Starry Nights: Critical Structural Realism in Anthropology offers nothing less than a reinventing of the discipline of anthropology. In these six essays – four published here for the first time – Stephen Reyna critiques the postmodern tenets of anthropology, while devising a new strategy for conducting research. Combative and clear, Starry Nights provides an important critique of mainstream anthropology as represented by Geertz and the postmodern legacy, and envisions a mode of anthropological research that addresses social, cultural and biological questions with techniques that are theoretically rigorous and practically useful.
American anthropologists have long advocated cultural anthropology as a tool for cultural critique, yet seldom has that approach been employed in discussions of major events and cultural productions that impact the lives of tens of millions of Americans. This collection of essays aims to refashion cultural analysis into a hard-edged tool for the study of American society and culture, addressing topics including the 9/11 terrorist attacks, abortion, sports doping, and the Jonestown massacre-suicides. Grounded in the thought of Friedrich Nietzsche, the essays advance an inquiry into the nature of culture in American society.
Heideggers "Uberlegungen," die erste Reihe der "Schwarzen Hefte," sind erschienen und haben ein aussergewohnliches Medienecho verursacht. Mit dieser Veroffentlichung wachst Heideggers Schriften eine neue Dimension zu. Doch die philosophische und akademische Auseinandersetzung steht erst noch bevor. Oft wurde bemerkt, mit welcher grossen Anteilnahme judische Philosophinnen und Philosophen dem Werk Martin Heideggers begegneten. Gab und gibt es hier eine besondere Nahe? Die "Uberlegungen" zeigen, dass in einer bestimmten Phase seines Denkens antisemitische Ideen die "Geschichte des Seins" belagern. Dabei scheinen die "Protokolle der Weisen von Zion," diese erste Quelle des modernen und postmodernen Antisemitismus, die Hauptrolle zu spielen. Peter Trawny geht in seiner Studie der Frage nach, welche Bedeutung dieser geistige Schiffbruch fur das gesamte Heideggersche Denken hat. Die 3. Auflage ist erweitert um ein Kapitel "Vernichtung und Selbstvernichtung" zur apokalyptischen Reduktion der Geschichte in den "Schwarzen Heften." Ebenso enthalten ist ein Kapitel zum Verhaltnis Heideggers zu Husserl, das fur die 2. Auflage neu hinzugekommen war.
Diese Veroffentlichung von Alexander von Humboldt ist die Synopse der bis dahin (1805) durchgefuhrten Forschungsreisen. Er versuchte sich hier erstmals an einer Systematik der weltweiten Geographie der Pflanzen und schuf damit ein revolutioares und weithin beachtetes Werk.
Die Filmbesuche des Kinogehers lassen sich nicht als triviale Zerstreuung verstehen, sie offenbaren ihm die Einsamkeit und Hilflosigkeit seiner Suche. Doch jene Suchen, von denen die Filme erzählen, sind verfälscht: Der Held und Außenseiter endet glücklich als Konformist in der Menge. Die Mutter des Kinogehers, die ihr Kind der vornehmen Verwandtschaft überließ, als sie den einfachen zweiten Mann heiratete, eine Schafferin, die das hier und jetzt Notwendige ohne viel Worte tut, gibt dem Sohn einen Hinweis, als sie in ihrer unsentimentalen Art ihm von der Unrast und den Depressionen seines Vaters, des Arztes, berichtet. Schließlich findet der Kinogeher einen Weg, auf dem er zu suchen beginnen kann. Der Weg führt fort von leicht verdientem Geld und schönen Mädchen, fort auch von spektakulärer Leistung ... »Eine seltene wahre Geschichte« nennt der Üersetzer Peter Handke den Roman, den ersten des Autors, der 1961 mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde und Walker Percy sofort bekannt machte.
Die Geschichte der Menschheit ist zugleich und vor allem eine Geschichte der männlichen Macht, die vor Jahrtausenden mit den ersten Schritten zur Beherrschung der Natur einsetzte und sich heute angesichts der apokalyptischen Aura am Horizont der abendländischen Zivilisation einem verderblichen Ende zu nähern scheint. Vor diesem Hintergrund untersucht Marilyn French in ihrem umfassenden und mit reichhaltigem Quellenmaterial versehenen Werk die Ursprünge jener Macht und den Prozeß ihrer Ausweitung. Sie fragt nach ihren Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Mann und Frau in unterschiedlichen Kulturen und Epochen und forscht nach ihrem Niederschlag in exemplarischen Gesellschaftsbereichen: Theologie, politische Theorie, Rechtswesen, Medizin, Wirtschafts- und Erziehungswesen. Die Befunde addieren sich nicht nur zu einer allgemeingültigen Standortbestimmung der Frau und der feministischen Bewegung, sondern liefern den Beweis dafür, daß das Patriarchat weder die natürliche noch die unvermeidliche Organisationsform der menschlichen Gesellschaft darstellt. In ihrer Analyse entlarvt Marilyn French den kritischen Zustand der abendländischen Zivilisation als Folge der Zerstörung unserer moralischen Wertordnung durch die patriarchalische Machtgier. Sie weist zwingend nach, daß wir auf den Totalitarismus oder auf den Weltuntergang zusteuern, falls wir uns nicht eine Vision der menschlichen Zukunft zu eigen machen, die auf elementaren humanen Werten beruht: auf Werten, die in der Vergangenheit immer verächtlich als «weiblich» abgetan worden sind.
