Handelt es sich im Fall des Leistungssports und des Dopings um eine antagonistische Symbiose, in der man -nicht miteinander und nicht ohneeinander- kann? Der moderne, zum Zweck der Einkommenserzielung betriebene Spitzensport war wahrscheinlich von Beginn an bis heute von Doping begleitet. In verschiedenen Beitragen wird das Phanomen -Doping im Spitzensport- aus der Perspektive der Soziologie, der Okonomie, der Rechtswissenschaft und der Anthropologie beleuchtet. Dabei zeigt sich, dass unterschiedliche Rahmenbedingungen und soziale Prozesse in ihrer wechselseitigen Verschrankung dieses vielfach als Problem wahrgenommene Phanomen erst ermoglichen. Verschiedenen rationalen individuellen und korporativen Akteuren gelingt es dabei, an seinem Bestehen zu partizipieren und daraus Nutzen zu ziehen."
Das Buch macht den Leser mit den zentralen Fragestellungen und dem analytischen Werkzeug der Versicherungsökonomik vertraut. Es führt Beiträge zur Nachfrage nach Versicherung, zum Angebot an Versicherung und der Versicherungsregulierung sowie zur Sozialversicherung in einer vereinheitlichten Darstellung zusammen, die bisher nur verstreut in Zeitschriften und Sammelbänden verfügbar waren. Es werden empirisch überprüfbare Voraussagen der Theorie abgeleitet und den Ergebnissen internationaler empirischer Forschung gegenübergestellt. Ausformulierte Folgerungen fassen den Stoff zusammen und erleichtern die Kontrolle des Wissensstands.
Das Management von Veränderung ist zur zentralen Herausforderung für Führungskräfte geworden. Und die Dynamik des Wandels in Gesellschaft und Unternehmen nimmt immer noch zu. Wer stehen bleibt, hat schon verloren. Das Buch zeigt, worauf es ankommt, damit Veränderungen zu einer sinnvollen und erfolgreichen Geschichte werden. Gutes Change Management erschöpft sich nicht in einer technischen Abfolge von Maßnahmen. Die Kraft für Veränderungsprojekte entsteht aus dem Willen aller Beteiligten. Nur wem es gelingt, die eigene Mannschaft auf dem Weg wirklich mitzunehmen, wird sein Ziel erreichen. Das Urbild für wirksame Führung findet Michael Loebbert in der Bibel: Moses führt sein Volk durch die Wüste ins Gelobte Land. Der Autor vermittelt vor diesem Hintergrund eine klare und nachvollziehbare Dramaturgie für Veränderungsprozesse, die den Leser selbst nicht unverändert lassen wird.
Sie spielt Scrabble, signiert 1000 Bücher in einem Rutsch, liebt Katzen und Kirchen, besucht Gärten, Freunde und Familie, kann nicht Auto fahren und recherchiert morbide Morde: P.D. James erzählt locker und assoziativ von ihrem Alltag, gibt Einblicke in den Prozess des Schreibens, schildert Reisen. Sie macht sich Gedanken über das Älterwerden und die Macht der Disziplin, erinnert sich an Jugend und Krieg. P.D. James hat zwei Kinder großgezogen und immer gearbeitet. 1991 wurde sie geadelt. Mit Raffinesse, Common Sense und Diskretion blickt sie auf ein im Alter geordnetes, erfülltes Leben zurück - kontrolliert, aber lebendig und ungezwungen zugleich - very british, very good. „Dieses feinfühlige/diskrete Tagebuch kann man nicht aus der Hand legen. Es ist sehr menschlich, sehr charakteristisch.“ The Times
Werner Sombart, der seiner Zeit zu den bekanntesten Sozialwissenschaftlern Deutschlands zählte, beschäftigte sich überwiegend mit dem Sozialismus und den Anfängen und der Erscheinung des Kapitalismus. Besonders von historischem und theoretischem Interesse sind ihm diese Wirtschafts- und Sozialsysteme. So beschäftigte er sich auch in seinem Buch "Krieg und Kapitalismus" mit den Zusammenhängen, die zwischen Krieg und Wirtschaftsleben bestehen. Sombart versuchte die Zeiten der Kriege seit dem Mittelalter als Anfänge des modernen Kapitalismus zu sehen. Er stellte sich nicht die Frage: "inwiefern ist der Krieg eine Folge des Kapitalismus", sondern: "ist und inwieweit und weshalb ist der Kapitalismus eine Wirkung des Krieges." Überarbeiteter Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1913.
Solomon Northup war ein freier Bürger, bis er von Sklavenhändlern verschleppt und an einen Plantagenbesitzer verkauft wurde. Dort lebte er zwölf Jahre als Sklave, bis er schließlich – als einer der wenigen – seine Freiheit zurückerlangen und zu seiner Familie zurückkehren konnte. Die gleichnamige Verfilmung seiner Memoiren von Regisseur Steve McQueen hat bei der Verleihung der Golden Globes den Hauptpreis als bestes Filmdrama gewonnen.
