Wie konnte aus dem harmlosen Lob einer optimistischen Lebenseinstellung eine kulturelle Glaubenswahrheit mit zunehmend zwanghaften Zügen werden? Mit kritischer Intelligenz und beißendem Spott nimmt Ehrenreich eine blühende Bewusstseinsindustrie unter die Lupe, die mit "Positive Thinking" inzwischen Milliarden verdient. "Sei positiv! Optimisten leben länger! Der Erfolg ist in dir!" Seit Jahrzehnten künden Ratgeber und Motivationstrainer von der grenzenlosen Macht positiven Denkens. Glück, Gesundheit, Reichtum und beruflicher Erfolg - so die Botschaft - sind für jeden jederzeit erreichbar, eine lückenlos positive Grundhaltung vorausgesetzt. Selbst schuld, wer da noch Sorgen hat oder gar die Ursachen seiner Probleme in der Realität vermutet. Arbeitslose erfahren, einzig der Ton ihrer Bewerbung entscheide über deren Erfolg. Selbst Krebskranke werden heute gewarnt, eine "negative Haltung" könne ihre Heilung gefährden. Eine "erfrischend aggressive und glänzend intelligente Attacke auf das Nonsense-Monster mit den tausend Armen" (Daily Mail), zugleich ein überfälliges Plädoyer für eine Rückkehr zu Realismus und gesundem Menschenverstand.
What if ‘positive thinking’ and relentless optimism aren’t the solution to the happiness dilemma, but part of the problem? Oliver Burkeman turns decades of self-help advice on its head and paradoxically forces us to rethink our attitudes towards failure, uncertainty and death. It’s our constant efforts to avoid negative thinking that cause us to feel anxious, insecure and unhappy. What if happiness can be found embracing the things we spend our lives trying to escape? Wise, practical and funny, The Antidote is a thought-provoking, counter-intuitive and ultimately uplifting read, celebrating the power of negative thinking. ‘Burkeman has written some of the most truthful and useful words on happiness to be published in recent years’ Guardian
Erinnern wir uns nicht alle mit Schrecken an die ratlosen Momente vor der Tafel im Matheunterricht? Mit Kurvendiskussionen und Dreisatz dürften jedenfalls nur wenige Spaß und Spannung verbinden... Bis jetzt! Denn nun wagt sich Alex Bellos in den Kaninchenbau der Mathematik: in das Reich von Geometrie und Algebra, von Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik und logischen Paradoxa. Auf der anderen Seite des Erdballs, am Amazonas, zählen die Mitglieder des Indianerstammes der Munduruku nur bis fünf und halten die Vorstellung, dass dies nicht genügen solle, für reichlich lächerlich. Bei uns in Deutschland dagegen finden jährlich die Meisterschaften der besten Kopfrechner der Welt statt - 2010 wurde in Magdeburg eine elfjährige Inderin zur Nummer eins unter den "Mathleten" gekürt. Die Mathe-Weltmeisterin unter den Tieren ist hingegen die Schimpansin Ai, die Alex Bellos im japanischen Inuyama aufspürt und über deren Rechenkünste er nur staunen kann. Auch wenn er von den bahnbrechenden Überlegungen Euklids erzählt oder erklärt, warum man in Japan seine Visitenkarten keinesfalls zu Dodekaedern falten sollte - Bellos führt uns durch das wahrhaft erstaunliche Reich der Zahlen und bringt uns eine komplexe Wissenschaft spielerisch nahe. Mit seiner Mischung aus spannender Reportage, Wissenschaftsgeschichte und mathematischen Kabinettstückchen erbringt er souverän den Beweis, dass die Gleichung Mathematik = Langeweile eindeutig nicht wahr ist. Quod erat demonstrandum.
Jeder kennt eines Man begegnet ihnen überall: im Job, in der Schule, im Freundeskreis, in der Politik, in Geschichtsbüchern, im Fernsehen oder im Straßenverkehr. Mitunter sogar in der Familie. Man könnte sie auch als Mistkerle, Tyrannen, Wichtigtuer, Intriganten oder Egomanen beschimpfen. Arschlöcher sind eine Zumutung. Doch was genau macht ein Arschloch aus? Warum sind es oft Männer? Weshalb bringen manche Länder mehr Arschlöcher hervor als andere? Ist der Kapitalismus schuld? Oder ist es eine Frage des Charakters? Und können wir uns überhaupt wohl fühlen in einer Gesellschaft, wo Arschlöcher sprießen wie Unkraut? Aaron James beschäftigen diese und weitere Fragen. Seine Theorie ist so intelligent wie unterhaltsam und enthält darüber hinaus eine nützliche Gebrauchsanleitung für den Umgang mit A*.
