The definitive biography of the iron-willed leader, chain-smoking political operative, and tea-and-cake-serving grandmother who became the fourth prime minister of Israel Golda Meir was a world figure unlike any other. Born in tsarist Russia in 1898, she immigrated to America in 1906 and grew up in Milwaukee, where from her earliest years she displayed the political consciousness and organizational skills that would eventually catapult her into the inner circles of Israel's founding generation. Moving to mandatory Palestine in 1921 with her husband, the passionate socialist joined a kibbutz but soon left and was hired at a public works office by the man who would become the great love of her life. A series of public service jobs brought her to the attention of David Ben-Gurion, and her political career took off. Fund-raising in America in 1948, secretly meeting in Amman with King Abdullah right before Israel's declaration of independence, mobbed by thousands of Jews in a Moscow synagogue in 1948 as Israel's first representative to the USSR, serving as minister of labor and foreign minister in the 1950s and 1960s, Golda brought fiery oratory, plainspoken appeals, and shrewd deal-making to the cause to which she had dedicated her life—the welfare and security of the State of Israel and its inhabitants. As prime minister, Golda negotiated arms agreements with Richard Nixon and Henry Kissinger and had dozens of clandestine meetings with Jordan's King Hussein in the unsuccessful pursuit of a land-for-peace agreement with Israel's neighbors. But her time in office ended in tragedy, when Israel was caught off guard by Egypt and Syria's surprise attack on Yom Kippur in 1973. Analyzing newly available documents from Israeli government archives, Francine Klagsbrun looks into whether Golda could have prevented that war and whether in its darkest days she contemplated using nuclear force. Resigning in the war's aftermath, she spent her final years keeping a hand in national affairs and bemusedly enjoying international acclaim. Klagsbrun's superbly researched and masterly recounted story of Israel's founding mother gives us a Golda for the ages.
Von der Staatsgründung Israels bis heute - die erste umfassende Geschichte der geheimen Tötungskommandos des Mossad Mordanschläge, die dem israelischen Geheimdienst Mossad zugeschrieben werden, sorgen immer wieder für Aufsehen. Doch über die Hintergründe dieser Aktionen war bislang kaum etwas bekannt. In seinem packend geschriebenen Enthüllungsbuch deckt der israelische Geheimdienstexperte Ronen Bergman nun erstmals die ganze Dimension eines Schattenkriegs auf, der seit Jahrzehnten im Geheimen ausgetragen wird. Er beschreibt die Erfolge und Misserfolge der zum Teil unbekannten Attentate, benennt Opfer, Täter und Verantwortliche und fragt, welchen Preis Staat und Gesellschaft in Israel für ihre Sicherheit bezahlen.
Als Frida ein kleines schwarzes Notizbuch geschenkt bekommt, ahnt sie noch nicht, wofür sie es eines Tages benötigen wird. Auf der ersten Seite steht die Widmung: »Hab den Mut zu leben, denn sterben kann jeder.« Und Frida hat Mut. Sie trotzt den vielen persönlichen Rückschlägen und nimmt sich vom Leben, was sie will. Doch Frida lebt geborgte Tage. Ihr schmerzender Körper erinnert sie stets an ein Geheimnis, das sich in ihrem Notizbuch offenbart: Vor Jahren schloss sie einen Pakt mit einer geheimnisvollen Gestalt, die sie fortan begleitet, bis eines Tages der Zeitpunkt einer letzten Zusammenkunft bevorsteht. Ein fesselnder Roman, der die geheimnisvolle Seite des extremen Lebens der Künstlerin schildert; mit vielen raffinierten, persönlichen Kochrezepten von Frida Kahlo.
