War photographer Lynsey Addario's memoir It's What I Do is the story of how the relentless pursuit of truth, in virtually every major theatre of war in the twenty-first century, has shaped her life. Lynsey Addario was just finding her way as a photographer when September 11th changed the world. One of the few photojournalists with experience in Afghanistan, when she is asked to return and cover the American invasion, she makes a decision - not to stay home, not to lead a quiet or predictable life, but to set out across the world, face the chaos of crisis, and make a name for herself. Addario travels with purpose and bravery, photographing the Afghan people before and after the Taliban reign, the civilian casualties and misunderstood insurgents of the Iraq War, as well as the burned villages and countless dead in Darfur. She exposes a culture of violence against women in the Congo and tells the riveting story of her headline-making kidnapping by pro-Qaddafi forces in the Libyan civil war. As a woman photojournalist Addario is determined to be taken as seriously as her male peers. She fights her way into a boys' club of a profession; and once there, rather than choose between her personal life and her career, Addario learns to strike a necessary balance. Watching uprisings unfold and people fight to the death for their freedom, Addario understands she is documenting not only news but also the fate of society. It's What I Do is more than just a snapshot of life on the front lines; it bears witness to the human cost of war.
»Bang-Bang Paparazzi« nannte das südafrikanische Lifestyle-Magazin Living 1992 die Johannesburger Fotografengruppe um Kevin Carter, Greg Marinovich, Ken Oosterbroek und João Silva. Bang-Bang, weil die vier mit ihren Kameras immer vor Ort waren, als in den Jahren 1990 bis 1994, den Jahren zwischen der Abschaffung der Apartheid und den ersten freien Wahlen in Südafrika, die Auseinandersetzungen zwischen ANC und Inkatha Freedom Party gewaltsam eskalierten. Von den vier Gründern leben heute nur noch zwei. Oosterbroek starb 1994 in einem Kugelhagel, Marinovich wurde dabei schwer verletzt. Carter, der zu der Zeit den Pulitzer-Preis erhielt, setzte ein Vierteljahr später seinem Leben selbst ein Ende. Nun berichten Marinovich und Silva von sich und über einen »verborgenenKrieg«, wie ihr inzwischen verfilmtes Buch Der Bang-Bang Club im Untertitel heißt. Denn die Brutalität der Jahre 1990 bis 1994 blieb wegen der Euphorie über Nelson Mandelas Freilassung und die endlich erreichte Demokratie kaum im Gedächtnis der Öffentlichkeit haften. Marinovich und Silva schreiben aber auch über ihre Rolle als Kriegsfotografen und über Facetten der Demokratisierung, die im Stillen bis in die Gegenwart Südafrikas nachwirken.
Zwielichtige Machenschaften wie Drogenhandel und Geldwäsche, Mordkomplotte, illegale Interventionen und Folter: Seit ihrer Gründung vor sechzig Jahren steht die CIA für viele dubiose Vorgänge beginnend mit dem Kalten Krieg bis zum heutigen »War on Terror«. Es gibt kaum eine Veränderung im Weltgeschehen der letzten Jahrzehnte, bei der die CIA nicht ihre Hände im Spiel hatte, ob in Südamerika, Vietnam oder Afghanistan... In zahlreichen Filmen und Thrillern wird sie als kühler, brillanter und allmächtiger Strippenzieher der Weltpolitik dargestellt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der zweifache Pulitzer-Preisträger Tim Weiner zeigt beängstigend und zugleich erstaunlich unterhaltsam, mit welcher Inkompetenz und Naivität der mächtigste Geheimdienst der Welt operiert. Unter anderem war man in Langley vom Fall der Sowjetunion völlig überrascht, hatte die Invasion in Kuwait übersehen und die Warnsignale vor dem 11. September ignoriert.
Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen Einwanderer. Es gibt keine Zeugen, und der Mann wird ohnehin sterben - warum also die Karriere gefährden und den Unfall melden? Doch tags darauf steht die Frau des Opfers vor der Haustür des Arztes und macht ihm einen Vorschlag, der sein geordnetes Leben komplett aus der Bahn wirft. Wie hätte man selbst in einer solchen Situation gehandelt? Diese Frage schwebt über dem Roman, der die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung und Gut und Böse meisterhaft auslotet.
