Die Evolutionsbiologie gilt einerseits als Königsdisziplin der Biologie, andererseits wird sie nach den erschreckenden Erfahrungen mit der Kriminalbiologie vor allem mit Eugenik, Sozialdarwinismus und Rassismus in Verbindung gebracht. Tatsächlich bietet die Evolutionstheorie viele Antworten auf kriminologisch interessante Fragen. Der Autor überbrückt den Graben zwischen sozialwissenschaftlich orientierter Kriminologie und den Biowissenschaften und untersucht, inwieweit neue Erkenntnisse aus der Evolutionsbiologie die Kriminologie bereichern können.
Moderne Managementkonzepte konzentrieren sich nicht nur auf interne Starken von Unternehmen, sondern schliessen die Gestaltung zwischenbetrieblicher Beziehungen als entscheidenden Erfolgsfaktor ein. Immer mehr Unternehmen organisieren sich daher in strategischen Netzwerken. Jorg Sydow untersucht die Evolution strategischer Netzwerke und prasentiert Beispiele fur diese neue Organisationsform. Insbesondere der Transaktionskostenansatz wird hierzu kritisch analysiert. Der Autor entwickelt die Konzeption eines kollektiven strategischen Managements und diskutiert daraus resultierende Rollenanforderungen. Dieses inzwischen zum Standardwerk der Management-Literatur gewordene Buch liegt nun bereits im 3. Nachdruck vor. Verzeichnis: Jorg Sydow untersucht die Evolution strategischer Netzwerke und prasentiert Beispiele fur diese Organisationsform. Der Autor entwickelt die Konzeption eines kollektiven strategischen Managements und diskutiert daraus resultierende Rollenanforderungen
Zu einer Ausstellung der Stadt Lampertheim mit weit ber 300 Artefakten aus allen Epochen der Steinzeit aus der Sammlung von Emil Hoffmann, StD.a.D., stammt auch der Begleitband zur Ausstellung. Diese umfasst alle steinzeitlichen Kulturstufen von der ersten Werkzeugherstellung, der Altsteinzeit bis zur Jungsteinzeit. Alle ausgestellten Artefakte werden systematisch ausf hrlich beschrieben: Welche Typen wurden hergestellt? Wozu wurden sie verwendet? Wer hat sie hergestellt? Wie alt sind sie?Neben der umfangreichen Beschreibung ist jedes Artefakt auch farblich im Text abgebildet. Mit einem berblick ber die Kulturstufen der Steinzeit, der Evolution des Menschen und einem umfassenden Glossar, erh lt der Ausstellungskatalog die Qualit t eines Nachschlagwerkes ber die gesamte Steinzeit. Die Stadt Lampertheim hat mit der Dauerausstellung in der St dtischen B cherei und mit der Herausgabe eines berzeugenden Ausstellungskatalogs zur gesamten Steinzeit neue Wege beschritten. Hervorzuheben sind die 600 000 bis 800 000 Jahre alten Werkzeuge und Ger te vom nahe gelegenen Fundort Battenberg (Pfalz), dem gr ten altpal olithischen Fundort in S ddeutschland.
Seit mehr als einem Jahrhundert sind die Naturforscher nun schon damit beschnftigt, die vielfnltigen Formen des Lebens in ihre kleinsten Bausteine zu zerlegen. Fr die Herausbildung der Formenvielfalt machen sie seit Darwin ein einziges Grundprinzip verantwortlich: die Konkurrenz.Ihren Theorien ber die Bedeutung der natrlichen Auslese und das berleben der Besten im Kampf ums Dasein, ber angeborene Verhaltensweisen und Instinkte, ber egoistische Gene, ber Sexualitnt und Partnerwahl und den Krieg der Geschlechter fehlt jedoch die entscheidende andere Hnlfte. Sie haben bisher vergessen, danach zu suchen, was die lebendige Welt, was den Einzelnen, was ein Paar, was eine Gruppe und was nicht zuletzt auch die menschliche Gemeinschaft im Innersten zusammenhnlt: die Liebe.aSeit mehr als einem Jahrhundert sind die Naturforscher nun schon damit beschnftigt, die vielfnltigen Formen des Lebens in ihre kleinsten Bausteine zu zerlegen. Fr die Herausbildung der Formenvielfalt machen sie seit Darwin ein einziges Grundprinzip verantwortlich: die Konkurrenz.Ihren Theorien ber die Bedeutung der natrlichen Auslese und das berleben der Besten im Kampf ums Dasein, ber angeborene Verhaltensweisen und Instinkte, ber egoistische Gene, ber Sexualitnt und Partnerwahl und den Krieg der Geschlechter fehlt jedoch die entscheidende andere Hnlfte. Sie haben bisher vergessen, danach zu suchen, was die lebendige Welt, was den Einzelnen, was ein Paar, was eine Gruppe und was nicht zuletzt auch die menschliche Gemeinschaft im Innersten zusammenhnlt: die Liebe."
