In How Lifeworlds Work, distinguished anthropologist of religion Michael Jackson starts from the premise that individual well-being and social viability depend on a vital relationship between inner and outer realities, self and other, desire and constraint. In asking how lifeworlds 'work, ' Jackson wants to trace the production of one's individual and communal life while also understanding how people create emotionally satisfying lives through reciprocal relations with people, objects, animals, and ideas. In other words, how do the ritual structures of the outer and the emotional structures of the inner meet? Jackson brings his signature phenomenological approach to bear on the issue of how the dynamic, temporally inflected tension between order and affect is negotiated. By mixing ethnography, philosophy, and personal reflection, Jackson produces a work that is in some ways his definitive and most intimate statement on a lifetime of study.
Examines the theory and methods by which social scientists study the human lived experienced.
Nach 1989 waren Landkarten plötzlich nicht länger in Mode. Die Grenzen sollten geöffnet werden für Menschen, Güter, Kapital und Ideen. An die Stelle der alten Karten traten Graphiken, welche die ökonomische Verflechtung innerhalb der EU illustrierten. Heute erleben wir einen ideologischen Gezeitenwechsel: Wo die Mehrheit der Europäer noch vor einigen Jahren optimistisch auf die Globalisierung blickte, empfinden sie Migration und die Rückkehr der Geopolitik als Quelle der Unsicherheit. Ivan Krastev untersucht die Ursachen für diesen Wandel und erörtert, welche Formen die europäische Desintegration annehmen könnte. Ein Zerfall der EU, so Krastev, wäre eine Tragödie, die den Kontinent zu internationaler Bedeutungslosigkeit verurteilen würde.
Die Angst vor dem sozialen Abstieg oder der Freudentaumel bei einem gewonnenen Fußballspiel: Emotionen sind nicht nur Ausdruck von Individualität und Persönlichkeit, sondern auch des sozialen Miteinanders und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Im Rückgriff auf neurowissenschaftliche, psychologische und soziologische Emotionstheorien weist Christian von Scheve die tiefgreifende soziale Strukturierung von Affekten und Emotionen nach, zeigt den Einfluss von Gefühlen auf das soziale Handeln und analysiert die Regulation und soziale Kontrolle von Emotionen. Der Autor macht damit deutlich, wie wichtig Emotionen für die Entstehung und Reproduktion sozialer Ordnung sind.
Der Band sammelt Beitrage aus einer Vortragsreihe zur -Globalisierung in Afrika-, die 1998/99 an der Universitat Bayreuth durchgefuhrt wurde. Die Autoren sind uberwiegend Kollegiaten und Hochschullehrer des interdisziplinaren Graduiertenkollegs -Interkulturelle Beziehungen in Afrika- (1990-1999). Aus verschiedenen fachlichen Perspektiven werden Aspekte und Pramissen des gegenwartigen Globalisierungsprozesses mit Bezug auf Lander und Gesellschaften des afrikanischen Kontinents untersucht. Diese Beitrage werden durch regionale Fallstudien erganzt, in denen lokale Gesellschaften und das konkret erfassbare Handeln von Individuen im Mittelpunkt stehen."
Wer hat Angst vorm schwarzen Hund? Manchmal erlebt man merkwürdige Überraschungen. So geht es auch – wir schreiben das Jahr 1964 – der jungen und oft recht einsamen Bibliothekarin Esther Hammerhans, als sie einen Untermieter sucht. Denn als der erste Interessent bei ihr klingelt, glaubt sie ihren Augen kaum zu trauen: Vor ihrer Tür steht ein riesiger schwarzer Hund, der sich als Mr. Chartwell vorstellt. Obwohl Esther fest entschlossen ist, den unheimlichen Besucher unverzüglich loszuwerden, nimmt sie ihn zu ihrer eigenen Überraschung doch bei sich auf. Sie kann der bestimmenden, aufdringlichen Art ihres Gastes einfach nichts entgegensetzen. »Der schwarze Hund«, so hat Churchill die Depressionen genannt, unter denen er sein Leben lang gelitten hat. Und Mr. Chartwell ist niemand anders als jener düstere und verführerische Eindringling, der mit Vorliebe Churchills Seele verdunkelt und der nun droht, auch das Leben von Esther Hammerhans zu überschatten ... Virtuos, kurzweilig und höchst amüsant erzählt die junge britische Autorin Rebecca Hunt die Geschichte von Esther, Churchill und Mr. Chartwell, dem schwarzen Hund, der sie beide eng verbindet – eine bezaubernde Geschichte darüber, wie merkwürdig das Leben sein kann, wie überraschend und manchmal auch ein ganz klein wenig absurd.
Durch Integration von atmosphärischen, rollentheoretischen und symbolisch-narrativen Aspekten erarbeitet der Autor ein vertieftes Verständnis von Dienstleistungsqualität, das über die bisherige Dienstleistungsforschung hinausgeht.
Dieses Buch hat in den 80er und 90er Jahren heftige Debatten ausgelöst und ist für die Entwicklung der Psychologie nicht ohne Folgen geblieben - ein Klassiker, der die theoretischen Grundlagen der Kritischen Psychologie zusammenfasst. Bis heute hat der Band nicht an Aktualität verloren. Klaus Holzkamp eröffnet hier neue Möglichkeiten zur Verständigung über die Situation des Menschen in der bürgerlichen Gesellschaft und liefert zugleich begriffliche und methodische Instrumente für eine psychologische Forschung und Praxis, die nicht mehr am Thema der menschlichen (Inter-)Subjektivität vorbeigehen. (Quelle: www.buchhandel.de).
In dieser Arbeit werden die theoretischen Perspektiven Pierre Bourdieus und Michel Foucaults einer wissenssoziologischen Lesart unterzogen: Wie verhalten sich Foucaults Konzepte Wissen, Macht, Subjekt, Diskurs und Dispositiv zu Bourdieus Konzepten von Wissen, Habitus, Feld und den Kapitalarten? Die Autorin zeigt anhand einer Analyse der printmedialen PISA-Berichterstattung, wie man mithilfe eines solchen Vergleichs Leitfragen und ein diskursanalytisches Vorgehen entwickeln kann.
Qualitative interviews are a key tool in modern research practice. What are the different forms of the qualitative interview? Which method is suitable for which situation? How does one conduct qualitative interviews in practice? The book answers these and other questions by presenting methodological principles and different interview methods with schemata, figures, and examples, along with a discussion of their advantages and disadvantages.
1992 erschien Die Erlebnisgesellschaft zum ersten Mal – und machte rasch Furore. Heute kann der Text mit Fug und Recht als moderner Klassiker der Soziologie gelten. Gerhard Schulze konstatierte einen umfassenden Wandel in unserer Gesellschaft, durch den das Leben zum Erlebnisprojekt geworden ist. Die Erlebnisorientierung ist die unmittelbarste Form der Suche nach Glück. Eine Suche, die noch längst nicht abgeschlossen ist – diese neue Art zu leben müssen wir erst lernen und die Folgen noch bewältigen. Dies gilt auch heute noch: Die Sucht nach dem Kick und nach Performance ist eher gewachsen, und damit ist Gerhard Schulzes Analyse aktueller denn je.

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