»Ein Meisterwerk des investigativen Journalismus. Ein kluges, fesselndes Buch!« The Guardian Timbuktu ist ein Mythos – einst so reich, dass angeblich sogar die Sklaven Goldschmuck trugen, verfügt die abgelegene Stadt am Niger über einen ganz besonderen Schatz: eine der größten Bibliotheken mittelalterlicher Schriften. Als im Jahr 2012 die Stadt in die Hände von Islamisten fällt, droht die Vernichtung der Bücher. Doch eine Gruppe von Bibliothekaren und Archivaren schmuggelt die Bücher unter Lebensgefahr aus der Stadt. Eine große, meisterhafte Reportage über Menschen, die sich mutig der Vernichtung eines Wissensschatzes und Erbes der Menschheit entgegenstellen – und eine Zeitreise zu einer sagenumwobenen Stadt.
“Timbuktu is a real place, and Charlie English will fuel your wanderlust with true descriptions of the fabled city’s past, present, and future.” –Fodor’s Two tales of a city: The historical race to “discover” one of the world’s most mythologized places, and the story of how a contemporary band of archivists and librarians, fighting to save its ancient manuscripts from destruction at the hands of al Qaeda, added another layer to the legend. To Westerners, the name “Timbuktu” long conjured a tantalizing paradise, an African El Dorado where even the slaves wore gold. Beginning in the late eighteenth century, a series of explorers gripped by the fever for “discovery” tried repeatedly to reach the fabled city. But one expedition after another went disastrously awry, succumbing to attack, the climate, and disease. Timbuktu was rich in another way too. A medieval center of learning, it was home to tens of thousands—according to some, hundreds of thousands—of ancient manuscripts, on subjects ranging from religion to poetry, law to history, pharmacology, and astronomy. When al-Qaeda–linked jihadists surged across Mali in 2012, threatening the existence of these precious documents, a remarkable thing happened: a team of librarians and archivists joined forces to spirit the manuscripts into hiding. Relying on extensive research and firsthand reporting, Charlie English expertly twines these two suspenseful strands into a fraught and fascinating account of one of the planet's extraordinary places, and the myths from which it has become inseparable.
'An exemplary work of investigative journalism that is also a wonderfully colourful book of history and travel' Observer, Books of the Year 'A piece of postmodern historiography of quite extraordinary sophistication and ingenuity... [written with] exceptional delicacy and restraint' TLS The fabled city of Timbuktu has captured the Western imagination for centuries. The search for this 'African El Dorado' cost the lives of many explorers but Timbuktu is rich beyond its legends. Home to many thousands of ancient manuscripts on poetry, history, religion, law, pharmacology and astronomy, the city has been a centre of learning since medieval times. When jihadists invaded Mali in 2012 threatening destruction to Timbuktu's libraries, a remarkable thing happened. A team of librarians and archivists joined forces to spirit the precious manuscripts into hiding. Based on new research and first-hand reporting, Charlie English expertly tells this story set in one of the world's most fascinating places, and the myths from which it has become inseparable.
Schnee übt eine seltsame Faszination aus. Er steht für Schönheit und Reinheit, weckt Kindheitserinnerungen, bietet jede Menge Spaß, aber er wird auch mit Einsamkeit und Tod assoziiert. Der Journalist Charlie English, besessener Fan der weißen Flocken, erkundet den Schnee der Welt. Er reist an die entlegensten Orte: Auf Baffin Island lernt er, ein Iglu zu bauen, er folgt den Spuren der Romantiker in den Alpen, besucht die gefährlichsten Lawinentäler und gerät auf der Haute Route in der Schweiz an seine Grenzen.
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Timbuktu 2012: Islamische Rebellen fallen in Timbuktu ein und etablieren in der westafrikanischen Stadt die Scharia. Der Hirtenjunge Ali ist einer von ihnen; er verabscheut Musik, Tanzen und alles, was das Leben lebenswert macht. Kadija lebt in Timbuktu. Sie hütet die kostbaren Handschriften ihrer Familie und pfeift auf die Gesetze der Dschihadisten. Als Ali und seine Kampfgenossen einen berühmten Musikclub der Stadt in die Luft sprengen, kreuzen sich ihre Wege...