Wie entstand das Leben? – Stammt der Mensch vom Affen ab? – Warum sterben Arten aus? – Was ist Darwinismus? – Warum gibt es Männer? – Was sagen die großen christlichen Kirchen zur Evolution? – Sind die Gene unser Schicksal? – Diese und viele andere Fragen beantwortet Thomas Junker knapp, kenntnisreich und leicht verständlich. Insgesamt bieten die 101 Fragen und Antworten, die nach Themenbereichen wie «Die Entdeckung der Evolution», «Was Darwin noch nicht wusste» oder «Die Evolution der Menschen» gegliedert sind, eine ebenso umfassende wie kurzweilige Einführung in die Evolution und ihre Erforschung.
Edgar Reitz entwirft mit seinem Filmroman "Heimat" 'ganz nebenbei' eine Mediengeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. In dem vorliegenden Band werden zum ersten Mal systematisch die Auswirkungen und die Rolle der Kommunikationsmedien und der Technik in Reitz' "Heimat" untersucht. Die Studie verfolgt das Ziel, den Wandel einer Landgemeinde vom traditionellen zum globalen Dorf zu rekonstruieren. Sie analysiert die Schlusselmomente der Entwicklung zu einer modernen virtuellen Gesellschaft, die durch die Abhangigkeit ihrer Mitglieder von technischer Programmierung charakterisiert wird. Gestutzt auf Wittgensteins/Winners Theorie der Lebensform ermittelt der Verfasser Reitz' kritisches Portrat der Lage der Menschen ("conditio humana") innerhalb der jeweiligen technischen Lebensform. Jedes Kapitel der Studie untersucht den Aufstieg und die Auswirkung der verschiedenen Lebensformen (der journalistischen, fotografischen, radio-telefonischen, und kinematografischen), in denen die Menschen schrittweise der uberwaltigenden Kontrolle durch Technik unterworfen und in denen sie durch technologische Imperative bedeutsam gepragt werden. Innerhalb dieses Rahmens wird Reitz' Filmasthetik des selbstreflexiven Erzahlens besonders eingehend behandelt."
