Straw Dogs is a radical work of philosophy that sets out to challenge our most cherished assumptions about what it means to be human. From Plato to Christianity, from the Enlightenment to Nietzsche and Marx, the Western tradition has been based on arrogant and erroneous beliefs about human beings and their place in the world. Philosophies such as liberalism and Marxism enthrone humankind as a species whose destiny is to transcend natural limits and conquer the Earth. Even in the present day, despite Darwin's discoveries, nearly all schools of thought take as their starting point the belief that humans are radically different from other animals. In Straw Dogs, John Gray argues that this humanist belief in human difference is an illusion and explores how the world and human life look once humanism has been finally abandoned.
In seinem höchst beunruhigenden und provokativen Buch hat B. F. Skinner aus Methoden und Resultaten seiner jahrzehntelangen Forschungsarbeit die Summe gezogen und darauf eine Analyse von Zustand und Zukunft der Gesellschaft und des einzelnen Menschen aufgebaut. Die Krise, in der sich die Weltzivilisation befindet, kann nur überwunden werden, wenn das Verhalten des Menschen von Grund auf neu motiviert wird. Die einzige Überlebenschance sieht Skinner in einer radikalen Revision der geheiligten Ideale von Freiheit und Würde. Diese machtvoll wirksamen Wertvorstellungen haben in der Geschichte stets eine wesentliche Rolle gespielt beim Kampf des Menschen gegen Tyrannei, Despotie und andere Formen autoritärer Herrschaft. Obwohl Skinner ihre wichtige historische Funktion durchaus sieht, gibt er den nahezu religiös verehrten Dogmen von Freiheit und Würde die Hauptschuld an dem gefährlichen Götzenkult, in welchem mittlerweile der Idee vom autonomen Menschen gehuldigt wird. Freiheit und Würde sind Tabus, ihre kritiklose Verinnerlichung hat schwerwiegende Folgen, vor allem weil sie uns an der hergebrachten Bestrafungsethik festhalten lassen und so die Entwicklung einer effektiveren kulturellen Praxis vereiteln.
The powerful, beautiful and chilling sequel to the bestselling Straw Dogs John Gray draws on an extraordinary array of memoirs, poems, fiction and philosophy to make us re-imagine our place in the world. Writers as varied as Ballard, Borges, Freud and Conrad are mesmerised by forms of human extremity - experiences on the outer edge of the possible, or which tip into fantasy and myth. What happens to us when we starve, when we fight, when we are imprisoned? And how do our imaginations leap into worlds way beyond our real experience? The Silence of Animals is consistently fascinating, filled with unforgettable images and a delight in the conundrum of our existence - an existence which we decorate with countless myths and ideas, where we twist and turn to avoid acknowledging that we too are animals, separated from the others perhaps only by our self-conceit. In the Babel we have created for ourselves, it is the silence of animals that both reproaches and bewitches us. Reviews: 'The Silence of Animals is a new kind of book from Gray, a sort of poetic reverie on the human state, on the state, that is, of the human animal ... He blends lyricism with wisdom, humour with admonition, nay-saying with affirmation, making in the process a marvellous statement of what it is to be both an animal and a human in the strange, terrifying and exquisite world into which we straw dogs find ourselves thrown' John Banville, Guardian 'Interesting, original and memorable ... The Silence of Animals is a beautifully written book, the product of a strongly questioning mind. It is effectively an anthology with detailed commentary, setting out one rich and suggestive episode after another' Philip Hensher, Spectator About the author: John Gray has been Professor of Politics at Oxford University, Visiting Professor at Harvard and Yale and Professor of European Thought at the London School of Economics. He now writes full time. His books include False Dawn: The Delusions of Global Capitalism, Straw Dogs: Thoughts on Humans and Other Animals and The Immortalization Commission: The Strange Quest to Cheat Death. His selected writings, Gray's Anatomy, was published in 2009.
