In unvernünftigen Zeiten ist Richard Dawkins‘ unnachgiebiges Plädoyer für die Vernunft aktueller und dringender denn je. Der Evolutionsbiologe und Bestsellerautor reflektiert in seinem neuen Buch über die Werte, die Geschichte und die gesellschaftliche Bedeutung von Wissenschaft. Dabei greift er Themen wie die Wissenschaft als Religion und die Schönheiten, Grausamkeiten, aber auch Kuriositäten unserer Welt auf. Von der Evolution der Schildkröte über Jesus und den Atheismus bis hin zu intelligenten Außerirdischen: Stets legt Dawkins komplexe Sachverhalte mit poetischer Leichtigkeit dar. Die in diesem Band versammelten Reden, Aufsätze und Briefe aus den letzten vier Jahrzehnten geben einen faszinierenden Einblick in das Werk eines überragenden Denkers.
THE NEW YORK TIMES BESTSELLER Richard Dawkins - author of The Selfish Gene, The Blind Watchmaker, and The God Delusion - is one of science's greatest communicators. This anthology of more than forty pieces is a kaleidoscopic argument for the power and the glory of science. Breathtaking, brilliant and passionate, these essays, journalism, lectures and letters make an unanswerable case for the wonder of scientific discovery and its power to stir the imagination; for the practical necessity of scientific endeavour to society; and for the importance of the scientific way of thinking – particularly in today’s ‘post-truth’ world. With an introduction and new commentary by the author, subjects range from evolution and Darwinian natural selection to the role of scientist as prophet, whether science is itself a religion, the probability of alien life in other worlds, and the beauties, cruelties and oddities of earthly life in this one. Alongside the explications, the celebrations and the controversies are wonderfully funny ventures into satire and parody, and moving personal reflections in memory and honour of others. Science in the Soul is a sparkling showcase for Professor Dawkins' rapier wit, the clarity, precision and vigour he brings to an argument, the beauty of his prose, the depth of his feeling and his capacity for joy.
p”Ein auch heute noch bedeutsamer Klassiker“ Daily Express Sind wir Marionetten unserer Gene? Nach Richard Dawkins ́ vor über 30 Jahren entworfener und heute noch immer provozierender These steuern und dirigieren unsere von Generation zu Generation weitergegebenen Gene uns, um sich selbst zu erhalten. Alle biologischen Organismen dienen somit vor allem dem Überleben und der Unsterblichkeit der Erbanlagen und sind letztlich nur die "Einweg-Behälter" der "egoistischen" Gene. Sind wir Menschen also unserem Gen-Schicksal hilflos ausgeliefert? Dawkins bestreitet dies und macht uns Hoffnung: Seiner Meinung nach sind wir nämlich die einzige Spezies mit der Chance, gegen ihr genetisches Schicksal anzukämpfen.
Naturwissenschaftliche Wirklichkeit hinter den Mythen der Völker - vom Urknall über die Evolution bis zu Regenbogen, Erdbeben und den Jahreszeiten.
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Wie bereits in früheren Büchern (BA 12/87, 12/94, 12/96) befaßt sich der Autor mit Themen der Evolution auf der Grundlage der von Darwin entwickelten Erkenntnisse. Dawkins veranschaulicht die weitgehend rätselhafte Dynamik der Entwicklung des Lebens im Wechselspiel von Mutation und Selektion, von egoistischem Eigeninteresse und altruistischer Selbstbeschränkung der Organismen, - eine Dynamik, die sich häufig rationalistischer Logik entzieht, weil die großen Zeitdimensionen menschliches Vorstellungsvermögen übersteigt. An Hand detaillierter Fakten belegt er, daß äußerst komplexe und raffinierte Evolutionsleistungen nicht das Ergebnis kalkulierter Planung und Berechnung sind, sondern daß sie wahrscheinlich ohne gestaltete Absicht zu stande kommen. Das Buch hat nicht mehr die aktuelle Brisanz seines weithin bekannten und aufsehenerregenden Titels "Das egoistische Gen" (BA 12/94), es überzeugt aber wieder auf Grund seiner biologisch fundierten, schlüssigen Argumentationsweise und seiner methaphernreichen, stilistisch effektvollen Darstellung. - Für viele Bibliotheken. (2)