2013 hat sich Bestsellerautor Tuvia Tenenbom (Allein unter Deutschen) auf Entdeckungsreise durch Israel begeben. Dreißig Jahre nachdem er seine Heimat in Richtung USA verlassen hat, kehrte er, der Sohn eines Rabbiners, zurück, um sich ein eigenes Bild davon zu machen, wie sich die kulturelle und politische Identität Israels verändert hat. Dafür ist er kreuz und quer durchs Land gereist: vom Gazastreifen bis zu den Golanhöhen, von Eilat bis zu den Hisbollah-Stellungen im Norden. Und schon bald erkennt er, dass man, um dieses Land wirklich zu verstehen, mit allen sprechen muss: mit Ultraorthodoxen und Atheisten, mit Fundamentalisten jeglicher Couleur, mit Kibbuzniks und Siedlern, Rabbis und Imamen, mit Mystikern und Intellektuellen, Militärs und Geheimagenten, mit israelischen Prominenten und palästinensischen Politikern, mit Journalisten und NGO-Aktivisten u.v.m. Das Ergebnis dieser nicht immer ganz konfliktfrei verlaufenen Begegnungen ist eine ebenso unterhaltsame wie erhellende Erkundung eines Landes der Extreme, wie man sie so noch nie gelesen hat. »Wer wirklich etwas über Israel erfahren will, dem sei dieses Buch dringend empfohlen.« MDR
Die kesse Göre Judy will unbedingt die Welt retten. Doch die zündende Idee, wie das geschehen könnte, fehlt ihr noch ... Ab 9.
Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen Einwanderer. Es gibt keine Zeugen, und der Mann wird ohnehin sterben - warum also die Karriere gefährden und den Unfall melden? Doch tags darauf steht die Frau des Opfers vor der Haustür des Arztes und macht ihm einen Vorschlag, der sein geordnetes Leben komplett aus der Bahn wirft. Wie hätte man selbst in einer solchen Situation gehandelt? Diese Frage schwebt über dem Roman, der die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Schuld und Vergebung und Gut und Böse meisterhaft auslotet.
In Vor allen Nächten erzählt Dara Horn die Geschichte von Jacob Rappaport, jüdischer Einwanderersohn aus den Nordstaaten, der während des amerikanischen Bürgerkriegs zwischen alle Fronten gerät: den Kampf gegen die Sklaverei, ein Mordkomplott gegen Präsident Abraham Lincoln, vier bildhübsche Schwestern aus den Südstaaten, deren Charme er hoffnungslos verfällt. Aus dieser Perspektive ist dieser große Stoff der Weltliteratur noch nie beleuchtet worden - und schon gar nicht mit solchem Witz, mit solcher Farbigkeit und der Souveränität einer Autorin unserer Zeit.
Kein Geheimdienst weltweit ist so bekannt, keiner so legendär und berüchtigt wie der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad. Gefeiert wurde er für das Aufspüren des Kriegsverbrechers Adolf Eichmann, kritisiert für die Ermordung eines marokkanischen Kellners als Vergeltung der Attentate von München 1972. Doch wie arbeitet der Mossad genau? Was sind seine Methoden? Die israelischen Autoren Michael Bar-Zohar und Nissim Mischal zeigen ein Netz aus Spionage, Sabotage und Propaganda und sparen auch die zuletzt bekannt gewordenen Liquidierungen von hochrangigen iranischen Atomphysikern nicht aus.
Jaques ist über neunzig. Die Zufallsbekanntschaft mit Isabell lässt ihn eintauchen in die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg. Damals war er dreizehn Jahre alt. Für den Moment der Erzählung vergisst man die Schwere der Zeit. Er plaudert aus dem Nähkästchen. Als Jaques Vater Jacob damals einer jungen Golda Meir in Évian-les-Bains am Genfer See begegnete, entwickelte sich eine Romanze zwischen den beiden. Ihr gelang es schließlich mit Raffinesse, Vater und Sohn noch rechtzeitig zu einer Weiterreise in die Karibik zu verhelfen. Historischer Hintergrund: Golda Meir wurde 1938 als palästinensische Botschafterin von Präsident Roosevelt zum Évian Comité einberufen. In der Zeit von 1956 bis 1965 war sie Außenministerin und von 1969 bis 1974 Ministerpräsidentin Israels.
Von Anfang an bestimmt der Tod ihr Leben: als Maggie O'Farrell im Alter von 8 Jahren beinah an einer unbekannten Virusinfektion starb. Als sie mit 15 aus Übermut und Freiheitsdrang einen törichten Fehler beging. Als sie in der Idylle des Lake District eine zutiefst verstörende Begegnung hatte. Oder als sie in einer unterbesetzten Klinik mit inkompetentem Personal bei der Geburt ihrer ersten Tochter fast gestorben wäre. An den unterschiedlichsten Orten, zu unterschiedlichen Zeiten lenkte der Tod Maggie O'Farrells Leben. Ihre tiefgründige, außergewöhnliche Geschichte stellt existenzielle Fragen: Wie würde ich handeln, wenn ich in tödliche Gefahr geriete? Was stünde für mich auf dem Spiel? Und, nicht zuletzt, wer würde ich danach sein? »Ich bin, ich bin, ich bin« ist ein Buch, das man mit einem neuen Gefühl der Verletzlichkeit aus der Hand legt, mit dem Gefühl, dass jeder neue Herzschlag zählt.
