Hunter S. Thompson - Eine Hommage an den Vater des Gonzo-Journalismus Alley Russo will nach ihrem Literaturstudium in der New Yorker Verlagsbranche Fuß fassen. Als der legendäre Autor Walker Reade eine Assistentin sucht, wittert sie ihre Chance. Nachdem sie eine dreitätige Probezeit inklusive krasser Wutausbrüche, Spielchen mit der 44er Magnum und jeder Menge Kokain überstanden hat, darf sie in Reades Haus in den Rockies einziehen. Monatelang versucht sie, einen Text aus ihm herauszuholen. Aber nach einer Weile wird ihr klar, dass sie hier in den Bergen einem drogenabhängigen Literaten ausgeliefert ist, der vermutlich nie wieder einen Roman schreiben wird. Cheryl della Pietra, einst Assistentin von Hunter S. Thompson, gibt einen ungeschönten Einblick in die Literaturszene und zeichnet das faszinierende Porträt eines literarischen Genies.
Deputy US Marshal Miro Jones hat den Ruf, auch unter Beschuss ruhig zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren. Diese Eigenschaften kommen ihm in der Zusammenarbeit mit seinem Partner Ian Doyle, einem Elitesoldaten, sehr zu Gute, denn Ian ist der Typ Mann, der in einem leeren Raum einen Streit vom Zaun brechen kann. In den vergangenen drei Jahren in ihrem Job auf Leben und Tod sind aus Fremden erst Kollegen, dann loyale Teamkameraden und schließlich beste Freunde geworden. Miro hat zu dem Mann, der ihm den Rücken freihält, blindes Vertrauen entwickelt ... und einiges mehr. Als Marshal und Soldat wird von Ian erwartet, dass er die Führung übernimmt. Aber die Stärke und Disziplin, die ihn im Einsatz zum Erfolg und zur Erfüllung seiner Mission tragen, versagen überall sonst. Ian hat sich immer gegen jede Art der Bindung gewehrt, aber kein Zuhause zu haben – und mehr noch: niemanden, zu dem er nach Hause kommen kann – frisst ihn innerlich langsam auf. Im Lauf der Zeit hat er, wenn auch widerstrebend, eingesehen, dass es ohne seinen Partner an seiner Seite einfach nicht geht. Jetzt muss Miro ihn nur noch überzeugen, dass Gefühlsbande keine Fesseln sind ...
Buddha in Kalifornien Zusammen mit dem Dichter und Zenbuddhisten Japhy Ryder begibt sich der temperamentvolle junge Schriftsteller Ray Smith auf eine berauschende Reise: von den Partys und Poetry Sessions in San Francisco bis in die einsamen Höhen der High Sierras – immer auf der Suche nach einem intensiven, sinnerfüllten Leben. Kerouac, der gefeierte Autor der Beat Generation, verfasste mit diesem Buch das literarische Dokument einer Jugend, die für sich die Natur neu entdeckte und die Fesseln der zivilisatorischen Annehmlichkeiten abzuwerfen bereit war. «In Kerouacs brillanten Naturbeschreibungen liegt eine berauschende Kraft und Originalität.» (The New York Times Book Review)
Dieses Buch – der zweite Roman des amerikanischen Kultautors Tom Robbins – offenbart den Widerspruch zwischen sozialem Engagement und individueller Romantik, die Frage nach dem Zweck des Mondes, den Unterschied zwischen einem «Outlaw» und einem Allerweltsbanditen, kurz: das Problem der Liebe am Ende des 20. Jahrhunderts. Dass es bei all dem auch um das Problem der Rothaarigen geht, sollte hier nicht vorenthalten werden.
