More than a century after Guido Adler's appointment to the first chair in musicology at the University of Vienna, this volume provides a view of the discipline in this earliest period, and at the ideological dilemmas and methodological anxieties that characterized it upon its institutionalization.
A Kingdom Not of This World uncovers a forgotten utopian discourse - largely inspired by and critically responding to the works of Richard Wagner - that had significant influence upon the visual arts and music of fin-de-siècle Vienna. Author Kevin Karnes considers music, visual artworks, and philosophical writings to reveal a powerful current of millennial optimism running counter and parallel to the cultural pessimism widely associated with the period.
Two decades after the fall of communism in Eastern Europe and one decade into the twenty-first century, European music remains one of the most powerful forces for shaping nationalism. Using intensive fieldwork throughout Europe -- from participation in alpine foot pilgrimages to studies of the grandest music spectacle anywhere in the world, the Eurovision Song Contest -- Philip V. Bohlman reveals the ways in which music and nationalism intersect in the shaping of the New Europe. Focus: Music, Nationalism, and the Making of the New Europe begins with the emergence of the European nation-state in the Middle Ages and extends across long periods during which Europe’s nations used music to compete for land and language, and to expand the colonial reach of Europe to the entire world. Bohlman contrasts the "national" and the "nationalist" in music, examining the ways in which their impact on society can be positive and negative -- beneficial for European cultural policy and dangerous in times when many European borders are more fragile than ever. The New Europe of the twenty-first century is more varied, more complex, and more politically volatile than ever, and its music resonates fully with these transformations.
ACT I. A Norwegian brig is driven out of her course on the homeward voyage, and near the rockbound Norwegian Coast meets with the phantom ship of the “Flying Dutchman.” Daland, the captain of the Norwegian vessel, enters into a compact with the “Flying Dutchman” whose identity, however, is unknown to him, to give him a home and his daughter, Senta, for a wife, in consideration of the rich treasures stored away in the “Flying Dutchman’s” ship. ACT II. When the curtain rises, a bevy of Norwegian Girls, among whom are Daland’s daughter, Senta and her nurse Mary, are discovered turning their spinning wheels and singing a spinning song. A picture of the “Flying Dutchman” adorns the wall, and Senta, after singing a ballad sketching in incoherent, passionate strains, a story of the subject of the picture, solemnly vows that she will become the means of terminating the torment, to which the “Flying Dutchman” is subjected, and who can only be saved by a woman unwaveringly constant in her love. During the confusion which ensues upon this avowal, the father’s arrival is announced. In the time intervening between this announcement and Daland’s arrival, Erik, Senta’s lover, pleads for his love, and endeavors to persuade Senta that her infatuation for a phantom lover will lead to her irretrievable ruin; but to no avail. Daland arrives and presents the “Flying Dutchman” to his daughter. Senta accepts him as her affianced husband...
Die Oper gehört seit vierhundert Jahren zu den stabilsten Kulturinstitutionen Europas. Weder Revolutionen noch Wirtschaftskrisen haben daran etwas geändert. Im 19. Jahrhundert wird die Oper schließlich zu einem internationalen Phänomen. Zur Institution Oper gehören nicht nur die Bühnenvorstellung und alles, was zu ihrer Organisation notwendig ist, sondern auch die Sänger und nicht zuletzt das Publikum. So kommen in diesem Buch das italienische Impresario-System, die fahrenden Schauspieltruppen, die Stadttheater, die Hof- und Staatstheater ebenso in den Blick wie etwa die Reisebedingungen und die Gagen der Sänger, die Eintrittspreise und die Logenhierarchie in der Oper sowie die rechtlichen Aspekte des Opernbetriebs. Der Bogen spannt sich vom 17. Jahrhundert bis hin zu den Entwicklungen der Gegenwart.
