Different ideas of what constitutes an archaeological site have developed over two centuries of scholarship and heritage law in Egypt, with sites often (unconsciously) conceived as lands with museum-quality pieces and striking monumental, mortuary, and/or epigraphic remains. As a result, the material record of the powerful dominates Egyptological discourse, leaving hundreds of unexplored sites in the Delta floodplain and their potential contributions to a narrative of Egyptian culture largely ignored. Attempting to correct this, the author integrates historical maps, remote sensing data, and ancient texts to understand the dynamic landscape of the western Nile Delta. Weaving together new archaeological survey, Corona satellite images, and a targeted program of drill coring, this volume offers a palimpsest of settlement and paleoenvironment from the New Kingdom to Late Roman era. In the face of forces undermining many sites' integrity, this study adapts techniques in landscape archaeology to an Egyptian context, anticipating triage and salvage in the decades to come.
Europe has a long history of managing coastal erosion through a variety of protection strategies, from the defences of the Venice lagoons to coastal land reclamation in the Netherlands. This book provides a comprehensive review of the entire coastline of Europe and a comparative analysis of erosion problems and solutions in each country. Each chapter discusses the natural and anthropogenic factors in the erosion process and in defence projects design and maintenance, including coastal morphology and wave climate, land use changes and use of coastal areas, the evolution of coastal protection, climate change and political and administrative assessments. Particular attention is paid to demographic and economic factors influencing coastal erosion in each country and to technical and administrative criteria influencing defence projects design. Lavishly illustrated in full colour throughout, the book represents a definitive reference work on its subject.
Das Buch erklärt die Oberflächenformen der Erde als Resultat der Prozesse ihrer Entstehung und Veränderung. Vielfältige funktionale Rückkopplungen zwischen Formen, Prozessen, geologischer Struktur und Gesteinsmaterial steuern dabei die Entwicklung geomorphologischer Systeme in allen Größenordnungen. Ergebnisse der empirischen Geländeforschung werden mit theoretischen Modellen der Formenentwicklung verknüpft. Die vorliegende vierte Auflage ist überarbeitet und aktualisiert. Aus dem Inhalt: • endogene und exogene Prozessresponssysteme • Gesteinsarten und Verwitterung • Denudation und Hangentwicklung • fluviale Formenentwicklung • Zusammenwirken von Flussarbeit und Hangentwicklung • Rumpfflächen, Pedimente und Inselberge • strukturbedingte Landformen • vulkanische Landformen • Karstformen • das glaziale System • das litorale System
In diesem Buch wird einerseits die spannende Entdeckung der Stratosphäre selbst und verschiedener unerwarteter Phänomene in der Stratosphäre beschrieben: ein bemannter Ballonflug im Jahr 1901 bis in 11 km Höhe; eine Expedition zum Victoriasee im Jahr 1908; die Entdeckung der Ozonschicht um 1930, des "Berliner Phänomens" im Jahr 1952, des Einflusses von Vulkaneruptionen im Jahr 1982, des Ozonlochs im Jahr 1985 und des Einflusses der Sonnenaktivität im Jahr 1987. Andererseits wird gezeigt, wie diese Erscheinungen miteinander verknüpft sind und wie sie anthropogene und natürliche Schwankungen in unserem Klimasystem verursachen. Am Beispiel der Stratosphäre soll das Buch zum Verständnis der Erforschung komplizierter Zusammenhänge in der Natur beitragen.
Die Landschaftsökologie als Wissenschaft von der Mensch-Umwelt-Beziehung im weitesten Sinne ist als Fachbereich zwischen unterschiedlichen Disziplinen angeordnet. Sie stellt den Zusammenhang Mensch - Natur - Raum in den Mittelpunkt ihrer Theorie, aber auch ihrer praktischen Arbeit. Gegenstand der Landschaftsökologie ist das Landschaftsökosystem. Es umfaßt die Gesamtrealität, die sich aus dem Zusammenspiel von menschlichem Wirken, naturgegebenen Rahmenbedingungen und regionalen räumlichen Gegebenheiten ergibt. Die Autoren behandeln folgende Themenbereiche: Grundlagen der Angewandten Landschaftsökologie; Allgemeine Methoden und Modelle der Angewandten Landschaftsökologie; Faktoren- und prozeßbezogene Methoden und Modelle der Angewandten Landschaftsökologie; Raumbewertung in der Angewandten Landschaftsökologie; Landschaftsbewertung aus sozialwissenschaftlicher Sicht.
Das große Buch des Nobelpreisträgers: Eine Programmschrift, die ökonomische Vernunft, politischen Realismus und soziale Verantwortung zusammenführt. Mit diesem Buch hat Sen eine Schneise in die Globalisierungsdebatte geschlagen. Als einer der bedeutenden Wirtschaftstheoretiker der Gegenwart fordert er die Moral in der Marktwirtschaft ein und packt das Weltproblem Nr. 1 an: die sich immer weiter öffnende Schere zwischen dem global agierenden Turbokapitalismus und der zunehmenden Arbeitslosigkeit und Verarmung. Dieses engagierte Buch hat er für die breite Öffentlichkeit geschrieben, eindringlich stellt er dar, daß Freiheit, Gleichheit und Solidarität keine abstrakten Ideale sind, sondern fundamentale Voraussetzungen für eine prosperierende, gerechte Weltwirtschaft.
Dies ist das grundlegende Werk über die Entdeckung der Kontinentaldrift und die Entstehung der Kontinente. Wegeners Theorie von der Verschiebung der Kontinente blieb zu seinen Lebzeiten immer umstritten und geriet nach seinem Tod rasch in Vergessenheit. Erst seit den 1970er Jahren ist seine Theorie allgemein anerkannt. Seit dem Jahr 1911 fand er mehrfache Belege dafür, z.B. die Ähnlichkeit der Konturen von Südamerika und Afrika, dass die bisherige Auffassung von feststehenden Kontinenten nicht richtig sein konnte. Wegener geht in seiner Theorie von einem Urkontinent aus. Aus diesem Urkontinent names "Gondwana" haben sich demnach im Laufe der Erdgeschichte durch Auseinanderbrechen des Urkontinents und anschließenden Auseinanderdriftens der Bruchteile die verschiedenen Kontinente und Ozeane gebildet. Ungeklärt ist bei Wegener allerdings die Ursache der Kräfte, die für das Auseinanderdriften sorgen. Auch deshalb fand seine Theorie zu seinen Lebzeiten nur wenig Anerkennung und führte zum späten Durchbruch der Theorie.
Physische Geographie ermöglicht als modernes, einführendes Lehrbuch Studenten der Geographie wie der Umweltwissenschaften und der Ökologie, die Prozesse der Erde in ihrer gegenseitigen räumlichen und zeitlichen Abhängigkeit zu verstehen. Prüfungsrelevante Fakten der Geomorphologie, Klimatologie, Hydrologie, Bodenkunde und Biogeographie sind geschickt in den Stoff eingebunden. Andrew Goudie versteht es dabei meisterhaft, die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt leicht fasslich darzustellen.Die Fülle an klar erörterten Details, die instruktiven Abbildungen sowie die Veranschaulichung der Lehrinhalte an vorwiegend europäischen Beispielen sind die Stärken dieses Lehrbuches. Die deutsche Fassung wurde auf die hiesigen Studienverhältnisse abgestimmt und aktualisiert.

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