There has been an enormous upward redistribution of income in the United States in the last four decades. In his most recent book, Baker shows that this upward redistribution was not the result of globalization and the natural workings of the market. Rather, it was the result of conscious policies that were designed to put downward pressure on the wages of ordinary workers while protecting and enhancing the incomes of those at the top. Baker explains how rules on trade, patents, copyrights, corporate governance, and macroeconomic policy were rigged to make income flow upward.
Ärzte sorgen für das Wohl des Kranken und handeln stets zum Vorteil des ihnen anvertrauten Patienten – wer würde dem widersprechen? Doch die Wahrheit ist, dass unser Gesundheitssystem von vielfältigen wirtschaftlichen Interessen durchsetzt ist. Ärzte, Krankenkassen und Pharmakonzerne profitieren auch von medizinischen Behandlungen, die dem Patientenwohl schaden. Höchste Zeit, dass wir uns Grundlagenwissen über verbreitete Krankheiten und geeignete Therapien sowie Möglichkeiten der Selbstdiagnose aneignen. Keine unnötigen Pillen mehr, keine Operation ohne Grund! Mit diesem umfassenden Handbuch, das alle üblichen medizinischen Behandlungen auf der Basis von Tausenden Studien auf ihre Wirksamkeit hin beurteilt, werden Sie zum mündigen Patienten.
A decade after the financial crisis, there is a growing consensus that economics has failed and needs to go back to the drawing board. David Orrell argues that it has been trying to solve the wrong problem all along. Economics sees itself as the science of scarcity. Instead, it should be the science of money (which plays a surprisingly small role in mainstream theory). And money is a substance that turns out to have a quantum nature of its own. Just as physicists learn about matter by studying the exchange of particles at the subatomic level, so economics should begin by analysing the nature of money-based transactions. Quantum Economics therefore starts with the meaning of the phrase ‘how much’ – or, to use the Latin word, quantum. From quantum physics to the dualistic properties of money, via the emerging areas of quantum finance and quantum cognition, this profoundly important book reveals that quantum economics is to neoclassical economics what quantum physics is to classical physics – a genuine turning point in our understanding.
Modern-day markets do not arise spontaneously or evolve naturally. Rather they are crafted by individuals, firms, and most of all, by governments. Thus "marketcraft" represents a core function of government comparable to statecraft and requires considerable artistry to govern markets effectively. Just as real-world statecraft can be masterful or muddled, so it is with marketcraft. In Marketcraft, Steven Vogel builds his argument upon the recognition that all markets are crafted then systematically explores the implications for analysis and policy. In modern societies, there is no such thing as a free market. Markets are institutions, and contemporary markets are all heavily regulated. The "free market revolution" that began in the 1980s did not see a deregulation of markets, but rather a re-regulation. Vogel looks at a wide range of policy issues to support this concept, focusing in particular on the US and Japan. He examines how the US, the "freest" market economy, is actually among the most heavily regulated advanced economies, while Japan's effort to liberalize its economy counterintuitively expanded the government's role in practice. Marketcraft demonstrates that market institutions need government to function, and in increasingly complex economies, governance itself must feature equally complex policy tools if it is to meet the task. In our era-and despite what anti-government ideologues contend-governmental officials, regardless of party affiliation, should be trained in marketcraft just as much as in statecraft.
How have powerful Americans convinced their fellow citizens to support policies beneficial only to the wealthy? Why have so many given up on public education, safe food and safe streets, living wages – even on democracy itself? Kill it to Save it lays bare the hypocrisy of US political discourse by documenting the story of capitalism’s triumph over democracy. As the Progressive Left tries to understand how President Trump came to power, Corey Dolgon documents his historical, political and cultural road map. Dolgon argues that American citizens now accept policies that destroy the public sector and promote political stories that feel right “in the gut”, regardless of science or facts. Covering the post-Vietnam era to present day, Dolgon dismantles US common sense cultural discourse and explains why the endless crisis in US policy will continue until American citizens recognize what has been lost, and in whose interest.