Ein Regenbogen ist in all seiner Schönheit zweifellos ein beeindruckendes, romantisches Phänomen. Wird der poetische Charakter dieser Naturerscheinung kaputtgemacht, wenn ein Wissenschaftler wie Newton daherkommt und erklärt, dass man es hier mit der Zerlegung von Sonnenlicht in einzelne Spektralfarben zu tun hat? Nein, meint der Autor. Vielmehr zeigt er in diesem hochinteressanten Buch, dass das Vorurteil von der kaltherzigen Wissenschaft unbegründet ist, ja dass das Wunderbare unserer Welt sich gerade dann offenbart, wenn es der Wissenschaft gelingt, komplexe Geheimnisse und damit die Wunder der Natur zu entschlüsseln. Sinnvolle Metaphern und Analogien, die die Fantasie beflügeln und zu über das bloße Verstehen weit hinausreichenden Bildern werden, führen zu einer Poesie in der Naturwissenschaft. Aberglaube und Geschäftemacherei mit Mystizismus prangert er hingegen an, ebenso die für die Wissenschaft schädliche "schlechte poetische Wissenschaft", zu der er übrigens interessante Beispiele aus seinem Fachgebiet, der Evolutionsforschung, anführt. (2)
Eine leidenschaftliche Antithese zum üblichen Kulturpessimismus und ein engagierter Widerspruch zu dem weitverbreiteten Gefühl, dass die Moderne dem Untergang geweiht ist. Hass, Populismus und Unvernunft regieren die Welt, Wissenschaftsfeindlichkeit macht sich breit, Wahrheit gibt es nicht mehr: Wer die Schlagzeilen von heute liest, könnte so denken. Doch Bestseller-Autor Steven Pinker zeigt, dass das grundfalsch ist. Er hat die Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte gründlich untersucht und beweist in seiner fulminanten Studie, dass unser Leben stetig viel besser geworden ist. Heute leben wir länger, gesünder, sicherer, glücklicher, friedlicher und wohlhabender denn je, und nicht nur in der westlichen Welt. Der Grund: die Aufklärung und ihr Wertesystem. Denn Aufklärung und Wissenschaft bieten nach wie vor die Basis, um mit Vernunft und im Konsens alle Probleme anzugehen. Anstelle von Gerüchten zählen Fakten, anstatt überlieferten Mythen zu glauben baut man auf Diskussion und Argumente. Anschaulich und brillant macht Pinker eines klar: Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt sind weiterhin unverzichtbar für unser Wohlergehen. Ohne sie wird die Welt auf keinen Fall zu einem besseren Ort für uns alle. »Mein absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten.« Bill Gates
Nick Chester hat als undercover cop in seiner englischen Heimat eine Gangsterorganisation auffliegen lassen, die ihn daraufhin auf ihre Abschussliste setzte. Bei der neuseeländischen Polizei, an den landschaftlich grandiosen, rauen Marlborough Sounds versucht er nun, mit seiner Familie ein neues Leben zu beginnen. Aber auch die abgelegene Provinz hat ihre Tücken. Ohne seine ortskundige Kollegin, Constable Latifa Rapata, wäre er hilflos. Denn Kinder verschwinden in der dünnbesiedelten Gegend, ein unheimlicher »Kinderfänger« scheint sein Unwesen zu treiben. Chester und Rapata müssen sich mit der örtlichen Nomenklatura anlegen, Rassenkonflikte werden sichtbar, und Chester darf nie vergessen, dass die britischen Gangster ihn überall auf der Welt finden können. Jederzeit ...
Just as Freakonomics brought economics to life, so Storm in a Teacup brings physics into our daily lives and makes it fascinating. Our world is full of patterns. If you pour milk into your tea and give it a stir, you’ll see a swirl, a spiral of two fluids, before the two liquids mix completely. The same pattern is found elsewhere too. Look down on the Earth from space, and you’ll find similar swirls in the clouds, made where warm air and cold air waltz. In Storm in a Teacup, Helen Czerski links the little things we see every day with the big world we live in. Each chapter begins with something small – popcorn, coffee stains and refrigerator magnets – and uses it to explain some of the most important science and technology of our time. This is physics as the toolbox of science - a toolbox we need in order to make sense of what is around us and arrive at decisions about the future, from medical advances to solving our future energy needs. It is also physics as the toy box of science: physics as fun, as never before.