Wieso scheint es, als könnten die Probleme, die unsere Gesellschaft heutzutage bewegen - die globale Wirtschaftskrise, Wassermangel, Klimakatastrophen, Hunger und Armut - nicht gelöst werden? Was, wenn unsere Gehirne einfach nicht dafür gemacht sind, solche komplexen Sachverhalte zu verstehen und die daraus entstehenden Probleme zu lösen? Was, wenn Zivilisationen wie die Maya und Römer letztlich untergegangen sind, weil auch sie an den Rand ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit gestoßen sind - und wenn dem so ist, wie können wir mit den Beschränkungen unserer eigenen Fähigkeiten so umgehen, dass wir einen Zusammenbruch unserer Zivilisation verhindern können? Rebecca Costa stellt sich allen wichtigen gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich brandaktuellen Fragen aus evolutionärer Sicht und mithilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse der Neurobiologie. Sie stellt die These auf, dass die Komplexität der gegenwärtigen Probleme die Aufnahmefähigkeit des durchschnittlichen menschlichen Gehirns bereits überstiegen hat. Der Versuch, die Schwierigkeiten immer erst, wenn es bereits zu spät ist, in den Griff zu bekommen, geht verstärkt zu Ungunsten der Nachhaltigkeit und damit schließlich auf unser aller Kosten. Deshalb sollten wir uns endlich intensiv mit den Begrenzungen unseres Denkens auseinandersetzen. Zur Untermauerung dieser These hat Rebecca Costa nicht nur bereits untergegangene Zivilisationen untersucht, sondern in der Tradition des Evolutionsexperten und Begründers der Memetik, Richard Dawkins, die fünf vorherrschenden kognitiven Hindernisse (die sogenannten Supermeme) betrachtet, die wir überwinden müssen, um unsere geistigen Grenzen zu besiegen. Im Einzelnen sind es eingefahrene Denkprozesse, irrationaler Widerstand, persönliche Schuldzuweisungen, falsche Interpretation von Korrelationen, Silodenken und die Ausweitung eines extremen Ökonomiegedankens auf alle Lebensbereiche. Zur Überwindung dieser Hindernisse sowie der gesellschaftlichen Probleme kann jeder Einzelne beitragen. Der erste und entscheidende Schritt im eigens dafür entwickelten "Awareness-and-Action-Ansatz" ist die Reflexion der angesprochenen Einschränkungen, um darauf aufbauend eine Verbesserung unserer "Brain-Fitness" zu erreichen und durch den gezielten Einsatz von Einsicht und Intuition einen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft herbeizuführen.
Bisher reflektieren die Naturwissenschaften kaum, dass das einzig wirklich Gewisse für jeden von uns Menschen die bewussten Gedanken in seinem Bewusstsein sind. Sinne und Wahrnehmungen können täuschen. Aber gleichgültig, ob man etwas wahrnimmt, phantasiert oder über eine Formel reflektiert: Dass diese bewussten Gedanken gegenwärtig im Bewusstsein sind, darüber ist kein Irrtum möglich. Thomas und Brigitte Görnitz haben einen Weg gefunden, Bewusstsein naturwissenschaftlich zu erklären. Auf Grundlage der Quantentheorie haben sie den Begriff der "Protyposis" entwickelt, mit dem Materie erstmals tatsächlich verstehbar wird, nämlich als "gestaltete Quanteninformation". Mit der Protyposis wird in der kosmischen und biologischen Evolution erklärbar, wie sich erst materielle Gestalten herausformen, dann Lebewesen entstehen und diese schließlich Bewusstsein entwickeln. Die Protyposis ermöglicht eine naturwissenschaftlich begründete und daher monistische Weltsicht, in der das Geistige nicht weniger real ist als das Materielle. Damit wird auch für das "Leib-Seele-Problem" eine naturwissenschaftliche Lösung möglich, die das Seelische mit seiner Subjektivität ernst nimmt. Aus diesem vollkommen neuen Ansatz ergeben sich Konsequenzen sowohl für die Beschreibung der kosmischen Entwicklung als auch für den weiten menschlichen Erfahrungsbereich, der mit den Begriffen von Erleben, Spiritualität und Religion nur recht nüchtern umrissen wird.