Das schillernde Leben der Boxlegende ganz neu erzählt Muhammad Ali – drei Mal unumstrittener Boxweltmeister – ist eine der schillerndsten Figuren des 20. Jahrhunderts, seine Geschichte verknüpft mit den großen politischen und kulturellen Konflikten seiner Zeit. Für viele ist er ein Symbol für den Kampf für Freiheit und gegen Unterdrückung. Dem Menschen hinter dieser Heldensaga sind wir jedoch nie nahe gekommen. Der Bestsellerautor und Sportlerbiograph Jonathan Eig erzählt dieses außergewöhnliche Leben auf der Basis bisher unbekannter Quellen noch einmal neu. Der »echte Ali« war Pazifist und Boxer, Muslim und treuloser Ehemann, ein Schwarzer, der zum Symbol für den Kampf gegen Rassismus aufstieg, aber seinesgleichen demütigte – ein Leben voller Brüche und Widersprüche. Mit Bildteil
On the fortieth anniversary of the Camp David Accords, a groundbreaking new history that shows how Egyptian-Israeli peace ensured lasting Palestinian statelessness For seventy years Israel has existed as a state, and for forty years it has honored a peace treaty with Egypt that is widely viewed as a triumph of U.S. diplomacy in the Middle East. Yet the Palestinians—the would-be beneficiaries of a vision for a comprehensive regional settlement that led to the Camp David Accords in 1978—remain stateless to this day. How and why Palestinian statelessness persists are the central questions of Seth Anziska’s groundbreaking book, which explores the complex legacy of the agreement brokered by President Jimmy Carter. Based on newly declassified international sources, Preventing Palestine charts the emergence of the Middle East peace process, including the establishment of a separate track to deal with the issue of Palestine. At the very start of this process, Anziska argues, Egyptian-Israeli peace came at the expense of the sovereignty of the Palestinians, whose aspirations for a homeland alongside Israel faced crippling challenges. With the introduction of the idea of restrictive autonomy, Israeli settlement expansion, and Israel’s 1982 invasion of Lebanon, the chances for Palestinian statehood narrowed even further. The first Intifada in 1987 and the end of the Cold War brought new opportunities for a Palestinian state, but many players, refusing to see Palestinians as a nation or a people, continued to steer international diplomacy away from their cause. Combining astute political analysis, extensive original research, and interviews with diplomats, military veterans, and communal leaders, Preventing Palestine offers a bold new interpretation of a highly charged struggle for self-determination.
Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen. Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann.
Als sich Sonja mit über vierzig endlich bei der Fahrschule anmeldet, verspricht sie sich davon mehr Freiheit. Nur bereitet ihr das Schalten größere Probleme als gedacht und überhaupt läuft ihr Leben gerade nicht rund. Immer mehr sehnt sie sich an die idyllischen Orte ihrer Kindheit zurück: Wilde Singschwäne und Zugvögel will sie sehen, keine Tauben und Plastikeulen auf Nachbarbalkonen! Doch was muss passieren, damit Sonja ihr Schicksal in die Hand nimmt?
