kann. - Verlernen ist mehr als ein Buch über das Nachleben dieser Ausnahmedenkerin. Arendts Wege des Verlernens erweisen sich als Anstöße zu politischem Handeln und Urteilen. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" Begründung der Jury: "Marie Luise Knott erschließt das Denken Hannah Arendts einfühlsam, unaufgeregt und eindringlich. So erscheinen Lachen, Übersetzen, Verzeihen und Dramatisieren als Techniken, um Freiheit zu gewinnen."
Im Jahr 1930 setzten viele Künstler der Moderne ihre Erschütterungen ins Bild, noch bevor sie diese begriffen, in Begriffe hätten fassen können. In vier Essays fragt Marie Luise Knott mit einer der damaligen Lage entsprechenden Dringlichkeit, welche neuartigen Erosionslandschaften die vier Künstler Erwin Piscator, Karl Wolfskehl, Bertolt Brecht und Paul Klee in diesem Jahr durchmaßen – damals, als Piscators elektrisierendem Theater das Licht ausging, als Wolfskehls geheimes Deutschland zerstob, als Bertolt Brecht der Gesellschaft in der sich radikalisierenden Welt der Straßenaufmärsche und Saalschlachten den Spiegel vorhielt. Und als Paul Klee sich selbst aus seiner Kunst vertrieb. Nach wie vor beunruhigt die Frage, wie es geschehen konnte, dass der Sieg der Nationalsozialisten 1933 so beschämend einfach war. Die Frage beunruhigt umso mehr angesichts der heutigen Krisen, die so oft vermeintliche Parallelen zu der Zeit vor dem Ende der Weimarer Republik wachrufen. Was gaben die Künstler damals verloren? Was ließen sie sein, weil es so wie es war nicht weiter ging? Und: lassen sich mit dem Blick von heute Momente rekonstruieren, in denen 1930 Neues seinen Ausgang nahm? Indem man die Vergangenheit neu zerlegt, zerlegt man auch die Gegenwart und macht die Zukunft wieder zu dem, was sie ist: rätselhaft, unerwartet, unvernünftig.
In diesem vorletzten Band der ›Homo-Sacer‹-Reihe untersucht der weltweit bekannte und renommierte Philosoph Giorgio Agamben den Bürgerkrieg als politisches Paradigma. Zwei zentrale Momente der Geistesgeschichte stehen dabei im Mittelpunkt: Im ersten Teil widmet er sich dem griechischen Begriff der »stasis«, der die Spaltung der polis in rivalisierende, gewalttätige Gruppen bezeichnet, während er im zweiten Teil eine furiose Interpretation von Hobbes' ›Leviathan‹ und dessen berühmtem Frontispiz vorlegt, und zwar aus theologischer Perspektive. Eine spannende und wichtige Diskussion eines Begriffs, der sich für das politische, philosophische und juridische Denken als zentral erweist.
Analyse van de rol die de Duitse architect en politicus Albert Speer (1905- 1981) speelde binnen Hitlers Derde Rijk.
Potret van de Amerikaanse, uit Duitsland afkomstige, filosofe (1906-1975), hoogleraar in de politieke filosofie, waarin haar gedachten over het Jodendom in Duitsland centraal staan
Brandneue dritte Auflage von 2015 ab sofort erhaltlich! Seit 1992 halt der deutsche Wissenschaftler Germar Rudolf Vorlesungen vor verschiedenen akademischen Zuhorerkreisen in aller Welt. Sein Thema ist sehr kontrovers: der Holocaust im Lichte neuer kriminologischer und historischer Forschungsergebnisse. Seine Zuhorer meinen anfangs, recht genau zu wissen, was der "Holocaust" eigentlich ist, aber schon nach kurzer Zeit wird ihr Weltbild durch die vorgelegten Beweise vollig uber den Haufen geworfen. Obwohl Rudolf vor seinem Publikum nichts anderes prasentiert als ausgewachsenen Holocaust-Revisionismus, fallen seine Argumente dennoch auf fruchtbaren Boden, da sie padagogisch einfuhlsam und auf wissenschaftliche Weise prasentiert werden. Dieses Buch ist eine literarische Ausarbeitung von Rudolfs Vorlesungen, angereichert mit den neuesten Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft zu einem Thema, das die Regierungen der deutschsprachigen Lander per Strafrecht regulieren wollen. Wie sein Thema, so ist auch der Stil des Buches einzigartig: Es ist ein Dialog zwischen dem Referenten einerseits, der dem Leser die wichtigsten Erkenntnissen dieser weltweiten Kontroverse darlegt, und den Reaktionen aus dem Publikum andererseits, mit kritischen Anmerkungen, Einwanden und Gegenargumenten. Die "Vorlesungen uber den Holocaust" lesen sich wie ein lebhafter, spannender Schlagabtausch zwischen Personen mit unterschiedlichen Ansichten. Neben einer Diskussion der schlagkraftigsten Argument fur und wider die Richtigkeit des orthodoxen Geschichtsbildes werden auch die ublichen moralischen, politischen, und scheinwissenschaftlichen Argumente gegen den Revisionismus thematisiert und gekonnt widerlegt. Dieses Buch ist daher ein Kompendium von Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Holocaust und seiner kritischen Wiederbetrachtung. Mit seinen vielen Verweisen auf eine mehr als tausend Werke umfassenden Bibliographie ist dieses leicht verstandliche Buch die beste Einfuhrung in dieses brandheisse Tabuthema sowohl fur den interessierten Laien als auch fur Geschichtsliebhaber. Dritte, korrigierte und erweiterte Auflage von 2015, mit einem Vorwort von Prof. Dr. Thomas Dalton, Autor des Buches "Debating the Holocaust""

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