What is humanitarianism? This authoritative book provides a comprehensive analysis of the original idea and its evolution, exploring its triangulation with war and politics. Peter J. Hoffman and Thomas G. Weiss trace the origins of humanitarianism, its social movement, and the institutions (international humanitarian law) and organizations (providers of assistance and protection) that comprise it. They consider the international humanitarian system’s ability to regulate the conduct of war, to improve the wellbeing of its victims, and to prosecute war criminals. Probing the profound changes in the culture and capacities that underpin the sector and alter the meaning of humanitarianism, they assess the reinventions that constitute “revolutions in humanitarian affairs.” The book begins with traditions and perspectives—ranging from classic international relations approaches to “Critical Humanitarian Studies” —and reviews seminal wartime emergencies and the creation and development of humanitarian agencies in the late nineteenth and twentieth centuries. The authors then examine the rise of “new humanitarianisms” after the Cold War’s end and contemporary cases after 9/11. The authors continue by unpacking the most recent “revolutions”—the International Criminal Court and the “Responsibility to Protect”—as well as such core challenges as displacement camps, infectious diseases, eco-refugees, and marketization. They conclude by evaluating the contemporary system and the prospects for further transformations, identifying scholarly puzzles and the acute operational problems faced by practitioners.
Menschen, die infolge von Gewaltkonflikten oder Naturkatastrophen in eine humanitäre Notlage geraten sind, benötigen Hilfe. Diese ethische Selbstverständlichkeit hat mit der Gründung des Roten Kreuzes vor mehr als 150 Jahren einen institutionellen Rahmen bekommen. Seitdem ist die humanitäre Hilfe, also das organisierte und professionelle Helfen in humanitären Krisen und Katastrophen, stark gewachsen. Humanitäre Organisationen sind fast weltweit aktiv. In der Praxis erweist sich die humanitäre Hilfe als eine große Herausforderung. Hilfsorganisationen stehen unter einem hohen Erwartungs- und Zeitdruck: Sie sollen schnell, effektiv und reibungslos Hilfe zum Überleben leisten. Die Hilfe soll unparteiisch, neutral und nachhaltig sein und sich allein an den Bedürfnissen der betroffenen Menschen orientieren. Staatliche Geber, private Spender und auch die Hilfeempfänger verlangen Rechenschaft über den sinnvollen Einsatz der Hilfsgelder. Seit Jahren nehmen Naturkatastrophen in Zahl und Umfang zu. Gewaltkonflikte entwickeln sich zu chronischen Krisen mit einer Kriegswirtschaft, die es schwieriger macht, die Betroffenen zu unterstützen. Die Helferinnen und Helfer sehen sich konfrontiert mit zunehmend komplexeren Notlagen, divergierenden Geberinteressen, politischer Einflussnahme und konkurrierenden Hilfsangeboten. Sie geraten zwischen die Fronten und werden Opfer von gewaltsamen Übergriffen. Auch Missbrauch und politische Instrumentalisierung kommen vor. Dieses Buch trägt zu einem besseren Verständnis von humanitären Krisen und ihren Folgen bei. Es zeigt, wie sich die humanitäre Hilfe in einem internationalen System entwickelt hat und wie die verschiedenen Akteure ihre Rolle definieren und ausfüllen. Es zeigt auch, wie schwierig es ist, dem hohen ethischen Anspruch an unparteiische und von politischen Interessen unabhängige Hilfe gerecht zu werden. Die Autorinnen und Autoren – Vertreter von Hilfsorganisationen und Wissenschaft – zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven auf, wie humanitäre Hilfe zwischen Anspruch und Wirklichkeit versucht, dem weltweit wachsenden Hilfebedarf gerecht zu werden.
Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1863 edition. Auszug: ...zum dritten Male zwei der grossten Machte der neueren Zeit sich im blutigen Kampfe massen, wurden noch immer die zahlreichen und traurigen Menfchenreste jenes Tages gesammelt, die selbst auf dem Kirchhofe die Kreuze und Grabsteine mit Blut bedeckten. Gegen 9 Uhr kam ich nach Cavriana; es war ein in seiner Art einziges und grossartiges Schauspiel, den Kriegstrain zu sehen, welcher das Hauptquartier des Kaisers der Franzosen umgab. Ich suchte den Herzog von Magenta, den ich die Ehre hatte, personlich zu kennen. Da ich nicht genau wusste, wo in diesem Augenblicke sein Armeecorps lagerte, so liess ich mein Cabriolet auf einem kleinen Platze halten, gegenuber dem Hause, in welchem seit Freitag Abend Kaiser Napoleon wohnte; und so befand ich mich nun plotzlich inmitten einer Gruppe von Generalen, welche auf einfachen Strohstuhleu oder selbst auf holzernen Schemeln sassen, und in der Frische des Abends, gegenuber dem improuisirten Palaste ihres Herrschers, ihre Cigarren rauchteu. Wahrend ich mich erkundigte, in welcher Richtung ich den Marschall Mac-Mahon treffen konne, befragten diese Generale ihrerseits den mich begleitenden Corporal, welchen sie neben meinem Kutscher sitzend fur meine Ordonnanz hielten): sie wollten namlich wissen, wer ich sei und zugleich erfahren, welchen Auftrag ich wohl haben konne; denn es siel ihnen nicht ein, dass ein gewohnlicher Tourist sich allein in die Lager wage und, bis nach Cavriaua gekommen, zu so spater Stunde noch weiter wolle. Der Corporal, der selbst keinen Aufschluss geben konnte, blieb naturlich sehr schweigsam hieruber, obgleich e
Der Verfasser erklärt in seinem Buch, warum wir am Beginn eines neuen, postamerikanischen Zeitalters stehen und dennoch auf eine starke Rolle der USA unter ihrem neuen Präsidenten Barack Obama angewiesen sind.
Buruma und Margalit definieren "Okzidentalismus" als den blinden Hass gegen die Errungenschaften liberaler Gesellschaften, für dessen Motive manch westliche Intellektuelle bis heute Sympathie empfinden. Die Vorurteile gegen den Westen, der unter der Diktatur des Geldes steht und scheinbar jegliche verbindliche Moral seiner Diesseitigkeit geopfert hat, reichen bis nach Europa. Ian Buruma und Avishai Margalit finden hier ähnliche Denkweisen wie in der islamischen Welt, bei konservativen Kulturkritikern ebenso wie bei der radikalen Linken. Ein provokatives Buch, in bester aufklärerischer Tradition.
Lange Zeit hatte es den Anschein, als sei die Säkularisierung, also die schwindende Bedeutung des Religiösen, ein ebenso stabiler gesellschaftlicher Trend wie die Individualisierung und die Globalisierung. Doch spätestens seit dem 11. September erleben wir eine Renaissance der Religionen: Die Debatten um Kruzifixe in Schulen, die mediale Hysterie nach der Wahl Papst Benedikts XVI. und den Islam in Europa zwingen uns nun, die Bedeutung von Begriffen wie religiös und säkular und die öffentliche Rolle der Religion zu überdenken. Zu diesem Zweck fand im Oktober 2009 in New York eine Art Gipfeltreffen der Philosophie statt, an dem mit Judith Butler, Craig Calhoun, Jürgen Habermas, Charles Taylor und Cornel West fünf der wichtigsten Denkerinnen und Denker der Gegenwart teilnahmen. Dieser Band dokumentiert die Beiträge des Symposiums sowie die anschließende Diskussion.
"Fast 500.000 verkaufte Exemplare in drei Tagen - die Enthüllung von Bushs ehemaligem Terrorberater Richard Clarke schlägt alle Rekorde" (SPIEGEL ONLINE) Binnen weniger Tage wurde "Against All Enemies" zu einem hochbrisanten Politikum, über das die Medien weltweit berichteten. Was macht die Schlagkraft dieses Buches aus? "Die Bush-Administration hat die Gelegenheit verpasst, Al Qaida zu zerschlagen", schreibt Richard A. Clarke. Sie habe alle Warnungen vor Al Qaida ignoriert, in einem unnötigen Krieg gegen Irak wertvolle Zeit verloren und dem Terrorismus Gelegenheit gegeben, sich neu zu organisieren. Wie kein anderer ist Clarke berechtigt, ein solches Urteil zu fällen. Zwei Jahrzehnte seines Lebens hat er dem Kampf gegen den Terrorismus gewidmet. Er war unter Clinton und Bush Cheforganisator der amerikanischen Anti-Terror-Politik und leitete in den entscheidenden Stunden nach den Anschlägenvom 11. September den Krisenstab im Weißen Haus. Sein Bericht, der sich auf die Entwicklungen vom ersten Golfkrieg bis zu "Bushs Vietnam" im Irak konzentriert, liest sich wie ein autobiografischer Thriller.
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