Wichtigste wissenschaftliche Theorie der Moderne. Darwins Evolutionstheorie revolutionierte nicht nur die Biologie, sondern beeinflusst bis heute alle Wissensbereiche und wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Das Handbuch bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den gegenwärtigen Stand der Debatten. Es schildert ausführlich die Geschichte der Evolutionstheorie und geht auf ihre wissenschaftlichen Praktiken, Repräsentationsweisen und zentralen Begriffe ein. Zudem dokumentiert es ihre Rezeption in den Wissenschaften und ihren Einfluss auf Gesellschaft und Kunst.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: keine, Universität Bielefeld, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit befasst sich mit der Suche nach dem Grundelement soziokultureller Evolution. In Betracht gezogen werden dabei verschiedene systemtheoretische Begriffe. Ausgehend von dem Kommunikationsbegriff, den Luhmann selbst als den Grundbegriff der Systemtheorie geprägt hat, fassen wir in unserer Diskussion auch die Begrifflichkeiten Handlung, Sinn, Form, Semantik und Sozialstruktur als potentielle Grundelemente soziokultureller Evolution ins Auge. In einem ersten Teil versuchen wir, die zum Verständnis unserer Arbeit elementaren Kenntnisse über Evolution zu liefern. Anschließend erläutern wir kurz und ohne Anspruch auf Vollständigkeit im Hinblick auf unsere Diskussion die oben bereits aufgeführten Begriffskonstrukte aus der Systemtheorie. Wir beginnen beim Kommunikationsprozess, gehen über zu sozialen Handlungen, die Luhmann als eine Komplexitätsreduktion gegenüber dem dreistelligen Selektionsprozess von Kommunikation versteht und wenden uns dann dem Sinnbegriff zu; ein Begriff, dem von Luhmann eine hohe Relevanz für die Soziologie eingeräumt wird. Daran schließt sich unmittelbar der Begriff der Form an. Wir schließen den ersten Teil unserer Ausführungen mit einer Vorstellung der Begriffe Semantik und Sozialstruktur ab. Beide Begriffe sind eng miteinander verknüpft und stellen wichtige Elemente bei der Betrachtung der gesellschaftlichen Historie dar. Sie dienen uns also quasi als Spiegel von Evolution. Ob sie als Grundelement soziokultureller Evolution bestimmt werden können, wird sich im zweiten Teil unserer Ausführungen zeigen. Der Chronologie des ersten Teils folgend, diskutieren wir die potentiellen Grundelemente und grenzen, wo nötig und möglich, die einzelnen Begriffe gegeneinander ab. Abschließend gehen wir genauer auf das von uns als Grundelement soziokultureller Evolution angesehene systemtheoretische Begriffskonstrukt ein. Wir schließen unsere Ausführungen mit einem philosophischen Ausblick auf die Ursprünge von Variation.
Das aus umfangreichen Literaturstudien und zahlreichen Reisen entstandene Buch uber die Evolution der Religion (7. Aufl.) soll dem Laien helfen, sich in diesem schwierigen Terrain zurechtzufinden. Es beginnt mit den Urreligionen und reicht bis zur Mystik der Hochreligionen. - Religion war stets eine Auseinandersetzung mit dem Tod. Die alteste erhaltene Todesklage ist die des Gilgamesch vor fast 5000 Jahren. Weit war der Weg bis zur Aussage Albert Einsteins uber seinen Freund Besso: Sein Tod "bedeutet nichts. Fur uns glaubige Physiker hat die Scheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur die Bedeutung einer wenn auch hartnackigen Illusion." - Unubersehbar ist die Verschiedenartigkeit der Religionen, die das Denken der Menschen bestimmt. Die kulturelle und religiose Identitat u. a. der Inder, Chinesen und der abendlandischen Welt ist eine Bereicherung. Eine "Verwestlichung" anderer Kulturen (und umgekehrt) wird es nicht geben und ware auch nicht wunschenswert.
Hier stehen die Organismen und ihre Beziehungen untereinander und mit ihrer Umwelt im Mittelpunkt. Verschiedene Hypothesen und Theorien erklären die Entfaltung des Lebens von der Bildung erster Makromoleküle und Zellformen über die Entstehung der Eukaryotenzelle bis zur Evolution des Homo sapiens. Sie sind Gegenstand des vorliegenden Bandes, ebenso wie neue Aspekte der phylogenetischen Systematik. Das Grundwissen zur Ökologie und Evolution, inhaltlich fundiert und verständlich formuliert - Lehr- und forschungserfahrene Autoren garantieren Kompetenz im Hinblick auf Inhalt und Prüfungsrelevanz - Alles, was Du für das Bachelor-Studium brauchst Leichter Lernen - Einführungen am Abschnittsbeginn - Kleindruck für weiterführende Details - Randbalken für Anwendungsbezug bzw. Methoden - Repetitorien am Abschnittsende mit Kurzdefinitionen der wichtigsten Schlagworte aus dem Text

Best Books