Human-wildlife conflict is a major issue in conservation. As people encroach into natural habitats, and as conservation efforts restore wildlife to areas where they may have been absent for generations, contact between people and wild animals is growing. Some species, even the beautiful and endangered, can have serious impacts on human lives and livelihoods. Tigers kill people, elephants destroy crops and African wild dogs devastate sheep herds left unattended. Historically, people have responded to these threats by killing wildlife wherever possible, and this has led to the endangerment of many species that are difficult neighbours. The urgent need to conserve such species, however, demands coexistence of people and endangered wildlife. This book presents a variety of solutions to human-wildlife conflicts, including novel and traditional farming practices, offsetting the costs of wildlife damage through hunting and tourism, and the development of local and national policies.
Carnivores provide innumerable ecological benefits and play a unique role in preserving and maintaining ecosystem services and function, but at the same time they can create serious problems for human populations. A key question for conservation biologists and wildlife managers is how to manage the world's carnivore populations to conserve this important natural resource while mitigating harmful impacts on humans. In People and Predators, leading scientists and researchers offer case studies of human-carnivore conflicts in a variety of landscapes, including rural, urban, and political. The book covers a diverse range of taxa, geographic regions, and conflict scenarios, with each chapter dealing with a specific facet of human-carnivore interactions and offering practical, concrete approaches to resolving the conflict under consideration. Chapters provide background on particular problems and describe how challenges have been met or what research or tools are still needed to resolve the conflicts. People and Predators will helps readers to better understand issues of carnivore conservation in the 21st century, and provides practical tools for resolving many of the problems that stand between us and a future in which carnivores fulfill their historic ecological roles.
Im Verlauf der Frühen Neuzeit entwickelte sich ausgehend vom italienischen Kulturraum ein zunehmend eigenständiger, vornehmlich von männlichen Akteuren geführter Diskurs über Gestalt, Funktion und Stellenwert der Künste. Zu den markanten Topoi dieses maßgeblich durch antike Vorbilder beeinflussten Diskurses gehört die weitgehende Gleichsetzung von idealer Weiblichkeit und vollendeter Kunst über das Vergleichsmoment der Schönheit, die sich sowohl in den kunst- und literaturtheoretischen Schriften der Zeit als auch in den bildkünstlerischen und literarischen Werken selbst sowie in den Praktiken ihrer gesellschaftlichen Handhabung nachweisen lässt. Während die problematische Verschränkung von künstlerischem Diskurs und weiblicher Porträtkultur im Bereich der italienischen Renaissance bereits angemessen erforscht ist, fehlt es an Studien zu späteren Epochen und zu den nördlich der Alpen gelegenen Kulturräumen. Die in dem vorliegenden Tagungsband versammelten kunsthistorischen und literaturwissenschaftlichen Beiträge bieten einen ersten Überblick über die komplexe Vernetzung von Geschlechter- und Kunstdiskurs, wie sie vor allem in den literarischen und bildkünstlerischen Werken selbst verhandelt wird. Verfolgt wird eine historische Sichtweise, die die Werke in ihrem jeweiligen Entstehungs- und Rezeptionskontext situiert und nach den spezifischen Darstellungsabsichten und Funktionszusammenhängen fragt. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Auseinandersetzung mit dem problematischen und häufig ambivalent bleibenden Verhältnis zwischen idealer und individueller, abstrahierender und kontextgebundener Darstellung der Frau. Simone Roggendorf, Studium der Kunstgeschichte, Anglistik und Romanistik in Gießen und Paris. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Anglistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Promotionsprojekt zur Empfindsamkeit in der englischen Kunst und Literatur des 18. Jahrhunderts. Sigrid Ruby, Dr. phil. Studium der Kunstgeschichte, Amerikanistik und Volkswirtschaftslehre in Bonn, Frankfurt a.M. und Cambridge (Mass.). Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen. Habilitationsprojekt zum Bild der königlichen Mätresse in Frankreich.