Der Spiegel-Bestseller "Das Kartell", die Fortsetzung des internationalen Bestsellers "Tage der Toten" des Thriller-Autors Don Winslow, ist ein monumentales Epos über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg. Es ist das Jahr 2004: Sie waren mal beste Freunde. Aber das ist viele Jahre und unzählige Auftragsmorde her. Der Drogenfahnder Art Keller tritt nun an, um Adán Barrera, dem mächtigen Drogenboss in Mexiko, für immer das Handwerk zu legen. Er begibt sich auf eine atemlose Jagd und in einen entfesselten Krieg zwischen CIA, DEA und Narcos, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwunden sind. Eine wahrhaft erschütternde, genau recherchierte Geschichte über die mexikanisch-amerikanischen Drogenkriege, über Gier und Korruption, Rache und Gerechtigkeit, Heldenmut und Hinterhältigkeit. "Der beste Roman von Don Winslow. Hochspannend, brutal, ungeheuer atmosphärisch, bis ins letzte Detail durchgeplant." James Ellroy
Es war ein bestialischer Mord. Am 1. November 2007 wurde in Perugia die britische Austauschstudentin Meredith Kercher in ihrer Wohnung vergewaltigt und brutal abgeschlachtet. Im Fokus der Ermittlungen stand sofort Merediths amerikanische Mitbewohnerin Amanda Knox. Gemeinsam mit ihrem Freund Raffaele Sollecito und einem Afrikaner soll sie die Bluttat begangen haben. In einem spektakulären Indizienprozess wurde Amanda Knox schuldig gesprochen und zu 26 Jahren Haft verurteilt. Doch die Ermittlungen waren durch schwere Pannen und massive mediale Vorverurteilungen gekennzeichnet. In einem Berufungsverfahren im Oktober 2011 wurde dann die Beweisführung der Anklage verworfen – Amanda war endlich wieder frei und konnte in ihre Heimat ausreisen. Nun meldet sie sich zu Wort und erzählt, wie sie Opfer eines Justizskandals wurde. Sie berichtet über die beispiellose Hexenjagd und die rüden Verhörmethoden der italienischen Polizei; über ihre seelischen Qualen während des Prozesses und der über 1400 Tage im Gefängnis. Sie erzählt aber auch von dem starken Rückhalt, den sie von ihrer Familie, ihren Freunden und vielen Unbekannten aus aller Welt erfahren hat. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die fast für ein Verbrechen gebüßt hätte, das sie nicht begangen hat.
Ein Besuch der Apnoe-Weltmeisterschaft wird für James Nestor zum Beginn eines persönlichen Abenteuers: Fasziniert von der Kompromisslosigkeit dieses Sports, erlernt er selbst das Freitauchen. Und fortan zieht es ihn immer tiefer in die verborgene Welt der Ozeane hinab: Er besucht eine Forschungsstation 20 Meter unter der Meeresoberfläche, trifft renommierten Meeresbiologen bei ihrer Arbeit, schwimmt mit Walen und geht im U-Boot auf Tauchstation. Dabei entdeckt er einen unfassbar reichen Lebensraum, mit telepathischen Korallen, leuchtenden Fischen und rätselhaften Riesenkraken. Bis er schließlich den tiefsten Punkt der Erde erreicht – die absolute Grenze für Mensch und Technik. Eine grandiose Entdeckungsreise, die zugleich unseren Wurzeln nachspürt.
Ein charmanter, weiser und poetischer Roman über eine unerschütterliche Freundschaft, unerfüllte Sehnsüchte und eine lebenslange Liebe – vor der grandiosen Kulisse Kanadas. "Perfekt für alle, die auf der Suche nach dem Geheimnis des Lebens sind - und für alle anderen auch." Für Sie Die 83-jährige Etta hat noch nie das Meer gesehen. Mit etwas Schokolade, Wanderschuhen und einem Gewehr macht sie sich daher auf den 3.232 Kilometer langen Weg an die Ostküste Kanadas. Ihr Mann Otto lässt sie ziehen - trotz aller Sorge. Er ist vor vielen Jahren selbst zu einer großen Reise aufgebrochen, die sein Leben verändert hat. Ihr gemeinsamer Freund Russell hingegen will Etta zurückholen und verlässt zum ersten Mal in seinem Leben die heimische Farm. Auf ihrer Wanderung trifft Etta James, der sie durch das staubtrockene Land begleitet. Je näher Etta der Küste Kanadas und dem sehnsuchtsvoll erwarteten Meer kommt, desto lebendiger werden die Erinnerungen - Erinnerungen an die gemeinsame Jugend mit Otto und Russell, an Zeiten des Krieges an Hoffnungen und versteckte Gefühle, aber auch an die zahlreichen Erfahrungen, die sie miteinander geteilt haben. Die Musikerin Emma Hooper schreibt unvergleichlich über tiefe Liebe und Freundschaft, über Vertrauen und Hoffnung, über Abenteuer-Willen und den Mut, dem Leben immer wieder voller Neugier zu begegnen.
Zwei Menschen, die sich finden. Zwei Welten, die aufeinanderprallen Nordamerika, 1660 – auf einer kleinen Insel, die heute Martha‘s Vineyard heißt: die 12-jährige Bethia wächst in einer puritanischen Siedlung auf. Ihr Vater ist Prediger, ein strenger Mann, dessen Mission es ist, seinen Glauben auf das Eiland vor Cape Cod zu bringen, das sich die englischen Siedler mit den Wampanoag-Indianern teilen. Doch Bethia fühlt sich fast magisch angezogen von diesen Fremden, die sie oft heimlich auf ihren Streifzügen durch die wilde Natur der Insel beobachtet. Eines Tages trifft sie auf Caleb, den Sohn eines Häuptlings. Auch er ist fasziniert von dem Mädchen mit den blauen Augen und dem wachen Verstand. Die beiden knüpfen ein zartes Band. Doch als sie heranwachsen, kommt der Moment, an dem sie gezwungen werden, für ihre Freundschaft und für ihren Platz im Leben zu kämpfen ...
