Ein kleines Dorf in Mittelengland. Die dreizehnjährige Rebecca Shaw, die hier mit ihren Eltern die Weihnachtsferien verbringt, kehrt von einer Moorwanderung nicht zurück. Die Polizei leitet umgehend eine großangelegte Suchaktion ein. Ein Hubschrauber wird eingesetzt, Beamte durchkämmen die Gegend, Taucher kontrollieren die umliegenden Speicherseen. Auch die Dorfbewohner beteiligen sich an der Suche. Die Presse erfährt vom Verschwinden des Mädchens und schickt Reporter vor Ort. Bald schon fürchten alle Beteiligten das Schlimmste, und die Leute im Dorf müssen einen Weg finden, im Schatten der Ereignisse ihren Alltag zu bewältigen ... Mit großer Virtuosität und untergründiger Spannung erzählt Jon McGregor, wie Menschen mit einer Tragödie umgehen, die sie aus nächster Nähe miterleben, und was von dieser Tragödie den Wandel der Zeit überdauert. Denn die Ungewissheit bleibt. Auch wenn die Jahre vergehen.
In den dunklen Wäldern von Minnesota wächst Linda in den kläglichen Überresten einer Kommune auf. Ihre Eltern sind über das Scheitern ihrer Hippie-Ideale zu Eigenbrötlern geworden, in der High-School kommt sie sich vor wie eine Außerirdische. In ihrer Isolation fühlt sich Linda wie magisch hingezogen zu ihrer Klassenkameradin Lily und zu ihrem Geschichtslehrer, Mr. Grierson. Es ist ein Schock, als der wegen des Besitzes von Kinderpornographie verhaftet wird und dann auch noch Lily von der Schule verschwindet. Linda hat niemand, mit dem sie über all das reden könnte. Da zieht eine Familie neu an den See. Alles bei ihnen scheint Linda gut und schön. Sie wird die Babysitterin des kleinen Paul und sehnt sich danach zu dieser heilen Familie zu gehören. Doch als Paul schwer krank wird, bleiben seine Eltern seltsam inaktiv. Soll Linda trotzdem einen Arzt rufen und damit das gute Verhältnis zu ihren "neuen Freunden" riskieren? Eine vielleicht unmögliche Entscheidung für eine Vierzehnjährige, die ihr ganzes weiteres Leben beeinflussen wird....
A new novel from celebrated British novelist Jon McGregor--twice longlisted for the Man Booker Prize--Reservoir 13 tells the story of a whole English village haunted by one family's loss.
WINNER OF THE 2017 COSTA NOVEL AWARD A GUARDIAN BOOK OF THE YEAR AN FT BOOK OF THE YEAR A TLS BOOK OF THE YEAR A TELEGRAPH BOOK OF THE YEAR From the award-winning author of If Nobody Speaks of Remarkable Things. Reservoir 13 tells the story of many lives haunted by one family's loss.
Während des amerikanischen Bürgerkriegs stirbt Präsident Lincolns geliebter Sohn Willie mit elf Jahren. Laut Zeitungsberichten suchte der trauernde Vater allein das Grabmal auf, um seinen Sohn noch einmal in den Armen zu halten. Bei George Saunders wird daraus eine allumfassende Geschichte über Liebe und Verlust, wie sie origineller, faszinierender und grandioser nicht sein könnte. Im Laufe dieser Nacht, in der Abraham Lincoln von seinem Sohn Abschied nimmt, werden die Gespenster wach, die Geister der Toten auf dem Friedhof, aber auch die der Geschichte und der Literatur, reale wie erfundene, und mischen sich ein. Denn Willie Lincoln befindet sich im Zwischenreich zwischen Diesseits und Jenseits, in tibetischer Tradition Bardo genannt, und auf dem Friedhof in Georgetown entbrennt ein furioser Streit um die Seele des Jungen, ein vielstimmiger Chor, der in die eine große Frage mündet: Warum lieben wir überhaupt, wenn wir doch wissen, dass alles zu Ende gehen muss?
