Synthesizing thirty years of research, psychologist and science historian, Michael Shermer upends the traditional thinking about how humans form beliefs about the world. Simply put, beliefs come first and explanations for beliefs follow. The brain, Shermer argues, is a belief engine. Using sensory data that flow in through the senses, the brain naturally looks for and finds patterns - and then infuses those patterns with meaning, forming beliefs. Once beliefs are formed, our brains subconsciously seek out confirmatory evidence in support of those beliefs, which accelerates the process of reinforcing them, and round and round the process goes in a positive-feedback loop. In The Believing Brain, Shermer provides countless real-world examples of how this process operates, from politics, economics, and religion to conspiracy theories, the supernatural, and the paranormal. Ultimately, he demonstrates why science is the best tool ever devised to determine whether or not our belief matches reality.
Die Wissenschaft vom (Aber-)Glauben Heutzutage trennen wir die Welt oft in eine Sphäre des Natürlichen und eine des Übernatürlichen. Unsere fünf Sinne erlauben uns, die natürliche Welt wahrzunehmen und zu verstehen, doch diese Sinne – das Sehen, das Riechen, das Schmecken, das Fühlen und das Hören – erklären nicht unseren Sinn für das Übernatürliche. In Natürlich übernatürlich beleuchtet Bruce Hood, auf welche Weise wir Menschen das Übernatürliche begreifen, und liefert uns einen fundierten Einblick in die Gründe, warum wir (an) das Unglaubliche glauben. _____ Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist religiös oder glaubt an übernatürliche Phänomene. In den USA glauben neun von zehn Erwachsenen an Gott, und eine aktuelle Gallup-Umfrage zeigte, das etwa drei von vier Amerikanern in irgendeiner Form an Telepathie, Präkognition, Geister oder die Wiedergeburt glauben. Woher rührt dieses übernatürliche Gedankengut? Werden wir von unseren Eltern, von Kirchen und Medien indoktriniert, oder entstehen diese Glaubensinhalte auf andere Weise? In Natürlich übernatürlich gewährt uns der mehrfach ausgezeichnete Kognitionspsychologe Bruce M. Hood tiefe Einblicke in die Wissenschaft des Glauben an das Übernatürliche. Aberglaube und magisches Denken sind allgegenwärtig. Viele von uns drücken jemandem die Daumen, klopfen auf Holz, meiden schwarze Katzen oder gehen nicht unter Leitern hindurch. Der Tennisspieler John McEnroe weigerte sich, zwischen den Ballwechseln auf die weißen Linien des Platzes zu treten. Der Baseballspieler Wade Boggs bestand darauf, vor jedem Spiel der Boston Red Sox ein Hähnchen zum Abendessen zu verzehren. Präsident Barack Obama spielte am Morgen seines Siegs bei der Vorwahl in Iowa Basketball und setzte diese Gewohnheit dann an jedem weiteren Wahltag fort. Das übernatürliche Denken umfasst auch erhabenere Vorstellungen, etwa die sentimentalen Gefühle, die wir mit Fotos unserer Lieben verbinden, Trauringe und Teddybären. Auch der spirituellen Glaube und die Hoffnung auf ein Jenseits gehören dazu. Aber wir leben doch in einem modernen, wissenschaftlichen Zeitalter – warum also halten wir an solchen Verhaltensweisen und Glaubenssystemen fest? Wie sich zeigt, ist der Glaube an Dinge jenseits des Rationalen und Natürlichen allen Menschen gemein und taucht schon früh in der Kindheit auf. Tatsächlich ist, so Hood, dieser „Übersinn“ etwas, mit dem wir geboren werden - ein Sinn, den wir im Laufe des Lebens weiter entwickeln und der essenziell ist für die Art, wie wir die Welt verstehen. Ohne ihn könnten wir gar nicht leben! Unser Geist ist von vornherein darauf ausgerichtet, zu glauben, dass unsichtbare Muster, Kräfte und Wesenheiten die Welt durchdringen. Insofern ist es eher unwahrscheinlich, dass Versuche, den übernatürlichen Glauben oder abergläubische Verhaltensweisen zu verbannen, Erfolg haben werden. Diese gemeinsamen Glaubensvorstellungen und "heiligen" Werte sind wesentliche Grundlagen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn sie helfen uns, eine tiefere Verbindung zwischen uns zu sehen.
