Building on the vast research conducted on war and media since the 1970s, scholars are now studying the digital transformation of the production of news. Little scholarly attention has been paid, however, to non-professional, eyewitness visuals, even though this genre holds a still greater bearing on the way conflicts are fought, communicated, and covered by the news media. This volume examines the power of new technologies for creating and disseminating images in relation to conflicts. Mortensen presents a theoretical framework and uses case studies to investigate the impact of non-professional images with regard to essential issues in today’s media landscape: including new media technologies and democratic change, the political mobilization and censorship of images, the ethics of spectatorship, and the shifting role of the mainstream news media in the digital age.
This book aims to be the first comprehensive exposition of "mindful journalism"—drawn from core Buddhist ethical principles—as a fresh approach to journalism ethics. It suggests that Buddhist mindfulness strategies can be applied purposively in journalism to add clarity, fairness and equity to news decision-making and to offer a moral compass to journalists facing ethical dilemmas in their work. It comes at a time when ethical values in the news media are in crisis from a range of technological, commercial and social factors, and when both Buddhism and mindfulness have gained considerable acceptance in Western societies. Further, it aims to set out foundational principles to assist journalists dealing with vulnerable sources and recovering from traumatic assignments.
If everyone with a smartphone can be a citizen photojournalist, who needs professional photojournalism? This rather flippant question cuts to the heart of a set of pressing issues, where an array of impassioned voices may be heard in vigorous debate. While some of these voices are confidently predicting photojournalism's impending demise as the latest casualty of internet-driven convergence, others are heralding its dramatic rebirth, pointing to the democratisation of what was once the exclusive domain of the professional. Regardless of where one is situated in relation to these stark polarities, however, it is readily apparent that photojournalism is being decisively transformed across shifting, uneven conditions for civic participation in ways that raise important questions for journalism’s forms and practices in a digital era. This book's contributors identify and critique a range of factors currently recasting photojournalism's professional ethos, devoting particular attention to the challenges posed by the rise of citizen journalism. This book was originally published as two special issues, in Digital Journalism and Journalism Practice.
The Routledge Companion to Digital Journalism Studies offers an unprecedented collection of essays addressing the key issues and debates shaping the field of Digital Journalism Studies today. Across the last decade, journalism has undergone many changes, which have driven scholars to reassess its most fundamental questions, and in the face of digital change, to ask again: ‘Who is a journalist?’ and ‘What is journalism?’. This companion explores a developing scholarly agenda committed to understanding digital journalism and brings together the work of key scholars seeking to address key theoretical concerns and solve unique methodological riddles. Compiled of 58 original essays from distinguished academics across the globe, this Companion draws together the work of those making sense of this fundamental reconceptualization of journalism, and assesses its impacts on journalism’s products, its practices, resources, and its relationship with audiences. It also outlines the challenge presented by studying digital journalism and, more importantly, offers a first set of answers. This collection is the very first of its kind to attempt to distinguish this emerging field as a unique area of academic inquiry. Through identifying its core questions and presenting its fundamental debates, this Companion sets the agenda for years to come in defining this new field of study as Digital Journalism Studies, making it an essential point of reference for students and scholars of journalism.
Der "Islamische Staat“ beruht auf zwei Pfeilern: auf seinem Territorium und auf einer digitalen Infrastruktur, mit der er hocheffizient organisiert wird. Abdel Bari Atwan, der das IS-Gebiet bereist und zahllose Interviews mit Jihadisten geführt hat, bietet in seinem Buch erstmals Einblicke in die digitalen Institutionen und Kommandostrukturen des IS und stellt dessen führende Köpfe vor. Viele Computerspiele faszinieren durch die Verbindung von mittelalterlichem Ambiente und Hightech. Genau hier liegt für viele Jihadisten auch die Faszination des IS, der eine "mittelalterliche“ Ordnung mit Hilfe des Internets aufrechterhält. Das Steuersystem orientiert sich am Koran, wird aber digital organisiert. Das Finanzwesen beruht auf dem Zinsverbot, verwaltet aber den Staatshaushalt und die Einnahmen aus Ölexport, Antiquitätenhandel und Entführung mit elektronischen Krypto-Währungen. Das Bildungswesen sorgt für Koranlektüre, aber auch für digital kompetenten Nachwuchs – auch weiblichen. Der Propagandaapparat setzt auf die Inszenierung von Gewalt und beschäftigt dafür eine ganze Armee von Fotografen, Video-Filmern und Spiele-Entwicklern. Atwan beschreibt die Rolle des Darknet und erklärt, warum die Cyber-Jihadisten dem elektronischen "Counter-Jihad“ immer eine Nasenlänge voraus sein werden. Sein alarmierender Bericht sollte allen zu denken geben, die den IS mit militärischen Mitteln besiegen wollen.
