The conference "Everyday Life in the Segmented City", held in July 2010, Florence, gathered a multiplicity of approaches and points of view dealing with issues of global urbanization. This title contains a selection of the papers presented at the conference.
Der Begriff der Gentrifizierung ist mittlerweile nicht nur im Mainstream angekommen, sondern er hat auch in der Wissenschaft nach wie vor Konjunktur. Doch obwohl es bereits eine unüberschaubare Anzahl von lokalen Fallstudien gibt, finden sich darunter nur wenige internationale Vergleiche von Gentrifizierungsprozessen. Auf Basis seiner Forschungen in Wien, Chicago und Mexiko Stadt stellt der Soziologe Florian Huber in diesem Buch einen neuen Ansatz vor, um diesem Forschungsdefizit zu begegnen. Florian Huber ist Post-Doc Forscher am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie (Universität Wien). Außerdem lehrt er am Institut für Soziologie (Universität Wien) sowie an der FH Campus Wien und ist Gründungsmitglied der Sektion Soziale Ungleichheit (Österreichische Gesellschaft für Soziologie).
Bauen ist eine komplexe Denk- und Handlungspraxis, die sich mit ästhetischen, technischen, ökonomischen, rechtlichen, sozialen, ökologischen, politischen und kulturellen Aspekten auseinandersetzen sollte. Die Komplexität dieses Handelns ist nur noch in enger Zusammenarbeit unterschiedlicher Expertinnen und Experten bearbeitbar. Der interdisziplinäre Schwerpunkt “Gebäude als System” der Hochschule Luzern bringt Menschen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen, um am “Gebäude als System” zu forschen und zu arbeiten. Das Buch vereint 26 Beiträge, die das Gebäude in seinem gesellschaftlichen und sozialen Kontext, in seiner Materialität und Wirtschaftlichkeit, in seiner kulturellen Ausdrucksgestalt und als Ort der Kommunikation und Interaktion beleuchten. Im Sinne einer “Kunst am Bau” und einer “Kunst am Planungsprozess” hat der Künstler Ronny Hardliz den Buchinhalt ornamental bearbeitet und die Artikel mit verschiedenen künstlerischen Interventionen miteinander in Bezug gesetzt. Er begreift damit die Publikation selbst als eine Art Gebäude als System.
How do people deal with diversity in deprived and mixed urban neighbourhoods? This edited collection provides a comparative international perspective on superdiversity in cities, with explicit attention given to social inequality and social exclusion on a neighbourhood level. Although public discourses on urban diversity are often negative, this book focuses on how residents actively and creatively come and live together through micro-level interactions. By deliberately taking an international perspective on the daily lives of residents, the book uncovers the ways in which national and local contexts shape living in diversity. The book will be a valuable resource for researchers and students of poverty, segregation and social mix, conviviality, the effects of international migration, urban and neighbourhood policies and governance, multiculturality, social networks, social cohesion, social mobility, and super-diversity.
In The Death and Life of Great American Cities durchleuchtet Jane Jacobs 1961 die fragwürdigen Methoden der Stadtplanung und Stadtsanierung in Amerika, der "New Yorker" nannte es das unkonventionellste und provozierendste Buch über Städtebau seit langem. Die deutsche Ausgabe wurde schnell auch im deutschsprachigem Raum zu einer viel gelesenen und diskutierten Lektüre. Sie ist jetzt wieder in einem Nachdruck zugänglich, mit einem Vorwort von Gerd Albers (1993), das nach der Aktualität dieser Streitschrift fragt.
This book explores migration experiences of African families across two generations in Britain, France and South Africa. Global processes of African migration are investigated, and the lived experiences of African migrants are explored in areas such as citizenship, belonging, intergenerational transmission, work and social mobility.
This is a theoretical and practical guide on how to undertake and navigate advanced research in the arts, humanities and social sciences.
Wie orientieren wir uns in einer Stadt? Woher rühren unsere ganz fest umrissenen visuellen Vorstellungen? Um diese Fragen beantworten zu können, studierte Kevin Lynch die Erfahrungen von Menschen und zeigt damit, wie man das Bild der Stadt wieder lebendiger und einprägsamer machen könnte.
CSA Sociological Abstracts abstracts and indexes the international literature in sociology and related disciplines in the social and behavioral sciences. The database provides abstracts of journal articles and citations to book reviews drawn from over 1,800+ serials publications, and also provides abstracts of books, book chapters, dissertations, and conference papers.
Die Großstädte und das Geistesleben ist ein 1903 erschienener Aufsatz des Soziologen Georg Simmel, mit dem dieser die Grundlagen der Stadtsoziologie schuf. Das tiefste Problem des modernen Lebens ist nach Georg Simmel der Anspruch des Individuums nach der Selbstständigkeit und Eigenart seines Daseins gegen die Übermächte der Gesellschaft, das geschichtlich Ererbte der äußerlichen Kultur und Technik des Lebens zu bewahren. Der Großstädter ist - im Gegensatz zum Kleinstädter - einer "Steigerung des Nervenlebens" ausgesetzt. Darin besteht die Basis für den Typus großstädtischer Individualität. Georg Simmel (1858-1918) war ein deutscher Philosoph und Soziologe. Er leistete wichtige Beiträge zur Kulturphilosophie, war Begründer der "formalen Soziologie" und der Konfliktsoziologie. Simmel stand in der Tradition der Lebensphilosophie, aber auch der des Neukantianismus.

Best Books