Paul Auster, der bekannte amerikanische Bestsellerautor, legt in Gestalt eines Rätselspiels sein bisher umfangreichstes Werk und Opus magnum vor: die vierfach unterschiedlich erzählte Geschichte eines jungen Amerikaners in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts – ein Epos voll mit Politik, Zeitgeschichte, Liebe, Leidenschaft und dem wechselvollen Spiel des Zufalls. «4 3 2 1» – das sind vier Variationen eines Lebens: Archibald Ferguson, von allen nur Archie genannt, wächst im Newark der fünfziger Jahre auf. «Was für ein interessanter Gedanke», sagt er sich als kleiner Junge, «sich vorzustellen, wie für ihn alles anders sein könnte, auch wenn er selbst immer derselbe bliebe. Ja, alles war möglich, und nur weil etwas auf eine bestimmte Weise geschah, hieß das noch lange nicht, dass es nicht auch auf eine andere Weise geschehen konnte.» Im Verein mit der höheren Macht einer von Paul Auster raffiniert dirigierten literarischen Vorsehung entspinnen sich nun vier unterschiedliche Versionen von Archies Leben: provinziell und bescheiden; kämpferisch, aber vom Unglück verfolgt; betroffen und besessen von den Ereignissen der Zeit; künstlerisch genial begabt und nach den Sternen greifend. Und alle vier sind vollgepackt mit Abenteuern, Liebe, Lebenskämpfen und den Schlägen eines unberechenbaren Schicksals ... «4 3 2 1» ist ein faszinierendes Gedankenspiel und ein Höhepunkt in Austers Schaffen. Seine großen Themen, das Streben nach Glück, die Rolle des Zufalls, Politik und Zeitgeschichte von Hiroshima bis Vietnam – alle sind hier versammelt und verdichtet in den hoffnungsvollen Lebenswegen eines jungen Mannes, der sein Glück in der Welt zu finden sucht. (Einige Kapitel mit Nummerierung, aber ohne Text in diesem Buch sind künstlerische Absicht des Autors, keine technischen Fehler.)
In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, in einem muslimisch geprägten Land, das am Rande eines Bürgerkriegs steht, in einer Stadt, die namenlos bleibt, lernen sie sich kennen: Nadia und Saeed. Sie hat mit ihrer Familie gebrochen, fährt Motorrad, lebt säkular und trägt ihr dunkles Gewand nur als Schutz vor den Zudringlichkeiten fremder Männer. Er wohnt noch bei seinen Eltern, ist eher schüchtern und nimmt die Ausübung seiner Religion sehr ernst. Doch während die Stadt um sie herum in Flammen aufgeht, sich Anschläge häufen und die Sicherheitslage immer prekärer wird, finden die beiden zusammen. Sie wollen eine gemeinsame Zukunft, in Freiheit. Und da sind diese Gerüchte über Türen, die diejenigen, die sie passieren, an ferne Orte bringen können. Doch den Weg durch diese Türen muss man sich mit viel Geld erkaufen. Als die Gewalt weiter eskaliert, entscheiden sich Nadia und Saeed, diesen Schritt zu gehen. Sie lassen ihr Land und ihr altes Leben zurück ... ›Exit West‹ ist ein überaus berührender Roman, der sich mit den zentralen Themen unserer Zeit beschäftigt: Flucht und Migration. Mohsin Hamid beweist, dass Literatur poetisch und zugleich politisch sein kann. Mit diesem »fesselnden Roman« (New York Times) steht Mohsin Hamid auf der Longlist des diesjährigen Man Booker Preises.
As broadcast on BBC radio 4: the fifteen ‘prequel’ stories to the Costa Award-WinningReservoir 13. ‘He leaves behind all other writers of his generation’ Sarah Hall
Nach Kriegsende wird der vierzehnjährige Nathaniel mit seiner Schwester Rachel von den Eltern in London zurückgelassen. Der geheimnisvolle „Falter“, der sie in Obhut genommen hat, und dessen exzentrische Freunde kümmern sich fürsorglich um sie. Wer aber sind diese Menschen wirklich? Und was hat es zu bedeuten, dass die Mutter nach langem Schweigen aus dem Nichts wieder zurückkehrt? „Meine Sünden sind vielfältig“, wiederholt sie, mehr gibt sie nicht preis. Als er erwachsen ist, beginnt Nathaniel die geheime Vergangenheit seiner Mutter als Spionin im Kalten Krieg aufzuspüren. Fünfundzwanzig Jahre nach dem „Englischen Patienten“ hat Michael Ondaatje ein neues Meisterwerk geschrieben.