Noam Chomsky ist der einflussreichste Intellektuelle der Vereinigten Staaten und in seinem neuen Buch befasst er sich erstmals umfassend mit dem großen Thema unserer Zeit: der sozialen Ungleichheit. Anhand von zehn Prinzipien zur Konzentration von Reichtum und Macht und mithilfe zahlreicher historischer Texte der amerikanischen Geschichte erklärt Noam Chomsky, wie der amerikanische Traum – dass jeder es mit harter Arbeit zu etwas bringen kann – in den letzten Jahrzehnten beerdigt und ein System nie da gewesener sozialer Ungleichheit errichtet wurde, von dem letztlich nur einige wenige profitieren. Requiem für den amerikanischen Traum macht die Breite und Tiefe von Noam Chomskys Denken zugänglich wie kein anderes seiner Bücher und verdeutlicht seine politischen Ideen mit einer beispiellosen Direktheit. Die Pflichtlektüre für alle, die noch Hoffnung auf eine gemeinsame, demokratische Gestaltung unserer Zukunft haben.
Provokantes Debattenbuch über den Kapitalismus vor dem Hintergrund der aktuellen Weltwirtschaftskrise Mit seiner provokanten Streitschrift macht Ha-Joon Chang Front gegen die heiligen Kühe des Kapitalismus. In dreiundzwanzig Thesen und Gegenthesen analysiert er die Grundzüge der Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts, sagt, was sie ist und was sie nicht ist, was sie kann und was sie nicht kann. Dabei verbindet er ökonomischen Sachverstand mit gesellschaftlichem Scharfblick und Menschenkenntnis. Knapp, präzise und streitbar bietet Ha-Joon Chang dem Leser das Rüstzeug, die herrschenden Illusionen einer kapitalistischen Ökonomie zu durchschauen, ihre Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und zum Wohle aller zu nutzen. Stellt elementare Lehrmeinungen der freien Marktwirtschaft in Frage.
Mit seinem Weltbestseller «Das Kapital im 21. Jahrhundert» hat Thomas Piketty eine heftige Kontroverse über die wachsende Ungleichheit in den westlichen Gesellschaften und deren Ursachen ausgelöst. Nun folgt der «World Inequality Report» – der gründlichste und aktuellste Bericht zur Lage der weltweiten Ungleichheit. Ein junges Team von Ökonomen, zu dem auch Piketty gehört, legt darin Fakten und Analysen vor, die ganz klar zeigen: Fast überall auf der Welt nimmt die Ungleichheit dramatisch zu. 1980 verdienten in den USA die unteren 50 Prozent der Lohnskala 21 Prozent des gesamten nationalen Einkommens, während das oberste 1 Prozent 11 Prozent des gesamten Einkommens mit nach Hause nahm. Doch dieser gewaltige Spagat hat sich heute sogar noch umgekehrt: Während die untersten 50 Prozent nur noch 13 Prozent des Einkommens nach Hause bringen, sichert sich das oberste 1 Prozent mehr als 20 Prozent des gesamten Einkommens. Diesen Trend zunehmender ökonomischer Ungleichheit gibt es nicht nur in den USA, sondern nahezu überall auf der Welt. Er wirkt wie eine bedrohliche kapitalistische Urgewalt, gegen die sich im Zeitalter von Globalisierung und Beschleunigung nichts ausrichten lässt. Der «World Inequality Report» zeigt, dass dies nicht stimmt. Wir können und müssen etwas gegen diesen Trend unternehmen – und eine starke Demokratie mit klaren Spielregeln für die Marktwirtschaft kann dies bewirken.
Nach den bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Vierteln von Newark, Detroit und anderen Städten der USA faßte Fulbright Anfang August 1967 in einer Rede vor der amerikanischen Anwaltsvereinigung in Honolulu seine Kritik an der Innen- und Außenpolitik der USA zusammen in dem Urteil, die Vereinigten Staaten «übten Macht um der Macht willen» aus und sie seien auf dem Wege, «eine imperialistische Nation zu werden». Der Illusion, Amerika könne in Vietnam Krieg führen und zugleich Armut und Rechtsungleichheit im eigenen Lande wirksam bekämpfen, hielt der Senator die Diagnose entgegen, die USA seien im Begriff, den Krieg an beiden Fronten zu verlieren, denn: «Der Vietnamkrieg zehrt nicht nur an den menschlichen und materiellen Grundlagen unserer schwelenden Städte, er nährt nicht nur in den Slums die Überzeugung, daß das Land ihrer Lage gleichgültig gegenüberstehe. Der Krieg bestärkt immer mehr die Vorstellung, daß die Gewalt ein Weg zur Lösung von Problemen sei.»
Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz zeigt den Prozess weltweiter ökonomischer Vernetzung, der Konzentration von Konzernen, der Geldströme, aber auch die Zerstörung und Verelendung vieler Volkswirschaften. Ein bahnbrechendes Buch über einen der meist gebrauchten Begriffe unserer Zeit und seine Wirklichkeit : die Globalisierung.
Die Macht über die Produktion des Geldes liegt in der Hand von Geschäfts- oder Privatbanken. Ann Pettifor, eine der führenden Ökonom_innen, erklärt, wie Geld und Kredit in modernen Gesellschaften geschaffen werden und welche politischen und sozialen Konsequenzen der Finanzmarkt-Kapitalismus für Mensch und Ökosystem hat. Der Finanzsektor verzerrt und dominiert die Realwirtschaft. Bezahlbare Finanzierungen werden vorenthalten, das Geld stattdessen für Spekulationen und Risikogeschäfte verwendet. Investitionen, die nachhaltig Arbeitsplätze, Löhne und Gewinne schaffen, werden nur noch marginal getätigt, denn: Geld wird mit Geld verdient. Der Finanzsektor ist außer Kontrolle, es ist dringend geboten, dass Demokratien die Kontrolle über die Geldproduktion zurückgewinnen und den Finanzsektor einhegen. Nur dann wird die Finanzbranche wieder im Sinne der Gesellschaft und des Ökosystems agieren.
Der Bericht bietet ein breites Spektrum an Informationen über gesellschaftliche Aspekte wie demographische Entwicklung, Familienmerkmale, Beschäftigung, , Lohnersatzquoten bei Nichterwerbstätigkeit, Armutspersistenz, Sozialausgaben, Gesundheitsausgaben, subjektives Wohlbefinden und Suizide.
Wie ein entfesselter Kapitalismus das weltweite Wirt­schaftssystem beschädigen, wenn nicht gar ruinieren kann, war gerade zu besichtigen. Aber gibt es zu diesem System überhaupt Alternativen, und wie sehen sie aus? John Maynard Keynes (1883–1946), der intelligenteste und einflussreichste Wirtschaftstheoretiker aller Zeiten, hat schon vor einem halben Jahrhundert darüber nachgedacht, und seine Analysen sind heute aktueller denn je. Sein berühmter Ausspruch: »Auf lange Sicht sind wir alle tot« zielt auf realitätsferne ökonomische Modelle, die unser Denken bestimmen und zu verheerendem Handeln führen. Keynes’ Wirtschaftstheorie allerdings war nie ganz tot, selbst in Zeiten blinder Marktgläubigkeit blieben seine Ideen unterschwellig präsent. Denn die Grundgedanken seiner »Allgemeinen Theorie« zielen auf den Kern allen Wirtschaftens: »Niemand kennt die Zukunft.« Darauf gründet Keynes’ Überzeugung von der »fundamentalen Unsicher­heit« der globalen Finanzmärkte. Mit mathematischen Formeln wird man sie nicht in den Griff kriegen. Wirtschaftskrisen sind nicht die große Ausnahme, sondern Teil der Marktwirtschaft. Wenn man den Markt aber sich selbst überlässt, können sie lange anhalten. Deswegen muss der Staat eingreifen. Vor allem aber ist Wirtschaft kein Selbstzweck. Sie hat dem Menschen, dem guten Leben zu dienen. Robert Skidelsky, die Koryphäe für Keynes’ Werk, hat seine Wirtschaftstheorie neu interpretiert – für heute. Seine brillante Analyse des »Meisters« ist Pflichtlektüre für jeden, der unsere aufgewühlten Zeiten verstehen will.
Understanding World Religions studies major worldviews in relation to justice and peace: Hindu, Buddhist, Muslim, Jewish, Christian, Marxist, and Native American. The Israeli-Palestinian conflict is given as a case study for how worldviews impact justice and peace. Further chapters explore Christian social teaching, liberation theologies, active nonviolence, and just war theory.
