Illuminations contains the most celebrated work of Walter Benjamin, one of the most original and influential thinkers of the 20th Century: 'The Work of Art in the Age of Mechanical Reproduction', ‘The Task of the Translator’ and 'Theses on the Philosophy of History', as well as essays on Kafka, storytelling, Baudelaire, Brecht's epic theatre, Proust and an anatomy of his own obsession, book collecting. This now legendary volume offers the best possible access to Benjamin’s singular and significant achievement, while Hannah Arendt’s introduction reveals how his life and work are a prism to his times.
Walter Benjamin beschreibt in dem Aufsatz Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit die geschichtlichen, sozialen und ästhetischen Prozesse, die mit der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerkes zusammenhängen. In die Reihe der kunstsoziologischen Arbeiten Benjamins gehören auch die beiden hier zum ersten Mal in Buchform veröffentlichten Texte: Kleine Geschichte der Photographie (1931) und Eduard Fuchs, der Sammler und der Historiker (1937). Sie erhärten Benjamins Einsichten am Einzelfall.
Die große Philosophin Hannah Arendt porträtiert Persönlichkeiten wie Rosa Luxemburg, Karl Jaspers, Bertolt Brecht, Walter Benjamin und Tania Blixen: »Gemeinsam ist allen das Zeitalter, in das ihre Lebenszeit fiel, die Welt der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren politischen Katastrophen, moralischen Desastern und einer erstaunlichen Entwicklung von Kunst und Wissenschaft.«
Der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die »Endlösung« der Juden in Europa. Der Prozess gegen ihn fand 1961 in Jerusalem statt. Hannah Arendts Prozessbericht wurde von ihr 1964 als Buch publiziert und brachte eine Lawine ins Rollen: Es stieß bei seinem Erscheinen auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA– und wurde zu einem Klassiker wie kaum ein anderes vergleichbares Werk zur Zeitgeschichte und ihrer Deutung.
»Die Universalität von Krasznahorkais Blick zerstreut alle Zweifel an der zeitgenössischen Literatur.« W. G. Sebald Dem Zauber des Beginns ist immer schon der Schrecken des Endes eingeschrieben. Von den europäischen Schriftstellern seiner Generation hat keiner dies so deutlich erfahren wie der ungarische Autor und europäische Weltbürger László Krasznahorkai. In seinem Werk, das im Moment eine aufsehenerregende Rezeption im angelsächsischen Raum erfährt, wird eine so betörend luzide wie düstere Karte unserer Gegenwart gezeichnet. Das leuchtende Dunkel Becketts, in dem er sich mit Kafkas Kompass bewegt, steht auch hinter den Erzählungen seines neuen Buches ›Die Welt voran‹, das durch die Musikalität seiner Sprache und die Eindringlichkeit seiner Bilder zur Widerspiegelung einer beinah geretteten Welt wird.
In dieser Textsammlung aus den späten 70er Jahren, die nun erstmals aktualisiert und ergänzt um ein Vorwort des Autors auf Deutsch vorliegt, begibt sich Jean-Luc Nancy an den Ursprungsort des modernen Subjekts. Die berühmte cartesische Formel 'Ich denke' gebiert das 'Vorstellungs-Subjekt', das in Besitz von Wahrheit und Gewissheit ist. Doch indem Descartes den reinen Äußerungsakt 'Ich denke' substantialisiert, entzieht er diesem Subjekt jeglichen Inhalt und Existentialität im modernen Sinn. Das Ego als punktuelle Identität ist ein Subjekt, das weder zweifeln noch meditieren kann. Das cartesische Denken wird erschüttert durch den Widerspruch, der sich zwischen der Unvollständigkeit der denkenden Substanz und dem lebendigen Subjekt, das schreibt, lebt und erfährt, auftut. Diese Erschütterung ist als grundlegendes Paradox in Descartes' Denken selbst schon präsent. - Hier wie in vielen anderen Werken Nancys zeigt sich die Singularität, die Descartes' Philosophie für Nancy darstellt und zu der er immer wieder zurückkehrt.
Spatial and cultural analysis have recently found much common ground, focusing in particular on the nature of the city. Place/Culture/Representation brings together new and established voices involved in the reshaping of cultural geography. The authors argue that as we write our geographies we are not just representing some reality, we are creating meaning. Writing becomes as much about the author as it is about purported geographical reality. The issue becomes not scientific truth as the end but the interpretation of cultural constructions as the means. Discussing authorial power, discourses of the other, texts and textuality, landscape metaphor, the sites of power-knowledge relations and notions of community and the sense of place, the authors explore the ways in which a more fluid and sensitive geographer's art can help us make sense of ourselves and the landscapes and places we inhabit and think about.