Ist das denn zu viel verlangt? Etaniel Asis will doch nur einen Ort, wo er in Ruhe Kirschtomaten für seine Frau ziehen und eine Ziege halten kann. Doch kaum hat er seinen Wohnwagen neben einem kleinen freien Feld mitten im Westjordanland aufgestellt, kommen andere Siedler aus seinem Dorf dazu, es entstehen ein Kindergarten und eine Synagoge, und aus Amerika fließen Spendengelder – obwohl das alles nicht genehmigt ist ... Irgendwo hinter Jerusalem, am Fuße eines Hügels, halb im Naturschutzgebiet, teils auf dem Grund des benachbarten arabischen Dorfes, teils in der militärischen Sicherheitszone, nahe der offiziellen Ansiedlung Ma’aleh Chermesch wächst eine kleine Ansammlung von Wohnwägen zu einer illegalen Siedlung heran. Der Gründer Etaniel Asis, der nur Rukola und Tomaten für den Lieblingssalat seiner Frau anbauen und eine Ziege für die Kinder halten wollte, findet so großen Gefallen an dem urwüchsigen Stück Land, dass er seinen Brotberuf als Buchhalter aufgibt. Eine Straße wird gebaut, ein Generator wird gestellt, ein Wasserturm errichtet. Als die Behörden von der Siedlung erfahren, stellt sich heraus, dass keine Genehmigung für das Abstellen der Wohnwagen vorliegt, aber auch keine, sie zu entfernen ... Ständig ist Ma’aleh Chermesch 3 seitdem von Räumung bedroht, und doch überdauert die Siedlung Jahr um Jahr, zieht Familien wie Singles an, Bauern und Lehrer, einen palästinensischen Hund sowie zwei Brüder, die aus Amerika zurückgekehrt sind und sich als alte Landpioniere verstehen, weil beide im Kibbuz großgeworden sind. Als ein amerikanischer Journalist über die Siedlung berichtet, kommt es zu einer internationalen Krise, der Verteidigungsminister Israels muss sich den USA gegenüber rechtfertigen – und was machen bitte die Japaner im palästinensischen Nachbardorf? Der erfolgreiche israelische Schriftsteller Assaf Gavron erzählt in seinem neuen Roman von der absurden Realität des Lebens in den besetzten Gebieten im Westjordanland und wie es dazu kommen konnte, und er erzählt davon mit einer satirischen Schärfe und einer leidenschaftlichen Ernsthaftigkeit, die ihresgleichen suchen.
By the late 1960s, West Germany and Israel were moving in almost opposite diplomatic directions in a political environment dominated by the Cold War. The Federal Republic launched ambitious policies to reconcile with its Iron Curtain neighbors, expand its influence in the Arab world, and promote West European interests vis-à-vis the United States. By contrast, Israel, unable to obtain peace with the Arabs after its 1967 military victory and threatened by Palestinian terrorism, became increasingly dependent upon the United States, estranged from the USSR and Western Europe, and isolated from the Third World. Nonetheless, the two countries remained connected by shared security concerns, personal bonds, and recurrent evocations of the German-Jewish past. Drawing upon newly-available sources covering the first decade of the countries' formal diplomatic ties, Carole Fink reveals the underlying issues that shaped these two countries' fraught relationship and sets their foreign and domestic policies in a global context.
Romeo und Julia heute: Von der unmöglichen Liebe zwischen einer Jüdin und einem Palästinenser Die Tel Aviverin Liat lernt in New York den Maler Chilmi kennen, der aus Ramallah stammt. Die beiden verlieben sich, wohl wissend, dass ihre Liebe keine Zukunft hat: Wenn die Zeit in New York vorbei ist, wird auch die Beziehung, die eigentlich nicht sein darf, zu Ende gehen. Doch Liat und Chilmi haben die Rechnung ohne ihre Gefühle gemacht ... In der Heimat hätten sie sich nie kennengelernt, aber durch einen Zufall treffen die Israelin Liat und der Palästinenser Chilmi in New York aufeinander und verlieben sich. Liat kämpft mit sich, denn weder ihre Eltern noch ihre jüdischen New Yorker Freunde dürfen von der Beziehung erfahren, die ein klares Enddatum hat: Wenn Liat zurück nach Israel geht, ist Schluss. Doch Gefühle lassen sich nicht einfach abstellen, und die Herkunft der beiden sowie die Perspektivlosigkeit belasten ihre Gegenwart – eine Zukunft scheint unmöglich. Gibt es einen Ausweg, oder ist das private Glück vor dem Hintergrund des Konflikts der beiden Völker unmöglich? Ein Roman, der mit großer Wucht und in einer bildreichen, emotionalen Sprache von einer aussichtslosen Liebe erzählt. Das Buch wurde vom israelischen Erziehungsminister im Januar dieses Jahres von der Lektüreliste der Oberstufe gestrichen, was auch in Deutschland ein starkes Presseecho hervorrief.

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