Immer mehr deutsche Hochschulen folgen dem amerikanischen Vorbild und bieten Einführungskurse zur Modernen Physik an. Diese Kurse vermitteln die spannenden Erkenntnisse der Physik der letzten 100 Jahre, die zu bahnbrechenden Veränderungen geführt haben. Das Standardwerk zu diesen Kursen ist "Modern Physics" von Paul A. Tipler, Autor des berühmten Werkes "Physik", und Ralph A. Llewellyn. Die Autoren zeigen, dass man ein tief gehendes Verständnis der Modernen Physik vermitteln kann, ohne einen schwerfälligen mathematischen Apparat bemühen zu müssen. Mit über 500 Abbildungen, Zitaten berühmter Physiker sowie mit ca. 700 sorgfältig ausgewählten Übungsaufgaben und über das Internet zugänglichen Ergänzungen wurde "Modern Physics" in den USA zu einem der beliebtesten Lehrbücher zu diesem Thema.
In dem freudlosen, abgeschiedenen Ort Starkfield in Neuengland, der die meiste Zeit des Jahres im Schnee versinkt, sind auch die Gefühle der Menschen zu Eis erstarrt. Die Pulitzerpreisträgerin Edith Wharton erzählt von einer untergegangenen Welt, die in den Figuren ihres berührenden Romans erschreckend lebendig wird. Den Farmer Ethan Frome verbindet eine Dreiecksbeziehung mit seiner Frau und deren jüngerer Cousine Mattie. Ihr Leben ist geprägt von Liebe und Einsamkeit, von sexueller Frustration und moralischer Verzweiflung. Eine archetypische Geschichte von leidenschaftlichem Aufbegehren und tragischer Passivität, von Sprachlosigkeit und der Unfähigkeit, dem Schicksal zu entrinnen. Ein kompositorisches Meisterwerk, pure Erzählmagie!
Marie Sklodowska Curie, Trägerin des Nobelpreises für Physik und für Chemie, untersuchte die von Henri Becquerel beobachtete Strahlung von Uranverbindungen. Gemeinsam mit ihrem Mann Pierre entdeckte sie das Radium und das Polonium und prägte den Begriff „radioaktiv“. Ihre Forschungsergebnisse fasste sie in ihrer hier vorliegenden Dissertation zusammen, die innerhalb eines Jahres in fünf Sprachen übersetzt wurde. Sorgfältig bearbeiteter Nachdruck der deutschsprachigen Ausgabe aus dem Jahr 1904.
Mit über 200.000 verkauften Exemplaren dominierte „Power – Die 48 Gesetze der Macht“ von Robert Greene monatelang die Bestsellerlisten. Nun erscheint der Klassiker als Kompaktausgabe: knapp, prägnant, unterhaltsam. Wer Macht haben will, darf sich nicht zu lange mit moralischen Skrupeln aufhalten. Wer glaubt, dass ihn die Mechanismen der Macht nicht interessieren müssten, kann morgen ihr Opfer sein. Wer behauptet, dass Macht auch auf sanftem Weg erreichbar ist, verkennt die Wirklichkeit. Dieses Buch ist der Machiavelli des 21. Jahrhunderts, aber auch eine historische und literarische Fundgrube voller Überraschungen.
Jeder kennt sie: Momente, in denen wir denken, ohne zu denken.Wir nennen sie Intuition oder Bauchgefühl. Aber sie sind viel mehr: Unser Gehirn arbeitet dann auf Hochtouren, um uns die richtigen Entscheidungen zu liefern. Malcolm Gladwell erklärt die Macht dieses Augenblicks und zeigt, wie wir unsere verborgene Intelligenz trainieren und besser nutzen können.
Endlich gibt es ein weiterführendes Lehrbuch der Organischen Chemie in deutscher Sprache! Es wird die Studenten auf den Gebieten Reaktionsmechanismen, Stereochemie und insbesondere Organische Synthese bis zum Diplom begleiten, und darüber hinaus ist es ein äußerst nützliches Nachschlagewerk auch für Diplomanden und Doktoranden. Die deutsche Ausgabe wurde gegenüber dem Original nochmals erweitert und aktualisiert. Erste Dozentenstimmen: 'Die erste deutsche Ausgabe des Carey/Sundberg erfüllt alle Erwartungen an ein modernes Lehrbuch der Organischen Chemie.' - 'Es ist zur Zeit das beste Lehrbuch der Organischen Chemie und unentbehrlich für fortgeschrittene Studenten, Diplomanden und Doktoranden.' - 'Endlich! Ich empfehle dieses Buch bereits seit Jahren fortgeschrittenen Studenten.' - 'Es ist bezeichnend, daß es immer besonders motivierte und leistungsstarke Studenten waren, die mich fragten, ob ich ihnen den Carey/Sundberg empfehlen kann. Ich kann es.' - 'Endlich wird es ein ausgewogenes Lehrbuch zur Organischen Chemie für Fortgeschrittene in deutscher Sprache geben. Die Kompetenz der Herausgeber bürgt für hohen Standard.'
