The remarkable new account of an essential piece of American mythology—the trial of Lizzie Borden—based on twenty years of research and recently unearthed evidence. The Trial of Lizzie Borden tells the true story of one of the most sensational murder trials in American history. When Andrew and Abby Borden were brutally hacked to death in Fall River, Massachusetts, in August 1892, the arrest of the couple’s younger daughter Lizzie turned the case into international news and her trial into a spectacle unparalleled in American history. Reporters flocked to the scene. Well-known columnists took up conspicuous seats in the courtroom. The defendant was relentlessly scrutinized for signs of guilt or innocence. Everyone—rich and poor, suffragists and social conservatives, legal scholars and laypeople—had an opinion about Lizzie Borden’s guilt or innocence. Was she a cold-blooded murderess or an unjustly persecuted lady? Did she or didn’t she? The popular fascination with the Borden murders and its central enigmatic character has endured for more than one hundred years. Immortalized in rhyme, told and retold in every conceivable genre, the murders have secured a place in the American pantheon of mythic horror, but one typically wrenched from its historical moment. In contrast, Cara Robertson explores the stories Lizzie Borden’s culture wanted and expected to hear and how those stories influenced the debate inside and outside of the courtroom. Based on transcripts of the Borden legal proceedings, contemporary newspaper accounts, unpublished local accounts, and recently unearthed letters from Lizzie herself, The Trial of Lizzie Borden offers a window onto America in the Gilded Age, showcasing its most deeply held convictions and its most troubling social anxieties.
Die Wahl von Barack Obama im November 2008 markierte einen historischen Wendepunkt in den USA: Der erste schwarze Präsident schien für eine postrassistische Gesellschaft und den Triumph der Bürgerrechtsbewegung zu stehen. Doch die Realität in den USA ist eine andere. Obwohl die Rassentrennung, die in den sogenannten Jim-Crow-Gesetzen festgeschrieben war, im Zuge der Bürgerrechtsbewegung abgeschafft wurde, sitzt heute ein unfassbar hoher Anteil der schwarzen Bevölkerung im Gefängnis oder ist lebenslang als kriminell gebrandmarkt. Ein Status, der die Leute zu Bürgern zweiter Klasse macht, indem er sie ihrer grundsätzlichsten Rechte beraubt – ganz ähnlich den explizit rassistischen Diskriminierungen der Jim-Crow-Ära. In ihrem Buch, das in Amerika eine breite Debatte ausgelöst hat, argumentiert Michelle Alexander, dass die USA ihr rassistisches System nach der Bürgerrechtsbewegung nicht abgeschafft, sondern lediglich umgestaltet haben. Da unter dem perfiden Deckmantel des »War on Drugs« überproportional junge männliche Schwarze und ihre Communities kriminalisiert werden, funktioniert das drakonische Strafjustizsystem der USA heute wie das System rassistischer Kontrolle von gestern: ein neues Jim Crow.
Concord in Neuengland, Mitte des 19. Jahrhunderts: ein Eldorado für Freidenker. Schriftsteller um Henry David Thoreau schreiben dort ihre wichtigsten Werke und revolutionieren neben der amerikanischen Literatur auch den amerikanischen Lebensstil: ungezwungen, kreativ und naturverbunden. Durch ein Erbe frühzeitig an Geld gelangt, lädt Ralph Waldo Emerson von ihm bewunderte Schriftsteller nach Concord. Was hier entsteht, wird nicht nur die Bewohner der Kleinstadt, sondern die Geschichte der amerikanischen Kultur in Aufruhr bringen. Die Transzendentalisten, wie die Gruppierung um Henry David Thoreau genannt wird, brechen mit allen Anstandsregeln: Nathaniel Hawthorne und Ralph Waldo Emerson verlieben sich gleichzeitig in die exzentrische Margaret Fuller, Louisa May Alcott schwärmt für ihren viel älteren Lehrer Thoreau, sie diskutieren, lesen sich gegenseitig Manuskripte vor, ernähren sich vegetarisch, ersinnen feministische Ideen und unternehmen Streifzüge durch die Wälder Neuenglands. American Bloomsbury ist das faszinierende Zeugnis dieser amourösen und intellektuellen Begegnungen. Es ist die Geschichte von Idealisten, die ihrer Zeit weit voraus waren.