Die 'große amerikanische Oper' war und ist Gegenstand diverser Diskurse analog zur Diskussion um 'The Great American Novel'. Die Verlockung, den 'großen amerikanischen Roman' aufzuspüren, der gleichsam das Wesen seines Herkunftslandes zum Ausdruck bringe, scheint derart mächtig, dass bis heute mit Werken von Herman Melville bis Philip Roth stets neue Kandidaten angeführt werden. Bereits 1925 übertrug Benjamin Morris Steigman das Konzept auf die Musik und nannte Werke wie Horatio Parkers Mona (1912) oder Reginald de Kovens Rip van Winkle (1919) erste Versuche, eine 'Great American Opera' zu kreieren. Der vorliegende Band folgt in zwölf Fallstudien dieser Idee einer 'großen amerikanischen Oper' von der Zeit des Ersten Weltkriegs bis heute, beleuchtet ihre Ideologeme, ihre produktiven Potenziale und die Vielfalt ihrer Erscheinungsformen vom Musiktheater des Broadway bis in die Avantgarde.
Die Oper ist in vielerlei Hinsicht das außergewöhnlichste künstlerische Medium der letzten 400 Jahre: Opernhäuser, Ausstattung, Technik und nicht zuletzt die Künstler lassen sie zu einer nachgerade unerschwinglich teuren Kunstform werden – eine Kunstform, die zudem offenkundig unrealistisch ist. Und doch vermag nichts anderes menschliche Leidenschaften mit solch überwältigender Kraft, Dramatik und Gefühlsstärke auszudrücken wie gerade die Oper. Dieses Buch – seit langem die erste einbändige und zugleich umfassende Gesamtdarstellung zu diesem Thema – liest sich wie eine Ode an die Oper selbst. Seine beiden Autoren stellen zahlreiche Werke der bekanntesten Opernkomponisten vor: von Monteverdi, Händel und Mozart über Verdi, Wagner, Strauss und Puccini bis zu Berg und Britten. Sie bieten einen anschaulichen, oft amüsanten und stets informativen Überblick über die sozialen und politischen Hintergründe der jeweiligen Kompositionen, beziehen deren literarische Kontexte und die wirtschaftlichen Verhältnisse mit ein, unter denen sie entstanden sind, und vernachlässigen auch nicht die Polemiken, die das Operngeschehen über die Jahrhunderte kontinuierlich begleitet haben. Auch wenn inzwischen die beliebtesten und langlebigsten Werke aus einer längst vergangenen Epoche stammen, deren Lebensumstände uns heute völlig fremd sind – und auch wenn die zeitgenössische Oper heutzutage auf den Bühnen kaum eine Rolle spielt –, so hat die Oper doch nichts an Reiz, Lebendigkeit und Attraktion eingebüßt. Heute wie vor 400 Jahren lässt sie das Publikum Tränen vergießen, zischen, heftig debattieren oder in Begeisterungsstürme ausbrechen. In dieser Wirkungsmacht übertrifft sie jede andere Kunstform.
Minna, Mathilde und Cosima sind nur einige Namen von Frauen, die eine zentrale Rolle im Leben Richard Wagners gespielt haben. Eva Rieger entwirft unter dem Aspekt der Liebesbeziehungen ein neues Porträt des Künstlers. Anhand zahlreicher Originaldokumente schildert sie seine rastlose Suche nach der idealen Frau, bei welcher er Geborgenheit, Inspiration, Abenteuer und Erlösung zugleich suchte. Mit genauem Blick auf das Werk und die Beziehungen Wagners deckt die Autorin auf, wie die Frauen das unsterbliche Werk des Komponisten geprägt haben.
Traditionelle turkische Kunstmusik ist im Laufe des 20. Jahrhunderts europaischer -Klassischer- Musik immer ahnlicher geworden: heute spielen grosse symphonische Orchester unter der Leitung beruhmter Dirigenten die Werke turkischer Komponisten. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts, im spaten Osmanischen Reich, gab es weder derartige Orchester noch Dirigenten und die Idee historischer Meisterwerke erst recht nicht. Die Arbeit beschreibt die allmahliche Europaisierung der traditionellen Musik des Osmanischen Hofes, der Kaffeehauser und der sufistischen Orden. Die Entwicklung wird in verschiedenen Teilbereichen untersucht: Musikleben, Ausbildung, Uberlieferung, Auffuhrungssituation, Musiktheorie, Instrumentalschulen, Ensemblebehandlung und Asthetik."

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