Von einem, der auszog, das GlückK zu suchen. Mit dieser Kurzformel könnte man unsere irdische Existenz treffend auf den Punkt bringen. Aber was heißt Glück? Was macht uns glücklich? Wir alle haben unsere Vorstellungen vom Glück. Wenn ich nur mehr Geld, bessere Gesundheit, ein großes Haus, einen grüneren Rasen mit Nachbars Kirschen hätte. Ja, dann wäre ich glücklich. So einfach, wie uns das zahlreiche innere oder äußere Ratgeber weismachen wollen, ist es aber nicht, sagt Harvard-Psychologe Daniel Gilbert und nimmt uns mit auf eine Erkenntnisreise durch das Labyrinth der menschlichen Psyche. Dabei lernen wir, wie wenig wir uns letztlich auf unsere Gedanken, Emotionen, auf unsere kognitiven Fähigkeiten und somit auf die Möglichkeit verlassen können, unser Glück zu planen. Wenn alles gut geht, stolpern wir darüber.Seite für Seite entlarvt Gilbert den schimärenhaften Charakter unserer Vorstellungen und Eindrücke. So einleuchtend ist Gilberts Präsentation, dass wir uns mit dem Autor entspannt zurücklehnen können und das Lesen zu einem intellektuellen Genuss wird. Ins Glück stolpern stellt eine traumhafte Synthese aus spektakulärem Fachwissen dar, geboten in bestem Unterhaltungsstil auf der Grundlage einer humorvoll-menschenfreundlichen Grundstimmung.Geniale Verbindung von neuesten psychologischen Erkenntnissen und humorvoll-menschenfreundlicher, praktischer Lebensweisheit.
Pink zeigt eindringlich, wie wir auf den wirtschaftlichen Wandel in der globalisierten Welt konstruktiv reagieren können. Sein Stil liest sich spielerisch und vergnüglich, anschaulich und lebendig.
Wie oft werden wir im Alltag aufgefordert, optimistisch zu sein und positiv zu denken. Es komme nur darauf an, unsere Ziele mit höchster Konzentration anzugehen, dann würden sich die Ergebnisse wie von selbst einstellen. Die Psychologin Gabriele Oettingen weist nach, dass diese Gleichung nicht aufgeht. Ihr Konzept präsentiert einen überraschend neuen Ansatz der Selbstmotivation, dessen Wirksamkeit in zahllosen Untersuchungen bestätigt wurde: Sobald die Menschen nicht nur positiv denken, sondern auch Hindernisse in ihren Planungen berücksichtigen, gelingt es ihnen besser, ihre individuellen Ziele zu erreichen.
Wissenschaftlich erwiesene Techniken, mit denen Sie Ihr Leben in weniger als einer Minute erfolgreich verändern Es ist viel einfacher, Ihr Leben zu verändern, als Sie dachten und als Ihnen viele Lebensberater weismachen wollen. Neueste Studien haben ergeben, dass es viele Techniken gibt, die hoch effektiv sind, weniger als 60 Sekunden Zeit brauchen und deren Erfolg vor allem wissenschaftlich erwiesen ist. In diesem Buch bringt der Psychologe und Bestsellerautor Richard Wiseman erstmals diese Techniken zusammen und zeigt, wie und warum sie funktionieren. So erklärt er unter anderem – wie man um 10 Prozent kreativer wird, nur indem man sich hinlegt; – wie ein Bleistift im Mund unmittelbar das Glückempfinden stimuliert; – wie alleine ans Fitness-Studio zu denken den Körper in Form bringt; – warum eine leichte Berührung am Arm einer fremden Person um 62 Prozent die Chancen erhöht, dass diese Person Sie mag; – wie nur das Verschränken der Arme Ihnen schon hilft, eine schwierige Aufgabe anzupacken. Richard Wiseman zeigt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse hinter all diesen Techniken und vielen anderen stehen, er entlarvt die Mythen der vielen Lebensberater und zeigt, das der persönliche und berufliche Erfolg weniger als eine Minute entfernt sein kann.