Als griechischer Finanzminister löste Varoufakis eine der spektakulärsten und kontroversesten Auseinandersetzungen der jüngsten politischen Geschichte aus, als er versuchte, die Beziehung seines Landes mit der EU neu zu verhandeln. Trotz der massenhaften Unterstützung seitens der griechischen Bevölkerung und der bestechend einfachen Logik seiner Argumente – dass die gigantischen Kredite und die damit verbundene Sparpolitik, die seinem bankrotten Land aufgezwungen wurden, eine zerstörerische Wirkung haben – hatte Varoufakis nur in einem Erfolg: Europas politisches und mediales Establishment in Rage zu versetzen. Aber die wahre Geschichte der damaligen Geschehnisse ist beinahe unbekannt, weil so vieles in der EU hinter verschlossenen Türen stattfindet. In diesem couragierten Bericht deckt Varoufakis alles auf und erzählt die ganze Geschichte von waghalsiger Politik, von Heuchelei, Betrug und Verrat, die das Establishment in den Grundfesten erschüttern wird. Dieses Buch ist ein Weckruf, die europäische Demokratie zu erneuern, bevor es zu spät ist.
Als klassisch interdisziplinäres Thema wird Migration und Integration in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Fächern erforscht. Das Jahrbuch für Migrations- und Integrationsforschung fördert den interdisziplinären Austausch und publiziert und dokumentiert regelmäßig Forschungsfragen und Ergebnisse der österreichischen Migrations- und Integrationsforschung. Die Beiträge im vierten Band behandeln Themen wie Asyl, Familie und Sprache, Integration und Identität sowie Gesundheit in einer migrationsgeprägten Gesellschaft. Raum gegeben wird dabei neueren theoretischen und methodologischen Ansätzen und der Frage, wie sich die Forschungserkenntnisse in die Praxis einbringen lassen. As a classically interdisciplinary topic, migration and integration is investigated in a range of disciplines. The Yearbook of Migration and Integration Research aims to encourage interdisciplinary exchange by regularly publishing and documenting the main questions and results of Austrian migration and integration research. The entries in this fourth volume address a broad range of topics, from asylum and legal issues, education and discrimination as well as the various forms migration might take and the impact of migration of society. In doing so, new theoretical and methodological approaches are described and the question of how research result scan be integrated into practice is discussed.
Uns modernen Menschen erscheint die Sesshaftigkeit so natürlich wie dem Fisch das Wasser. Wie selbstverständlich gehen wir und auch weite Teile der historischen Forschung davon aus, dass die neolithische Revolution, in deren Verlauf der Mensch seine nomadische Existenz aufgab und zum Ackerbauer und Viehzüchter wurde, ein bedeutender zivilisatorischer Fortschritt war, dessen Früchte wir noch heute genießen. James C. Scott erzählt in seinem provokanten Buch eine ganz andere Geschichte. Gestützt auf archäologische Befunde, entwickelt er die These, dass die ersten bäuerlichen Staaten aus der Kontrolle über die Reproduktion entstanden und ein hartes Regime der Domestizierung errichteten, nicht nur mit Blick auf Pflanzen und Tiere. Auch die Bürger samt ihren Sklaven und Frauen wurden der Herrschaft dieser frühesten Staaten unterworfen. Sie brachte Strapazen, Epidemien, Ungleichheiten und Kriege mit sich. Einzig die »Barbaren« haben sich gegen die Mühlen der Zivilisation gestemmt, sich der Sesshaftigkeit und den neuen Besteuerungssystemen verweigert und damit der Unterordnung unter eine staatliche Macht. Sie sind die heimlichen Helden dieses Buches, das unseren Blick auf die Menschheitsgeschichte verändert.
Vom Autor des internationalen Bestsellers The Rise of the Creative Class Die Kreativen sind der Wirtschaftsmotor der Zukunft. Sie sind der Rohstoff, auf den die neue Wirtschaftsordnung nach der Krise setzen muss. Für allgemeinen, dauerhaften Wohlstand müssen wir jetzt handeln und das kreative Potenzial unserer Gesellschaft aktivieren.

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