Dieses eBook wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Die Ausgabe ist mit interaktiven Inhalt und Begleitinformationen versehen, einfach zu navigieren und gut gegliedert. Diese Sammlung philosophischer Fragmente von Walter Benjamin erschien erstmals 1928. Einbahnstrasse war Walter Benjamins erster Versuch, aus den engen Grenzen der Akademie und den Techniken der Literaturwissenschaft auszubrechen. Benjamins kritische Fragmente umfassen alltägliche Gegenstände des Lebens, literarische Texte der Zeit, Kinofilme sowie flüchtige Anliegen der Öffentlichkeit.
Walter Benjamin: Berliner Chronik Sammlung von Beiträgen über Berlin, 1932 geschrieben. Vorläufer der »Berliner Kindheit um neunzehnhundert«. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Lovis Corinth, Eisbahn im Berliner Tiergarten, 1909. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Excavates the experiential structure of Habermas’s communicative action.
As a visual medium, the photograph has many culturally resonant properties that it shares with no other medium. These essays develop innovative cultural strategies for reading, re-reading and re-using photographs, as well as for (re)creating photographs and other artworks and evoke varied sites of memory in contemporary landscapes: from sites of war and other violence through the lost places of indigenous peoples to the once-familiar everyday places of home, family, neighborhood and community. Paying close attention to the settings in which such photographs are made and used--family collections, public archives, museums, newspapers, art galleries--the contributors consider how meanings in photographs may be shifted, challenged and renewed over time and for different purposes--from historical inquiry to quests for personal, familial, ethnic and national identity.
Der 1964 publizierte Aufsatz Transparenz von Colin Rowe und Robert Slutzky gehört zu den Grundlagentexten der Architektur-Ausbildung unserer Zeit. Rowe und Slutzky bildeten in den fünfziger Jahren zusammen mit John Hejduk, Werner Seligmann und Bernhard Hoesli die Architektengruppe der "Texas Rangers" der University of Texas in Austin. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit versuchten sie eine neue Methode für den architektonischen Entwurf zu entwickeln. Der Text entwickelt gegen die bloße Durchsichtigkeit einer Curtain Wall die übertragene Bedeutung von Transparenz als einer räumlichen Ordnung. Die deutsche Ausgabe von Transparenz erschien erstmals 1968 als kritische Edition des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich mit einem Kommentar von Bernhard Hoesli. Die vierte Auflage ist durch eine neue Einführung von Werner Oechslin erweitert, in der er vor allem Bernhard Hoeslis Bedeutung für die Entstehung und Verbreitung von Transparenz kritisch würdigt.
Walter Benjamin: Deutsche Menschen. Eine Folge von Briefen Auswahl und Einleitungen von Detlef Holz [Pseudonym Benjamins]. Vita Nova Verlag, Luzern 1936. Inhaltsverzeichnis Deutsche Menschen Vorwort Karl Friedrich Zelter an Kanzler von Müller Georg Christoph Lichtenberg an G.H. Amelung Johann Heinrich Kant an Immanuel Kant Georg Forster an seine Frau Samuel Collenbusch an Immanuel Kant Heinrich Pestalozzi an Anna Schultheiss Johann Gottfried Seume an den Gatten seiner früheren Verlobten Friedrich Hölderlin an Casimir Böhlendorf Clemens Brentano an den Buchhändler Reimer Johann Wilhelm Ritter an Franz von Baader Bertram an Sulpiz Boisserée Ch.A.H. Clodius an Elisa von der Recke Johann Heinrich Voss an Jean Paul Annette von Droste-Hülshoff an Anton Matthias Sprickmann Joseph Görres an den Stadtpfarrer Aloys Vock in Aarau Justus Liebig an August Graf von Platen Wilhelm Grimm an Jenny von Droste-Hülshoff Karl Friedrich Zelter an Goethe David Friedrich Strauss an Christian Märklin Goethe an Moritz Seebeck Georg Büchner an Karl Gutzkow Johann Friedrich Dieffenbach an einen Unbekannten Jacob Grimm an Friedrich Christoph Dahlmann Fürst Clemens von Metternich an den Grafen Anton von Prokesch-Osten Gottfried Keller an Theodor Storm Franz Overbeck an Friedrich Nietzsche Anhang Friedrich Schlegel an Schleiermacher Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Albrecht Dürer, Pult mit Büchern, um 1510. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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