Zehn Jahre ist es her, dass eine schicksalhafte Nacht für Izzy Stone alles veränderte: Ihre Mutter erschoss ihren Vater, während er schlief. Seitdem lebt die nun 17-Jährige bei Pflegefamilien. Als sie für ein Museum Gegenstände ehemaliger Insassen der alten und berüchtigten psychiatrischen Anstalt Willard State Asylum katalogisiert, stößt sie auf einen Stapel ungeöffneter Briefe und das alte Tagebuch einer gewissen Clara Cartwright. Je mehr sie über Claras Leben in Erfahrung bringt, desto mehr klären sich auch die Rätsel ihres eigenen Lebens ...
Wir alle kennen ihn - aber wer ist Michael Jackson? In ihrem eleganten Essay nähert sich Margo Jefferson der spannendsten und widersprüchlichsten Figur der Popkultur, einem Star, den Hits wie Billie Jean und Thriller unsterblich machten. Sie analysiert das Phänomen Jackson, wie er erst als schwarzer Kinderstar, dann als exzentrischer Freak und schließlich als Verdächtigter vor Gericht von sich reden machte - und zur zerbrechlichsten Ikone der Postmoderne wurde. Eine brillante, pointiert gefasste Studie, die Publishers Weekly mit Susan Sontags frühen Aufsätzen zur amerikanischen Popkultur verglich.
Meisterhaft und einfühlsam schildert Curtis Sittenfeld den unfreiwilligen Aufstieg einer Frau bis an die Spitze einer Weltmacht, ihre Selbstzweifel und die Widersprüche ihres Lebens. Mit dieser fiktiven aber dem wahren Leben kunstvoll angelehnten Geschichte gelingt der US-Bestsellerautorin das ehrliche, kontrovers diskutierte Porträt der völlig zu Unrecht unterschätzten Laura Bush – ein Roman voller Charme und Esprit.
Fereiba führt in Kabul ein glückliches Leben - bis die Taliban ihr die Arbeit als Lehrerin verbieten und ihren Mann hinrichten. Fereiba sieht sich gezwungen, mit ihren drei Kindern zu fliehen. Mithilfe von Schleppern und gefälschten Pässen will sie sich zu ihrer Schwester in London durchschlagen. Doch in Athen wird ihr ältester Sohn Saleem von der Familie getrennt. Schweren Herzens setzt Fereiba die Reise ohne ihn fort. Werden Mutter und Sohn sich jemals wiedersehen? "Ein wunderschöner Roman mit tiefgründigen Charakteren vor dem dramatischen Hintergrund einer Welt, die verrückt geworden ist. Eine Geschichte unserer Zeit." Bookreporter "Eine Geschichte, die von Herzen kommt. Sie erzählt von Mut inmitten einer Welt, der es an Mitgefühl mangelt." Toronto Star "Nadia Hashimi hat sich auf ihre afghanischen Wurzeln besonnen und vor allem eine einfühlsame und wunderschöne Familiengeschichte geschrieben. Ein schillerndes Porträt Afghanistans in all seiner Pracht." Khaled Hosseini über "Hinter dem Regenbogen"
Ein Klick, die Blende schließt – der Startschuss zu einem neuen Leben. Mit sieben hält Amory Clay ihre erste Kamera in Händen, eine Kodak Brownie Nummer 2, und mit ihr sind alle Weichen gestellt. Amory Clay, Fotografin, Reisende, Kriegsberichterstatterin. Statt als Gesellschaftsfotografin in London zu reüssieren, lässt Amory alles Vertraute hinter sich und beginnt 1931 ein Leben voller Unwägbarkeiten in Berlin. Ein Berlin der Nachtclubs, des Jazz, der Extravaganz und Freizügigkeit – und der ersten Anzeichen von Bedrohung und Willkür. Amory Clay, eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist, die unerschrocken ihren Weg geht, ihre Lieben lebt, ihre Geschicke selbst in die Hand nimmt. Tief fühlt sich William Boyd in sie ein und versteht es glänzend, Fiktion und Geschichte miteinander zu verschränken: das ausschweifende Berlin der frühen dreißiger Jahre, New York, wo sie den Mann trifft, der alles verändert, das Paris der Besatzungszeit. Nach »Ruhelos« hat Boyd erneut eine unvergessliche Heldin geschaffen, eine verwegene, verblüffend moderne Frau, einen Künstlerroman, der das Porträt einer ganzen Epoche zeichnet.

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