Der Kosmos ist kalt, groß und unbegreifbar? Nicht bei Dava Sobel. Unnachahmlich vermittelt sie Wissenschaft erzählerisch und packend. Wer nach den Sternen fragt, so die Botschaft dieses charmanten und klugen Buches, wird am Ende immer wieder auf der Erde landen. Denn die Geschichte der neun Planeten ist nicht nur die Geschichte ihrer Entdecker, sondern sie erzählt auch davon, wie man den Himmelskörpern seit Menschengedenken eine Bedeutung in Kunst, Mythologie und Literatur zugeschrieben hat. Eine Reise zu den Sternen auf neuen und niemals vermuteten Wegen.
Jahrtausendelang war für uns Menschen das eigene Universum so unbegreiflich, dass der Gedanke an andere Welten unvorstellbar war. Erst die moderne Physik mit der Theorie der Multiversen schuf die Voraussetzung, andere, neue Universen zu beschreiben, wie sie nach den Gesetzen der Physik möglich sind. John Barrow zeigt uns die bislang entdeckten Lösungen für Einsteins Universumsgleichung in diesem faszinierenden Buch: rotierende und unberechenbare, sich aufblähende und schrumpfende, heiße und kalte, bucklige und glatte, flache Universen und solche mit einem Loch in der Mitte, Universen voller Leben und Universen, die plötzlich aufhören zu existieren. Eine spektakuläre Reise in die fantastischen Welten der modernen Kosmologie – und an die Grenzen unseres eigenen Vorstellungsvermögens.
Wie beeinflusst sie Körper und Geist? Heute schon gegoogelt? Im Durchschnitt sind die Deutschen etwa zweieinhalb Stunden täglich online. Neuesten Studien zufolge, so zeigt Bestsellerautor und IT-Experte Nicholas Carr, bewirkt bereits eine Onlinestunde am Tag erstaunliche neurologische Prägungen in unserem Gehirn. Wer das Internet nach Informationen, sozialen Kontakten oder Unterhaltung durchforstet, verwendet, anders als beim Buch- oder Zeitunglesen, einen Großteil seiner geistigen Energie auf die Beherrschung des Mediums selbst. Und macht sich um die Inhalte, buchstäblich, keinen Kopf. Die Folge: Im Internetzeitalter lesen wir oberflächlicher, lernen wir schlechter, erinnern wir uns schwächer denn je. Von den Anpassungsleistungen unseres Gehirns profitieren nicht wir, sondern die Konzerne, die mit Klickzahlen Kasse machen. In seinem neuen Buch verbindet Carr, zwanzig Jahre nach Entstehung des World Wide Web, seine medienkritische Bilanz mit einer erhellenden Zeitreise durch Philosophie-, Technologie- und Wissenschaftsgeschichte – von Sokrates’ Skepsis gegenüber der Schrift, dem Menschen als Uhrwerk und Nietzsches Schreibmaschine bis zum User als Gegenstand aktueller Debatten und Studien. Und er vermittelt – jenseits von vagem Kulturpessimismus – anhand greifbarer Untersuchungen und Experimente, wie das Internet unser Denken verändert.
