The descent of the Huygens probe to the frozen surface of Saturn's moon, Titan, in 2005, marks a pinnacle achievement in space exploration - the most distant planetary landing ever made or presently foreseen. The Huygens probe's seven-year voyage through space (past Venus, Earth and Jupiter) attached to the Cassini orbiter, its arrival at Saturn and three-week dormant coast to Saturn's moon, Titan, culminated in Huygens' hypersonic entry into Titan's atmosphere, 2.5-hour parachute descent, and continued operation for 72 minutes on the surface transmitting date back to Earth via the Cassini orbiter. Saturn has 62 confirmed orbiting moons, but Titan (which is larger than the planet Mercury) was chosen as a has two major components of Earth's atmosphere - nitrogen and oxygen - but the oxygen is was thought to be frozen as water ice within the body of the moon. If Titan received more sunlight, its atmosphere might well resemble that of a primitive Earth. The hope is that study of the data gathered about Titan will help us to understand how the Earth evolved, and possibly what led to the evolution of life.
Wie vollzieht sich eine symbolische Revolution? Wann hat sie Erfolg? Am Beispiel des Begründers der modernen Malerei, Édouard Manet, geht der große französische Soziologe diesen Fragen in seinen bahnbrechenden Vorlesungen am Collège de France aus den Jahren 1998 bis 2000 nach. Begleitet werden die Vorlesungen von einem Manuskript über Manet, an dem Bourdieu mit seiner Frau Marie-Claire gearbeitet hat. Eine Entdeckung! Bourdieu situiert Manets Malerei in der Krise der Kunst Mitte des 19. Jahrhunderts – in einem Moment, in dem zum einen die Zahl der Künstler zunimmt und zum anderen die staatliche Autorität in der Beurteilung des Wertes von Kunst fundamental in Frage gestellt wird. In dieser Situation bricht Manet mit den Regeln der akademischen Malerei und revolutioniert die gesamte ästhetische Ordnung. Seine Gemälde sind als Kampfansagen zu verstehen: an die Bewahrer des Akademismus, an den Populismus der Realisten, an den kommerziellen Ekklektizismus der Genremaler und sogar an den im Entstehen begriffenen Impressionismus. Solche symbolischen Revolutionen, so arbeitet Bourdieu heraus, sind nur vor dem Hintergrund der Konstellationen des gesamten kulturellen Feldes zu erklären. Mit seinen Studien zu Manet hat Bourdieu nicht weniger als ein Grundlagenwerk der Kunstsoziologie geschaffen.
Solomon Northup war ein freier Bürger, bis er von Sklavenhändlern verschleppt und an einen Plantagenbesitzer verkauft wurde. Dort lebte er zwölf Jahre als Sklave, bis er schließlich – als einer der wenigen – seine Freiheit zurückerlangen und zu seiner Familie zurückkehren konnte. Die gleichnamige Verfilmung seiner Memoiren von Regisseur Steve McQueen hat bei der Verleihung der Golden Globes den Hauptpreis als bestes Filmdrama gewonnen.
Wenn die Vergangenheit ihren Schatten wirft ... Für Dahlia ist der Rocksänger River die große Liebe. Zusammen mit ihm will sie ein neues Leben beginnen. Doch dann wird Dahlia plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt, und River muss zugeben, dass er ihr etwas verheimlicht hat. Für Dahlia bricht eine Welt zusammen. Sie kann ihm nicht mehr vertrauen. River kämpft um die Beziehung. Er ist sich sicher, dass ihre Liebe alles überstehen kann. Wird es ihm gelingen, ihr Herz zurückzuerobern?
"Ich werde diese Zeichen lesen!" ruft das elfjährige Wunderkind Jean-François Champollion, als er zum erstenmal Hieroglyphen sieht. Fortan ist er besessen von dieser Idee. Der Stein von Rosette, eine Platte mit drei Inschriften in griechischer und demotischer Schrift sowie den rätselhaften Hieroglyphen, die 1799 während des Ägypten-Feldzuges Napoleons gefunden wurde, scheint den Schlüssel für eine Entzifferung zu bieten. Diese Idee verfolgen allerdings auch andere; allein in Paris behaupten Dutzende Gelehrte, dem Geheimnis auf der Spur zu sein. Besonders beharrlich arbeitet Thomas Young an dem Problem, ein Londoner Universalgelehrter und unkonventioneller Denker. Zwischen dem exzentrischen Engländer und dem Sprachgenie Champollion, der mit 18 Jahren bereits Professor wird, entbrennt der eigentliche Wettstreit. Im Hintergrund zieht ein seltsamer ägyptophiler Baron die Fäden. Nachdem Young seine Lesart publiziert hat, gilt Champollion als der "Verrückte aus Grenoble", weil er die Entzifferung nicht akzeptiert. Zu allem Übel mischt er sich in die politischen Händel seiner Zeit, wird als Hochverräter verurteilt und muß in die Verbannung ... Michael Klonovsky hat einen spannenden Roman geschrieben, der fundiert recherchiert ist und auf historischen Fakten gründet. Vor dem Panorama der napoleonischen Kriege schildert er das jahrelange verzweifelte Ringen eines genialen Mannes um die Lösung eines der großen Menschheitsrätsel.
Jahrzehntelang ist das "Lehrbuch der Ballistik" von C. CRANZ nicht nur in Deutschland das Standardwerk für dieses Arbeitsgebiet gewesen. Es erschien zunächst 1896 im Verlag B. G. Teubner, Leipzig, als "Kom pendium der theoretischen äußeren Ballistik". Mit dem Aufbau und der Leitung des Ballistischen Laboratoriums an der ehemaligen Militär technischen Akademie in Berlin-Charlottenburg im Jahre 1903 übernahm C. CRANZ die Verpflichtung, das Gesamtgebiet der Ballistik zu bearbeiten. Um einerseits die zahlreichen neueren Arbeiten - viele davon aus seinem eigenen Laboratorium stammend - zu erfassen und andererseits ein Lehrbuch für seine Schüler zu schaffen, wandelte CRANZ das "Kom pendium" in ein "Lehrbuch der Ballistik" um, das die gesamte theoreti sche und experimentelle Ballistik zum Gegenstand haben sollte. Der erste Band, der die theoretische äußere Ballistik behandelte, erschien 1910 im Springer-Verlag, Berlin (zugleich als 2. Auflage des Kompendiums). Band III, herausgegeben im Jahre 1913, enthielt die experimentelle Ballistik; Band IV brachte ballistische Tabellen und Diagramme sowie eine Reihe von photographischen Aufnahmen. Band II, der die innere Ballistik behandeln sollte, erschien damals noch nicht. Unter Berücksichtigung der inzwischen gesammelten Erfahrungen wurde dann das ganze Werk, nachdem der I. Band vier Auflagen erfahren hatte, neu herausgegeben, dieses Mal einschließlich Band II "Innere Ballistik". (Band I erschien im Jahre 1925, Band II 1926, Band III 1927.) Neuere Arbeiten und Entwicklungen wurden in einen Ergänzungsband, der 1936 herauskam, aufgenommen.
Der Titel eignet sich als Begleitmaterial zu einer Vorlesung genauso wie zum Selbststudium. Er wendet sich dabei an alle, die mit neuronalen Netzen arbeiten oder sich einen fundierten Überblick über deren Fähigkeiten verschaffen wollen. Andreas Zell ist Professor an der Universität Tübingen. Der von ihm mit Mitarbeitern entwickelte Stuttgarter Neuronale-Netze-Simulator ist weltweit in ca. 1000 Installationen an Universitäten und industriellen Forschungslabors im Einsatz.

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