In How Lifeworlds Work, distinguished anthropologist of religion Michael Jackson starts from the premise that individual well-being and social viability depend on a vital relationship between inner and outer realities, self and other, desire and constraint. In asking how lifeworlds 'work, ' Jackson wants to trace the production of one's individual and communal life while also understanding how people create emotionally satisfying lives through reciprocal relations with people, objects, animals, and ideas. In other words, how do the ritual structures of the outer and the emotional structures of the inner meet? Jackson brings his signature phenomenological approach to bear on the issue of how the dynamic, temporally inflected tension between order and affect is negotiated. By mixing ethnography, philosophy, and personal reflection, Jackson produces a work that is in some ways his definitive and most intimate statement on a lifetime of study.
In rural Mexico, people often say that Alzheimer’s does not exist. “People do not have Alzheimer’s because they don’t need to worry,” said one Oaxacan, explaining that locals lack the stresses that people face “over there”—that is, in the modern world. Alzheimer’s and related dementias carry a stigma. In contrast to the way elders are revered for remembering local traditions, dementia symbolizes how modern families have forgotten the communal values that bring them together. In Caring for the People of the Clouds, psychologist Jonathan Yahalom provides an emotionally evocative, story-rich analysis of family caregiving for Oaxacan elders living with dementia. Based on his extensive research in a Zapotec community, Yahalom presents the conflicted experience of providing care in a setting where illness is steeped in stigma and locals are concerned about social cohesion. Traditionally, the Zapotec, or “people of the clouds,” respected their elders and venerated their ancestors. Dementia reveals the difficulty of upholding those ideals today. Yahalom looks at how dementia is understood in a medically pluralist landscape, how it is treated in a setting marked by social tension, and how caregivers endure challenges among their families and the broader community. Yahalom argues that caregiving involves more than just a response to human dependency; it is central to regenerating local values and family relationships threatened by broader social change. In so doing, the author bridges concepts in mental health with theory from medical anthropology. Unique in its interdisciplinary approach, this book advances theory pertaining to cross-cultural psychology and develops anthropological insights about how aging, dementia, and caregiving disclose the intimacies of family life in Oaxaca.
Die Angst vor dem sozialen Abstieg oder der Freudentaumel bei einem gewonnenen Fußballspiel: Emotionen sind nicht nur Ausdruck von Individualität und Persönlichkeit, sondern auch des sozialen Miteinanders und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Im Rückgriff auf neurowissenschaftliche, psychologische und soziologische Emotionstheorien weist Christian von Scheve die tiefgreifende soziale Strukturierung von Affekten und Emotionen nach, zeigt den Einfluss von Gefühlen auf das soziale Handeln und analysiert die Regulation und soziale Kontrolle von Emotionen. Der Autor macht damit deutlich, wie wichtig Emotionen für die Entstehung und Reproduktion sozialer Ordnung sind.
Der Band sammelt Beitrage aus einer Vortragsreihe zur -Globalisierung in Afrika-, die 1998/99 an der Universitat Bayreuth durchgefuhrt wurde. Die Autoren sind uberwiegend Kollegiaten und Hochschullehrer des interdisziplinaren Graduiertenkollegs -Interkulturelle Beziehungen in Afrika- (1990-1999). Aus verschiedenen fachlichen Perspektiven werden Aspekte und Pramissen des gegenwartigen Globalisierungsprozesses mit Bezug auf Lander und Gesellschaften des afrikanischen Kontinents untersucht. Diese Beitrage werden durch regionale Fallstudien erganzt, in denen lokale Gesellschaften und das konkret erfassbare Handeln von Individuen im Mittelpunkt stehen."
Ethnografie hat weiterhin den Geruch von Abenteuer. Der vorliegende Band bietet eine Heranführung an die ethnografische Haltung und Praxis, mit der das immersive Abenteuer der Feldarbeit und das akademische Abenteuer der Schreibarbeit zusammen bestritten werden können. Als von Interaktionisten verfasste Einführung bietet er Einsteigern eine klassische, zurück zu den Chicagoer Wurzeln führende Praxis an, in der Intersubjektivität, Offenheit, Unwägbarkeit, Aufs-Feld-Einlassen und kreative Neuschöpfung aus dem Feld heraus betont werden. Dabei ist er theoretisch fundiert und feldpraktisch ausführlich gehalten: Mit reichhaltigen Beispielen zeigt er auf, wie die Sammlung von Material, die begleitende Analyse und das schlussendliche Verfassen eines analytisch gebundenen Feldberichts organisiert werden können. Zugleich aber steht er in der interaktionistischen Tradition, die "Realität des Feldes" als primäre Realität zu sehen, die nicht durch extern angelegte Theorie oder Methode planiert werden darf. Damit ist es eine Einleitung in eine kreative, pluralistische und bescheidene ethnografische Haltung.
Wer wird heute nicht alles als Populist bezeichnet: Gegner der Eurorettung, Figuren wie Marine Le Pen, Politiker des Mainstream, die meinen, dem Volk aufs Maul schauen zu müssen. Vielleicht ist ein Populist aber auch einfach nur ein populärer Konkurrent, dessen Programm man nicht mag, wie Ralf Dahrendorf einmal anmerkte? Lässt sich das Phänomen schärfer umreißen und seine Ursachen erklären? Worin besteht der Unterschied zwischen Rechts- und Linkspopulismus? Jan-Werner Müller nimmt aktuelle Entwicklungen zum Ausgangspunkt, um eine Theorie des Populismus zu skizzieren und Populismus letztlich klar von der Demokratie abzugrenzen. Seine Thesen helfen zudem, neue Strategien in der Auseinandersetzung mit Populisten zu entwickeln.