In ihrem lange herbeigesehnten Roman »Das Ministerium des äußersten Glücks« führt uns Arundhati Roy, Autorin des Weltbestsellers »Der Gott der kleinen Dinge«, an den unwahrscheinlichsten Ort, um das Glück zu finden. Eine Reihe ausgestoßener Helden ist hier mit ihrem Schicksal konfrontiert, aber sie finden eine Gemeinschaft, sie bilden eine Familie der besonderen Art. Auf einem Friedhof in der Altstadt von Delhi wird ein handgeknüpfter Teppich ausgerollt. Auf einem Bürgersteig taucht unverhofft ein Baby auf. In einem verschneiten Tal schreibt ein Vater einen Brief an seine dreijährige Tochter über die vielen Menschen, die zu ihrer Beerdigung kamen. In einem Zimmer im ersten Stock liest eine einsame Frau die Notizbücher ihres Geliebten. Im Jannat Guest House umarmen sich im Schlaf fest zwei Menschen, als hätten sie sich eben erst getroffen – dabei kennen sie einander schon ein Leben lang. Voller Inspiration, Gefühl und Überraschungen beweist der Roman auf jeder Seite Arundhati Roys Kunst. Erzählt mit einem Flüstern, einem Schrei, mit Freudentränen und manchmal mit einem bitteren Lachen ist dieser Roman zugleich Liebeserklärung wie Provokation: eine Hymne auf das Leben.
»Nicht nur Freundschaft, sondern die ganze verrückte, ungerechte Welt wird einem präzisen prüfenden Blick unterzogen.« New York Magazine.Beim Tanzunterricht lernen sich zwei kleine Mädchen kennen und werden Freundinnen. Beide träumen davon, Tänzerinnen zu werden. Doch nur die eine hat Talent. Die andere hat Ideen: über Rhythmus und Zeit, über schwarze Haut und schwarze Musik, über Stammeszugehörigkeit, Milieu, Bildung und Chancengleichheit. Als sich die beiden Mädchen zum ersten Mal begegnen, fühlen sie sich sofort zueinander hingezogen. Die gleiche Leidenschaft fürs Tanzen und für Musicals verbindet sie, doch auch derselbe Londoner Vorort und die Hautfarbe. Ihre Wege trennen sich, als Tracey tatsächlich Tänzerin wird und erste Rollen in Musicals bekommt. Ihre Freundin wiederum jettet als Assistentin der berühmten Sängerin Aimee um die Welt. Als Aimee in Afrika eine Schule gründen will, reist sie ihr voraus und lässt sich durch das Land, in dem ihre Wurzeln liegen, verzaubern und aus dem Rhythmus bringen. Dieser grandiose Roman von Zadie Smith, der in den USA und in Großbritannien von Presse und Publikum gefeiert wird, erzählt am Beispiel zweier Freundinnen vom Siegen und Scheitern, vom Beginnen und Enden. »Bewegend, lustig und wahrhaftig analysiert dieser Roman mit der Eleganz von Fred Astaire oder Michael Jackson Themen wie Hautfarbe und Weltpolitik.« Kirkus Reviews
Wie immer steigt in den letzten Wochen vor der Verleihung des begehrten Elysischen Preises die Spannung ins Unermessliche. Und während jedes einzelne der überforderten Jurymitglieder seine ganz persönlichen Interessen verfolgt, bringen sich die Autoren in Stellung: Katherine Burns zum Beispiel, die begnadete Stilistin und Femme fatale, oder Sam Black, der liebestrunkene, vielversprechende Debütant, nicht zu vergessen der grenzenlos selbstgewisse Sonny, dessen Opus Magnum "Der Maulbeerbaum Elefant" natürlich von großen Gnaden ist. Eine missliche Fügung des Schicksals sorgt für eine außerordentlich originelle Entscheidung. - "Der beste Roman des Jahres" stellt mit seinem messerscharfen Humor und seinem pointensicheren Erzählen hintersinnige Fragen nach der Bedeutung der Literatur.