»Fat City hat mich mehr bewegt als die gesamte Gegenwartsliteratur der letzten Jahre.« Joan Didion Stockton, Kalifornien, 50er Jahre. Im Lido-Box-Gym treffen Ernie Munger und Billy Tully aufeinander. Ernie steht am Anfang seiner Karriere, ist voller Hoffnungen. Billy ist am Ende, will es noch einmal wissen. Ihr Trainer, Ruben Luna, hat schon alles gesehen, er weiß, dass es im Boxen kaum etwas zu holen gibt. Zwischen verlausten Hotelbetten und Pfirsichernte, zwischen Boxring und dunklen Bars, der großen Liebe und der leidlichen Bettgesellschaft, zwischen Hoffnung und Verzweiflung beginnt und vergeht das Leben von Ernie, Billy und Ruben. »Fat City« zählt zu den großen Klassikern der amerikanischen Literatur, der Roman ist das Gegenstück zu Rocky und Co. Keine Heldengeschichte, sondern eine Verbeugung vor dem letzten Willen, der erst erwacht, wenn alle Hoffnung unter den Tisch getrunken ist. Eine Liebeserklärung an eine Zeit, in der man von der Hand in den Mund lebte, aus eigener Kraft alles erreichen und alles zerstören konnte. Gregor Hens gelingt es mit seiner Neuübersetzung meisterhaft, dem einzigartigen Californian-Working-Class-Sound, dem trotzigen Humor und der feinen Melancholie eine deutsche Stimme zu verleihen. »Laufen, kämpfen, lieben, Unkraut jäten oder Obsternte – die Protagonisten des Romans halten niemals inne, nur um nicht von ihrem Verhängnis eingeholt zu werden. Gardner erzählt das so überzeugend, dass wir uns nur an ihre Taten erinnern, nicht an ihre Niederlagen.« The New York Review of Books
Der Rumpf einer toten Frau wird auf einer Müllhalde in Virginia entdeckt, Kopf und Gliedmaßen fehlen. Ein rätselhafter Hautausschlag an der Leiche bringt Dr. Kay Scarpetta auf eine äußerst furchterregende Spur: Steht Amerika eine todbringende Virus-Pandemie bevor? Und hat sich Scarpetta selbst infiziert?
Wink: ein bisschen seltsam, zurückhaltend, mit wildem rotem Haar und einer ausufernden Fantasie. Poppy: das schöne Biest, das alle manipuliert, aber den nicht bekommt, den sie eigentlich haben will. Midnight: ein unsicherer Junge, hin- und hergerissen zwischen beiden. Sie alle erzählen ihre Geschichte. Eine Geschichte, in der die verrücktesten Dinge wahr sind. Was ist wirklich passiert? Jemand weiß es. Jemand lügt. Wem kannst du trauen?
Flapsig und immer einen kessen Spruch auf den Lippen: Wiley Cantrell ist laut, rasant und unverschämt. Und das muss er im Tiefsten Süden der USA auch sein, um sich tiefreligiöse Nachbarn und Familienmitglieder gleichermaßen vom Leib zu halten. Ein verkrachter Schriftsteller, lebt Wiley von Lebensmittelmarken, arbeitet für den Mindestlohn und kann sich und seinen tauben Sohn Noah nur mit Mühe über Wasser halten. Noah ist ein Drogenbaby, mit allen Geburtsdefekten, die dazugehören. Er sieht, wie einsam sein Vater ist und versucht, einen festen Freund für ihn zu finden. Derweil bemüht Wiley sich, Noah eine Beziehung zu seiner inhaftierten Mutter zu ermöglichen, die der Ansicht ist, dass die beste Methode, ein Kind zu füttern, eine Steinschleuder ist. Es ist also nicht überraschend, dass Noah Wileys größter Befürworter wird, als sich Krankenpfleger Jackson Ledbetter aus Boston an Wileys Kasse anstellt und seinen Zuckerbaum in Brand setzt. Jackson verliebt sich Hals über Kopf in Wileys Sinn für Humor. Und während Wiley in vielerlei Hinsicht das Beste am Süden repräsentiert, verbirgt Jackson ein Geheimnis, dass die neu entstehende Familie bedroht. Wenn Nord auf Süd trifft, sind kulturelle Missverständnisse vorprogrammiert, und es gibt viel Gelächter und viele Tränen, aber wie sie unten in Dixie sagen: Alles gut.
Ein preisgekrönter historischer Roman aus Kanada um ein englisches Dienstmädchen im Ägypten des 19 Jahrhunderts - sinnlich, faszinierend, exotisch: »Eine Liebe in Luxor« von Kate Pullinger, der Co-Autorin von »Das Piano« England, 1862. Als Lady Duff Gordon von ihrem Arzt nach Ägypten geschickt wird, um dort im trockenen, warmen Klima ihre Tuberkulose auszuheilen, bedeutet das auch für ihr Dienstmädchen Sally ein Exil auf unbestimmte Zeit. So begeben sich die beiden, schwankend zwischen Staunen und Angst vor der exotischen Fremde, gemeinsam auf eine Flussfahrt den Nil hinauf. Begleitet werden sie von Omar, einem erfinderischen Dragomanen und begnadeten Koch. Als Lady Duff Gordon in Luxor ihr Korsett gegen Männerkleider eintauscht, Arabisch lernt und zu wöchentlichen Salons einlädt, beginnt auch Sally, eine ungeahnte Freiheit zu genießen. Doch diese Freiheit hat ihre Grenzen ... "Ein Erzählstil, so sanft wie der Nil, dessen Atmosphäre Pullinger verführerisch heraufbeschwört." (The Independent)
Die Liebesgeschichte einer unscheinbaren Frau, die sich an der Seite ihres Mannes, der mit Delphinen schwimmt und die Sirenen singen hört, verändert wie der Phönix aus der Asche.
