This book assesses the construction of citizenship as an identity, a performance, and a shared rationality.
Faith-based community organizers have spent decades working for greater equality in American society, and more recently have become significant players in shaping health care, finance, and immigration reform at the highest levels of government. In A Shared Future, Richard L. Wood and Brad R. Fulton draw on a new national study of community organizing coalitions and in-depth interviews of key leaders in this field to show how faith-based organizing is creatively navigating the competing aspirations of America’s universalist and multiculturalist democratic ideals, even as it confronts three demons bedeviling American politics: economic inequality, federal policy paralysis, and racial inequity. With a broad view of the entire field and a distinct empirical focus on the PICO National Network, Wood and Fulton’s analysis illuminates the tensions, struggles, and deep rewards that come with pursuing racial equity within a social change organization and in society. Ultimately, A Shared Future offers a vision for how we might build a future that embodies the ethical democracy of the best American dreams. An interview of the authors on the subject of faith leaders organizing for justice (Peace Talks Radio, copyright Good Radio Shows, Inc.) can be heard at this link: https://beta.prx.org/stories/190030
This book explains why the United States, a country that values religious freedom, has persecuted some religious minorities while protecting others. It explores the experiences of Mormons, Jehovah's Witnesses, Jews, Catholics, and Muslims arguing that the state will persecute a religion if it sees it as a political threat.
This book examines 111 types of state religion policy in 177 countries between 1990 and 2008. Jonathan Fox argues that policy is largely a result of the competition between political secular actors and religious actors, both of which try to influence state religion policy. While there are other factors that influence state religion policy and both the secular and religious camps are divided, Fox offers that the secular-religious competition perspective provides critical insight into the nature of religious politics across the globe. While many states have both increased and decreased their involvement in religion, Fox demonstrates that states which have become more involved in religion are far more common.
In seinem Essay untersucht Giorgio Agamben als Prozessbeobachter die bekannteste Gerichtsentscheidung der Menschheitsgeschichte. In der von Pontius Pilatus geleiteten Verhandlung über das Schicksal Jesu treten zwei elementare Prinzipien in Konflikt: Geschichte trifft auf Unendlichkeit, Urteil auf Heil. Von diesem folgenschweren Moment an steht die gesellschaftliche Ordnung im Bann der stets dräuenden Katastrophe ganz wie der zum Tode Verurteilte prophezeite, als er ausrief: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt".
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Es gibt nur wenige Klassiker der modernen politischen Philosophie - Eric Voegelins Die neue Wissenschaft der Politik ist einer von ihnen. Ihre Erstveröffentlichung 1952 in den USA zog durch eine Titelgeschichte vom Time Magazine sogleich breite Aufmerksamkeit auf sich und brachte dem Autor den Ruf eines Theoretikers von Rang ein. Sie ist im besten Sinne des Wortes eine Streit- und zugleich eine Programmschrift. In dezidierter Frontstellung gegen das positivistische Wissenschaftsverständnis unternimmt der Autor den Versuch, die politische Wissenschaft in Anknüpfung an die Tradition der klassischen episteme politike als eine Wissenschaft von menschlicher und gesellschaftlicher Ordnung neu zu begründen. In ihrem Mittelpunkt stehen, neben der Frage nach dem Wesen der Rationalität, eine Philosophie der Geschichte mit einer ebenso kritischen wie kontroversen Deutung der westlichen Modernität. Als "ein Werk von exzeptioneller Qualität" brachte Die neue Wissenschaft der Politik Voegelin den begehrten Lippencott Award der American Political Science Association ein. Auch heute, ein halbes Jahrhundert nach ihrem ersten Erscheinen, hat sie nichts von ihrer ursprünglichen Frische, Aktualität und intellektuellen Brillanz verloren.
Völkerrecht und Menschenrechte, Solidarität, Nationalismus, Religion, Konsumerismus und Neoliberalismus – wie lässt sich die Wirksamkeit solch kultureller Faktoren in der internationalen Politik angemessen analysieren? Die Eignung unterschiedlicher Theorien der Internationalen Beziehungen hierfür wird in diesem Lehrbuch erörtert und sodann anhand der genannten Themenbereiche demonstriert. Dabei verfolgt die Einführung für fortgeschrittene Bachelor- und Master-Studierende eine herrschaftskritische Perspektive.
Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer einzigartigen Sammlung. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem elektronischen Lesegerät. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors. Die Politeia (griechisch „Staat“), verfasst um 370 v. Chr., ist ein berühmter Dialog Platons. Sie gehört zu den am stärksten rezipierten Werken in der Geschichte der politischen Philosophie sowie der Philosophie überhaupt. Zentrales Thema der Politeia ist die Frage nach Gerechtigkeit. Die auftretenden Figuren sind Sokrates, der Greis Kephalos, dessen Sohn Polemarchos, der Sophist Thrasymachos sowie Platons Brüder Glaukon und Adeimantos. (aus wikipedia.de)
Johannes Calvin entwickelte ein neues Verständnis von Rechten und Freiheiten, von Kirche und Staat, das das Rechtssystem der frühen protestantischen Staaten formte. Seine Lehren, die sich schnell in Westeuropa ausbreiteten, wurden immer wieder durch große Krisen herausgefordert: die französischen Religionskriege, die niederländische Revolte, die englische Revolution, die amerikanische Kolonisation und Revolution. In solchen Krisen waren es Anhänger Calvins, die sein Denken aktualisierten und der neuen Situation anpassten. Eine Reihe grundlegender westlicher Auffassungen von Religion und politischen Rechten, sozialem und konfessionellem Pluralismus, Föderalismus und Gesellschaftsvertrag haben im frühmodernen Calvinismus ihren Ursprung.