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
From the author of Straw Dogs, John Gray's Gray's Anatomy is a pugnacious and brilliantly readable collection of essays from across his career. Why is progress a pernicious myth? Why do beliefs that humanity can be improved end in farce or horror? Is atheism a hangover from Christian faith? John Gray, one of the most iconoclastic thinkers of our time, smashes through civilization's most cherished beliefs, overturning our view of the world, and our place in it. 'The most prescient of British public intellectuals' Pankaj Mishra, Financial Times 'Gray has consistently anticipated the shape of things to come ... he teaches us that true humanism is to be found in uncertainty and doubt' Will Self 'Gray's dissection of modern delusion, cant and wishful thinking is to be welcomed in this moment of convulsion ... This is a book to learn from and argue with' Ben Wilson, Literary Review 'A thoroughly enjoyable book ... These essays cover a remarkable range of topics, from Isaiah Berlin to Damien Hirst, from torture to environmentalism. But their unifying theme is that our naïve belief in the idea of progress has turned modern life into a constant round of shadow-boxing' David Runciman, Observer 'Demolishes the theory that we have reached the "end of history", the dogmas of secular liberalism, the weaknesses of financial casino capitalism and the limits of energy-intensive economic growth' Economist John Gray is most recently the acclaimed author of Straw Dogs: Thoughts on Humans and Other Animals, Heresies: Against Progress and Other Illusions, Al Qaeda and What It Means To Be Modern and Black Mass: Apocalyptic Religion and the Death of Utopia. He is Emeritus Professor of European Thought at the University of London.
Lillian Leyb ist Mitte zwanzig, als sie ihren russischen Heimatort verlässt, um in Amerika Fuß zu fassen. Sie ist einem schrecklichen Massaker an der jüdischen Bevölkerung entflohen. In New York wird die Lower East Side zu ihrem neuen Zuhause, und das Schicksal scheint es gut mit ihr zu meinen - bis sie erfährt, dass ihre totgeglaubte Tochter vielleicht noch am Leben ist. Als Lillian 1924 in New York ankommt will sie es schaffen in diesem neuen, verheißungsvollen Land. Schon bald hat sie nicht nur eine Arbeit als Näherin, sondern auch einen vermögenden Liebhaber. Da steht eines Tage eine Verwandte vor ihrer Tür und behauptet, Lillians Tochter habe das Massaker in Russland überlebt und sei möglicherweise nach Sibirien gebracht worden. Von da an gibt es für Lillian kein Halten mehr. Wider alle Vernunft verlässt sie New York und macht sich völlig mittellos auf eine abenteuerliche Reise. Quer durch Nordamerika, entlang dem legendären Yukon Telegraph Trail, reist sie unbeirrt ihrem Ziel, Sibirien, entgegen. "Mit seiner Mischung aus lebhaften Charakteren, detailreichen Beschreibungen und poetischer Sprache weckt dieser Roman eine Lesefreude, wie es nur guter Literatur gelingt." Los Angeles Times
Was ist am Shoppen philosophisch? Jede Menge! Und nicht nur das. Man kann seinen kompletten Alltag mit den großen Philosophen teilen. Aufwachen mit Descartes, Arbeiten mit Marx, Fitness mit Foucault, eine Party mit Machiavelli, in der Badewanne mit Buddha, Einschlafen mit Freud. Verblüffend, was Kant und seine Kollegen alles über das Leben wissen. Robert Rowland Smith macht Philosophie zu einem herrlichen Vergnügen und den Alltag zu etwas ganz Besonderem.
