The Lydians, speakers of an ancient Indo-European language, dominated Western Asia Minor under the Mermnad dynasty in the 7th and 6th centuries BC. The final Mermnad king of Lydia, Croesus, is still cited today as the epitome of incredible riches. Apart from the figure of Croesus, the Lydians are well known because they are famously credited with the invention of coinage, and because of the prominence of Lydian tales in Graeco-Roman literature, in particular in the writings of the Greek historian Herodotus. These, in turn, inspired many later accounts and artistic representations, including Friedrich Hebbel's tragedy 'Gyges und sein Ring' and Alexander Zemlinky's opera 'King Candaules'. First-hand information on the Lydians stems mainly from archaeological research, as the available corpus of native Lydian texts is limited in size and genre, while later sources may show bias and distance to events recorded. This volume combines current historical, linguistic, and archaeological research to discuss the following topics: Lydian history and archaeology; language and writing; money, religion, and burial customs; concluding with the perception of Lydia throughout history. The book offers an up-to-date introduction to the Lydians, with extensive bibliographical references for further study. It is aimed at a wide audience, including general readers and scholars. A particular focus lies on the re-interpretation of the available text sources, taking into account recent advances made in neighboring academic fields in the study of ancient Anatolian civilizations.
In diesem Buch wird das Reich der Lyder zum ersten Mal nicht mehr als Anhängsel der Kolonialgeschichte Ioniens, nämlich als hellenisiertes Barbarenreich am östlichen Rand der griechischen Kulturwelt, dargestellt, sondern als eigenständiges Mitglied des Alten Orients. Die Hochschätzung des Orients, wie sie die griechische Dichterin Sappho für das Lydische Reich um 600 v. Chr. empfand, schlug nach dem Sieg über die Perser bei den Griechen in Überheblichkeit um. Wer nicht Grieche war, der galt ab nun als Barbar. In Wirklichkeit aber waren die Lyder Träger einer hohen Kultur gewesen. Durch unser wachsendes Verständnis der Inschriften in lydischer Sprache sowie von Götternamen, Herrschertitel und anderem mehr beginnen nämlich in unserem Jahrzehnt zum ersten Mal auch die Lyder selbst zu uns zu sprechen. Es wird immer deutlicher, dass sie nicht nur in ihrer Sprache den Hethitern und Luwiern verwandt waren, sondern auch in ihrer geistigen und religiösen Kultur noch in deren Tradition standen. Deutlich wird das an den Götternamen sowie den Staatsverträgen, die durch die Lyder auch an Sparta und dann auch Athen vermittelt wurden. Die wichtigste Quelle für die Lyder bleibt aber nach wie vor der griechische Historiker Herodot, auch wenn er erst mehr als 120 Jahre nach dem Untergang des Lydischen Reiches schrieb. Erst er entwarf in seinem Geschichtswerk das zeitliche und räumliche Koordinatensystem, in dem er auch das Lyderreich verorten konnte. Angeregt wurde er dazu durch den schnellen Wechsel der Ereignisse innerhalb dieser 120 Jahre, was ihn auf die Idee des Kreislaufs (kyklos) der menschlichen Dinge brachte, und nicht zufällig steht das lydische Reich in seinem Geschichtswerk an erster Stelle. Was wir heute besser erkennen können als Herodot zu seiner Zeit, das ist die relative Einheitlichkeit der Staaten des Alten Orients, die zur Zeit des Lydischen Reiches bestand. Der orientalische Raum hat nämlich wegen der Bedrohung durch iranische Reitervölker im Norden und arabische Kamelreiter im Süden relativ gleichförmige Einrichtungen geschaffen, insbesondere durch die Aufstellung einer regulären Reiterei als Teilstreitkraft seiner Heere. Aber auch sonst wird in diesem Buch versucht, aus unserem heutigen Wissen über den Alten Orient im Allgemeinen und die Hethiter im Besonderen heraus die Aussagen Herodots besser zu verstehen und nicht selten auch in ihrer griechisch ausgerichteten Sinnrichtung zu korrigieren. Dabei galt aber immer das Prinzip des Respekts gegenüber dieser unersetzlichen Quelle.
Jorit Wintjes' thesis presents a new biography of the intellectual Greek Libanius who managed to survive the political perils of late 4th-century AD Constantinople relatively unscathed, remaining actively engaged with imperial politics.
Table of Contents: Ethnicity e storiografia dei Greci d’Asia, Marina Polito - Les désignations des Grecs d’Asie à l’époque classique, entre ethnicité et jeux politiques, Dominique Lenfant - L’Oriente Vicino: le tradizioni sulla Lidia nello specchio di Erodoto, Francesca Gazzano - L’origine contesa delle città licie occidentali: dal mito alla colonia, Simone Podestà - Sui «Cari barbarofoni» di Il. II 867, Martina Saviano - Ioni senza malakie: Chio, Erodoto e la rivolta ionica, Eduardo Federico - Tradizioni sull'autoctonia nelle città ioniche d'Asia, Ferdinando Ferraioli - Sui racconti di fondazione di Cos, Alfredo Novello - Demodamante di Mileto e l’identità ionica, Cinzia Susanna Bearzot - Ethnicity et koina supra-civiques d’Asie Mineure. Quelques réflexions à partir de l’étude comparée du koinon d’Athéna Ilias et du koinon des Ioniens, William Pillot - Le archaiologiai della dodecapoli ionica: etnicità e scrittura della storia in Paus. VII 2, 3 ss., Marina Polito - I racconti di fondazione su Colofone, Valentina Mongiello
Volume 2 (1899) is dedicated to the Greek history of the fifth century BCE, particularly to Cimon, Attica and Thucydides.
