The original edition of Pompeii: A Sourcebook was a crucial resource for students of the site. Now updated to include material from Herculaneum, the neighbouring town also buried in the eruption of Vesuvius, Pompeii and Herculaneum: A Sourcebook allows readers to form a richer and more diverse picture of urban life on the Bay of Naples. Focusing upon inscriptions and ancient texts, it translates and sets into context a representative sample of the huge range of source material uncovered in these towns. From the labels on wine jars to scribbled insults, and from advertisements for gladiatorial contests to love poetry, the individual chapters explore the early history of Pompeii and Herculaneum, their destruction, leisure pursuits, politics, commerce, religion, the family and society. Information about Pompeii and Herculaneum from authors based in Rome is included, but the great majority of sources come from the cities themselves, written by their ordinary inhabitants – men and women, citizens and slaves. Encorporating the latest research and finds from the two cities and enhanced with more photographs, maps, and plans, Pompeii and Herculaneum: A Sourcebook offers an invaluable resource for anyone studying or visiting the sites.
This book presents translations of a wide selection of written records which survived the eruption of Mount Vesuvius in AD 79, giving a vivid impression of what life was like in the town. From the labels on wine jars to scribbled insults, and from advertisements for gladiatorial contests to love poetry, the individual chapters explore the early history of Pompeii, its destruction, leisure pursuits, politics, commerce and religion, plus early reports of its excavation. Information about the city from authors based in Rome is included, and the great majority of sources come from the city itself, written by its ordinary inhabitants – men and women, citizens and slaves. With helpful introductions, notes and illustrations, this Sourcebook will appeal to anyone with an interest in Pompeii and in daily life in Roman times. It is also designed to be directly relevant to those studying the Romans in translation, at school or university level.
Aus Pompeji stammen mehrere tausend informeller Wandinschriften, die bei den Ausgrabungen zwar dokumentiert, aber nur sehr selektiv untersucht wurden. Für die damals neuartige Inschriftengattung prägte man im 19. Jahrhundert den Begriff „Graffiti", der heute für eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Schrift- und Textformen verwendet wird. Assoziationen zu modernen Graffiti-Writings und Taggings werden dabei häufig leichtfertig auf antike Graffiti übertragen. Dabei stammt ein Großteil der pompejanischen Ritzinschriften aus den Innenräumen von Wohnhäusern und wirft damit die Frage nach ihrer Akzeptanz und Wahrnehmung auf. Polly Lohmann nähert sich den antiken Graffiti im Vergleich mit ihren modernen Namenspendants einerseits, mit anderen antiken Inschriften, Texten und Bildern andererseits. Fallstudien stellen einzelne Wohnhäuser mit ihren Graffiti vor, und in kontextübergreifenden Vergleichen werden Bezüge zu anderen Text- und Bildgattungen des urbanen Raums aufgezeigt. Sie machen deutlich, dass die pompejanischen Graffiti vielfach von dem geprägt waren, was man im Alltag sah und erlebte.
Noch nach Jahrtausenden versetzen die Hinterlassenschaften unserer Vorfahren den modernen Menschen in ehrfürchtiges Staunen. Seien es die Pyramiden Ägyptens, die Monumentalbauten der alten Griechen und Römer oder die versunkene Stadt Pompeji - jeder Band dieser Reihe gibt einen leicht verständlichen Eindruck von der Schaffenskraft längst vergangener Hochkulturen. Ausführliche Reiseberichte, informative Zeittafeln, umfassende Karten, dreidimensionale, farbige Rekonstruktionen und eine Vielzahl von aktuellen und historischen Fotografien vermitteln einen kompetenten Einblick in das großartige Erbe bedeutender Zivilisationen.
In Pagans and Christians in Late Antiquity, A.D. Lee documents the transformation of the religious landscape of the Roman world from one of enormous diversity of religious practices and creeds in the 3rd century to a situation where, by the 6th century, Christianity had become the dominant religious force. Using translated extracts from contemporary sources he examines the fortunes of pagans and Christians from the upheavals of the 3rd Century, through the dramatic events associated with the emperors Constantine, Julian and Theodosius in the 4th, to the increasingly tumultuous times of the 5th and 6th centuries, while also illustrating important themes in late antique Christianity such as the growth of monasticism, the emerging power of bishops and the development of pilgrimage, as well as the fate of other significant religious groups including Jews and Manichaeans. This new edition has been updated to include: additional documentary material, including newly published papyri an expanded chapter on the emperor Constantine greater attention to church controversies in the fourth and fifth centuries thoroughly updated references and further reading, taking into account developments in modern scholarship during the past fifteen years. Pagans and Christians in Late Antiquity is an invaluable resource for students of the late antique world, and of early Christianity and the early Church.