Apple, Audi, Braun oder Samsung machen es vor: Gutes Design ist heute eine kritische Voraussetzung für erfolgreiche Produkte. Dieser Klassiker beschreibt die fundamentalen Prinzipien, um Dinge des täglichen Gebrauchs umzuwandeln in unterhaltsame und zufriedenstellende Produkte. Don Norman fordert ein Zusammenspiel von Mensch und Technologie mit dem Ziel, dass Designer und Produktentwickler die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Handlungsweisen der Nutzer in den Vordergrund stellen und Designs an diesen angepasst werden. The Design of Everyday Things ist eine informative und spannende Einführung für Designer, Marketer, Produktentwickler und für alle an gutem Design interessierten Menschen. Zum Autor Don Norman ist emeritierter Professor für Kognitionswissenschaften. Er lehrte an der University of California in San Diego und der Northwest University in Illinois. Mitte der Neunzigerjahre leitete Don Norman die Advanced Technology Group bei Apple. Dort prägte er den Begriff der User Experience, um über die reine Benutzbarkeit hinaus eine ganzheitliche Erfahrung der Anwender im Umgang mit Technik in den Vordergrund zu stellen. Norman ist Mitbegründer der Beratungsfirma Nielsen Norman Group und hat unter anderem Autohersteller von BMW bis Toyota beraten. „Keiner kommt an Don Norman vorbei, wenn es um Fragen zu einem Design geht, das sich am Menschen orientiert.“ Brand Eins 7/2013 „Design ist einer der wichtigsten Wettbewerbsvorteile. Dieses Buch macht Spaß zu lesen und ist von größter Bedeutung.” Tom Peters, Co-Autor von „Auf der Suche nach Spitzenleistungen“
Am 9. Oktober 2012 wird die junge Pakistanerin Malala Yousafzai auf ihrem Schulweg überfallen und niedergeschossen. Die Fünfzehnjährige hatte sich den Taliban widersetzt, die Mädchen verbieten, zur Schule zu gehen. Wie durch ein Wunder kommt Malala mit dem Leben davon. Als im Herbst 2013 ihr Buch "Ich bin Malala" erscheint, ist die Resonanz enorm: Weltweit wird über ihr Schicksal berichtet. Im Juli 2013 hält sie eine beeindruckende Rede vor den Vereinten Nationen. Barack Obama empfängt sie im Weißen Haus, und im Dezember erhält sie den Sacharow-Preis für geistige Freiheit, verliehen vom Europäischen Parlament. Malala Yousafzai lebt heute mit ihrer Familie in England, wo sie wieder zur Schule geht. Malala Yousafzai wird mit dem Friedensnobelpreis 2014 ausgezeichnet. »Dieses Memoir unterstreicht ihre besten Eigenschaften. Ihren Mut und ihre Entschlossenheit kann man nur bewundern. Ihr Hunger nach Bildung und Neugestaltung ist authentisch. Sie wirkt so unschuldig, und da ist diese unverwüstliche Zuversicht. Sie spricht mit einem solchen Gewicht, dass man vergisst, dass Malala erst 16 ist.« The Times »Niemand hat das Recht auf Bildung so knapp, so einprägsam und überzeugend zusammengefasst wie Malala Yousafzai, die tapferste Schülerin der Welt.« Berliner Zeitung »Der mutigste Teenager der Welt« Bild »Bewegend erzählt Malala Yousafzai ihr Schicksal.« Brigitte
Unser Trauma: eine Gesellschaft ohne Gemeinschaft. »Entbehrungen machen dem Menschen nichts aus, er ist sogar auf sie angewiesen; worunter er jedoch leidet, ist das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Die moderne Gesellschaft hat die Kunst perfektioniert, Menschen das Gefühl der Nutzlosigkeit zu geben. Es ist an der Zeit, dem ein Ende zu setzen.« Sebastian Junger Warum beschließen Soldaten nach ihrer Rückkehr aus dem Krieg und in die Heimat, sich zu neuen Einsätzen zu melden? Warum sind Belastungsstörungen und Depressionen in unserer modernen Gesellschaft so virulent? Warum erinnern sich Menschen oft sehnsüchtiger an Katastrophenerfahrungen als an Hochzeiten oder Karibikurlaube? Mit Tribe hat Sebastian Junger eines der meistdiskutierten Werke des Jahres vorgelegt. Er erklärt, was wir von Stammeskulturen über Loyalität, Gemeinschaftsgefühl und die ewige Suche des Menschen nach Sinn lernen können.
Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der sogenannte Wiederaufbau: Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt - an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte. Naomi Klein, Autorin des Welt-Bestsellers ›No Logo‹, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.
Der Preis des Glücks Sie wollen das perfekte Paar sein, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen, alles irgendwie richtig machen. Und sie finden die ideale Nanny, die ihnen das alles erst möglich macht. Doch wie gut kann man einen fremden Menschen kennen? Und wie sehr kann man ihm vertrauen? Sie haben Glück gehabt, denken sich Myriam und Paul, als sie Louise einstellen - eine Nanny wie aus dem Bilderbuch, die auf ihre beiden kleinen Kinder aufpasst, in der schönen Pariser Altbauwohnung im 10. Arrondissement. Wie mit unsichtbaren Fäden hält Louise die Familie zusammen, ebenso unbemerkt wie mächtig. In wenigen Wochen schon ist sie unentbehrlich geworden. Myriam und Paul ahnen nichts von den Abgründen und von der Verletzlichkeit der Frau, der sie das Kostbarste anvertrauen, das sie besitzen. Von der tiefen Einsamkeit, in der sich die fünfzigjährige Frau zu verlieren droht. Bis eines Tages die Tragödie über die kleine Familie hereinbricht. Ebenso unaufhaltsam wie schrecklich.
Bob Woodward, die Ikone des investigativen Journalismus in den USA, hat alle amerikanischen Präsidenten aus nächster Nähe beobachtet. Nun nimmt er sich den derzeitigen Präsidenten vor und enthüllt den erschütternden Zustand des Weißen Hauses unter Donald Trump. Woodward beschreibt, wie dieser Präsident Entscheidungen trifft, er berichtet von eskalierenden Debatten im Oval Office und in der Air Force One, dem volatilen Charakter Trumps und dessen Obsessionen und Komplexen. Woodwards Buch ist ein Dokument der Zeitgeschichte: Hunderte Stunden von Interviews mit direkt Beteiligten, Gesprächsprotokolle, Tagebücher, Notizen – auch von Trump selbst – bieten einen dramatischen Einblick in die Machtzentrale der westlichen Welt, in der vor allem eines herrscht: Furcht. Woodward ist das Porträt eines amtierenden amerikanischen Präsidenten gelungen, das es in dieser Genauigkeit noch nicht gegeben hat.
Paddy Scannells Buch bietet eine faszinierende, erhellende und sehr gut verständliche Einführung in die Medien- und Kommunikationstheorie. Scannell entwickelt anhand der historischen Entwicklungen in Nordamerika und Europa eine sehr zugängliche, systematische und gleichzeitig differenzierte Analyse der verschiedenen Zugänge der Beschäftigung mit Medien- und Kommunikation. Immer wieder schöpft er aus verschiedenen Disziplinen und fordert so insgesamt die Leserinnen und Leser heraus, sich mit Kommunikation und Medien in ihren Gesamtzusammenhängen auseinander zu setzen. Das international vielfach beachtete Werk des bekannten britischen Wissenschaftlers und Professors für Kommunikationswissenschaft an der University of Michigan liegt nun endlich in deutscher Sprache vor.
George Eliot, eigentlich Mary Anne Evans, (1819-1880) war eine englische Schriftstellerin. Sie zahlt zu den erfolgreichsten Autoren des viktorianischen Zeitalters. Ihre Romane wie Middlemarch und Die Muhle am Floss gehoren zu den Klassikern englischer Literatur. Reproduktion des Originals in neuer Rechtschreibung.

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