Eine leidenschaftliche Antithese zum üblichen Kulturpessimismus und ein engagierter Widerspruch zu dem weitverbreiteten Gefühl, dass die Moderne dem Untergang geweiht ist. Hass, Populismus und Unvernunft regieren die Welt, Wissenschaftsfeindlichkeit macht sich breit, Wahrheit gibt es nicht mehr: Wer die Schlagzeilen von heute liest, könnte so denken. Doch Bestseller-Autor Steven Pinker zeigt, dass das grundfalsch ist. Er hat die Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte gründlich untersucht und beweist in seiner fulminanten Studie, dass unser Leben stetig viel besser geworden ist. Heute leben wir länger, gesünder, sicherer, glücklicher, friedlicher und wohlhabender denn je, und nicht nur in der westlichen Welt. Der Grund: die Aufklärung und ihr Wertesystem. Denn Aufklärung und Wissenschaft bieten nach wie vor die Basis, um mit Vernunft und im Konsens alle Probleme anzugehen. Anstelle von Gerüchten zählen Fakten, anstatt überlieferten Mythen zu glauben baut man auf Diskussion und Argumente. Anschaulich und brillant macht Pinker eines klar: Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt sind weiterhin unverzichtbar für unser Wohlergehen. Ohne sie wird die Welt auf keinen Fall zu einem besseren Ort für uns alle. »Mein absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten.« Bill Gates
Wie fühlt es sich an, eine Kuh zu sein? Ziemlich ähnlich wie ein Mensch. Davon ist Rosamund Young, britische Ökobäuerin der ersten Stunde, überzeugt: Kühe haben Gefühle und gehen persönliche Beziehungen ein. Sie sprechen miteinander, geben ihre Weisheit weiter, kümmern sich um den Nachwuchs, spielen Verstecken, sind beleidigt, verärgert, traurig oder aufgekratzt. Young, die auf ihrer Farm Kite‘s Nest in den Cotswolds im Herzen Englands seit vielen Jahren biologische Landwirtschaft betreibt, hat zu ihren Kühen ein ganz besonderes Verhältnis. »Ich bin keine Schriftstellerin, ich bin Ghostwriter für meine Kühe«, sagt sie. Youngs ebenso warmherziges wie charmantes Plädoyer für einen Umgang mit den Tieren auf Augenhöhe verändert unseren Blick und lässt uns staunen. »Niemand, der dieses Buch gelesen hat, wird Kühe so sehen wie zuvor.« The Guardian
Nach einer schmerzhaften Trennung kam Will Darbyshire die Idee zu "This modern love". Er ermutigte seine Follower, ihm Briefe an aktuelle oder verflossene Liebhaber zu schicken, die er veröffentlichen würde. Das Projekt war ein durchschlagender Erfolg: über 15.000 Menschen aus 98 Ländern folgten seinem Aufruf. Die schönsten Briefe hat Will Darbyshire in diesem Buch gesammelt. Poetisch, witzig, traurig, zornig - so vielfältig wie die Liebe selbst.
This book examines the vre of Anna Maria Ortese (1914-1998) from her first literary writings in the Thirties to her great novels in the Nineties. The analysis focusses on two interweaving core themes, loss and the Other. It begins with the shaping of personal loss of an Other following death, separation, abandonment, coupled with melancholy for life's transience as depicted in autobiographical works and in her masterpiece Il porto di Toledo. The book then addresses Ortese's literary engagement with social themes in realist stories set in post-war Naples in her collection Il mare non bagna Napoli and then explores her continuing preoccupation with socio-ethical issues, imbued with autobiographical elements, in non-realist texts, including her masterful novels L'Iguana, Il cardillo addolorato and Alonso e i visionari The book combines theme and genre analysis, highlighting Ortese's adoption and hybridization of diverse literary forms such as poetry, the novel, the short story, the essay, autobiography, realism, fairy tales, fantasy, allegory. In her work Ortese weaves an ongoing dialogue with literary and non-literary works, through direct quotations, allusions, echoes, adoption of motifs and topoi. The book thus highlights the intertextual relationship with her sources: Leopardi, Dante, Petrarch, Manzoni, Collodi, Montale, Serao; Shakespeare, Milton, Keats, Blake, Joyce, Conrad, Melville, Poe, Hawthorne, Hardy; Manrique, Gongora, de Quevedo, Villalón, Bello, Cantar del mio Cid; Heine, Valery, Puccini's Madam Butterfly, folklore, popular songs, and the Bible. Ortese thus shapes her literary themes in the background of social, political and economic upheavals over six decades of Italian history, culminating in an allegorical critique of modernity and a call for a renewed bond between humans and the Other.
SUNDAY TIMES, NEW STATESMAN and TLS BOOKS OF THE YEAR At the heart of all human experience lies our obsession with death. For many years we turned to religion for answers, but with the twentieth century came ideas from evolution and politics to suggest that our lives - and afterlives - were in our own hands. Such ideas went on to have both trivial and terrible effects: from a sweeping craze of séances to the mass-murders of the Stalinist terror. Gray raises vital questions about the 'truths' science can offer, the technology we are still exploiting for immortality - and exactly what it means to be human.
Not available since the 1980s, this up-dated edition by the leading political philosopher, John Gray, outlines his new position on Hayek. In a substantial new chapter, Gray assesses how far the historical development of the last ten years can be deployed in a critique of Hayek's thought. His reassessment is not only a provoking study of a classical philosopher. It is also a timely contribution to the debate over the future of conservatism, as Gray argues that Hayekian liberalism - 'the most well-articulated political theory of the new right' - is flawed.

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