Medien leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger und damit zur demokratischen Mitbestimmung. Doch die Medienlandschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Zu den Auslösern gehören die Digitalisierung und die Verbreitung des Internets. Für die Schweiz als direkte Demokratie ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung, sich mit den Folgen dieser Medienkrise auseinanderzusetzen. Die Studie «Medien und Meinungsmacht» untersucht die Themenagenden von Medien, Politik und Bevölkerung sowie das Zusammenspiel von «alten» und «neuen» Medien. Ausserdem wird analysiert, wie Medienorganisationen auf den Medienwandel reagieren und welche Bedeutung neue Akteure für die Vermittlung politischer Informationen erlangen. Die Befunde verdeutlichen, dass Demokratien auch im Zeitalter des Internets auf die journalistischen Leistungen von Medienorganisationen angewiesen sind. Doch trotz Suche nach neuen Geschäftsmodellen bleibt unklar, wie sich Journalismus künftig finanzieren lässt. Ein «Infrastrukturprogramm für Journalismus» ist nötig: Medienpolitik und Medienbranche, aber auch Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, sich für ein vielfältiges Mediensystem einzusetzen.
Ziel der Autoren ist es, Mechanismen und Prinzipien des Social Webs im Tourismus aufzuzeigen. Neben den theoretischen Grundlagen erläutern sie die praktischen Anwendungen und illustrieren das Thema anhand vieler Best-Practice-Beispiele. Leser erfahren, welche Bedeutung das Social Web und seine grundlegenden Mechanismen haben, so dass Internet-Aktivitäten besser geplant und an neue Entwicklungen angepasst werden können. Für Akteure in der Tourismusbranche, aber auch Wissenschaftler, die einen Einstieg in die touristische Praxis des Social Web suchen.
liegt noch nicht vor
Von der Facebook-Revolution bis zur Info-Atomisierung: Wie können sich Menschen in einer zunehmend zersplitterten und überfluteten Kommunikationswelt überhaupt noch miteinander verständigen? Und welche Chancen und Potenziale ergeben sich aus diesem Umbruch? Im SignsBook diskutieren prominente Marketing- und Kommunikationsexperten, wie die Zukunft der Kommunikation angesichts zunehmender Veränderungen aussehen wird und wie sie aktiv gestaltet werden kann. Neben dem Wandel in der täglichen (Medien-)Kommunikation wird auch der Einfluss neuer Medienformen, neuer Technik und der von Social-Media-Plattformen auf die Qualität und den Sinngehalt der Informationen und Botschaften untersucht – bis hin zu den Auswirkungen im gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Bereich. Mit dem SignsBook setzen die Herausgeber und Autoren ein Zeichen für eine wirkungsvolle, Erfolg bringende Kommunikation, die sich notwendigerweise an Werten wie Nachhaltigkeit, Authentizität und Glaubwürdigkeit orientiert und dabei innovativ und zeitgemäß ist. In diesem Kommunikationsfachbuch kommen neben prominenten Marketing-, Medien- und Kommunikationspersönlichkeiten kommen auch Blogger, Forscher, Fotografen, Musiker und Pädagogen zu Wort.
Seit den 1990er Jahren ist Medienkonvergenz ein Thema, das vielfach auf verschiedenen Ebenen diskutiert wird. Doch zumeist wird dabei die technische oder Unternehmenskonvergenz in den Blick genommen. Diese Untersuchung widmet sich der Nutzungsperspektive und fragt nach der Bedeutung von Medienkonvergenz für das (Inter-)Agieren und die Konstitution von Subjektivität der Mediennutzenden in ihrem Alltag. Dazu wurden qualitative Interviews mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ihren Musikfernseh- und Internetgewohnheiten durchgeführt, um ihre medienkonvergenten Interaktionen im Bereich Musik, Medien und Stars zu analysieren und letztlich auf die Bedeutung dieser Interaktionen für die Subjektbildung schließen zu können.