The study of contemporary fiction is a fascinating yet challenging one. Contemporary fiction has immediate relevance to popular culture, the news, scholarly organizations, and education – where it is found on the syllabus in schools and universities – but it also offers challenges. What is ‘contemporary’? How do we track cultural shifts and changes? The Routledge Companion to Twenty-First Century Literary Fiction takes on this challenge, mapping key literary trends from the year 2000 onwards, as the landscape of our century continues to take shape around us. A significant and central intervention into contemporary literature, this Companion offers essential coverage of writers who have risen to prominence since then, such as Hari Kunzru, Jennifer Egan, David Mitchell, Jonathan Lethem, Ali Smith, A. L. Kennedy, Hilary Mantel, Marilynne Robinson, and Colson Whitehead. Thirty-eight essays by leading and emerging international scholars cover topics such as: • Identity, including race, sexuality, class, and religion in the twenty-first century; • The impact of technology, terrorism, activism, and the global economy on the modern world and modern literature; • The form and format of twenty-first century literary fiction, including analysis of established genres such as the pastoral, graphic novels, and comedic writing, and how these have been adapted in recent years. Accessible to experts, students, and general readers, The Routledge Companion to Twenty-First Century Literary Fiction provides a map of the critical issues central to the discipline, as well as uncovering new perspectives and new directions for the development of the field. It is essential reading for anyone interested in the past, present, and future of contemporary literature.
Ein älteres Ehepaar aus Glasgow, Gerry und Stella Gilmore, fliegt für ein verlängertes Wochenende nach Amsterdam. Die kleine Reise soll die beiden aufmuntern, sie wollen die Stadt erkunden und etwas für ihre Ehe tun. Sie lieben sich noch, man kennt einander samt allen kleinen Fehlern – aber in den vier Tagen treten tiefe Risse in ihrer Beziehung zutage. Und es wird klar, dass Stella einen ganz eigenen Plan verfolgt. Dieser Plan hängt mit einem der bezauberndsten Orte in Amsterdam zusammen, dem Beginenhof, und mit einem Gelübde, das Stella einst getan hat. Gerry dagegen, ehemaliger Architekt, hat weitgehend abgeschlossen mit seinem Leben, in dem der Alkohol eine zu große Rolle spielt. Während ihrer Reise drängt allmählich ein Ereignis aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit in Belfast, Nordirland, immer stärker an die Oberfläche, etwas, das ihr ganzes Leben geprägt hat. Am Ende der Reise zeigt sich, wie tief der Graben zwischen ihnen wirklich ist. Ein dichter, bewegender und aufwühlender Roman voller Lebensklugheit, Komik und Tragik.
Je hoffnungsloser die Liebe, desto tiefer. Dublin im Vorfrühling: Sonny ist ein Teenager aus einfachsten Verhältnissen, es fehlt in seiner Familie an Geld, Glück und einem Minimum an Liebe. Neben der Schule jobbt er bei einem Metzger, was bleibt einem wie ihm sonst auch übrig? Außerdem hilft er dem Vater, der sein Geld mit Handwerksarbeiten in Häusern reicher Leute verdient (und gleich wieder verspielt). Bei einem dieser Jobs lernt Sonny Vera Hatton kennen, eine spröde, irgendwie verletzt wirkende Engländerin mittleren Alters, die ganz allein in der prächtigen Villa an der Montpelier Parade wohnt. Auf den ersten Blick schon ist er fasziniert von ihr. Vera besitzt Unmengen an Büchern, und so freundlich sie zu ihm ist, die Kluft zwischen ihren Welten scheint unüberwindbar. So steht Sonny abends manchmal heimlich in ihrem Garten. Schaut ihr durchs Fenster zu. Und wird – als Zeuge eines Selbstmordversuchs – ihr Lebensretter. Zu Hause und in der Schule türmen sich derweil die Probleme, und eines Tages klingelt Sonny betrunken und schmutzig an Veras Haustür. Sie lässt ihm ein Bad ein, bereitet ein Bett auf der Couch, aber am Ende liegt er in ihrem. Eine ganz und gar verbotene Beziehung nimmt ihren Lauf. Vera sagt, es kann nicht gut enden. Und irgendwann erzählt sie Sonny eine erschütternde Geschichte ...
WINNER OF THE 2012 IMPAC DUBLIN AWARD
In einem alten Hotel in einer schottischen Stadt treffen fünf sehr unterschiedliche Frauen aufeinander: die Journalistin Penny, die im Hotel übernachtet, die warmherzige Rezeptionistin Lise, die Obdachlose Else, die vor dem Hotel bettelt, und die junge Clare, die herausfinden will, was mit ihrer Schwester Sara wirklich passiert ist. Denn das fünfte weibliche Wesen, um das es hier geht, ist der Geist des Zimmermädchens Sara, das vor kurzem im Hotel verunglückt ist, und dieser Geist versucht starrsinnig, am Leben festzuhalten, was diese eine Nacht für alle fünf Frauen zu einer ganz besonderen macht ...