Mit Sokrates und Co. auf Entdeckungsreise zu sich selbst Philosophie muss keine verstaubte Wissenschaft sein, die verschrobene Exzentriker in ihrem Elfenbeinturm praktizieren! Sie kann vielmehr zur unerschöpflichen Quelle der Inspiration werden, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern. So haben es uns die großen Philosophen der Antike eindrucksvoll vor Augen geführt. Ob Sokrates, Aristoteles oder Diogenes – jeder von ihnen steht für einen nachvollziehbaren und gangbaren Weg, wie der Mensch zu sich selbst finden, ein erfülltes Leben führen und in Einklang mit anderen Menschen leben kann. Die Essenz ihrer Lehren ist auch für das moderne Leben richtungweisend. Um dies zu verdeutlichen, bettet Jules Evans seine Darstellung in reale Geschichten heutiger Menschen ein: Menschen, die mithilfe der Philosophie selbst schwierigste Situationen mit Mut und Würde bestanden. Dieses Buch bietet Philosophie für die Straße, den Arbeitsplatz, für Freundschaft, Liebe – eine Philosophie für Jung und Alt.
Abwarten, Tee trinken, weiterreisen! Vor über dreißig Jahren beschloss der Amerikaner Bill Bryson, England zu seiner Wahlheimat zu machen und für einige Jahre dort zu leben. Damals brach er auf zu einer großen Erkundungsreise quer über die britische Insel. Inzwischen ist er ein alter Hase, was die Eigentümlichkeiten der Engländer betrifft, aber dennoch entdeckt er immer wieder Neues, was ihn fasziniert und amüsiert. Kein Wunder also, dass es ihn reizt, diese Insel erneut ausgiebig zu bereisen. Von Bognor Regis bis Cape Wrath, vom englischen Teehaus bis zum schottischen Pub, von der kleinsten Absteige bis zum noblen Hotel, Bryson lässt nichts aus und beantwortet zahlreiche Fragen. Wie heißt der Big Ben eigentlich wirklich? Wer war Mr. Everest? Warum verstehen sich Amerikaner und Engländer nur bedingt? Bill Bryson will noch einmal wissen, was dieses Land so liebenswert macht, und begibt sich auf den Weg – schließlich ist er wieder reif für die Insel!
Authentisch und anrührend Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Abgrund bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend.
Tom Hodgkinson weiß, warum selbstvergessene Angler die größten Karpfen fangen. Er weiß, wie sich die Bürotoilette umfunktionieren läßt, um einen kurzen Mittagsschlaf zu ermöglichen. Und er weiß, dass René Descartes sein »cogito ergo sum« nicht am Schreibtisch, sondern im Bett erdacht hat. Hodgkinson ist nämlich Chefredakteur der Zeitschrift »The Idler« und damit Experte für alles, was mit dem Schlaraffenleben zu tun hat. »Anleitung zum Müßiggang« ist gleichzeitig eine liebevoll recherchierte Kulturgeschichte und eine praktische Anleitung zum Müßiggang. Und natürlich ist ein Buch, das zur Faulheit aufruft, unweigerlich politisch: Eine Gesellschaftskritik, die, obgleich amüsant und ironisch überspitzt, durchaus ernstgenommen werden will. Hodgkinson tritt für mehr Produktivität durch entspanntere Arbeit ein und plädiert für einen gelassenen Umgang mit der Arbeitslosigkeit. Er hat ein Herz für Streiks, für Träumer, Absinth und Walter Benjamin. Von Konsumkapitalismus, Weckern und protestantischer Pflichtethik á la Thomas Edison hingegen hält er nichts. Hodgkinsons Buch ist eine Fundgrube für kuriose Zitate und Anekdoten aus der Geistesgeschichte. Er führt Lessing und Dr. Johnson ebenso ins Feld wie vergessene viktorianische Humoristen und obskure Punkmusiker, und das alles, ohne je die chronologische Struktur des Buchs aus den Augen zu verlieren. Die folgt nämlich den Stunden des Tages, die, eine jede für sich, besondere Herausforderungen an den Faulenzer stellen: Das morgendliche Aufstehen (oder Nicht-Aufstehen), die Frühstückspause, das lange Mittagessen, das Pfeiferauchen, das Trinken - sogar Mond und Sternen ist ein eigenes Kapitel gewidmet, bis dann im Morgengrauen der letzten Kapitel wieder die Vögel zwitschern.