Magnus Hirschfeld war nicht nur, gemeinsam mit drei anderen Berliner Ärzten- Ivan Bloch, Albert Moll und Max Marcuse - der Begründer einer deutschen, seinerzeit auch international unerreichten Sexualwissenschaft. Er war darüber hinaus Jude und homosexuell veranlagt. Dies alles hat ihn zu einem der ersten prominenten Opfer der Nationalsozialisten werden lassen. Bereits 1930 mußte er in seinem Berliner Institut für Sexualwissenschaft, das er 1919 gegründet hatte, um seine Existenz und sein Leben fürchten. Der drohenden Ermordung entging er nur zufällig, weil er sich bei der Zerstörung des Instituts durch den SA-Mob auf einer Vortragsreise befand. Damit ging ein ruhmreiches Kapitel der deutschen Kulturwissenschaften dramatisch zu Ende. Es sollte bis in die jüngste Zeit dauern, daß man sich der Bedeutung Hirschfelds in ihrer ganzen Tragweite bewußt wurde. Sein erstes großes Hauptwerk verfolgt das Thema Homosexualität in all seinen Facetten. Zugrunde lagen Hirschfelds Ausführungen zahllose Fallstudien und Untersuchungen, die er nach standardisierten Mustern vornahm. In dem umfangreichen Band versuchte er, das Thema in seiner ganze Breite zu erfassen. Auch wenn die biologischen Ausführungen Hirschfelds heutzutage als veraltet gelten, so sind doch seine Analysen immer noch ausgesprochen lesenswert und berühren in ihrer Detailversessenheit- etwa, wenn Hirschfeld den Tascheninhalt des homosexuellen Mannes beschreibt oder die Eigenarten des Schwulenlebens in den südlichen Ländern, die Wohnungseinrichtung und Berufswahl der typischen lesbischen Frau etc. Mit diesen Beschreibungen ging allerdings auch eine Gefahr einher: Hirschfeld lieferte ungewollt den Nationalsozialisten gewissermaßen die Checklisten, mit denen sie dann, verstärkt nach dem Röhm-Putsch von 1934, die Verfolgung der homosexuellen Männer intensivieren konnten.
Die "Problemata Physica" stellen ein Konglomerat von nacharistotelischen Schriften dar, deren Hauptteil im Wesentlichen im 3. Jahrhundert v. Chr. von Angehörigen des Peripatos im Anschluss an echte aristotelische Aufzeichnungen zum Gebrauch in der Schule selbst zusammengestellt wurden. Die in 36 Bücher eingeteilte Sammlung ist von besonderem Interesse, weil das hier behandelte Material aus den verschiedensten Bereichen – Medizin, Zoologie, Botanik, Musik – einzig in dieser Quelle überliefert worden ist und Aufschluss über die Geschichte dieser Wissenschaften gibt.
xlviii, 388p (Vandenhoeck & Ruprecht 1977)
Zum neunten und längsten Buch von Lukans Bürgerkriegsgedicht fehlte bislang ein durchgehender, modernen Ansprüchen genügender Kommentar. Diese Lücke wird nun geschlossen. Der lateinische Text wird von einer neuen deutschen Übersetzung begleitet, in welche alle Erkenntnisse eingeflossen sind, die sich aus dem detaillierten Kommentar ergeben. Einleitend werden Themen wie etwa Lukans Umgang mit den historischen Quellen und verschiedenen literarischen Vorlagen diskutiert. Abgeschlossen wird die Arbeit durch umfangreiche Indices. Neben der Sprach- und Stiluntersuchung stehen durchgehend auch Fragen nach Lukans epischer Technik sowie nach typischen Motiven im Zentrum.
Attika, die ostlichste Landschaft Mittelgriechenlands, war zusammen mit ihrem Vorort Athen neben Sparta nicht nur die flachengrosste hellenische Polis, sondern mit rund 300 000 Einwohnern auch die bevolkerungsreichste. Als Wiege der abendlandischen Kultur steht Athen auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Brennpunkt des allgemeinen wie des wissenschaftlichen Interesses. Attika ist fur Historiker und Archaologen vor allem deshalb eine "zentrale" Landschaft des Mittelmeerraumes, weil sich in ihr materielle Reste, epigraphische Quellen und historisch-literarische Uberlieferung verdichten wie in keiner anderen Region Griechenlands. Da das klassische Zeitalter Athens unbestreitbar einen der grossen Hohepunkte abendlandischer Kulturgeschichte darstellt, ist alles, was diese Epoche betrifft, von grosstem kulturwissenschaftlichen Interesse. Auf eine Phase hochster Blute im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. folgte ein abrupter Niedergang und fuhrte in weiten Bereichen zu einer Fossilisierung der Kulturlandschaft, die ideale Voraussetzungen bot, Einblick in die Lebensverhaltnisse, die Siedlungsformen und Wirtschaftsweisen der Bewohner des antiken Attika zu nehmen. Zugleich ist Attika aber heute auch die am starksten zerstorte antike Kulturlandschaft Griechenlands. Unzahlige Fundstatten aus allen Epochen sind unbeachtet von Wissenschaft und Offentlichkeit dem unkontrollierten Bauboom der letzten dreissig Jahre zum Opfer gefallen. Der von Hans Lohmann und Torsten Mattern herausgegebene Band prasentiert neue Forschungen zu Athen und Attika und gibt Impulse fur kunftige Forschungen.
Könige, Konsuln, Kaiser: Das Römische Reich sah viele Herrscher, mit eiserner Hand, mit Caesarenwahn und perfider Diplomatie schafften es die Römer über Jahrunderte die damals bekannte Welt zu kontrollieren. Was machte die Stärke der Römer aus, warum gingen sie unter und was ist von ihnen geblieben? Auf diese Fragen gibt Ihnen Guy de la Bédoyère in "Die Römer für Dummies" die Antworten und zeigt Ihnen eine Welt zwischen Sklavenbaracken und Nachtigallzungen, Gladiatoren und Stoa. Der Autor schildert Ihnen dieses Reich der Gegensätze lebendig,schillernd und distanziert, kompetent. So finden die Leser eine packende Darstellung und lesen über tausend Jahre als wäre es nur ein Tag.

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