Ausgehend von Simmels als Gesellschaftstheorie nach wie vor unterschätzter "Philosophie des Geldes" über den Keynesianismus bis hin zu neuesten Beiträgen zur Geldtheorie skizziert der Autor eine Theorie der Moderne, die dem Geld nicht nur für den Bereich der Ökonomie, sondern als Medium der Vergesellschaftung eine Schlüsselstellung zuweist.
Diese Ausgabe wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Aus dem Buch: "Die notwendige Richtung aufs Extreme, als welche in philosophischen Untersuchungen die Norm der Begriffsbildung gibt, hat für eine Darstellung vom Ursprung des deutschen Barocktrauerspiels zweierlei zu besagen. Erstens weist sie die Forschung an, unbefangen die Breite des Stoffes ins Auge zu fassen. Angesichts der ohnedies nicht allzu großen Fülle der dramatischen Produktion, soll ihr Anliegen nicht darin bestehen, in ihm, wie die Literaturgeschichte mit Recht dies täte, nach Schulen der Dichter, Epochen des œuvres, Schichten der Einzelwerke zu suchen." Walter Benjamin (1892-1940) war ein deutscher Philosoph, Kulturkritiker und Übersetzer der Werke von Honoré de Balzac, Charles Baudelaire und Marcel Proust. Als undogmatisch positionierter Denker und durch die enge Freundschaft zu u. a. Theodor W. Adorno kann er zum assoziierten Wirkungskreis der Frankfurter Schule gerechnet werden.
Sozialverhalten ist in der Regel situationsspezifisch; dies hat schwerwiegende, aber kaum je thematisierte Konsequenzen fur die Sozialwissenschaften und vor allem fur die Erziehung und deren Erforschung. Zunachst wird (1) prazisiert, was unter -Situationsspezifitat- bzw. deren Gegenteil, -transsituationale Konsistenz-, zu verstehen ist. (2) Sodann wird gezeigt, dass sich fur die Erziehung und deren Erforschung grosse Probleme stellen: die Generalisierbarkeit ist gefahrdet, Theorien konnen nicht ohne weiteres in der Praxis angewandt werden, und Erziehungsziele - als Dispositionen - konnen nicht angemessen diskutiert und beeinflusst werden. (3) Eine Handlungs-Theorie der Situationsspezifitat wird entwickelt und anhand der bestehenden Literatur uberpruft. Diese Theorie beruht u.a. darauf, dass das gleiche Verhalten in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Konsequenzen haben kann. (4) Mit Hilfe dieser Theorie werden Vorschlage zur Losung einiger der Probleme in den Bereichen Generalisation und Theorie-Praxis-Bezug gemacht. Es zeigt sich, dass diese Probleme gelost werden konnen - wenn man sich darum bemuht."
Dieses Buch hat in den 80er und 90er Jahren heftige Debatten ausgelöst und ist für die Entwicklung der Psychologie nicht ohne Folgen geblieben - ein Klassiker, der die theoretischen Grundlagen der Kritischen Psychologie zusammenfasst. Bis heute hat der Band nicht an Aktualität verloren. Klaus Holzkamp eröffnet hier neue Möglichkeiten zur Verständigung über die Situation des Menschen in der bürgerlichen Gesellschaft und liefert zugleich begriffliche und methodische Instrumente für eine psychologische Forschung und Praxis, die nicht mehr am Thema der menschlichen (Inter-)Subjektivität vorbeigehen. (Quelle: www.buchhandel.de).
Dokument aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Biologie - Zoologie, Note: -, - (-), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit Schwanz bis zu 3,20 Meter lang, maximal 1,50 Meter hoch und sch tzungsweise mehr als 300 Kilogramm schwer war der Europ ische H hlenl we (Panthera leo spelaea). Dank dieser beeindruckenden Ma e kann man diese Raubkatze aus dem Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren zweifellos als K nig der Tiere" bezeichnen.Der Europ ische H hlenl we gilt neben dem Mammut (Mammuthus primigenius) und dem H hlenb r (Ursus spelaeus) als eines der bekanntesten Tiere des Eiszeitalters. Er steht im Mittelpunkt des 144-seitigen Taschenbuches Der H hlenl we" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dabei handelt es sich um einen Auszug aus dem 332 Seiten umfassenden Werk H hlenl wen," in dem auch der Mosbacher L we (Panthera leo fossilis), aus dem der Europ ische H hlenl we hervorging, sowie der Amerikanische H hlenl we (Panthera leo atrox) und der Ostsibirische H hlenl we (Panthera leo vereshchagini) vorgestellt werden. Aus der Feder von Ernst Probst stammen unter anderem die Taschenb cher Deutschland im Eiszeitalter," Der Mosbacher L we. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden," Der H hlenb r," S belzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon" und S belzahntiger am Ur-Rhein. Machairodus und Paramachairodus."

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