Edward Snowden’s revelations about the mass surveillance capabilities of the US National Security Agency (NSA) and other security services triggered an ongoing debate about the relationship between privacy and security in the digital world. This discussion has been dispersed into a number of national platforms, reflecting local political realities but also raising questions that cut across national public spheres. What does this debate tell us about the role of journalism in making sense of global events? This book looks at discussions of these debates in the mainstream media in the USA, United Kingdom, France, Germany, Russia and China. The chapters focus on editorials, commentaries and op-eds and look at how opinion-based journalism has negotiated key questions on the legitimacy of surveillance and its implications to security and privacy. The authors provide a thoughtful analysis of the possibilities and limits of ‘transnational journalism’ at a crucial time of political and digital change
Bereits in seinen ersten Artikeln über die NSA-Affäre brachte Glenn Greenwald das ganze Ausmaß der Massenüberwachung im digitalen Zeitalter ans Licht. Seine Berichterstattung, für die er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, löste international ein politisches Erdbeben aus. In seinem Buch deckt Greenwald anhand einer Fülle von brisanten Geheimdokumenten aus dem Archiv des Whistleblowers Edward Snowden die illegalen Praktiken der amerikanischen Geheimdienste auf. Alles und jeder wird ausgespäht, die Bevölkerung steht unter Kollektivverdacht. Meinungsfreiheit wird im Namen der Sicherheit unterdrückt, und es gibt keine Privatsphäre mehr – nirgends.
Digitization has transformed the way we interact with our social, political and economic environments. While it has enhanced the potential for citizen agency, it has also enabled the collection and analysis of unprecedented amounts of personal data. This requires us to fundamentally rethink our understanding of digital citizenship, based on an awareness of the ways in which citizens are increasingly monitored, categorized, sorted and profiled. Drawing on extensive empirical research, Digital Citizenship in a Datafied Society offers a new understanding of citizenship in an age defined by data collection and processing. The book traces the social forces that shape digital citizenship by investigating regulatory frameworks, mediated public debate, citizens' knowledge and understanding, and possibilities for dissent and resistance.
The threat of terrorism and the increasing power of terrorist groups has prompted a rapid growth of the security services and changes in legislation, permitting the collection of communications data. This provides journalism with acute dilemmas. The media claims responsibility for holding power to account, yet cannot know more than superficial details about the newly empowered secret services. This book is the first to analyze, in the aftermath of the Snowden/NSA revelations, relations between two key institutions in the modern state: the intelligence services and the news media. It provides the answers to crucial questions including: how can power be held to account if one of the greatest state powers is secret? How far have the Snowden/NSA revelations damaged the activities of the secret services? And have governments lost all trust from journalists and the public?
We tell stories about who we are. Through telling these stories, we connect with others and affirm our own sense of self. Spaces, be they online or offline; private or public; physical, augmented or virtual; or of a hybrid nature, present the performative realms upon which our stories unfold. This volume focuses on how digital platforms support, enhance, or confine the networked self. Contributors examine a range of issues relating to storytelling, platforms, and the self, including the live-reporting of events, the curation of information, emerging modalities of journalism, collaboratively formed memories, and the instant historification of the present.
An urgent account of the revolution that has upended the news business, written by one of the most accomplished journalists of our time Technology has radically altered the news landscape. Once-powerful newspapers have lost their clout or been purchased by owners with particular agendas. Algorithms select which stories we see. The Internet allows consequential revelations, closely guarded secrets, and dangerous misinformation to spread at the speed of a click. In Breaking News, Alan Rusbridger demonstrates how these decisive shifts have occurred, and what they mean for the future of democracy. In the twenty years he spent editing The Guardian, Rusbridger managed the transformation of the progressive British daily into the most visited serious English-language newspaper site in the world. He oversaw an extraordinary run of world-shaking scoops, including the exposure of phone hacking by London tabloids, the Wikileaks release of U.S.diplomatic cables, and later the revelation of Edward Snowden’s National Security Agency files. At the same time, Rusbridger helped The Guardian become a pioneer in Internet journalism, stressing free access and robust interactions with readers. Here, Rusbridger vividly observes the media’s transformation from close range while also offering a vital assessment of the risks and rewards of practicing journalism in a high-impact, high-stress time.
Die Entwicklung der EU wird oft als Verfallsgeschichte erzählt: Aus einem visionären Projekt wurde ein technokratisches Monstrum; angesichts der Eurokrise scheint die Stunde des kollektiven Bonapartismus gekommen zu sein, der den Kontinent mit einem Austeritätsregime überzieht. Hauke Brunkhorst präsentiert eine andere Lesart: Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde sind Vision und Technokratie aufeinander bezogen, die utopischen Anfänge sind in Gesetzen konserviert, der Europäische Gerichtshof stärkt die Rechte der Unionsbürger. Das europäische Projekt bleibt ein offener Prozess, der erneut in eine emanzipatorische Richtung gelenkt werden kann – etwa durch eine Mobilisierung der hochqualifizierten, aber prekär beschäftigen jungen Menschen in Spanien, Griechenland und anderen Mitgliedsstaaten der EU.
Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2018 als bestes Sachbuch des Jahres Demokratien sterben mit einem Knall oder mit einem Wimmern. Der Knall, also das oft gewaltsame Ende einer Demokratie durch einen Putsch, einen Krieg oder eine Revolution, ist spektakulärer. Doch das Dahinsiechen einer Demokratie, das Sterben mit einem Wimmern, ist alltäglicher – und gefährlicher, weil die Bürger meist erst aufwachen, wenn es zu spät ist. Mit Blick auf die USA, Lateinamerika und Europa zeigen die beiden Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, woran wir erkennen, dass demokratische Institutionen und Prozesse ausgehöhlt werden. Und sie sagen, an welchen Punkten wir eingreifen können, um diese Entwicklung zu stoppen. Denn mit gezielter Gegenwehr lässt sich die Demokratie retten – auch vom Sterbebett.
Daniel Domscheit-Berg war Sprecher von WikiLeaks und neben Julian Assange das einzig bekannte Gesicht der Enthüllungsplattform. In seinem Insider-Report gewährt er tiefe Einblicke in diese verschwiegene Organisation, die weltweit den Mächtigen das Fürchten lehrte. Er erzählt die Geschichte von WikiLeaks, wie sie noch keiner gehört hat.
Zwielichtige Machenschaften wie Drogenhandel und Geldwäsche, Mordkomplotte, illegale Interventionen und Folter: Seit ihrer Gründung vor sechzig Jahren steht die CIA für viele dubiose Vorgänge beginnend mit dem Kalten Krieg bis zum heutigen »War on Terror«. Es gibt kaum eine Veränderung im Weltgeschehen der letzten Jahrzehnte, bei der die CIA nicht ihre Hände im Spiel hatte, ob in Südamerika, Vietnam oder Afghanistan... In zahlreichen Filmen und Thrillern wird sie als kühler, brillanter und allmächtiger Strippenzieher der Weltpolitik dargestellt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der zweifache Pulitzer-Preisträger Tim Weiner zeigt beängstigend und zugleich erstaunlich unterhaltsam, mit welcher Inkompetenz und Naivität der mächtigste Geheimdienst der Welt operiert. Unter anderem war man in Langley vom Fall der Sowjetunion völlig überrascht, hatte die Invasion in Kuwait übersehen und die Warnsignale vor dem 11. September ignoriert.
In jüngerer Zeit ist eine Zunahme der medialen Berichterstattung über Skandale zu beobachten. Die begleitenden zahlreichen, teilweise aufgeheizten Debatten um die Art und Weise der medialen Skandalberichterstattung – erinnert sei etwa an die Fälle Strauss-Kahn, Wulff, Kachelmann oder Hoeneß – haben gezeigt, dass Skandale ein gesellschaftlich virulentes, jedoch nicht einfach zu greifendes Phänomen darstellen. Skandalberichterstattung kann sich einerseits als gesellschaftlich hochrelevant erweisen, als mit ihr auf Missstände, Werte- oder Normverletzungen aufmerksam gemacht und Diskurse über grundlegende Werte und Normen in Gang gesetzt werden können. Andererseits kann eine Häufung von Skandalberichten sowie eine Zuspitzung und Personalisierung in der journalistischen Aufbereitung von Skandalen gleichfalls zu unerwünschten Auswirkungen auf Einzelpersonen (wie zum Beispiel nicht gerechtfertigte Reputationsschäden) und möglicherweise auch zu negativen gesellschaftlichen Effekten (wie zum Beispiel Vertrauensverluste in die Arbeit von Medien, Politik und anderer gesellschaftliche Teilbereiche) führen. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Themenband grundlegende Aspekte der Thematik sowie aktuelle Studien und Sichtaufweisen auf die Thematik aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive vorgestellt. Der Band setzt seinen Schwerpunkt auf die bisher in der Forschung eher wenig beachteten Effekte von Skandalberichterstattung sowie deren Gründe und Genese.