Zaubern mit Zahlen – wer dieses Buch gelesen hat, muss PISA nicht mehr fürchten Wer glaubt, Mathematik sei eine trockene Angelegenheit und Kopfrechnen eine unnötige Quälerei, der irrt sich gewaltig. Denn nach der Lektüre dieses Buches ist es für jeden ein Leichtes, Rechenoperationen mit vier- und fünfstelligen Zahlen in Sekundenschnelle im Kopf auszuführen. Und was wie Zauberei wirkt, ist letztendlich nichts anderes als mathematische Logik, die jedermann beherrschen kann und die dazu noch richtig Spaß macht. • So wird Kopfrechnen kinderleicht! • Mit zahlreichen Übungen und Lösungen
Eine Reise zu den Ursprüngen unseres Universums Warum gibt es alles und nicht nichts? Worüber sich Philosophen seit Jahrhunderten den Kopf zerbrechen, darauf weiß die Physik Antwort: Nach den neuesten Erkenntnissen kann durchaus alles aus dem Nichts entstanden sein. Und mit Lawrence Krauss ist das gar nicht so schwer zu verstehen. Ironisch, böse und zugleich mit einem Augenzwinkern weiß Krauss selbst die Erkenntnis, dass wir aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Nichts verschwinden werden, höchst amüsant zu präsentieren, und schont dabei niemanden: weder Philosophen noch Theologen noch sich selbst. Die Frage nach der Entstehung unseres Universums ist eine der bemerkenswertesten Erkundungsreisen, die die Menschheit je unternommen hat. Einstein, Hubble, Relativitätstheorie, Inflation und Quantenmechanik – kein Bereich der Kosmologie, über den Lawrence Krauss nicht verständlich und vor allem spannend zu erzählen weiß. Dabei fragt er immer auch nach den Quellen unseres Wissens: Wie hat sich unsere Vorstellung vom Ursprung aller Dinge entwickelt? Weshalb wissen wir, was wir heute wissen? Und warum können wir davon ausgehen, dass das auch stimmt? Mit Ein Universum aus Nichts hat er ein Buch geschrieben, das schlau macht – voller Seitenhiebe gegen die theologische Zunft und alle anderen esoterischen Welterklärungen. Ganz ohne Berechnungen.
Nancy Andreasen, führende Neurowissenschaftlerin, Herausgeberin des angesehenen American Journal of Psychiatry und ausgezeichnet mit der National Medal of Science, zeigt uns in ihrem neuen Buch die Zusammenhänge zwischen Gehirn und Genom. Dank modernster Methoden und Entdeckungen in Neurowissenschaften und Molekularbiologie wissen Forscher mehr denn je über die Funktionen des Gehirns. Die Autorin beschreibt auf faszinierende und verständliche Weise, wie alles zusammenhängt - von Milliarden kleinster Neuronen im Thalamus bis hin zur moralischen Kontrollinstanz im präfrontalen Kortex. Sie erklärt die Entschlüsselung des Genoms, dessen 30000-40000 Gene fast alle in irgendeiner Form in unserem Gehirn aktiv sind. In fesselnden Geschichten beleuchtet sie aber auch, wie sich psychische Störungen entwickeln und welche Auswirkungen sie auf Patienten und Angehörige haben. Nancy Andreasen gelingt der Brückenschlag zwischen hochkomplexen Inhalten und spannender Lektüre.