Das Aufwachsen in der heutigen Gesellschaft wird sowohl im Elternhaus wie in der Schule zunehmend durch Medien bestimmt. Was wir wissen, entstammt zum größten Teil aus den Medien. Das Alltagsleben in der Erlebnisgesellschaft wird durch Lebensformen strukturiert, in denen wir füreinander Publikum sind und dabei medial inszenierte Identitäten ins Spiel bringen. Das Standardwerk zur Medienpädagogik führt grundlegend - in der jetzt vierten Auflage aktualisiert - in die Materie ein. Es beschreibt anschaulich, wie Kinder und Jugendliche in die Mediengesellschaft hineinwachsen und welche Bedeutung Bildung und Schule in der Informationsgesellschaft zukommt.
Der internationale Fernsehformathandel ist dem Bereich der Beschaffung und Produktion von Unterhaltungsprogrammen im TV-Bereich zuzuordnen. Lizenzgeber und Lizenznehmer verkaufen bzw. kaufen Fernsehformate, um ein Remake eines schon existierenden Programms in einem anderen Land zu erstellen. Da die Funktionsweise des Formathandels bislang kaum systematisch erfasst wurde, werden in diesem Band die Akteure, Strategien, Strukturen und Organisationsformen untersucht. Es lassen sich dabei unterschiedliche Akteure beschreiben, die in Abhängigkeit von ihren Handlungsbedingungen auf verschieden ausgeprägte, interorganisationale Netzwerke zurückgreifen, um den für den Adaptionsprozess typischen Know-how-Transfer zu gewährleisten
Meist folgt dem Wunsch nach Schlankheit der Diätfrust: Pfunde sind rasch wieder drauf, und auch die Schönheitschirurgie erzielt in der Regel nur oberflächliche Effekte. Heilpraktiker Jörg Pantel empfiehlt dagegen ein ganzheitliches Vorgehen. Seine Botschaft: Nur wenn man Persönlichkeit und Stoffwechsel wieder in Einklang bringt, ist dauerhafte Gewichtsreduktion möglich. Wie dabei das bewährte System der Schüßler-Salze hilft, demonstriert sein Ratgeber in leicht nachvollziehbaren Schritten.
​Das Bild von der verschwimmenden Grenze zwischen Kommunikator und Rezipient ist das Leitmotiv zur Charakterisierung der gewandelten Kommunikationsverhältnisse im Onlinezeitalter. Die akademische Trennung zwischen Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung erschwert es, die damit verbundenen Entwicklungen und Phänomene adäquat zu beschreiben und zu analysieren. Dieser Band versammelt daher Beiträge, die sich mit den Schnittstellen zwischen Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung auseinandersetzten und Theorien, Ansätze und Methoden aus beiden Feldern miteinander abgleichen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie eine derart integrierende Perspektive dazu beitragen kann, die gewandelten gesellschaftlichen Kommunikationsverhältnisse theoretisch und empirisch in den Griff zu bekommen​.
Der Sammelband trifft theoretische und empirische Aussagen über Second Screen-Nutzungspraktiken. Er reflektiert damit ein aktuelles Problem des Medienwandels, das sich aus Veränderungen der Medientechnik ergibt und seinen Niederschlag in veränderten Rezeptions-, Aneignungs- und Nutzungsformen findet. Diese erweitern die Fernsehrezeption über die Angebote des Second Screen aus dem häuslichen sozialen Kontext heraus interaktiv, zeitlich entbunden und delokalisiert. Die Beiträge untersuchen die veränderten Nutzungspraktiken mit Blick auf Aspekte der Ko-Orientierung.
Media are not defined only by their economic function; they are also cultural assets and institutions with growing societal importance. This textbook presents the media primarily from the perspective of the communications sciences rather than from economic theory, discussing the uses and limitations of analysis as applied to the media, while also exploring related questions with the help of economic theory.
Journalismus wird in erster Linie mit Information gleichgesetzt. Journalismus unterhält aber auch – und dennoch grenzen wir Unterhaltung(sformate) vom Journalismus ab. Der Band beschäftigt sich mit dem Verbindenden und dem Trennenden von Journalismus und Unterhaltung. Er enthält theoretische und grundlegende Beiträge sowie empirische Arbeiten.