Ein Mann, ein manischer Pläneschmied, versucht, Zugang zu seinem entfremdeten Sohn zu finden. Eine Dame aus bester Familie, seit langem Insassin eines Pflegeheims, wird zur Ratgeberin eines liebeskranken Jungen. Ein ältliches Geschwisterpaar, vereint durch Jahrzehnte stiller Resignation, erwartet den Besuch eines Mannes, der vor langer Zeit beider Leben verändert hat. Adam Hasletts Geschichten erzählen von Verlust, Beschädigung und von Liebe. Sie sind erschütternd schön und sehr bewegend. «Adam Haslett ist eine wunderbare Rarität: ein altmodischer jugendlicher Erzähler, der etwas Drängendes, Neues und radikal Intelligentes zu sagen hat. Hasletts große Gaben als Autor – insbesondere seine Unerschrockenheit – sind auch für den Leser große Gaben. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie diese Geschichten nicht nur lieben, sondern sich nach der Lektüre auch gestärkt fühlen werden.» (Jonathan Franzen) «Ungeheuer bewegend ... Haslett schreibt erschütternd, makaber komisch und unheimlich erotisch.» (Independent on Sunday) «Außerordentlich ... Erschreckend zärtlich ... biegsam und von schmerzhaftem Ernst.» (The Boston Globe) «Haslett verfügt über ein reiches Repertoire literarischer Fähigkeiten: ein instinktives Einfühlungsvermögen für seine Figuren und die Fähigkeit, ihr Innenleben ungeheuer detailliert zu zeichnen, eine Begabung für anmutige, beschwörende Prosa und den Mut, die verborgene Ordnung zwischenmenschlicher Beziehungen aufzuspüren.» (The New York Times) «Eine fast schlackenlose Verbindung menschlicher und künstlerischer Gewissenhaftigkeit.» (Neue Zürcher Zeitung) «Faszinierend. Haslett ist ein so eleganter wie präziser Miniaturist.» (The New Yorker) «Spektakulär. Kaufen Sie dieses Buch, lesen und bewundern Sie es. Der Vorbote einer phänomenalen Karriere.» (The New York Times Book Review)
Ali Smith schreibt wie sonst keine. In ihrem preisgekrönten neuen Roman verbindet sie zwei Leben, die über fünfhundert Jahre auseinanderliegen: George, ein Mädchen von heute, das die Faszination der Beobachtung entdeckt, und den Werdegang eines Freskenkünstlers aus der italienischen Renaissance. Mit Witz, sprachlicher Brillanz und einer ansteckenden Freude am Spiel mit Formen, Zeiten, Wahrheiten und Fiktionen erzählt die britische Autorin vom Abenteuer der Kunst, vom Sehen und Gesehenwerden, vom Wunder, ein Mensch zu sein. »Beides sein« ist ein Roman über die Gegensätze von Mann und Frau, von Leben und Tod, von Vergangenheit und Gegenwart und über die Sehnsucht, diese Gegensätze zu vereinen, da sie erst vereint ein Ganzes bilden. »Beides sein«, das sind zwei Geschichten, die ein Ganzes bilden: Da ist die Geschichte von George, einem Mädchen von heute, das um seine ganz plötzlich verstorbene Mutter trauert. George hält ihre Erinnerungen fest, vor allem die Reise nach Italien, als sie mit ihrer Mutter und ihrem kleineren Bruder Henry den Palazzo Schifanoia in Ferrara besuchten, der mit Fresken ausgemalt ist. Der Künstler der schönsten Fresken in diesem »Palast gegen die Langeweile« aus dem 15. Jahrhundert war Francescho del Cossa. Diese Erinnerungen, die Entdeckung des Sehens und Beobachtens und eine Freundschaft bringen George langsam wieder ins Leben zurück. Und dann ist da das Leben von Francescho del Cossa, dem Renaissancekünstler, dessen Werdegang zum Hofmaler bei Borsa d’Este alles andere als einfach war und dessen ungewöhnliche Geschichte auf verblüffende, höchst vergnügliche Weise auf die des Mädchens George trifft ...

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