Die Geschichte der Menschheit – eine ewige Abfolge von Krieg, Genozid, Mord, Folter und Vergewaltigung. Und es wird immer schlimmer. Aber ist das richtig? In einem wahren Opus Magnum, einer groß angelegten Gesamtgeschichte unserer Zivilisation, untersucht der weltbekannte Evolutionspsychologe Steven Pinker die Entwicklung der Gewalt von der Urzeit bis heute und in allen ihren individuellen und kollektiven Formen, vom Verprügeln der Ehefrau bis zum geplanten Völkermord. Unter Rückgriff auf eine Fülle von wissenschaftlichen Belegen aus den unterschiedlichsten Disziplinen beweist er zunächst, dass die Gewalt im Laufe der Geschichte stetig abgenommen hat und wir heute in der friedlichsten Epoche der Menschheit leben. Diese verblüffende Tatsache verlangt nach einer Erklärung: Pinker schält in seiner Analyse sechs Entwicklungen heraus, die diesen Trend begünstigt haben, untersucht die Psychologie der Gewalt auf fünf innere Dämonen, die Gewaltausübung begünstigen, benennt vier Eigenschaften des Menschen, die den inneren Dämonen entgegenarbeiten und isoliert schließlich fünf historische Kräfte, die uns heute in der friedlichsten Zeit seit jeher leben lassen. Pinkers Darstellung revolutioniert den Blick auf die Welt und uns Menschen. Und sie macht Hoffnung und Mut. »Pinkers Studie ist eine leidenschaftliche Antithese zum verbreiteten Kulturpessimismus und dem Gefühl des moralischen Untergangs der Moderne.« Der Spiegel »Steven Pinker ist ein Top-Autor und verdient all die Superlative, mit denen man ihn überhäuft« New York Times» Die Argumente von Steven Pinker haben Gewicht [...]. Die Chance, heute Opfer von Gewalt zu werden, ist viel geringer als zu jeder anderen Zeit. Das ist eine spannende Nachricht, die konträr zur öffentlichen Wahrnehmung ist." Deutschlandfunk »Steven Pinker ist ein intellektueller Rockstar« The Guardian »Der Evolutionspsychologe Steven Pinker gilt als wichtigster Intellektueller« Süddeutsche Zeitung »Verflucht überzeugend« Hamburger Abendblatt
Sie haben noch nie etwas vom Stummelfußfrosch gehört? Oder vom Sumatra-Nashorn? Gut möglich, dass Sie auch nie von ihnen hören werden, denn sie sind dabei auszusterben. Wir erleben derzeit das sechste sogenannte Massenaussterben: In einem relativ kurzen Zeitraum verschwinden ungewöhnlich viele Arten. Experten gehen davon aus, dass es das verheerendste sein wird, seit vor etwa 65 Millionen Jahren ein Asteroid unter anderem die Dinosaurier auslöschte. Doch dieses Mal kommt die Bedrohung nicht aus dem All, sondern wir tragen die Verantwortung. Wie haben wir Menschen das Massenaussterben herbeigeführt? Wie können wir es beenden? Elizabeth Kolbert spricht mit Geologen, die verschwundene Ozeane erforschen, begleitet Botaniker in die Anden und begibt sich gemeinsam mit Tierschützern auf die Suche nach den letzten Exemplaren gefährdeter Arten. Sie zeigt, wie ernst die Lage ist, und macht uns zu Zeugen der dramatischen Ereignisse auf unserem Planeten.
Massentierhaltung, Fleischskandale, Tierversuche – unser Umgang mit Tieren ist längst kein Nischenthema mehr, für das sich lediglich Aktivisten oder Ethiker interessieren, sondern steht im Fokus breiter öffentlicher Debatten. Allerdings konzentrieren sich die Diskussionen zumeist auf Fragen der Moral, darauf, welche moralischen Rechte und Interessen wir Tieren aufgrund ihrer Eigenschaften und Fähigkeiten – zum Beispiel Schmerzen zu empfinden – zuschreiben müssen und welche moralischen Pflichten sich daraus für uns ergeben. Sue Donaldson und Will Kymlicka gehen weit darüber hinaus und behaupten, dass Tiere auch politische Rechte haben. Im Rückgriff auf avancierte Theorien der Staatsbürgerschaft argumentieren sie dafür, ihnen neben unverletzlichen Grundrechten einen je gruppenspezifischen politischen Status zuzusprechen. Das heißt konkret: Bürgerrechte für domestizierte Tiere, Souveränität für Gemeinschaften von Wildtieren sowie ein »Stammgastrecht« für jene, die zwar nicht domestiziert sind, aber in unmittelbarer Nachbarschaft zu uns leben. »Zoopolis« macht auf so kluge wie eindringliche Weise ernst mit der Tatsache, dass wir mit den Tieren untrennbar verbunden sind. Elegant und keineswegs nur für Spezialisten geschrieben, entwirft es eine neue, folgenreiche Agenda für das künftige Zusammenleben mit diesen Geschöpfen, denen wir mehr schulden als unser Mitleid. Das Tier, so sagt dieses Buch, ist ein genuin politisches Wesen. Wir schulden ihm auch Gerechtigkeit.