Das erste Rätsel, vor dem ich stand, war: Wie konnte es sein, dass ich immer noch depressiv war, obwohl ich Antidepressiva nahm? Ich machte alles richtig - und doch lief etwas falsch. Warum? Das zweite Rätsel: Warum gibt es heute so viel mehr Menschen, die unter Depressionen und schweren Ängsten leiden? Was hat sich verändert? Da ging mir auf, dass noch ein drittes Rätsel über allem schwebte. Konnte es sein, dass etwas anderes, und nicht die Chemie in meinem Hirn, Depressionen und Ängste bei mir und so vielen anderen Menschen auslöste? Und wenn ja: Was konnte es sein? »Wenn Sie sich jemals niedergeschlagen oder verloren gefühlt haben, wird dieses Buch Ihr Leben ändern.« Elton John »Eine wunderbare und bestechende Analyse.« Hillary Clinton »Ein Buch, das viel über unsere innere Verzweiflung und unseren Lebenswandel verrät« Naomi Klein »Ein brillanter, anregender und radikaler Ansatz zur psychischen Gesundheit« Matt Haig
Etwa die Hälfte der westlichen Bevölkerung ist nach mindestens einer Verhaltensweise süchtig. Wie unter Zwang hängen wir an unseren E-Mails, Instagram-Likes und Facebook-Posts; wir schießen uns mit Fernsehserien ins Koma, können das Online-Shoppen nicht lassen, arbeiten jedes Jahr noch ein paar Stunden länger; wir starren im Schnitt drei Stunden am Tag auf unsere Smartphones. Ein Grund dafür liegt im suchterzeugenden Design dieser Technologien. Das Zeitalter der Verhaltenssüchte ist noch jung, doch immer deutlicher wird, wie sehr es sich um ein gesellschaftlich relevantes Problem handelt – mit zerstörerischer Wirkung auf unser Wohlergehen und besonders die Gesundheit und das Glück unserer Kinder. Der Psychologe Adam Alter zeigt, warum sich Verhaltenssüchte so wild wuchernd ausbreiten, wie sie aus der menschlichen Psyche Kapital schlagen und was wir tun müssen, damit wir und unsere Kinder es einfacher haben, ihnen zu widerstehen. Denn die gute Nachricht lautet, dass wir den Verhaltenssüchten nicht unumstößlich ausgeliefert sind. »Adam Alter hat den Heiligen Gral erlangt: ein wichtiges Buch voller Einsicht, das zu lesen ein Vergnügen ist und auf aktuellster Forschung beruht.« Charles Duhigg
Yuval Noah Harari ist der Weltstar unter den Historikern. In «Eine kurze Geschichte der Menschheit» erzählte er vom Aufstieg des Homo Sapiens zum Herrn der Welt. In «Homo Deus» ging es um die Zukunft unserer Spezies. Sein neues Buch schaut auf das Hier und Jetzt und konfrontiert uns mit den drängenden Fragen unserer Zeit. Wie unterscheiden wir Wahrheit und Fiktion im Zeitalter der Fake News? Was sollen wir unseren Kindern beibringen? Wie können wir in unserer unübersichtlichen Welt moralisch handeln? Wie bewahren wir Freiheit und Gleichheit im 21. Jahrhundert? Seit Jahrtausenden hat die Menschheit über den Fragen gebrütet, wer wir sind und was wir mit unserem Leben anfangen sollen. Doch jetzt setzen uns die heraufziehende ökologische Krise, die wachsende Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen und der Aufstieg neuer disruptiver Technologien unter Zeitdruck. Bald schon wird irgendjemand darüber entscheiden müssen, wie wir die Macht nutzen, die künstliche Intelligenz und Biotechnologie bereit halten. Dieses Buch will möglichst viele Menschen dazu anregen, sich an den großen Debatten unserer Zeit zu beteiligen, damit die Antworten nicht von den blinden Kräften des Marktes gegeben werden.
David Lynch äußert sich selten zu seinen Filmen und seinem künstlerischen Schaffen. In 'Den großen Fisch fangen' gibt er Einblicke in seine Arbeitsweise, erzählt von seinem Weg in die Kunst, prägenden Begegnungen und Erfahrungen und seiner Perspektive auf Kino, Filme und das Filmen. In kleinen Kapiteln beleuchtet er nicht nur verschiedenste Aspekte seiner Kunst und gibt zahlreiche Tipps an junge Filmemacher; er berichtet vor allem auch von der enormen Bedeutung, die seine jahrzehntelange tägliche Praxis in Transzendentaler Meditation für sein kreatives Schaffen hat. So richtet sich sein Buch nicht nur an eingefleischte Lynch-Fans, die mehr über die surrealen Welten des Meisterregisseurs erfahren wollen, sondern an all jene, die selbst auf der Suche nach mehr Kreativität und persönlichem Wohlbefinden mit sich und der Welt sind.

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