Das Handbuch Religionssoziologie bietet einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung sowie über Weite und Relevanz des Forschungsfeldes. Die Herausgeber Prof. Dr. Detlef Pollack und Dr. Olaf Müller sind an der Universität Münster tätig. Prof. Dr. Volkhard Krech ist Leiter des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung zum Thema „Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa“ an der RUB Bochum. Dr. Markus Hero ist am Institut für Transdisziplinäre Sozialwissenschaft an der PH Karlsruhe tätig.
George Washington gehört zu den großen Gestalten der Weltgeschichte. Er führte als General die Revolutionsarmee zum Sieg und errang so die amerikanische Unabhängigkeit. Als erster amerikanischer Präsident steuerte er die junge Nation durch ihre unsicherste und schwierigste Phase. Joseph J. Ellis schildert in seiner meisterhaften Biographie die außergewöhnliche Persönlichkeit des Mannes, der zum berühmtesten Amerikaner der Geschichte werden sollte. Joseph J. Ellis entwirft ein ebenso umfassendes wie vielschichtiges Porträt George Washingtons. Er beschreibt nicht nur seine Anfänge, die militärischen Jahre erst im French and Indian War und dann im Unabhängigkeitskrieg sowie seine beiden Amtszeiten als erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit großer Sensibilität spürt er auch der komplexen Persönlichkeit Washingtons nach, die heute fast ganz hinter der Ikone verschwunden ist. Ellis’ psychologischer Scharfsinn und vor allem seine viel gerühmte Erzählkunst lassen einen Mann wieder hautnah lebendig werden, der wie kein anderer die Geschichte Amerikas geprägt hat.
Der homo sacer ist die Verkörperung einer archaischen römischen Rechtsfigur: Zwar durfte er straflos getötet, nicht aber geopfert werden, was auch seine Tötung sinnlos und ihn gleichsam unberührbar machte – woraus sich der Doppelsinn von sacer als ›verflucht‹ und ›geheiligt‹ ableitet. Giorgio Agamben stellt im Anschluß an Foucault und als philosophische Korrektur von dessen Konzept der Biopolitik die These auf, daß Biopolitik, indem sie den Menschen auf einen biologischen Nullwert zurückzuführen versucht, das nackte Leben zum eigentlichen Subjekt der Moderne macht. Ausgehend von Carl Schmitts Souveränitätskonzept, kommt Agamben zu einer Interpretation des Konzentrationslagers als »nomos der Moderne«, wo Recht und Tat, Regel und Ausnahme, Leben und Tod ununterscheidbar werden. In den zwischen Leben und Tod siechenden Häftlingen, aber auch in den Flüchtlingen von heute sieht er massenhaft real gewordene Verkörperungen des homo sacer und des nackten Lebens. Die philosophische Begründung dessen, daß diese Möglichkeit keineswegs nur historisch ist, hat eine Diskussion entfacht, die weit über Italien und Europa hinausreicht.
p”Ein auch heute noch bedeutsamer Klassiker“ Daily Express Sind wir Marionetten unserer Gene? Nach Richard Dawkins ́ vor über 30 Jahren entworfener und heute noch immer provozierender These steuern und dirigieren unsere von Generation zu Generation weitergegebenen Gene uns, um sich selbst zu erhalten. Alle biologischen Organismen dienen somit vor allem dem Überleben und der Unsterblichkeit der Erbanlagen und sind letztlich nur die "Einweg-Behälter" der "egoistischen" Gene. Sind wir Menschen also unserem Gen-Schicksal hilflos ausgeliefert? Dawkins bestreitet dies und macht uns Hoffnung: Seiner Meinung nach sind wir nämlich die einzige Spezies mit der Chance, gegen ihr genetisches Schicksal anzukämpfen.
Der Kopftuchstreit in Deutschland und Frankreich, der Mord an Theo van Gogh in den Niederlanden, der Karikaturenstreit in Dänemark: die politische Dimension religiöser Haltungen ist in den letzten Jahren allgegenwärtig. Der Philosoph Charles Taylor gilt als einer der besten Kenner der modernen Religionsgeschichte und als Experte in Sachen Multikulturalismus. Zusammen mit seinem kanadischen Kollegen Jocelyn Maclure versucht er, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie sich eine politische Gemeinschaft gegenüber religiösen Mehrheiten und Minderheiten verhalten sollte. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage der religiösen Neutralität des Staates, die in der Moderne unter dem Begriff des Laizismus diskutiert wird. Mit ihr ist das Problem der individuellen Religions- und Gewissensfreiheit aufs engste verbunden. Taylor und Maclure zeigen eindrucksvoll, daß alleine eine »liberal-pluralistische Politik«, die Religion nicht prinzipiell aus der öffentlichen Sphäre ausschließt, unter den Bedingungen heutiger multikultureller Gesellschaften geeignet ist, ein friedliches Zusammenleben und das fundamentale Recht der freien Religionsausübung und Gewissensfreiheit zu gewährleisten.

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