Dies ist die erste Monographie über die Brüche des distalen Unterschenkelsegmentes - vor allem die intraartikulären sogenannten Pilon-tibial-Frakturen. Diese wurden bisher aufgrund ihrer Seltenheit und Komplexität noch nie in dieser Weise besprochen. Auch die Klassifikation, operative Therapie und Prognose werden dargestellt. Nach einer praxisorientierten anatomischen Einleitung wird anhand des vielfältigen Krankengutes der AO-Dokumentationszentrale und gestützt auf ausgedehnte eigene Erfahrungen zunächst die Klassifikation erarbeitet und erläutert. Diese schließt sich eng an die von M.E. Müller et al. 1987 publizierte "Classification AO des Fractures" an. Das bei dieser Lokalisation sehr spezielle Problem der artikulären Impression wird eingehend behandelt. Es folgen eine Zusammenfassung der Geschichte dieser Verletzungen und eine Übersicht der bisherigen Publikationen. Indikation, Technik und Problematik der oft schwierigen operativen Behandlung werden ausführlich wiedergegeben. Spezielle Abschnitte über neueste Auffassungen und Techniken, sekundäre Eingriffe und Arthrodesen wurden von Mitarbeitern des Autors gestaltet. Ein Anhang enthält die Detailanalyse des verwerteten Krankengutes unter besonderer Berücksichtigung der Prognose. Ziel des Buches ist es, traumatologisch aktive Chirurgen und Orthopäden möglichst umfassend über eine Verletzung zu informieren, mit welcher sie nur relativ selten konfrontiert sind. Die Einfachheit der Einteilung soll eine korrekte Indikationsstellung und sorgfältige Therapiewahl fördern unter Berücksichtigung von Komplikationen und Prognose.
Ob damals im Studium oder heute bei der Vorbereitung von Vorträgen, ob bei der wissenschaftlichen Arbeit oder in Diskussionen zur Funktionsweise des Gehirn- immer und immer wieder kam ich an einen Punkt, an dem ich kurz und knapp Informationen zu einer Struktur haben wollte. In den gängigen Lexika fehlen die meisten Termini, und über die Lehr-und Handbücher oder über die Originalarbeiten ist der Zugriff recht langwierig. Kurz und gut: ein Glossar neuroanatomischer und neurofunktionaler Termini mußte her. In langjähriger Arbeit entstand nun das vorliegende Glossar, das all jenen helfen soll, die "mal eben" Informationen zu Strukturen des Gehirns nachschlagen wollen. Dabei war es nicht das Ziel, aktuellste Forschungsergebnisse und -diskussionen zu dokumentieren, sondern solide Grundinformationen zusammenzustellen, die helfen, die entsprechende Struktur schnell und effizient in einen Gesamtzusammenhang einzubetten. In diesem Sinne ist das vorliegende Glossar zu verstehen. Ein herzlicher Dank geht an folgende Personen, die alle einen Teil des Glossars tragen: an Herrn Dr. Lange für die Initiierung des Buches und die reibungsfreie Betreuung, an Frau Wilbertz für das effiziente Vorantreiben der Produktion, an Frau Dr. Harder für das Korrekturlesen und die wertvolle Zuarbeit, an meine Familie für das treue Warten -und, last but not least, an die Firma iAS (www.brainmedia.de) für die Abbildung auf der Titelseite.
Auf Schloß Blandings, einem herrlichen englischen Landsitz, passieren wieder die unmöglichsten Dinge: Eine versprochene Ehe findet nicht statt und mehr oder weniger Unschuldige sollen enterbt werden. Darüber ist Onkel Fred maßlos erzürnt und versucht zu retten, was noch zu retten ist. P. G. Wodehouse läßt in seinem rasanten Roman den Fünften Earl von Ickenham, kurz Onkel Fred, in Blandings Castle von der Leine. Der wohl furioseste Onkel der Weltliteratur besitzt das seltene Talent, sich ständig in bizarrste und scheinbar aussichtslose Situationen hinein-, aber auch brillant wieder hinauszumanövrieren. Seinen Anfang nimmt der ganze Schlamassel im Drones Club mit einer Wette, die Onkel Freds geschätzter Neffe Pongo Twistelton schmählich verliert ...
Ein virtuos erzählter Road Trip zu den eigenen Wurzeln 1908 wird in Chicago der junge osteuropäische Einwanderer Lazarus Averbuch, ein vermeintlicher Anarchist, vom Polizeipräsidenten aus nächster Nähe erschossen. Hundert Jahre später will der bosnisch-amerikanische Schriftsteller Brik die Wahrheit über diesen angeblichen Anarchisten ans Licht bringen. Mit seinem Freund Rora macht er sich auf den Weg in die Heimat von Lazarus - ihre Reise wird zu einer Suche nach den eigenen Wurzeln. Eine lakonisch und höchst unterhaltsam erzählte Geschichte über politische Hysterie, Heimatlosigkeit und geplatzte Träume. Und die Geschichte einer Männerfreundschaft, die ihresgleichen sucht.

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