Portraying themselves as challenging blind religious dogma with evidence-led skepticism, the neo-atheist movement claims that the New Testament contains unreliable tales about a mythical figure who, far from being the resurrected Lord of life, may not even have lived. This comprehensive critique documents the falsehood of these neo-atheist claims, correcting their historical and philosophical mistakes to show how we can get at the truth about the historical Jesus.
Der große Visionär, Wissenschaftsaktivist und Literaturagent John Brockmann hat den führenden Köpfen aus unterschiedlichsten Disziplinen die Frage gestellt, welche neuen wissenschaftlichen Konzepte und Ideen unser Wissen wesentlich erweitern werden. Hierbei sind die Naturwissenschaften ebenso wie die Philosophie, die Künste und die Rechts- und die Wirtschaftswissenschaften angesprochen. Eine spannende Debatte u. a. mit Daniel Kahneman, Richard Dawkins, Brian Eno, J. Craig Venter, Martin Rees, Ernst Pöppel, Gerd Gigerenzer, Nicholas Christakis, Lisa Randall, Hans Ulrich Obrist, Steven Pinker und George Dyson. »Man muss Brockman und den Wissenschaftlern dankbar sein. Viel zu selten werden Fragen diskutiert, die an unserem Selbstverständnis als Mensch rütteln oder Überzeugungen und mit ihnen Deutungshoheiten und Herrschaftsstrukturen in Frage stellen.« Deutschlandradio Kultur
Leben wir in der Zeit oder lebt die Zeit vielleicht nur in uns? Alle theoretischen Physiker von Weltrang, die den großen und kleinen Kräften des Universums nachspüren, beschäftigen sich immer wieder mit der entscheidenden Frage, was Zeit ist. Wenn ihre großen Modelle die Zeit zur Erklärung des Elementaren nicht mehr brauchen, wie kommt es dann, dass sie für unser Leben so wichtig ist? Geht es wirklich ohne sie? Carlo Rovelli gibt in diesem Buch überraschende Antworten. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch unsere Vorstellungen der von der Zeit und spürt ihren Regeln und Rätseln nach. Ein großes, packend geschriebenes Lese-Abenteuer, ein würdiger Nachfolger des Welt-Bestsellers "Sieben kurze Lektionen über Physik".
Fantasy-Geschichte im Universitätsstädtchen Oxford: Das kleine Büchlein ist in Leinen gebunden und mit hübschen Schwarzweiss-Drucken illustriert. Es stammt offenbar aus einer Trilogie mit Lyra Listenreichs Abenteuern und ihrem Kater Pantalaimon. Er ist ihr Daemon. Die Fantasy-Geschichte ist überhaupt voller Daemonen, Hexen und Alechemisten, was das friedliche Universitätsstädtchen Oxford von der Iffley Road bis hinüber zur Walton Well Road im Laufe der Erzählung zur schauerlichen Szenerie verzerrt. Eigentlich geht es Lyra dabei an den Kragen, aber die Schwäne retten sie vor dem Schlimmsten. So kann sie in Ruhe im College St. Sophias weiterstudieren. Die Story ist ein kleiner fantastischer Psychothriller mit jenem Quentchen englischen Humors, den nur Insider und Anglophile voll kapieren. Ab 12 Jahren, gut, Ruedi W. Schweizer.
Franziskus fordert gerne einmal "Gesichter von freudigen Menschen", der Papst hält Freude für ein zentrales Element im Leben. Das hat er in seinen Werken, Ansprachen und Predigten immer wieder klargemacht. In seinem Lehrschreiben "Freut euch und jubelt" formuliert er neue Gedanken dazu und verbindet sie auf originelle Weise mit dem Begriff der "Heiligkeit". Heiligkeit als etwas, zu dem jeder von uns berufen ist, zu einem erfüllten und gelingenden Leben. Franziskus spricht über unseren konkreten Alltag, über die Herausforderungen und Sorgen, aber eben auch eine Freude, die das Leben durchzieht und trägt. Die Gedanken des Papstes sind ein kostbarer Schlüssel zum Evangelium, das als Botschaft nicht nur froh, sondern auch Freude macht, und das Franziskus uns so neu aufschließt. Sein persönliches Lob der "Mittelschicht der Heiligkeit", eine päpstliche Ode an die Freude und ein inspirierendes Werk für alle - Christen und Nichtchristen.

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