This new book takes a unique approach to the study of European enlargement, tackling key questions. What kind of understanding of the EU do the enlargement processes speak to? Do decisions to enlarge mainly suggest that the EU is a free market, focusing on potential economic gains? Do they indicate that there is a sense of common European identity? Or is the focus primarily on securing respect for democratic principles and human rights? Offering up-to-date studies of the EU enlargement processes and country-specific in-depth analyses, Questioning EU Enlargement will be a valuable resource for students and scholars of European studies, international relations and politics.
The European Union is often attacked for its ‘democratic deficit’, namely its deficiencies in representation, transparency and accountability, as well as its lack of popular support. Can these shortcomings be counteracted by the development of a viable European public sphere? This book assesses the possible formation of a communicative space that might enable and engender the creation of a transnational or a supranational public. The contributors consider the EU’s democratic credentials and how well it communicates, and they also evaluate the major institutions and their links to general publics. The European Union and the Public Sphere emphasizes a ‘deliberative democratic’ perspective on the public sphere, addressing some key questions: • What are the prospects for a European public sphere? • Should we think in terms of the EU having a single public sphere, or are overlapping public spheres a more viable option? • What do this book’s findings on the question of the public sphere tell us about the EU as a political entity? Students and scholars of European democracy, political communication, and the politics of institutions will all be greatly interested by this book.
This book deals with the puzzle that democracy, which hitherto has only existed on the nation state level, is now expected of the European Union. What does this mean in theoretical terms, can it at all be realized, and if so; how far has reform process of the Union brought it along this developmental path? The book contributes to democratic theory under conditions of globalization and complex interdependence as well as to the understanding of the EU from ademocratic point of view. The key argument of the book is that the political system of domination already in place at the European level requires legitimation - directly from the European citizens - and not only indirect from the Member States. This can only be achieved by making the EU into a democraticpolity.
This book examines the politics of EU accession; by assessing the experiences of the newly-democratised and acceded Czech Republic, Hungary, Poland and Slovakia, and the challenges that Turkey faces.
EU internal security concerns such as migration, police and judicial cooperation are today part of EU foreign policy. This book shows how those concerns dominate the EU agenda towards Mediterranean countries. Adopting a rational-choice institutionalist approach, it explores EU policy and the strategic choices made after the 2011 Arab revolts.
Die Europäische Union steht innerhalb des internationalen Systems seit geraumer Zeit im Fokus der Diskussion um innovative politische Ordnungs- bzw. Herrschaftsmodelle. Dabei nimmt zunehmend die Idee einer neuen imperialen Ordnung im Rahmen der EU Gestalt an. Sie steht im Widerspruch zu etablierten Ordnungskonzepten, die die EU auf dem Weg zum Staatenbund oder europäischen Einheitsstaat sehen. Philipp Hofmann widmet sich vier zentralen Beiträgen der "neuen Imperiumstheorien" aus der Governance-Perspektive. Dazu macht er die Qualität der EU als Imperium nicht vornehmlich in einer nach außen gerichteten Zwangsordnung fest, sondern an ihrer nach innen gerichteten Herrschaftsordnung. Nach Verortung jener Steuerungs- und Regelungs-Mechanismen, in denen sich imperiale Herrschaft widerspiegelt, identifiziert der Autor Anknüpfungspunkte von der imperialen Governance zur Multi-Level Governance der EU. Als Fallbeispiele zur Sprache kommen dabei die neuen EU-Entscheidungsregeln nach dem Lissabonvertrag sowie die Formung und Umsetzung der letzten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion.
Die partizipative Demokratie, also das Regieren gemeinsam mit der Zivilgesellschaft, ist ein Kernpunkt der europäischen Verfassung. Die Autorinnen untersuchen diesen Anspruch auf Bürgernähe empirisch, analysieren, auf welche Weise die zivilgesellschaftliche Einbindung tatsächlich erfolgt, und prüfen, inwieweit die politische Praxis das Qualitätsmerkmal "partizipative Demokratie" verdient.
The series Handbooks of Linguistics and Communication Science is designed to illuminate a field which not only includes general linguistics and the study of linguistics as applied to specific languages, but also covers those more recent areas which have developed from the increasing body of research into the manifold forms of communicative action and interaction.
"Postdemokratie": Dieser Begriff des Politikwissenschaftlers Colin Crouch wurde nach dem Erscheinen der Originalausgabe seines Buches zum Kristallisationspunkt der Debatte um Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung. Crouch hat dabei ein politisches System im Auge, dessen demokratische Institutionen zwar weiterhin formal existieren, das von Bürgern und Politikern aber nicht länger mit Leben gefüllt wird. Der polemische Essay, der in Italien und Großbritannien bereits als Klassiker der Gegenwartsdiagnose gilt, liegt nun endlich auch in deutscher Übersetzung vor.
Nicht zuletzt durch eine Reihe von öffentlichen Skandalen wurde in den letzten Jahren die »Neue Verfassungsfrage« aufgeworfen. Menschenrechtsverletzungen durch multinationale Unternehmen, Korruption im Medizin- und Wissenschaftsbetrieb, Bedrohung der Meinungsfreiheit durch private Intermediäre im Internet, massive Eingriffe in die Privatsphäre durch Datensammlung privater Organisationen und mit besonderer Wucht die Entfesselung katastrophaler Risiken auf den weltweiten Kapitalmärkten – sie alle werfen Verfassungsprobleme im strengen Sinne auf. Ging es früher um die Freisetzung der politischen Machtenergien des Nationalstaats und zugleich um ihre wirksame rechtsstaatliche Begrenzung, so geht es nun darum, ganz andere gesellschaftliche Energien zu diskutieren und in ihren destruktiven Konsequenzen wirksam zu beschränken. Konstitutionalismus jenseits des Nationalstaats – das heißt zweierlei: Die Verfassungsprobleme stellen sich außerhalb der Grenzen des Nationalstaats in transnationalen Politikprozessen und zugleich außerhalb des institutionalisierten Politiksektors in den »privaten« Sektoren der Weltgesellschaft.
Wurden die Grundeinstellungen europäischer Bürger bisher fast exklusiv durch quantitative Methoden beobachtet und erklärt, so geht die in diesem Buch vorgestellte international vergleichende Studie einen anderen Weg: Das Ziel der von 2006 bis 2009 durchgeführten Erhebungen war es, genauere qualitative Untersuchungstechniken einzusetzen, um so die Komplexität und Vielfalt der Wahrnehmungen und Reaktionen der »Normalbürger« besser wiederzugeben. Ein wichtiger Beitrag zur Vielfalt der Einstellungen zu Europa und zur Erklärung der allgemeinen Distanz der meisten Bürger in Bezug auf die EU.
Welche Bedingungen lassen Völker gerecht und friedlich zusammenleben? Unter welchen Umständen sind Kriege gerechtfertigt? Welche Leitlinien müssen gegeben sein für Organisationen, die eine gerechte Gesellschaft von Völkern mit gleichen Rechten herzustellen vermögen? In acht Grundsätzen für eine gerechte internationale Ordnung entwickelt der amerikanische Philosoph John Rawls einen hypothetischen "Vertrag der Gesellschaft der Völker". Das jüngste Buch von John Rawls ist nach A Theory of Justice 1971, dt. 1975) und Political Liberalism (1993, dt. 1998) ein weiteres wichtiges Werk des bedeutenden amerikanischen Philosophen. Die Originalausgabe (The Law of Peoples, 1999) hat zu heftigen Kontroversen geführt.

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