Auf einem Jahrmarkt in Kansas spaziert im Jahre 1927 der zwölfjährige Waisenjunge Walter Clairborne Rawley durch die Lüfte. Es ist der Beginn einer wundersamen Karriere. Doch bald geraten Walter – frech, scharfzüngig und nie um einen Trick verlegen – und sein Lehrmeister Yehudi ins Visier der Schurken und Gangster Amerikas. Paul Austers abenteuerlicher Roman ist ein Gleichnis von ökonomischem Aufstieg und moralischem Verfall, ein Spiel mit den Mythen und Idealen eines Landes, das sich noch unschuldig wähnt, doch längst durch Gier und Übermut gefährdet ist.
Alexandra Fuller ist zwei Jahre alt, als ihre Eltern zu Beginn der Siebzigerjahre beschließen, ihrer englischen Heimat den Rücken zu kehren und nach Rhodesien - in das heutige Simbabwe - auszuwandern. Es ist ein hartes Leben voller Entbehrungen, das die Fullers erwartet, doch allen Widrigkeiten zum Trotz empfindet Alexandra schon früh eine fast schmerzhaft intensive Verbundenheit zu diesem faszinierenden Land voller exotischer Schönheit: Der Duft von schwarzem Tee und jungem Gras, das Rascheln der Tabakblätter im Wind, die flirrende Hitze und der Staub auf der Haut erfüllen sie mit einem Gefühl von Geborgenheit und Glück. Und selbst wenn sie schon in jungen Jahren lernen muss, was Bürgerkrieg und Flucht bedeuten, so ist Alexandra doch zutiefst verwurzelt mit dem Schwarzen Kontinent, der ihr zur über alles geliebten - zur einzigen Heimat wird.
Sie fanden die Liebe. Sie überlebten. Und sprachen 50 Jahre kein Wort mehr miteinander. 1948, nachdem sie gemeinsam den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, kaufen Anna und Armand – die Großeltern der Autorin – ein altes Steinhaus in einem abgelegenen, malerischen Dorf in Südfrankreich. Fünf Jahre später packt Anna ihre Sachen und verlässt Armand. Die Schreibmaschine und die Kinder nimmt sie mit. Abgesehen von einer kurzen Begegnung, haben die beiden nie mehr miteinander gesprochen, nie neu geheiratet oder irgendjemandem offenbart, was sie so unwiederbringlich entzweit hat. Dieses Buch ist die mitreißende Geschichte der Reise, die Miranda Richmond Mouillot unternahm, um zu den Wurzeln dieses verbitterten, unbeugsamen Schweigens vorzudringen. Einer Reise, auf der sie lernte, wie man nicht nur überlebt, sondern das Leben in all seiner Schönheit umarmt – indem sie das alte Steinhaus und das kleine südfranzösische Dorf zu ihrem Zuhause machte und die Liebe fand ...
Catalog of the author's own museum based on and named after his novel: Masumiyet müzesi.
