Although Mexico’s Constitution of 1917 mandated the division of large landholdings, provided land for the landless, and guaranteed workers the rights to organize, strike, and bargain collectively, it also guaranteed fundamental liberal rights to property and due process that enabled property owners and employers to resist the implementation of the new social rights by filing suit in federal court. Taking as its main focus the way new and old rights were adjudicated before the Supreme Court, this book is the first to examine the subject through the lens of court documents and the writings and commentaries of jurists and other legal professionals. The author asks and answers the question, how did the judicial interpretation of the Constitution of 1917 become a barrier to implementing agrarian land rights and labor legislation in the years immediately following Mexico’s social revolution of 1910?
Liberalism as Utopia challenges widespread perceptions about the weakness of Mexico's nineteenth-century state. Schaefer argues that after the War of Independence non-elite Mexicans - peasants, day laborers, artisans, local merchants - pioneered an egalitarian form of legal rule by serving in the town governments and civic militias that became the local faces of the state's coercive authority. These institutions were effective because they embodied patriarchal norms of labor and care for the family that were premised on the legal equality of male, adult citizens. The book also examines the emergence of new, illiberal norms that challenged and at the end of the century, during the dictatorship of Porfirio Díaz, overwhelmed the egalitarianism of the early-republican period. By comparing the legal cultures of agricultural estates, mestizo towns and indigenous towns, Liberalism as Utopia also proposes a new way of understanding the social foundations of liberal and authoritarian pathways to state formation in the nineteenth-century world.
Throughout the 1920s Mexico was rocked by attempted coups, assassinations, and popular revolts. Yet by the mid-1930s, the country boasted one of the most stable and durable political systems in Latin America. In the first book on party formation conducted at the regional level after the Mexican Revolution, Sarah Osten examines processes of political and social change that eventually gave rise to the Institutional Revolutionary Party (PRI), which dominated Mexico's politics for the rest of the twentieth century. In analyzing the history of socialist parties in the southeastern states of Campeche, Chiapas, Tabasco, and Yucatán, Osten demonstrates that these 'laboratories of revolution' constituted a highly influential testing ground for new political traditions and institutional structures. The Mexican Revolution's Wake shows how the southeastern socialists provided a blueprint for a new kind of party that struck calculated balances between the objectives of elite and popular forces, and between centralized authority and local autonomy.
Unquestionably a watershed year in world history, 1917 not only saw the Russian Revolution and the US entry into World War I, it also marked a foundational moment in determining global political structures for the remaining twentieth century. Yet while contemporaries were cognizant of these global connections, historiography has been largely limited to analysis of the nation-state. A century later, this book discusses the transnational dimension of the numerous upheavals, rebellions, and violent reactions on a global level that began with 1917. Experts from different continents contribute findings that go beyond the well-known European and transatlantic narratives, making for a uniquely global study of this crucial period in history.
Im November 1959 wird in Holcomb, Kansas, die vierköpfige Familie Clutter brutal ermordet. Wenige Wochen später werden die Täter Dick Hickock und Perry Smith auf der Flucht geschnappt. Truman Capote erfährt aus der New York Times von dem Verbrechen und beschließt, am Tatort zu recherchieren. Er spricht mit Bekannten und Freunden der Familie, mit der Polizei. Schließlich erhält er Gelegenheit, mit den beiden Mördern zu reden. Mit der Zeit gelingt es ihm, so viel Nähe zu ihnen herzustellen, dass sie ihm präzise Innenansichten ihrer Seele erlauben. Fast sechs Jahre nach ihrer Tat begleitet er sie bis an den Galgen. Capotes herausragende Rekonstruktion eines Mordes wurde eine Sensation und begründete ein neues literarisches Genre: die "non-fiction novel", den Tatsachenroman. In einer atemberaubenden Sprache erzählt er, wie aus Menschen Mörder werden. Mit Kaltblütig landete Capote einen internationalen Bestseller.
