Die Beitrage wenden die Konzepte Enregisterment, Kommodifizierung, geordnete Indexikalitat und Linguistic Landscapes auf verschiedene sprachliche Gegebenheiten an. Die zehn Beitrage beschaftigen sich mit Englisch, Deutsch, Norwegisch, Franzosisch und Spanisch und zeigen die soziale Bedeutung von sprachlicher Variation auf.
Reichhaltige Sammlung mit Rezepten für pfiffige, unkonventionelle Gerichte : Snacks und Tapas, Salate und Dressings, Suppen, Pasta und Risotto, Fisch und Muscheln, Fleisch und Geflügel, Gemüse, Brote, Desserts und Kuchen, Drinks und Cocktails, Brühen, Saucen und Salsas.
Im Zentrum dieses Bandes stehen multimodale Analysen ärztlicher Gespräche mit MigrantInnen. Insbesondere der Vergleich von Gesprächen, die mithilfe professioneller bzw. Dolmetschung durch Familienangehörige stattgefunden haben, macht klar, wie komplex die potentiellen Interaktionsmodi und wie unterschiedlich die Beteiligungsformen von PatientInnen sind. Deutlich wird nicht zuletzt die damit verbundene Überforderung aller Gesprächsbeteiligten. Es zeigt sich, dass das Konzept verständnissichernder Maßnahmen keine ausreichenden Lösungen bietet. Verständnisfördernde Maßnahmen sind nötig, da Sicherung trotz gehäufter sprachlicher Verfahren oft nicht gewährleistet ist.Die Beiträge dieses Bandes arbeiten mit denselben Gesprächsdaten und verwandten Forschungsfragen. Die Kombination von qualitativen und quantifizierenden statistischen Methoden ermöglicht, an die Forschungstraditionen in der Medizin anzuschließen – ein wichtiger Aspekt für die Anerkennung und Verankerung diskursanalytisch fundierter Forschung in diesem Bereich.
Die Historie ist mehr als nur Geschichtsschreibung und -forschung: sie ist ein Antrieb für das Lebens, motiviert es und liefert das Sinngerüst. Nietzsche hält kein Plädoyer gegen die Geschichte, sondern betont, dass Geschichte unverzichtbar ist für ein kultur- und wertorientiertes Leben. Gleichzeitig darf sich das Leben nicht der Geschichte beugen, muss in der Gegenwart stehen und zielgerichtet die Zukunft im Auge behalten. Nietzsche verlangt mit der Neuorientierung der Historie einen neuen Begriff der Kultur, der - wie vieles bei ihm - auf der Vorstellung des antiken Eros beruht. So bedeutet Genealogie für Nietzsche nicht historische Forschung, sondern kritische Erklärung von Gegenwartsphänomenen anhand theoretischer Ableitungen aus der Geschichte. Im Mittelpunkt steht eine »Deplausibilisierung« (E. Müller) bisheriger Narrative durch historisch gestützte psychologische Thesen. Großen Einfluss hat dieses Konzept Nietzsches auf Michel Foucault.
D. H. Lawrence’ grandiose Erzählung über die Abgründe der menschlichen Existenz - neu übersetzt von Benjamin Lebert: Ein Mann liebt Inseln. Er sucht sein Glück auf einer sturmumtosten Insel. Hier erschafft er sich seine eigene Welt, richtet alles nach seinen Vorstellungen ein. Doch schon bald wird sein Glück bedroht, nicht von Wind und Wellen, sondern von den anderen Menschen. Also flüchtet der Mann auf eine kleinere Insel und schließlich auf eine noch kleinere Insel, bis er schließlich ganz allein ist, allein mit dem Meer. Immer tiefer verliert er sich in sich selbst, in seinen Wünschen und Sehnsüchten. Eine Geschichte über einen Menschen, der den Rückzug aus der Welt wagt, um die Gezeiten, die Schwingungen der Seele zu spüren, um sich sein eigenes Paradies zu erschaffen.
Lost in Translation zwischen Peking und London Die junge Chinesin Zhuang reist zum ersten Mal in den Westen und taucht in eine fremde Welt ein. Sprache und Umgangsformen, Essen und Trinken, Liebe und Sex – alles ist befremdlich, überraschend und manchmal unbegreiflich. Ebenso amüsante wie erhellende Missverständnisse verbinden sich zu einem rasanten Verwirrspiel zwischen Ost und West und Mann und Frau. Ein außergewöhnliches Lesevergnügen! Als Zhuang in London ankommt, fühlt sie sich vollkommen verloren. Ihre Eltern haben sie in den Westen geschickt, damit sie Englisch lernt. Doch es ist nicht nur die fremde Sprache, die ihr Mühe macht. Sie sieht sich mit unfreundlichen Taxifahrern, ungenießbarem Essen und seltsamen Umgangsformen konfrontiert. Unbekannte Wörter, ungewöhnliche Begebenheiten und verblüffende Beobachtungen hält sie in einem kleinen Notizbuch fest, das zum Rettungsanker im Meer der Missverständnisse wird. Geborgen fühlt sich Zhuang nur im Kino – dort begegnet sie schließlich auch der Liebe. Doch im Westen erweist sich diese als ebenso kompliziert wie der Alltag. Xiaolu Guo inszeniert den Kulturschock erhellend und voller Witz. „Kleines Wörterbuch für Liebende“ ist ein kluges, unterhaltsames Verwirrspiel um kulturelle Unterschiede und nicht miteinander zu vereinbarende Lebensformen. Zugleich ist es eine zärtliche, bittersüße Liebesgeschichte.
Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des Völkerstrafgesetzbuches (VStGB) vereinigt der vorliegende Sammelband unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven auf das noch junge Gesetzeswerk und dessen Praxis. Die Bestandsaufnahme enthält – neben einem Blick auf die Rechtslage in Österreich und der Schweiz – Beiträge zur Entstehung des Gesetzes, seiner Anwendung in der Praxis und zu aktuellen Entwicklungen. Dabei wird eines klar: ohne einen interdisziplinären Ansatz, der neben rechtsdogmatischen Erwägungen auch politische und historische Argumente zulässt, können die mit der Ausbildung einer internationalen Strafrechtsordnung verbundenen Herausforderungen nicht gemeistert werden.
Der Gedanke zu diesem Buch gewann während der Niederschrift der Auflösung der Weimarer Republik in den Jahren 1952/53 erste Gestalt. Es erwies sich als notwendig, die Endphase und zugleich das Gegenbild dieses Auflösungsprozesses in einem geson derten Band zu behandeln. Eine dankenswert großzügige Unterstützung der Ro

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