»Erhellend, großartig geschrieben, ein Buch, das uns hilft, das Verständnis zwischen islamischer Welt und Moderne zu verstehen.« Yuval Noah Harari, Autor von »Eine kurze Geschichte der Menschheit« Die islamische Aufklärung hat längst stattgefunden. In einer fulminanten Erzählung demontiert Christopher de Bellaigue die oft selbstgefällige westliche Sicht auf die arabische Welt. Auch in Ägypten, im Iran und der Türkei gab es nach 1800 eine breite Bewegung für Freiheit, Gleichheit und Demokratie und für einen weltlichen Staat, für Frauenrechte und Gewerkschaften, freie Presse und die Abschaffung der Sklaverei. In atemberaubender Geschwindigkeit modernisierten sich die arabischen Gesellschaften. Doch die Gegenaufklärung folgte auf dem Fuß, mit autokratischen Regimen und fundamentalistischem Terror. De Bellaigue schildert den Kampf zwischen Glaube und Vernunft und um eine neue muslimische Identität. Eine reiche, überraschende Geschichte, eine radikal neue Sicht auf den modernen Islam. »Eine ausgesprochen originelle und informative Studie über die Zusammenstöße zwischen dem Islam und der Moderne in Istanbul, Kairo und Teheran während der letzten zweihundert Jahre.« Orhan Pamuk »Christopher de Bellaigue gehört seit Langem schon zu den einfallsreichsten und anregendsten Interpreten einiger von Angst und Vorurteil verstellter Realitäten. In ›Die islamische Aufklärung‹ seziert er den selbstgefälligen Gegensatz zwischen Islam und Moderne und enthüllt dabei eine faszinierende Welt: eine Welt, in der Menschen sich unter dem Druck der Geschichte ständig verändern, improvisieren und sich anpassen. Es ist genau das richtige Buch für unsere in Unordnung geratene Welt: zeitgemäß, dringlich und erhellend.« Pankaj Mishra »Zur rechten Zeit, tiefsinnig und provokativ.« Peter Frankopan
Warum reisen wir? Woher der feste Glaube, dass es uns an einem anderen Ort besser ginge? Der Himmel blauer wäre, das Lebensgefühl »echter«, das Essen besser. Warum schreiben wir manchen Orten eine geradezu paradiesische Aura zu, nur um im nächsten Moment festzustellen, dass das Paradies definitiv woanders sein muss? Geoff Dyer geht diesen Fragen in seinem neuen Buch auf den Grund. Mit einzigartiger Beobachtungsgabe und sprühendem Witz nimmt er uns mit auf seine Reisen durch die Welt. Er berichtet von dem Versuch, in Französisch-Polynesien Gauguins Traumland zu finden, von seinem Trip in die Verbotene Stadt in Peking, auf dem er sich in seine Führerin verguckt, von seiner Reise ins eisige Norwegen, zu den Nordlichtern, die aber nicht den Anstand besitzen, rechtzeitig aufzutauchen. In einer furiosen Mischung aus Reisebericht, Essay, Kulturkritik und Fiktion erzählt er von erhebenden Momenten genauso wie von Situationen grandiosen Scheiterns. Kaum ein Autor vermag so anspruchsvoll, klug, elegant und lustig über die grundlegenden Fragen des Menschseins zu schreiben.
Er war 25 Jahre lang Journalist, dann stand er von einem Tag auf den anderen auf der Straße: Dan Lyons wurde mit 52 Jahren einfach aus dem Team wegrationalisiert. Was also tun? Da kam das Jobangebot von HubSpot, einem Bostoner Start-up, genau richtig: Sie bieten dem altgedienten Journalisten einen Stapel Aktien für den nicht näher bestimmten Job des »Marketingtypen«. Was soll da schon schiefgehen? Doch es kommt, wie es bei der Konstellation kommen muss: Schnell wird klar, dass bei seinem Job bei HubSpot ungefähr alles schiefläuft, was schieflaufen kann. Seine Kollegen sind im Schnitt halb so alt, statt Bürostühlen gibt es Sitzbälle, Spam wird als »liebenswerter Marketingcontent« bezeichnet und überhaupt erinnert die Atmosphäre bei HubSpot eher an einen immerwährenden Kindergeburtstag. Dass das nicht lange gutgehen kann, ist vorprogrammiert ... Dieses Buch bietet einzigartige Einblicke in die Start-up-Welt!
Dies ist die Geschichte des kühnsten deutschen Kommandounternehmens im Zweiten Weltkrieg: der versuchten Entführung Churchills. Die perfekte Planung und der irrwitzige Ablauf, vor allem aber die meisterhafte Mischung aus authentischer Zeitgeschichte und dramatischer Darstellung reißen den Leser mit wie kein anderes Buch seiner Art. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Mommsens berühmtestes Werk erschien von 1854 bis 1856 und schildert die Geschichte Roms bis zum Ende der römischen Republik und der Herrschaft Caesars, den Mommsen als genialen Staatsmann darstellte. Die politischen Auseinandersetzungen vor allem der späten Republik werden auch in der Terminologie mit den politischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts (Nationalstaat, Demokratie) verglichen. Das engagiert geschriebene Werk gilt als Klassiker der Geschichtsschreibung. Dies ist Band 1, bis zur Abschaffung des römischen Königtums.

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