Ein großartiges Panorama antiker Geschichte, so fulminant erzählt wie ein historischer Roman.Auf den Spuren des antikenbegeisterten römischen Kaisers Hadrian, der um 120 n. Chr. begann, sein gesamtes Imperium von Schottland bis Ägypten zu bereisen, lässt Robin Lane Fox die Antike lebendig werden,von den homerischen Epen über die Erfindung der Demokratie und den stürmischen Aufstieg des Alexanderreichs bis zur römischen Kaiserzeit und den Anfängen des Christentums. Die Fülle der historischen Ereignisse von 1000 Jahren ordnet der Autor entlang dreier Leitthemen: Freiheit, Gerechtigkeit und Luxus - Themen, die schon in der Antike und bis zum heutigen Tag die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft bestimmen. Anschaulich und lebensvoll schildert Lane Fox,wie sich zunächst die griechische und auf ihren Schultern die römische Klassik entwickelt hat und wie antike Geschmacks- und Wertmaßstäbe uns bis heute prägen.
Nachdruck des Originals von 1896.
Aus dem Inhalt Luc Brisson: Epinomis: authenticity and authorship Antonio Carlini: Alcune considerazioni sulla tradizione testuale degli scritti pseudoplatonici Bruno Centrone: Die Anterastai und Platons erotische Dialoge Joachim Dalfen: Beobachtungen und Gedanken zum (pseudo)platonischen Minos und zu anderen spuriaá Klaus Döring: Die Prodikos-Episode im pseudoplatonischen Eryxias Michael Erler: ,Argumente, die die Seele erreichenæ. Der Axiochos und ein antiker Streit ueber den Zweck philosophischer Argumente Mark Joyal: Socrates in the Axiochus Irmgard Männlein-Robert: Zur literarischen Inszenierung eines Philosophiekonzeptes in den pseudoplatonischen Anterastai Bernd Manuwald: Zum pseudoplatonischen Charakter des Minos. Beobachtungen zur Dialog- und Argumentationsstruktur Carl Werner Mueller: Appendix Platonica und Neue Akademie. Die pseudoplatonischen Dialoge Ã_ber die Tugend und Alkyon Hubertus Neuhausen: Der pseudo-platonische Alkibiades II und die sokratischen Alkibiadesdialoge Rosa Maria Piccione: Gli Pseudoplatonica nella tradizione dei florilegi Christopher Rowe: What might we learn from the Clitophon about the nature of the Academy? Stefan Schorn: Der historische Mittelteil des pseudoplatonischen Hipparchos Mauro Tulli: Der Axiochos und die Tradition der consolatio in der Akademie Stellenregister, Namens- und Sachregister antiker Namen.
Der "Historikerstreit" der Jahre 1986–1988 gilt als wegweisende Debatte um das politisch-kulturelle Selbstverständnis der Bundesrepublik. Wieso eigentlich? In seinem Buch geht Gerrit Dworok dieser Frage nach und ordnet den Konflikt in die bundesdeutsche Geschichte ein. Dabei verfolgt er ausgehend von den entscheidenden Streitbeiträgen die westdeutsche Suche nach kollektiver Identität, den Prozess der Verortung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen sowie die Konkurrenz linksliberaler und liberalkonservativer Kräfte um die macht- und kulturpolitische Deutungshoheit in Westdeutschland bis in die Entstehungszeit der Bundesrepublik zurück, um die vielfältigen Ursprünge des Konflikts offenzulegen. Es gelingt ihm so, den "Historikerstreit" als Schlüsselmoment bundesdeutscher Nationswerdung neu zu deuten.
Mit dem vorliegenden Band widmet sich Dieter Flach dem Dialogus des Cornelius Tacitus. In einer ausfuehrlichen Einleitung ordnet der Herausgeber den Text in das Gesamtwerk seines Verfassers ein. Flach arbeitet das Anliegen des Tacitus heraus, das er mit seiner Schrift verfolgt, und die Rollen, die er den Teilnehmern des Streitgesprachs zuweist. In der Textausgabe vermeidet Flach alle tiefen und unnotigen Eingriffe in das Werk. Zahlebige Deutungsfehler werden berichtigt und behutsame Verbesserungen vorgeschlagen, die Flach im Fuanotenapparat und in knappen Zusatzen zu seiner Ubersetzung erlautert und begruendet. Nachvollziehbar klart er Streit- und Zweifelsfragen in der deutschen Wiedergabe des lateinischen Wortlauts.
Jakob Wassermann: Alexander in Babylon. Historischer Roman Erstdruck: S. Fischer Verlag Berlin, 1905 Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Alexanderschlacht, Mosaik in Pompeji (Ausschnitt), um 150 v. Chr.. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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