Die anhaltende Diskussion um die »Krise des Parlamentarismus« zeigt, dass die normative Begründung und systematische Bestimmung von Parlamentsfunktionen und demokratischer Öffentlichkeit von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der repräsentativen Demokratie ist. Das Problem ist aber nicht neu, wie John Stuart Mills klassischer Text zeigt. Er kreist um die Frage, wie sich die Gefahr einer »Tyrannei der Mehrheit« mit den Partizipationsanforderungen demokratischen Regierens versöhnen lässt. Mill begründet darin u. a. ein deliberatives Verständnis von Politik und erörtert die Gefahren einer bürokratischen Strangulierung politischer Freiheit. Ein Schlüsselwerk der Demokratietheorie und Parlamentarismusforschung.
Provides historical coverage of the United States and Canada from prehistory to the present. Includes information abstracted from over 2,000 journals published worldwide.
Christopher Baylys weltumspannender Blick auf das Agieren der Staaten, die vielfältigen Ausprägungen von Gesellschaftsordnungen, Religionen und Lebensweisen zeigt auf verblüffende Weise, wie eng schon im 19. Jahrhundert die Entwicklung Europas mit dem Geschehen in den anderen Erdteilen verknüpft war. »Ein mutiger Wurf, der geeignet ist, eingefahrene Sichtweisen aufzubrechen.« Johannes Willms, Süddeutsche Zeitung »Dieses Werk schafft ein neues Geschichtsbild; wie viele Bücher können das schon von sich behaupten?« Frankfurter Rundschau Ausgezeichnet als "Historisches Buch des Jahres" der Zeitschrift DAMALS Ausgezeichnet von H-Soz-u-Kult als "Das Historische Buch 2007" in der Kategorie "Entangled History"
Die Großstädte und das Geistesleben ist ein 1903 erschienener Aufsatz des Soziologen Georg Simmel, mit dem dieser die Grundlagen der Stadtsoziologie schuf. Das tiefste Problem des modernen Lebens ist nach Georg Simmel der Anspruch des Individuums nach der Selbstständigkeit und Eigenart seines Daseins gegen die Übermächte der Gesellschaft, das geschichtlich Ererbte der äußerlichen Kultur und Technik des Lebens zu bewahren. Der Großstädter ist - im Gegensatz zum Kleinstädter - einer "Steigerung des Nervenlebens" ausgesetzt. Darin besteht die Basis für den Typus großstädtischer Individualität. Georg Simmel (1858-1918) war ein deutscher Philosoph und Soziologe. Er leistete wichtige Beiträge zur Kulturphilosophie, war Begründer der "formalen Soziologie" und der Konfliktsoziologie. Simmel stand in der Tradition der Lebensphilosophie, aber auch der des Neukantianismus.
Diese Ausgabe von "Die Hörigkeit der Frau" wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. John Stuart Mill (1806-1873) war ein englischer Philosoph und Ökonom und einer der einflussreichsten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts. Er war Anhänger des Utilitarismus, der von Jeremy Bentham, dem Lehrer und Freund seines Vaters James Mill, entwickelt wurde. Aus dem Buch: "Bei allen zarteren Verrichtungen der Natur - von welchen die der belebten Schöpfung die zartesten und von diesen wieder die des Nervensystems die allerzartesten sind - hängen die Verschiedenheiten der Wirkung ebensowohl von der Verschiedenheit der betreffenden Organe nach ihrer Qualität wie nach ihrer Quantität ab, und wenn die Qualität eines Instrumentes nach der Feinheit und Sauberkeit des Werkes, das es verrichten kann, zu beurteilen ist, so weist dieser Schluß auf eine durchschnittlich feinere Qualität des Gehirnes und Nervensystems der Frauen als der Männer hin. Sieht man indes von allen abstrakten Unterschieden der Qualität ab, die zu belegen immer eine schwierige Sache bleibt, so weiß man doch, daß die Wirksamkeit eines Organes nicht allein von seinem Umfange, sondern von seiner Tätigkeit abhängt, und von dieser haben wir ein annäherndes Maß in der Kraft, mit welcher das Blut durch dasselbe zirkuliert, da sowohl der Stimulus wie die ersetzende Kraft hauptsächlich von dieser Zirkulation abhängt."

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