This book is about conflicts between different stakeholder groups triggered by protected species that compete with humans for natural resources. It presents key ecological features of typical conflict species and mitigation strategies including technical mitigation and the design of participatory decision strategies involving relevant stakeholders. The book provides a European perspective, but also develops a global framework for the development of action plans.
One of the biggest threats to the survival of many plant and animal species is the destruction or fragmentation of their natural habitats. The conservation of landscape connections, where animals, plants, and ecological processes can move freely from one habitat to another, is therefore an essential part of any new conservation or environmental protection plan. In practice, however, maintaining, creating, and protecting connectivity in our increasingly dissected world is a daunting challenge. This fascinating volume provides a synthesis on the current status and literature of connectivity conservation research and implementation. It shows the challenges involved in applying existing knowledge to real-world examples and highlights areas in need of further study. Containing contributions from leading scientists and practitioners, this topical and thought-provoking volume will be essential reading for graduate students, researchers, and practitioners working in conservation biology and natural resource management.
Manuel Castells entwirft in seinem Werk eine Soziologie des Informationszeitalters. Auf der Grundlage reichhaltigen empirischen Materials analysiert und interpretiert er die Entwicklung von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft. Seit seinem ersten Erscheinen 1996 in den USA hat das Werk einen beispiellosen Siegeszug durch die wissenschaftlich interessierte Leserschaft genommen.
Cultural Animal Studies sind ein neuer interdisziplinärer Forschungsbereich, der sich ausgehend vom angloamerikanischen Sprachraum auch in der deutschen Wissenschaftslandschaft etabliert. Dabei handelt es sich nicht nur um ein thematisches Feld sondern um ein neues theoretisches Paradigma und um einen methodischen Zugriff (animal turn). Einerseits erscheint das Tier als eine Projektionsfläche für menschliche Vorstellungen; es ist Produkt seiner Züchtungen, seiner Experimente und seiner menschlichen Repräsentationen. Daher impliziert die Frage nach dem Tier immer zugleich auch die Frage nach dem Menschen. Andererseits werden Tiere auch als eigenständige Akteure in historischen und kulturellen Prozesse konzipiert. Das Handbuch Tiere gibt einen umfassenden Überblick über das Forschungsfeld der Cultural Animal Studies sowie über seine theoretischen und methodischen Prämissen. Es widmet sich den Tieren in Geschichte, Philosophie und Künsten und zeigt die konstitutive Bedeutung der Tiere in Mythologie, Religion und Ethnologie.
This book demonstrates that trade-offs can be very important for conservationists. Its various chapters show how and why trade-offs are made, and why conservationists need to think very hard about what, if anything, to do about them. The book argues that conservationists must carefully weigh up, and be explicit about, the trade-offs that they make every day in deciding what to save. Key Features: Discusses the wider non-biological issues that surround making decisions about which species and biogeographic areas to prioritise for conservation Focuses on questions such as: What are these wider issues that are influencing the decisions we make? What factors need to be included in our assessment of trade-offs? What package of information and issues do managers need to consider in making a rational decision? Who should make such decisions? Part of the Conservation Science and Practice book series This volume is of interest to policy-makers, researchers, practitioners and postgraduate students who are concerned about making decisions that include recognition of trade-offs in conservation planning.
Phylogeny is a potentially powerful tool for conserving biodiversity. This book explores how it can be used to tackle questions of great practical importance and urgency for conservation. Using case studies from many different taxa and regions of the world, the volume evaluates how useful phylogeny is in understanding the processes that have generated today's diversity and the processes that now threaten it. The urgency with which conservation decisions have to be made as well as the need for the best possible decisions make this volume of great value to researchers, practitioners and policy-makers.
Considering that much of human society is structured through its interaction with non-human animals, and since human society relies heavily on the exploitation of animals to serve human needs, human–animal studies has become a rapidly expanding field of research, featuring a number of distinct positions, perspectives, and theories that require nuanced explanation and contextualization. The first book to provide a full overview of human–animal studies, this volume focuses on the conceptual construction of animals in American culture and the way in which it reinforces and perpetuates hierarchical human relationships rooted in racism, sexism, and class privilege. Margo DeMello considers interactions between humans and animals within the family, the law, the religious and political system, and other major social institutions, and she unpacks the different identities humans fashion for themselves and for others through animals. Essays also cover speciesism and evolutionary continuities; the role and preservation of animals in the wild; the debate over zoos and the use of animals in sports; domestication; agricultural practices such as factory farming; vivisection; animal cruelty; animal activism; the representation of animals in literature and film; and animal ethics. Sidebars highlight contemporary controversies and issues, with recommendations for additional reading, educational films, and related websites. DeMello concludes with an analysis of major philosophical positions on human social policy and the future of human–animal relations.
