Books in print is the major source of information on books currently published and in print in the United States. The database provides the record of forthcoming books, books in-print, and books out-of-print.
This book is intended as a survey for German-speaking readers of what happened in the three heartlands of Mycenean power in the 4 centuries after the collapse of palace society. For each region (the Argolid, Laconia and Messenia) the author presents archaeological evidence, historical evidence and an analysis of what she thinks it means. Although billed as `innovative' and `incorporating new evidence' this survey will not provide much new evidence for readers of English. A major lacuna is any mention of the most recent archaeological survey projects such as the British School's Laconia Project and the University of Cincinnati's Pylos Regional Archaeology Project (PRAP), which have contributed substantially to our understanding of Dark Age periods.
Keinen römischen Kaiser kennen wir so genau wie Marc Aurel – und nur wenige Historiker sind so vertraut mit den außergewöhnlich reichen Quellen zu seinem Leben wie Alexander Demandt. In seinem jüngsten Werk stellt er uns den berühmten Philosophenkaiser und dessen krisengeschüttelte Epoche meisterhaft vor Augen und zieht noch einmal alle Register seines Könnens. Alexander Demandt erklärt die Grundlagen des römischen Staatswesens, beschreibt die Kämpfe mit den Parthern und den Donaugermanen, den Vorboten der Völkerwanderung, sowie die Christenprozesse – trotz der Humanisierung des Rechts. Schließlich führt er uns ein in die Gedankenwelt des Kaisers, die uns nicht zuletzt dank dessen weltberühmten Selbstbetrachtungen, den „Wegen zu sich selbst“, bekannt ist. Auf diese Weise entsteht das Portrait eines Mannes, der sich wie kein anderer um Weisheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit mühte und mit stoischer Standhaftigkeit seine Herrscherpflichten erfüllte. Nicht von ungefähr war dieser Kaiser die Lieblingsgestalt des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt.
Everyone who investigates pre-modern concepts of nature cannot avoid a critical reflection on the ancient understandings of it. Here, "nature" is understood in the sense of a seemingly untouched space, largely independent of human culture. While this concept of "nature" is prevalent in modern times, the reconstruction of ancient ideas is difficult in that concepts of nature, if at all present, emphasize other aspects. For example, the Greek term φύσις in pre-Hellenistic times defines the nature of a thing rather than an untouched environment. A word for "nature" in this sense has not been handed down to us in the remaining texts of the Ancient Near East and Classical Antiquity. Nevertheless, such concepts can certainly be reconstructed from descriptions of nature to be found in literature and the representations of natural elements in art. The present volume aims at identifying these concepts of nature in texts as well as in archaeological remains of the Ancient Near Eastern and the Greek culture from the Archaic to the Hellenistic period. Contributions from the fields of archaeology and philology are juxtaposed for each time period in chronological order. This arrangement provides a good overview of the concepts of nature prevailing throughout different period and cultures. | Der Begriff ,,Natur" wird in modernen, mitteleuropäischen Gesellschaften meist im Sinne eines vermeintlich unberührten Raumes verstanden, der weitgehend unbeeinflusst von menschlicher Kultur ist. Für vormoderne Kulturen lassen sich solche Vorstellungen bzw. Konzepte sehr viel schwieriger nachweisen, da beispielsweise ein Wort für ,,Natur" mit der eben genannten Bedeutung in den erhaltenen Texten des Alten Orients und der griechischen Antike so nicht überliefert zu sein scheint. Gleichwohl werden durchaus Naturelemente in der antiken Literatur, der Flächenkunst sowie in antiken Monumenten beschrieben bzw. abgebildet sowie als integrative Bestandteile genutzt und funktionalisiert. Daraus lassen sich Konzepte von ,,Natur" herausarbeiten und rekonstruieren. Der vorliegende Band möchte solche ,,Naturkonzepte" in Texten, Artefakten und Denkmälern des Alten Orients und des griechischen Kulturraumes von der Archaik bis in den Hellenismus identifizieren und einen Überblick über die jeweils in einem bestimmten Zeit- und Kulturraum vorherrschenden Vorstellungen sowie deren diachrone Entwicklung geben.
Nachdruck des Originals von 1883.
Unter den Religionen des Altertums ist die griechische Religion mit am lebendigsten bezeugt. In Verbindung mit grossartiger Literatur und bildender Kunst hat sie auf die Entfaltung der abendlandischen Kultur immer wieder Einfluss genommen. Das vorliegende Buch stellt griechische Religion im Zeitraum 800-300 v. Chr. dar, von Homer bis Aristoteles, in ihren historischen und sozialen Bezugen sowie auf dem Hintergrund der minoisch-mykenischen und der orientalischen Hochkulturen. Es gibt die primaren Zeugnisse an die Hand und zeigt thematische Zusammenhange auf. Dabei bleibt es auch fur Laien lesbar. Die Neuauflage ist unter Einbezug der neueren Literatur durchgehend uberarbeitet und aktualisiert.
In der Homerforschung ist seit den Arbeiten von Milman Parry die Frage nach der Entstehungsweise der Grossstrukturen von Ilias und Odyssee zunehmend in den Hintergrund getreten; als vordringlich erwies sich die Aufgabe, zunachst in den Elementarbereichen -Vers, Szene, Erzahlmuster- (pattern) Traditionelles von individuell Gestaltetem zu scheiden. Eine Einigung daruber, was als traditionell und was als individuell zu gelten hat, konnte jedoch bisher noch nicht erzielt werden; Haupthindernis war der Dissens uber das Wesen der epischen Formel - deren reichliche Verwendung als Indiz fur Traditionalitat galt. In dieser Arbeit wird zu zeigen versucht, dass nicht Formelhaftigkeit das Kriterium fur Traditionalitat ist, sondern eine bestimmte Art der Versbildung. Zu diesem Zweck wird an einem ausgewahlten homogenen Szenentyp der Versbildungsprozess als solcher rekonstruiert. Durch Simulation des Improvisationsvorganges kann gezeigt werden, dass der epische Sanger den Vers nicht aus Formeln zusammensetzt, sondern aus primar gesetzten Elementen und aus sekundar bzw. tertiar usw. eingepasstem Komplettierungsmaterial; Formeln sind in der Regel nicht Instrumente dieses Kombinationsverfahrens, sondern Ergebnisse."

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