Jake Brenner muss sich erst mal die Hörner abstoßen, ehe er daran denken kann, sich zu verlieben. Abgesehen davon, ist er viel zu beschäftigt mit seiner Band, den Wayward Sons, um sich auf die Suche nach der großen Liebe zu machen. Seine Zurückhaltung hat nichts mit seiner peinlichen Schwärmerei für Chris, den Leadsänger der Band und Jakes ehemals bestem Freund, zu tun. Aber das war, bevor der geheimnisvolle Streuner Parker McAvoy sich als neuer Leadgitarrist der Band eingeschrieben hatte. Er kann die Anziehungskraft, die der süße, schusselige Parker auf ihn ausübt, nur eine gewisse Zeit lang verleugnen, ehe er sein Verlangen, etwas deswegen zu unternehmen, nicht mehr länger ignorieren kann. Das Problem ist, dass Parker genau weiß, was Jake für ein Schürzenjäger ist – und, ach ja, er ist nicht schwul. Das denkt Jake jedenfalls, bis eine Reihe von miteinander verbundenen Ereignissen ihm vielversprechende neue Einsichten verschafft. Kann er Parker überzeugen, über seine schillernde Vergangenheit hinwegzusehen und ihm eine Chance zu geben? Oder wird dieses Liebeslied verklingen, ehe es überhaupt begonnen hat?
Als sein Onkel Mortimer starb und ihm Hoxne Grange hinterließ, die Familienvilla aus dem späten neunzehnten Jahrhundert, wurde Tristan Pryce der Zweite in der Familie, der sich als Verwalter um das Anwesen kümmerte, einer Zwischenstation für Geister auf ihrem letzten Weg ins Leben nach dem Tode. Tristan ist auf die Herausforderung vorbereitet, wenn auch nicht unbedingt durch die Geister, die er seit seiner Kindheit sehen kann. Fest entschlossen, zu beweisen, dass Tristan geisteskrank ist, um Zugriff auf sein Erbe zu bekommen, heuern seine liebenden Verwandten Dr. Wolf Kincaid und seine paranormalen Ermittler, Hellsinger Investigations, an, um zu beweisen, dass es auf dem Grange nicht spukt. Der Skeptiker Wolf Kincaid hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, übernatürliche Phänomene zu entlarven. Nach Jahren voller Schwindel und Fälschungen kann er es nicht erwarten, zu beweisen, dass die Geister des Grange nur auf knarrende Bodendielen und ein zugiges, altes Haus zurückzuführen sind. Auf dem Grange erwarten ihn einige Überraschungen, inklusive des bissigen, verschlossenen Besitzers. Tristan Pryce ist viel attraktiver und viel weniger verrückt, als Wolf bereit ist zuzugeben, und als sein Team im Grange einen geisterhaften Serienmörder befreit, ist er hin und hergerissen zwischen seinem Skeptizismus und dem Verlangen, den Mann zu beschützen, den er eigentlich diskreditieren soll.
Seit seinem fünfzehnten Lebensjahr zieht Tommy O’Shea seine sieben jüngeren Geschwister alleine groß. Sein drogensüchtiger Vater und seine ebenfalls drogensüchtige Stiefmutter sind ihm dabei alles andere als eine Hilfe. Er hat es bisher immer geschafft, die Kinder zu ernähren und vor der Pflegeunterbringung zu bewahren. Dafür braucht er seine gesamte Energie, und eine Romanze, die sein Leben noch komplizierter macht, hat er so nötig wie Kopfweh. Der junge Polizist Bobby McAlister gehört nicht in Tommys raue Welt, aber Tommy kann ihn einfach nicht loswerden. Während aus ihrer ungewöhnlichen Freundschaft ganz zaghaft eine Beziehung wird, überstehen sie gemeinsam die alltäglichen Stürme von Tommys Leben mit viel Gelächter und mehr als einem Streit. Tommy ist es nicht gewohnt, Außenseitern zu vertrauen, und er hat in seinem ganzen Leben noch nie um Hilfe gebeten. Doch als ein tragisches Schicksal die Familie O’Shea trifft und alles bedroht, wofür Tommy gekämpft hat, muss er beides lernen, um sich von dem brutalen Schlag zu erholen.

Best Books