Das ‚Kompendium Kinder- und Jugendhilfe‘ erfüllt alle Erfordernisse und Bedürfnisse derer, die in Theorie und Praxis, Forschung und Lehre, Organisation und Politik Kinder- und Jugendhilfe denken, machen und verantworten, eine aktuelle, umfassende und verlässliche Informationsbasis brauchen. In seinem umfassenden Zugang zu den Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe, ihren Aufgaben, Funktionen, den Fachkräften und Kooperationsbeziehungen und mit weiterführenden Erörterungen der Lebenslagen und Lebensorte der Adressaten und Adressatinnen und ihrer Rechte spiegelt dieses neue Handbuch den Bedeutungszuwachs der Kinder- und Jugendhilfe für das Aufwachsen junger Menschen und deren Familien. Der Expansion und Ausdifferenzierung der Kinder- und Jugendhilfe wird konsequent Rechnung getragen, indem die einzelnen Beiträge in der Summe vielfältige Analysen zu Interventionsanlässen, Handlungsgrundlagen und Verfahren vorstellen. Mit einer grundlegenden Fundierung ihrer theoretischen Ansätze und empirischen Untersuchungen und aus einer interdisziplinären Perspektive zu Grundlagen, Herausforderungen und politischen Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendhilfe nimmt das ‚Kompendium‘ Kinder- und Jugendhilfe als unverzichtbaren sozialstaatlichen Akteur ernst – herausgegeben und verfasst von den aktuell maßgeblichen Fachvertretern und Fachvertreterinnen, Experten und Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe.
In jedem wissenschaftlichen Themengebiet existieren zentrale Werke, die man kennen muss – meist, weil sie besonders wichtige Erkenntnisse geliefert oder der Forschung entscheidende Impulse gegeben haben. Dieser Band präsentiert 25 solcher zentralen Werke aus dem Bereich der Medienwirkungsforschung, die auf der Grundlage einer zitationsanalytischen Studie identifiziert wurden. Unter den Schlüsselwerken finden sich sowohl theorieorientierte Arbeiten als auch empirische Studien und sowohl ältere als auch viel beachtete neuere Werke. Damit bietet der Band nicht nur einen Einblick in die Anfänge der Medienwirkungsforschung, sondern macht auch ihre Entwicklung im Zeitverlauf nachvollziehbar. Indem er die komplexen Inhalte der Schlüsselwerke verständlich aufbereitet präsentiert, eignet er sich besonders als Einführung in diesen für die Kommunikationswissenschaft zentralen Forschungsbereich.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Öffentlichen Meinung wurde vor allem durch Elisabeth Noelle-Neumann geprägt. Der Analyse des Internet soll die Öffentlichkeit als soziale Kontrolle nach Elisabeth Noelle-Neumann zugrunde gelegt werden. Dabei werden diverse Merkmale herausgearbeitet, an hand derer später überprüft werden soll, ob man sie auf das Internet übertragen kann. Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob es sich bei dem Internet um ein Massenmedium handelt oder nicht, da nach Noelle-Neumann die öffentliche Meinung durch die Massenmedien stark geprägt werden.
Über die politische Einschätzung und den Regelungsbedarf des Internets ist im Laufe seiner kurzen Geschichte weltweit schon viel und unterschiedlich debattiert worden. Wiederholt sind diverse Themen in den Vordergrund geschoben worden: etwa digital divide, Netzneutralität, Cyberkriminalität, Datenschutz etc. Jeweils verschiedene Akteure haben sich dafür engagiert und ihre Interessen vertreten. Diese Einführung arbeitet die relevanten Handlungsfelder, die maßgeblichen Akteure international, regional und national sowie die getroffenen Regelungen und die sich aktuell und künftig abzeichnenden Regelungsbedarfe systematisch auf und erläutert sie an Fallbeispielen. Damit leistet sie zugleich einen grundsätzlichen Beitrag zur anhaltenden Globalisierung medial-digitaler Kommunikation.

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