Prokrastination ist in der heutigen Zeit ein weit verbreitetes Phänomen: Aufschieberitis. Statt sich den anstehenden Aufgaben und Verpflichtungen zu widmen, werden diese beharrlich vor sich hergeschoben. Vor lauter Optionen sehen viele nicht mehr das Wesentliche. Schluss mit Prokrastination zeigt den Ausweg aus Demotivation, Frustration, Chaos und Stress. Das Ziel ist innere Motivation, Aktionsfähigkeit, Effektivität und Zufriedenheit in Beruf und im Privatleben. Petr Ludwig überträgt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis und räumt mit Halbwahrheiten und Mythen im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung auf. Er erklärt, warum Aufgaben überhaupt aufgeschoben werden und wie man sich immer wieder aufs Neue motivieren kann. Anhand acht konkreter Instrumente kann jeder lernen, die eigene Vision zu finden, neue Gewohnheiten zu entwickeln, Aufgaben und Zeit zu organisieren und mit Misserfolgen umzugehen – damit nachhaltig mit der Prokrastination endlich Schluss zu machen.
Sie sind jung, sie sind stark – und sie sind gelangweilt: Normale, berufstätige Männer und Familienväter auf der Suche nach einem Mittel gegen die Leere in ihrem Leben. Sie treffen sich auf Parkplätzen und in Kellern von Bars, um mit nackten Fäusten gegeneinander zu kämpfen. Der Anführer dieser „Fight Clubs“ ist Tyler Durden, und er ist besessen von dem Plan, furchtbare Rache an einer Welt zu nehmen, in der es keine menschliche Wärme mehr gibt ...
Warum sind Einwanderer aus China und dem Iran Gewinnertypen und die aus anderen Nationen oft nicht? »Tigermutter« Amy Chua und ihr Mann Jed Rubenfeld haben eine überraschende Antwort. Erfolg hat, wer drei Dinge mit auf den Weg bekommt: das Gefühl kollektiver Überlegenheit, gepaart mit einer tiefen Unsicherheit gegenüber der neuen Gesellschaft und nicht zuletzt einer guten Portion Selbstdisziplin. Das Gute: Das Erfolgsprinzip ist kulturell geprägt, aber dennoch übertragbar und kann uns auch hierzulande eine Lehre sein. Vorausgesetzt, wir haben den nötigen Biss!
Wir sind die Summe unserer Erinnerungen. Stimmen diese aber auch? Haben prägende Ereignisse unserer Kindheit überhaupt so stattgefunden? Identität ist ein kunstvoll gewebter Teppich aus Erinnerungsfragmenten. Die Rechtspsychologin Julia Shaw erklärt, warum dem Gehirn dabei ständig Fehler unterlaufen. Und das Tappen in die Erinnerungsfalle hat Konsequenzen: Wir können uns auf unser Gedächtnis nicht verlassen. Auf der Grundlage neuester Erkenntnisse von Neurowissenschaft und Psychologie sowie ihrer eigenen bahnbrechenden Forschung zeigt Shaw, welchen Erinnerungen wir trauen können und welchen nicht. Ein verblüffender Einblick in die wahnwitzigen Mechanismen des menschlichen Gehirns.
Wir sind nicht allein! - Brian Greene über unsere Doppelgänger im All In seinem neuen Buch macht sich Physiker und Bestsellerautor Brian Greene auf die Suche nach der »verborgenen Wirklichkeit« im Universum. Er zeigt, warum vieles dafür spricht, dass wir in den Weiten des Kosmos nicht allein sind, und er beschreibt, welchen Parallelwelten die Astrophysiker auf der Spur sind. Wie keinem Zweiten gelingt es ihm dabei, physikalische Spitzenforschung mit hohem Unterhaltungswert zu verbinden.