Dogs are the world's most common and widespread carnivores and are nearly ubiquitous across the globe. The vast majority of these dogs, whether owned or un-owned, pure-bred or stray, spend a large portion of their life as unconfined, free-roaming animals, persisting at the interface of human and wildlife communities. Their numbers are particularly large throughout the developing world, where veterinary care and population control are often minimal and human populations are burgeoning. This volume brings together the world's experts to provide a comprehensive, unifying, and accessible review of the effects of dogs on native wildlife species. With an emphasis on addressing how free-ranging dogs may influence wildlife management and native species of conservation concern, chapters address themes such as the global history and size of dog populations, dogs as predators, competitors, and prey of wildlife, the use of dogs as hunting companions, the role of dogs in maintaining diseases of wildlife, and the potential for dogs to hybridize with wild canid species. In addition, the potential role of dogs as mediators of conservation conflict is assessed, including the role of dogs as livestock guardians, the potential for dogs to aid researchers in locating rare wildlife species of conservation interest, and the importance of recognizing that some populations of dogs such as dingoes have a long history of genetic isolation and are themselves important conservation concerns. A common theme woven throughout this volume is the potential for dogs to mediate how humans interact with wildlife and the recognition that the success of wildlife conservation and management efforts are often underpinned by understanding and addressing the potential roles of free-ranging dogs in diverse natural ecosystems. Free-Ranging Dogs and Wildlife Conservation is aimed at professional wildlife and conservation ecologists, managers, graduate students, and researchers with an interest in human-dog-wildlife interactions. It will also be of relevance and use to dog welfare researchers, veterinary scientists, disease ecologists, and readers with an interest in the interface of domestic animals and wildlife.
The Barnacle Goose, a distinctive, handsome black-and-white bird, gets its name from a mediaeval myth that the birds hatched from barnacles – how else to explain their sudden appearance each autumn in northern Britain? We now know, of course, that the birds migrate from Arctic Russia, Norway and Svalbard to winter throughout northern Europe. This book represents a culmination of more than 25 years of Barnacle Goose research. It represents the story of one of Europe's most celebrated long-term behavioral studies, detailing the lives of these social and sociable birds. Chapters include sections on pair formation and bonding, family and population dynamics, brood parasitism, food and feeding, size and shape in different populations, life cycle, survivorship, dispersal, migration, and conservation, with particular regard to climate change. It is a rigorous and thorough examination of the lives of these birds, in fine Poyser tradition.
"Das Dschungelbuch", englischer Originaltitel "The Jungle Book", ist eine Sammlung von Erzählungen und Gedichten des britischen Autors Rudyard Kipling. Der erste Band erschien 1894, der zweite 1895 unter dem Titel "The Second Jungle Book" ("Das zweite Dschungelbuch"); seither werden die Erzählungen der beiden Bände zumeist gemeinsam publiziert, oft als "The Jungle Books" ("Die Dschungelbücher"). Die bekanntesten Erzählungen darin handeln von Mowgli (in verschiedenen Übersetzungen auch Maugli oder Mogli geschrieben), einem Findelkind, das bei Tieren im indischen Dschungel aufwächst. Die Geschichten über Mowgli stehen dem Genre des Entwicklungsromans nahe, da sie Mowglis Erwachsenwerden und Bewusstwerdung vom verspielten Kind bis hin zum Herrn über die Tierwelt aufzeigen. Mowgli muss lernen, dass die Gesetze der Natur hart sind und ein hohes Maß von Verantwortung fordern. Im Kampf mit den Kräften der Natur, mit den Tieren und mit den Menschen reift das Kind zum selbstbewussten Jugendlichen. Trotz mancherlei kritischer Betrachtungen – man hat in der Darstellung der Charaktere und der Betonung des Gesetzes des Dschungels Kiplings positive Stellung zum Kolonialismus erblickt – ist die Bedeutung des Dschungelbuches auf die spätere literarische Entwicklung sowie seine Stellung als eines der bekanntesten und erfolgreichsten Jugendbücher der Welt kaum zu überschätzen.

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