Seit Albert Einstein die Relativitatstheorie geschaffen hat. sind mehr als 60 Jahre vergangen. 1m Laufe der Zeit hat sich diese Theorie. die damals vielen nur als ein paradoxes Spiel des Verstandes erschien. zu einem Eckpfeiler der Physik entwickelt. Die moderne Physik ware ohne die Relativitatstheorie fast eben so undenkbar wie ohne die Vorstellung uber Atome und Mole kule. Es ist schwierig. aile physikalischen Erscheinungen auch nur aufzuzahlen. die ohne die Relativitatstheorie nicht erklart werden konnten. Auf dieser Theorie beruhen die Konstruktion solch komplizierter Gerate wie der Beschleuniger fUr Elementar teilchen. die Berechnung von Kernreaktionen usw. Leider aber ist die Relativitatstheorie auBerhalb eines recht engen Kreises von Spezialisten sehr wenig bekannt. Sie gehort allerdings auch zu den "schwierigsten Theorien", und man kann yom Nichtphysiker den Umgang mit ihrem komplizierten ma thematischen Apparat nicht verlangen. Dessenungeachtet glauben wir aber. daB man die Grundbe griffe und Ideen dieser Theorien in einer solchen Form darstellen kann, daB sie einem genugend groBen Kreis von Lesern ver standlich werden. Wir hoffen, daB der Leser nach der Lekture unseres Buches nicht zu der Meinung kommt. die Relativitatstheorie behaupte, "alles in der Welt sei relativ". 1m Gegenteil, er wird sehen, daB' die Relativitatstheorie, wie auch jede andere echte physikalische Theorie, eine Lehre uber die objektive Wirklichkeit ist. die nicht von den Wunschen und dem Geschmack eines einzelnen abhangt. Indem man sich von den alten Vorstellungen uber Raum, Zeit und Masse befreit, wird man einen tiefen Einblick in den wirk lichen Aufbau der Welt gewinnen.
Eine faszinierende Entdeckungsreise zur Sonne und ihren unsichtbaren Welten. Für Fachkundige ebenso spannend zu lesen wie für Astronomie-Interessierte, führt das Buch verständlich in die Physik der Sonne ein und zeigt eindrucksvoll die Bedeutung des Sonnenlichts für das Leben auf der Erde. Gestützt auf neueste Forschungsergebnisse aus Radioteleskop- und Satellitenbeobachtungen beschreibt Kenneth Lang die gewaltigen atomenergetischen Prozesse der Sonne, den von ihr ausgehenden Neutrinofluß, ihre seismischen Aktivitäten, ihre Magnetfelder und Sonnenflecken, die Sonnenausbrüche und Protuberanzen, den Sonnenwind und den Einfluß der Sonne auf unser Klima und Wetter. Das Buch ist mit einer Fülle hervorragender Abbildungen ausgestattet, u.a. mit Fotomaterial der NASA, das hier zum ersten Mal veröffentlicht wird.
1. 1 Das Wesen der Analytischen Chemie Was ist Analytische Chemie? Analytische Chemie ist der Zweig der Chemie, der sich mit der Trennung und der Analyse chemischer Substanzen befaBt. Traditionell hat sich die Analytik weitgehend mit Trennungen und mit der Bestimmung der chemischen Zusammen setzung befaBt. Die Entwicklung fiihrt jedoch mehr und mehr dahin, auch die Be stimmung der chemischen Struktur und die Messung physikalischer Eigenschaften einzubeziehen. Die Analytische Chemie umfaBt sowohl die qualitative als auch die quantitative Analyse. In der qualitativen Analyse wird untersucht, was vorhanden ist, in der quantitativen Analyse, wieviel davon vorhanden ist. Das vorliegende Buch befaBt sich nahezu ausschlieBlich mit der quantitativen Analyse. Es scheint jedoch angebracht, kurz auf die qualitativen Methoden einzugehen, die zur Identifizierung der in einem Gemisch vorhandenen Substanzen benutzt werden. Der systematische qualitative Schwefelwasserstoff-Trennungsgang ist niitz lich zum Kennenlernen und Durchfiihren einer Reihe von chemischen Reaktionen, wird in der Praxis jedoch kaum noch als analytische Methode angewandt. Die Emis sionsspektroskopie (Kapitel 24) ist eine schnelle und brauchbare Methode, urn die in einer anorganischen Probe vorhandenen Elemente festzustellen. Fiir den Nach weis vieler Ionen und Molekiile sind empfindliche und selektive Tiipfelreaktionen ausgearbeitet worden. Auch die Chromatographie ist eine sehr niitzliche Methode zur Trennung und zum Nachweis sowohl organischer wie auch anorganischer Sub stanzen (Kapitel19-22). Zum Beispiel wurden Papier-und Diinnschichtchromato 1 graphie angewandt, urn schnell Blutuntergruppen zu bestimmen und urn in Polizei laboratorien die vielen in Kugelschreibern verwendeten Tinten zu identifizieren.

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