Zehn Jahre sind vergangen, seit gewaltige Alien-Roboter London zerstörten. Zehn Jahre, seit die beiden Wissenschaftler Dr. Rose Franklin und Vincent Couture von den Aliens mit in eine fremde Welt genommen wurden. Nun sind sie zur Erde zurückgekehrt – nur um festzustellen, dass dort nichts mehr ist, wie es war: Die USA und Russland nutzen die auf der Erde zurückgebliebenen Roboter, um sich einen erbitterten Krieg zu liefern, und der Rest der Welt bricht unter dem Konflikt der beiden Supermächte beinahe zusammen. Finden Vincent und Rose eine Lösung oder hat die letzte Stunde der Menschheit geschlagen?
Wir befinden uns inmitten eines epochalen Wandels im Kräfteverhältnis unserer Gesellschaft, denn während die Ökonomien den Schwerpunkt von industriegefertigten Gütern auf Dienstleistungen und Erlebnisse verlagern, treten die Unternehmen die Kontrolle ab und nehmen ihre Kunden nicht mehr als „Endverbraucher“ wahr, sondern als Beteiligte an einem wechselseitigen Prozess. Im Laufe der jahrhundertlangen Geschichte der kreativen Problemlösung haben sich Designer das nötige Handwerkszeug zugelegt, das ihnen hilft, die „drei Räume der Innovation“, wie Tim Brown sie bezeichnet, zu durchlaufen: Inspiration, Ideenbildung und Umsetzung. Seiner Überzeugung nach müssen diese Fähigkeiten nun über die gesamten Unternehmen verstreut werden. Und das funktioniert mit einem der innovativsten Denkwerkzeuge zur Entwicklung von Ideen und zur Lösung von Problemen, dem Design Thinking. Im ersten Teil dieses Buches wird ein Rahmenwerk vorgestellt, das hilft, die Grundsätze und Methoden zu erkennen, die großartiges Design Thinking ermöglichen. Hier wird gezeigt, wie Design Thinking von einigen der innovativsten Unternehmen der Welt praktiziert wurde und zu bahnbrechenden Lösungen inspiriert hat. Der zweite Teil soll dazu anregen, nicht zu kleckern, sondern zu klotzen. Anhand drei großer Bereiche der menschlichen Aktivität – Unternehmen, Märkte und Gesellschaft – zeigt Tim Brown, wie aus dem Design Thinking heraus Wege entstehen können, um Ideen zu entwickeln, die unseren heutigen Herausforderungen gerecht werden. Dabei muss sich das Design Thinking in den Organisationen „aufwärts“ bewegen in die Nähe der Vorstandsetagen, wo strategische Entscheidungen getroffen werden. Denn Design ist zu wichtig geworden, als dass man es allein den Designern überlassen sollte. Tim Brown zählt zu den prominentesten Personen auf dem Gebiet von Design und Innovation weltweit. Er ist CEO und Präsident von IDEO, das Unternehmen, das die Apple-Maus und den Palm V entwickelt hat. Tim Brown spricht regelmäßig über den Wert des Designs und von Innovationen, unter anderem auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos oder bei TED Talks. Er berät zahlreiche Fortune 100 Unternehmen. Seine Arbeiten wurden bereits in der Axis Gallery in Tokio, dem Design Museum in London und dem MOMA in New York ausgestellt.
Nabokov schrieb die Fassung seiner Lebenserinnerung zwischen 1943 und 1951 in den Vereinigten Staaten. Sie umfasst die Jahre 1899 bis 1940, die Kindheit in Russland und die Exiljahre in Europa. Er gab ihr den Titel «Conclusive Evidence» («... schlüssige Beweise dafür, dass es mich wirklich gegeben hat ...»). 1964 wurde dann eine zweite, wesentlich erweiterte Fassung in den USA publiziert, die 1984 in Deutschland unter dem Titel «Sprich, Erinnerung, sprich» herauskam. Es war nicht Nabokovs Ziel, eine Chronik der Erinnerung zu schreiben. «Ich gestehe, dass ich nicht an die Zeit glaube», sagte er einmal. Ihn interessierte es, «die thematischen Muster das Leben hindurch zu verfolgen». So erzählen die fünfzehn Kapitel die ersten Jahre der Kindheit zwar chronologisch, greifen aber dann zuweilen vor: Die Erinnerung führt aus den Wäldern um Wyra, dem Landsitz der Familie, über die französische Atlantikküste auf die Berghänge von Telluride, Colorado, aber immer wieder greift sie zurück auf das verlorene Paradies der Kindheit. «Vor der völligen Auslöschung konnte er das Verlorene nur auf eine Weise bewahren: indem er es in einer extravaganten Anspannung des Gedächtnisses genau und farbig rekonstruierte.» (Dieter E. Zimmer)
Karl Marx: Formen, die der kapitalistischen Produktion vorhergehen Auszug aus den ökonomischen Manuskripten der Jahre 1857/58, die erstmals 1939 unter dem Titel »Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie« veröffentlicht wurden (Moskau 1939). – Die eckigen Klammern bei Marx wurden durch geschweifte Klammern ersetzt. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Karl Marx, Friedrich Engels: Werke. Herausgegeben vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, 43 Bände, Band 42, Berlin: Dietz-Verlag, 1983. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus Minion Pro, 12 pt.

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