Quirkologie ist eine neue Disziplin der Verhaltenspsychologie, die Professor Richard Wiseman seit über zwanzig Jahren betreibt. Mit wissenschaftlichen Methoden untersucht er die erstaunlichsten Aspekte menschlichen Verhaltens: wie unser Vorname unsere Persönlichkeit beeinflusst, warum September-Kinder besser in Sport sind, ob Freitag der 13. tatsächlich eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellt - und welches der lustigste Witz der Welt ist. »Wiseman hat einen Riecher für populäre Themen und ein bemerkenswertes Geschick, Fragen auf eine Art anzugehen, wie es noch keiner vor ihm getan hat.« Die Zeit
Von den Bergen Idahos nach Cambridge – der unwahrscheinliche »Bildungsweg« der Tara Westover. Tara Westover ist 17 Jahre alt, als sie zum ersten Mal eine Schulklasse betritt. Zehn Jahre später kann sie eine beeindruckende akademische Laufbahn vorweisen. Aufgewachsen im ländlichen Amerika, befreit sie sich aus einer ärmlichen, archaischen und von Paranoia und Gewalt geprägten Welt durch – Bildung, durch die Aneignung von Wissen, das ihr so lange vorenthalten worden war. Die Berge Idahos sind Taras Heimat, sie lebt als Kind im Einklang mit der grandiosen Natur, mit dem Wechsel der Jahreszeiten – und mit den Gesetzen, die ihr Vater aufstellt. Er ist ein fundamentalistischer Mormone, vom baldigen Ende der Welt überzeugt und voller Misstrauen gegenüber dem Staat, von dem er sich verfolgt sieht. Tara und ihre Geschwister gehen nicht zur Schule, sie haben keine Geburtsurkunden, und ein Arzt wird selbst bei fürchterlichsten Verletzungen nicht gerufen. Und die kommen häufig vor, denn die Kinder müssen bei der schweren Arbeit auf Vaters Schrottplatz helfen, um über die Runden zu kommen. Taras Mutter, die einzige Hebamme in der Gegend, heilt die Wunden mit ihren Kräutern. Nichts ist dieser Welt ferner als Bildung. Und doch findet Tara die Kraft, sich auf die Aufnahmeprüfung fürs College vorzubereiten, auch wenn sie quasi bei null anfangen muss ... Wie Tara Westover sich aus dieser Welt befreit, überhaupt erst einmal ein Bewusstsein von sich selbst entwickelt, um den schmerzhaften Abnabelungsprozess von ihrer Familie bewältigen zu können, das beschreibt sie in diesem ergreifenden und wunderbar poetischen Buch. » Befreit wirft ein Licht auf einen Teil unseres Landes, den wir zu oft übersehen. Tara Westovers eindringliche Erzählung — davon, einen Platz für sich selbst in der Welt zu finden, ohne die Verbindung zu ihrer Familie und ihrer geliebten Heimat zu verlieren — verdient es, weithin gelesen zu werden.« J.D. Vance Autor der »Hillbilly-Elegie«
In our complex world, how can we learn to think through moral dilemmas in the pursuit of justice? How do the words we associate with morality impact our understanding and application of it? In short, how can we enact equal measures of fairness among family members, friends, and strangers? These are the troubling questions that guide Dr. Otto Toews as he critically engages with the language of morality and uncovers what is lacking in our conversations about fairness. Using a Principled Thinking Model for resolving everyday moral dilemmas, Toews identifies five basic categories that are necessary for moral thinking: duty, rights, motive, desert, and justice. Combining this research with Nel Nodding’s seminal work on caring, Toews concludes that while it is vital that we practice thinking through moral dilemmas, the key to attaining universal justice and fairness lies in our sense of fellow feeling, or empathy. Toews argues that without the urgency and energy prompted by a sense of concern for others, thinking through moral dilemmas will remain insufficient in fostering an ethical world. Throughout the book, Toews augments his research by providing hypothetical scenarios involving two teachers, Bill and Mae. They engage in spirited debates over how duty, rights, motive, desert, and justice apply to issues such as education, cyber bullying, mental illness, reconciliation, and more. Again and again, Bill and Mae are caught up by the power of empathy, demonstrating the urgent need to care for others. It is through their dialogues that Toews has designed a brilliant way for us to witness moral thinking in action, giving us the language we need to navigate it, and preparing us for the countless types of conflicts we encounter every day.

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