Der Aufstieg der Wissenschaft und die Verbreitung der Demokratie wirken wie zwei leicht phasenverschobene Erfolgsgeschichten, die mit dem Ende des Kalten Krieges ihren Höhepunkt erreicht haben. Es gilt als ausgemacht, dass humane Wissenschaft nur unter den Bedingungen der Demokratie gedeihen kann; umgekehrt soll Wissenschaft die Demokratie qua Expertise unterstützen. Allerdings stehen wir heute vor neuen Herausforderungen: Wie sollen Demokratien angesichts des Klimawandels reagieren? Ist Bioethik ein Garant für demokratische Partizipation oder nur Alibi der Biomedizin? Welche Konsequenzen hat die Ökonomisierung der Forschung im akademischen Kapitalismus? Solchen Fragen stellen sich in diesem Band Andrew Abbott, Roger Cooter, Petra Gehring, Michael Gordin, Michael Hagner, Bruno Latour, Philip Kitcher, Nikolas Rose und Marianne Sommer.
Sex, Spionage, Fiktion und die Siebziger: Serena arbeitet beim britischen Geheimdienst MI5. Weil sie auch eine passionierte Leserin ist, wird die junge Frau auf eine literarische Mission geschickt. Ian McEwan lockt uns mit gewohnter Brillanz in eine Intrige um Verrat, Liebe und die Erfindung der eigenen Identität.
Das Buch behandelt die Geschichte der Taliban-Regierung und die Gründe ihres Erfolgs, das Verhältnis der Taliban zum Islam und umgekehrt der Muslime zu den Taliban sowie die skrupellosen Politik der Grossmächte um Öl und Pipelines durch Afghanistan, dazu die Entwicklung seit 2001.
Die Erinnerungen von Ex-FBI-Chef James B. Comey sind aktuell, brisant und spannend wie ein Krimi. 2017 von Präsident Trump gefeuert, schreibt Comey einen fesselnden Insider-Bericht über politische Machenschaften und das von Donald Trump korrumpierte System. Ein Sachbuch wie ein Kriminalroman der Extraklasse: James Comeys brisante Erinnerungen an die vergangenen 20 Jahre im Zentrum der Macht zeigen ihn als unbeugsamen Ermittler, der gegen die Mafia, gegen CIA-Folter und NSA-Überwachung, und zuletzt im Wahlkampf 2016 gegen Hillary Clintons Umgang mit dienstlichen Emails und Donald Trumps Russland-Verbindungen vorgegangen ist. Der Weg des parteilosen New Yorker Vorzeigejuristen gleicht einer politischen Achterbahnfahrt: stellvertretender Justizminister unter George W. Bush, zum FBI-Direktor ernannt von Barack Obama und gefeuert von Donald Trump wegen angeblicher Illoyalität. Sein Buch ist ein eindrückliches Lehrstück über den aufrechten Gang in einer verantwortungslosen Regierung.
Mit Barack Obama sollte die amerikanische Gesellschaft ihren jahrhundertealten Rassismus überwinden. Am Ende seiner Amtszeit zerschlugen sich die Reste dieser Hoffnung mit der Machtübernahme Donald Trumps, den Ta-Nehisi Coates als "Amerikas ersten weißen Präsidenten" bezeichnet: ein Mann, dessen politische Existenz in der Abgrenzung zu Obama besteht. Coates zeichnet ein bestechend kluges und leidenschaftliches Porträt der Obama-Ära und ihres Vermächtnisses – ein essenzielles Werk zum Verständnis der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der USA, von einem Autor, dessen eigene Geschichte jener acht Jahre von einem Arbeitsamt in Harlem bis ins Oval Office führte, wo er den Präsidenten interviewte.
Das vorliegende Buch versucht zu zeigen, daß sich im achtzehnten Jahrhunder- gleichzeitig mit dem liberalen Typ der Demokratie und aus denselben Prämissen heraus - eine Tendenz in Richtung auf das anbahnte, was wir als totalitären Typ der Demokratie bezeichnen möchten. Beide Strömungen haben seit dieser Zeit ohne Unterbrechung nebeneinander bestanden. Die Spannung zwischen ihnen bildet ein wichtiges Kapitel in der neue ren Geschichte und ist zur entscheidenden Kernfrage unserer Zeit geworden. Es würde natürlich zu weit gehen, wenn man die ganze Epoche von damals bis heute im Lichte dieses Konfliktes auslegen wollte, und doch war er stets vorhanden, wenn auch gewöhnlich überlagert und verdunkelt durch andere Fragen, die zwar den Zeitgenossen klarer erschienen sein mögen, die aber unter dem Blickwinkel unserer heutigen Zeit zufällig oder sogar belanglos anmuten. Von uns aus gesehen - von einem Beobachtungspunkt in der Mitte dieses zwanzigsten Jahrhundert- erscheint in der Tat die Geschichte der letzten hundertfünfzig Jahre als die syste matische Vorbereitung auf den schroffen Zusammenprall zwischen empirischer und liberaler Demokratie einerseits und totalitärer messianischer Demokratie anderer seits - und das ist die Weltkrise von heute.
Ein Gespräch über Freiheit und Internet

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