Form precedes function in this stunning visual archive of nearly 200 images of modern architecture by award-winning photographer Nicolas Grospierre. At once a reference work and a personal exploration of modernist architecture, this fascinating collection of Nicolas Grospierre's photography covers structures built between 1920 and 1989 in Europe, North and South America, the Middle East, North Africa, and Asia. These images range from iconic buildings, such as the Gateway Arch in Saint Louis and the Ukrainian Institute of Scientific Research and Development in Kiev, to little-known structures such as the Balneological Hospital in Druskininkai, Lithuania or Oscar Niemeyer's unfinished International Fair Grounds in Tripoli. Derived from his popular blog, A Subjective Atlas of Modern Architecture, and organized by architectural form, this book reveals how modernist architecture is the embodiment of political and social ideologies, especially in public institutions such as banks, churches, libraries, and government buildings. Following the series of full-page images, an index details the location, date, architect and purpose of each building. While many of the buildings in this archive often go unrecognized, their forms are prominent in the landscape of modern civilization. Grospierre's keen eye and enthusiasm for the mundane as well as the sublime will motivate readers to look at the buildings around them in new and exciting ways.
Überarbeitete Neuausgabe des erfolgreichen Handbuchs zum Schulbau Seit jeher stellen Bauten für Kinder und Jugendliche ein großes Aufgabengebiet für die Architektur dar. Veränderte pädagogische Konzepte – wie Gruppenarbeit, fachübergreifende Projektorientierung und Inklusion – erfordern neue räumliche Gegebenheiten. Das Buch stellt in einem systematischen Teil die verschiedenen Schultypen und ihre Spezifika und somit die Rahmenbedingungen für den Kindergarten- und Schulbau dar. Neue Unterrichtsformen, aber auch die elektronische Vernetzung und Kommunikationstechnik werden als wichtige Elemente der Projektplanung behandelt. Der Projektteil stellt 70 realisierte Projekte vor allem aus Europa, Nordamerika, Australien und Fernost dar. Im Vordergrund der Analyse stehen konzeptionelle Aspekte wie Gebäudezonierungen, städtebauliche Integration, Erschließung, Pausenbereiche und das Eingehen auf soziale Gegebenheiten. Für die Neuausgabe wurden sechs neue wegweisende Projekte ausgewählt, darunter die Grundschule Niederheide bei Berlin, die erste Plusenergieschule Deutschlands, das Bildungszentrum „Tor zur Welt“, eines der Schlüsselprojekte der IBA 2013 in Hamburg, sowie die Kita "Sinneswandel" in Berlin, die vor allem gehörlose Kinder fördert. .
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Roland Barthes hat die Welt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Lesen gelehrt. Er hat vorgeführt, wie die alltäglichen Dinge, die Mythen des Alltags, zu verstehen sind; er hat das Alphabet der Sprache der Liebe vorbuchstabiert; er hat die Lust am Text propagiert; er hat die Stellung des Autors untergraben - und in seinem letzten Seminar, der »Vorbereitung des Romans«, gestanden, er hätte sich gewünscht, Romancier zu werden. 1915 in Cherbourg geboren, geht er in den Dreißiger Jahren zum Studium nach Paris. Hier sammelt er erst politische Erfahrung, entdeckt die Freundschaft und seine Homosexualität - und am Ende des Jahrzehnts befällt ihn eine Tuberkulose, die in ihn zu langjährigen Sanatoriumsaufenthalten zwingt. Dieser Abbruch einer normalen akademischen Karriere erklärt das späte Erscheinen seines Buches, Am »Nullpunkt der Literatur« (1957) und ist zugleich verantwortlich für seine Schreib- und Forscherhaltung: die überkommenen unverrückbaren universitären Wahrheiten enthüllt er als eine Form des Nicht-Wissens, an deren Stelle er eine neue Wissensform entfaltet. Die Schriftstellerin und Literaturhistorikerin Tiphaine Samoyault entwirft unter Rückgriff auf bisher unzugängliche persönliche Dokumente von Roland Barthes die erste umfassende, alle Aspekte von Werk und Leben ausleuchtende, Biographie. Als Wissenschaftlerin und Literatin liest sie die Person Roland Barthes und dessen Schreiben - und damit die Bedeutung dieses Autors für unsere Zeit.
Das bauliche Bild der lettischen Hauptstadt Riga ist bestimmt von einer Fülle an unterschiedlichsten Architekturstilen. 1201 von einem Bremer Bischof gegründet, haben wechselnde Fremdherrschaften die Stadt über Jahrhunderte geprägt. Aus dem Zusammenfließen vieler Kulturen auf engem Raum ist so eine vielschichtige, einzigartige städtische Struktur entstanden: Neben der von der Hansezeit geprägten Altstadt, die seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, finden sich hier die weltweit größte Ansammlung an Jugendstilgebäuden, traditionell geprägte Holzarchitektur, majestätische Bauten des Funktionalismus und die Sowjetmoderne in unmittelbarer Nachbarschaft. Seit Erlangung der Unabhängigkeit Lettlands im Jahr 1991 knüpft die Stadt wieder an ihre reiche Architekturtradition an. Jānis Krastiņš, ausgewiesener Experte für die Architektur seiner Heimatstadt, stellt rund 800 Bauten aus allen Epochen der Rigaer Baugeschichte vor. Damit bietet der Architekturführer Riga eine profunde Übersicht über die Architektur und die städtebauliche Entwicklung der lettischen Hauptstadt - ein Must-have für alle diejenigen, die sich für die vielfältige Baukunst und Kulturgeschichte Europas interessieren.
Band 2 der maßgebenden, unentbehrlichen und von der Kritik viel gelobten Ausgabe des Gesamtwerks. Unter den 32 Entwürfen sind so bekannte Bauten wie das kupferummantelte Stellwerk und das Lokomotivdepot in Basel, das Museum für die Kunstsammlung Goetz in München, die Studentenwohnheime auf dem Universitätscampus in Dijon und die Sportanlage Pfaffenholz in St. Louis.
Der Bilderatlas ist eine Zusammenstellung von etwa 2000 Bildern aus Kunst- und Kulturgeschichte in etwa sechzig Tafeln, mit denen Warburg sein Lebenswerk zusammenfassen und krönen wollte. Die Erarbeitung hat die letzten Jahre seines Lebens in Anspruch genommen, ist jedoch bei seinem Tode Fragment geblieben. Die Edition in der Studienausgabe möchte nicht, wie es geschehen ist, mit eigener Phantasie und Assoziation das Werk und die Bildtafeln um allerlei Texte ergänzen, sondern gibt das gewaltige Fragment in der Form wieder, in der Warburg es hinterlassen hat. Obwohl schon die Zeitgenossen große Hoffnung in dieses Werk gesetzt hatten und obwohl die Mitarbeiter der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg auch noch nach der Übersiedlung nach London den "Atlas" zu edieren versuchten, ist es nie zu einer angemessenen Veröffentlichung des Materials gekommen.

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