Die Propagandaformel vom »Krieg gegen den Terror« ist seit geraumer Zeit nicht mehr in aller Munde, wirkt jedoch untergründig fort. Aber haben wir überhaupt jemals richtig begriffen, was damit gemeint ist, und vor allem, wie subtil und mit welchen Mitteln dieser Krieg geführt wurde und wird? In seinem neuen Buch erkundet der renommierte Bildtheoretiker W. J. T. Mitchell die Sprach- und Bildpolitiken im Jahrzehnt nach 9/11 und stößt auf eine so heikle wie mächtige Konstellation aus Metaphern und Bildern, die ihre eigene furchteinflößende Realität erschafft und enorme gesellschaftliche und politische Auswirkungen hat. Letztere werden noch verstärkt durch einen anderen Begriff, der praktisch zeitgleich die Bühne des öffentlichen Diskurses betrat: das Klonen. Das Klonen und der Terror, so eine zentrale These Mitchells, weisen beunruhigende strukturelle Ähnlichkeiten auf und verschmelzen zu einem Dispositiv aus Realem und Imaginärem, Fakten und Metaphern, Überzeugungen und religiösem Glauben – zu einer gefährlichen Allianz aus Biotechnologie, Biopolitik und realer Politik, die sich in Bildern reproduziert und ins kollektive Gedächtnis eingräbt. Mitchells Buch ist ein Meisterwerk politischer Ästhetik und zugleich eine düstere Bilanz der Bush-Ära: »Der Kapuzenmann von Abu Ghraib, des Terrors verdächtig, Opfer der Folter, ein anonymer Klon, gesichtsloser Menschensohn, wird auf absehbare Zeit die Ikone unserer Zeit bleiben.«
Die Protestwelle nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Iran vom Juni 2009 lenkte die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die lebendige Internetkultur der Islamischen Republik. Das Internet, heißt es, befördert den gesellschaftlichen Wandel in Ländern wie dem Iran, doch inwiefern unterscheidet sich das Netz von den Printmedien? Stellt es tatsächlich eine neue öffentliche Sphäre dar? Welchen Einfluss haben soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder YouTube auf die Organisation von Demonstrationen? Bringt die iranische Blogosphäre eine Kultur des Dissidententums hervor, die das islamistische Regime am Ende zu Fall bringen wird? Diese wegweisende Studie bietet Einblicke in die Internetkultur im heutigen Iran und untersucht die Auswirkungen der neuen Kommunikationsformen auf Gesellschaft und Politik. Die Autoren warnen davor, "Blogger" mit "Dissident" gleichzusetzen, denn auch das Regime hat längst mit der "Kolonisierung Blogistans" begonnen. Das Internet, so eine ihrer Thesen, bringt Veränderungen mit sich, die weder die Regierung noch die Demokratiebewegungen vorhersehen konnten und können. "Blogistan" ist nicht nur eine Fallstudie zur Internetaneigung in der islamischen Welt, sondern das Buch macht auch deutlich, welche Auswirkungen die Neuen Medien auf gesellschaftliche Strukturen und Prozesse haben.
Die Rolle der Massenmedien im politischen Prozess demokratischer Staaten ist seit einigen Jahren einem grundlegenden Wandel unterworfen. Presse, Hörfunk und Fernsehen wurden lange Zeit als weitgehend passive Vermittlungsinstanzen wahr genommen, die den Publizitätsinteressen demokratischer Politik in einer primär „dienenden“ Funktion gegenüber treten. Seit den 1990er Jahren werden die Massenmedien auch in den europäischen Demokratien als zunehmend „eigenmächtige“ Akteure und folgenreich institutionalisierter Handlungskontext demokratischer Politikherstellung erkennbar. Manche Autoren sprechen von der Entwicklung regelrechter „Mediendemokratien“. Dieser PVS-Sonderband bietet eine umfassende Bestandsaufnahme der Problemdiagnosen, Zustandsbeschreibungen und Wirkungsanalysen rund um die Mediendemokratie. Die Beiträge bilanzieren den Forschungsstand in einzelnen Bereichen der Politikwissenschaft einerseits und zeigen andererseits Fragestellungen und Perspektiven für künftige Forschungsbemühungen auf.
Gerade in der Informationsgesellschaft besitzt der Journalismus erhebliche Relevanz. Vor diesem Hintergrund hat sich die Journalismustheorie in den letzten Jahren stark verändert: Die theoretische Diskussion ist facettenreicher, differenzierter - und unüberschaubarer - geworden. Das Handbuch "Theorien des Journalismus" liefert eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorie. Zusätzlich zu den mehr als 20 Originalbeiträgen enthält das Handbuch Auszüge aus "klassischen" früheren Veröffentlichungen zur Journalismustheorie.
Das Buch behandelt den menschlichen Wortspeicher, das "mentale Lexikon," und damit die Frage, wie wir Worter lernen, verstehen, produzieren, speichern und finden. Im Mittelpunkt des Originals "Words in the Mind - An Introduction to the Mental Lexicon" (Blackwells: 2. Auflage 1994) steht die Betrachtung und Erforschung der englischen Sprache; die deutsche Fassung enthalt jedoch auch zahlreiche Beispiele aus dem Deutschen. Das Buch ist einfach und verstandlich geschrieben und gibt einen ausfuhrlichen Uberblick uber die Forschung zum mentalen Lexikon. Es richtet sich vor allem an Studierende der Linguistik und Psychologie, doch auch an Dozenten, Padagogen und interessierte Laien.

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