Presents an analysis of the economics and politics of the central environmental issue and discusses the steps necessary to reduce the perils of global warming.
Viel zu lange hat die Ökonomie einen der wichtigsten Faktoren im wirtschaftlichen Agieren von Menschen vernachlässigt: die Animal Spirits, also die nicht-rationalen Aspekte unseres Handelns. Ein großer Fehler, sagen George A. Akerlof und Robert J. Shiller, dessen Folgen wir in der Wirtschaftskrise täglich neu zu spüren bekommen. Sie fordern, das Verhalten des Menschen in der Wirtschaft wieder stärker zu berücksichtigen, anstatt sich auf reinen Marktglauben zu konzentrieren. Dieses Buch ist das Ergebnis ihrer langjährigen Forschungsarbeit. Es zeigt uns, wie erfolgreiches ökonomisches Denken und Handeln in der Zukunft aussehen muss.
Die internationale Klimapolitik ist an einem Wendepunkt angekommen. Die Annahme des Kyoto-Protokolls ist ein großer Schritt in dem Versuch der Menschheit, die schädlichen Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Dieses Buch, geschrieben von zwei deutschen Experten, erklärt die naturwissenschaftlichen, ökonomischen sowie politischen Bedingungen desTreibhauseffekts und erläutert die Hintergründe der Annahme des Kyoto-Protokolls. Das Buch analysiert in seinem Mittelteil den Vertragstext im Stile eines Gesetzeskommentars, nennt die offenen Fragen und gibt mögliche Antworten für die Weiterentwicklung der Normen. In einem dritten Teil werden Schlussfolgerungen gezogen, die politische Landschaft nach Kyoto beleuchtet und eine Leadership-Initiative für die Europäische Union vorgestellt, um die Handlungsmacht gegenüber den USA wieder zu erlangen.
Einfühlsam und sehr genau beobachtend, beschreibt Marlen Haushofer die Welt aus der Sicht der kleinen Meta, die in einem Forsthaus aufwächst. Mit allen Sinnen nimmt diese ihre idyllische Umgebung in sich auf und versucht, Ordnung in das Durcheinander der Eindrücke und Ereignisse zu bringen.
Seit Adam Smith ist eine der zentralen Thesen der Wirtschaftswissenschaften, dass freie Märkte und freier Wettbewerb die besten Voraussetzungen für allgemeinen Wohlstand sind. Die Wirtschaftsnobelpreisträger George Akerlof und Robert Shiller argumentieren dagegen, dass Märkte nicht von sich aus gutartig sind und sich auch nicht immer die besten Produkte durchsetzen. Die Autoren behandeln in diesem Buch erstmals die zentrale Rolle von Manipulation und Täuschung in der Wirtschaft. Anhand von zahlreichen Fallbeispielen zeigen sie, wie wir verleitet werden, mehr Geld auszugeben, als wir haben; wie wir von Werbung stärker beeinflusst werden, als wir glauben; warum wir oft zu viel bezahlen und wie massiv die Politik durch Wirtschaft beeinflusst wird. Was ist besonders? Zwei Wirtschaftsnobelpreisträger widerlegen die These der selbstregulierenden Märkte. Wer liest? • Alle, die sich für Verhaltensökonomie, freie Marktwirtschaft oder Wirtschaftstheorie interessieren
Angenommen, Sie hätten ein zehnprozentiges Risiko, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. Oder Sie hätten ein ebenso hohes Risiko, großen finanziellen Schaden zu erleiden. Wahrscheinlich würden Sie alles daransetzen, eine solche Katastrophe abzuwenden. Richtig? Warum unternehmen wir dann nicht viel mehr, um unseren Planeten vor dem Klimawandel zu schützen? Die Tatsachen, über die wir bereits Bescheid wissen, wie zum Beispiel der steigende Meeresspiegel, sind gefährlich genug. Aber viel schlimmer noch könnte sein, was wir nicht wissen – und auch gar nicht wissen können: was etwa das als kurzfristige Lösung des Klimaproblems angedachte Geo-Engineering, also die künstliche Beeinflussung des Klimas, tatsächlich anrichten könnte. Wollen wir uns dieses Risiko wirklich leisten? Die Autoren zeigen, dass es nicht um die Wahl zwischen „Wirtschaftswachstum" und „Klima" geht. Es geht vielmehr darum, unser tägliches Handeln mit dem Klimaschutz in Einklang zu bringen und diesen ähnlich zu betrachten wie eine persönliche Versicherung: als eine Frage des Risikomanagements in einem globalen, für die gesamte Menschheit existenziellen Ausmaß. Klimaschock (das englische Original) wurde von der Financial Times zu einem der besten Wirtschafsbücher 2015 gekürt.
Über Deutschland explodieren Atombomben. Von nun an beherrschen Krankheit, Todesangst und Kriminalität den Alltag. Eine Zukunft gibt es nicht mehr.
Das Ziel von Klimapolitik besteht darin, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Kaum ein Politikbereich ist so sehr abhängig von der Wissenschaft. Das hat auch einen Vorteil: Wissenschaftliche Erkenntnisse kann man nicht mit einem bloßen Machtwort manipulieren. Regierungen können in der Debatte mit der Wissenschaft nicht mehr ausschließlich auf Macht und Interesse rekurrieren, sondern müssen sich auf Wahrheit, Objektivität, Fakten und Werte beziehen. Noch hat die Menschheit wenig Erfahrung mit der gerechten und effizienten Nutzung globaler Gemeinschaftsgüter. Daher kommt der Klimapolitik eine besondere Bedeutung zu, denn sie hat für die internationale Kooperation auf vielen Feldern eine Vorbildfunktion.
Das als Durchbruch gefeierte Abkommen von Paris (2015) hat erneut bestätigt, dass es auf die Fähigkeit der Politik zur Zusammenarbeit ankommt, weltweit, national und in Netzwerken, wenn die Stabilisierung des Weltklimas gelingen soll. Das Handbuch informiert über die wichtigsten Institutionen (IPCC, UN-Klimaregime), Akteure (USA, EU, China, Entwicklungsländer) und Kooperationsformen des noch jungen globalen Politikfeldes.
As scientific and observational evidence on global warming piles up, questions of economic policy in this central environmental topic have taken centre stage. This book analyses the economic and environmental dynamics of greenhouse-gas emissions and climate change and provides the tools to evaluate alternative approaches to slowing global warming.
Substantial progress in the fight against extreme poverty was made in the last two decades. But the slowdown in global economic growth and significant increases in income inequality in many developed and developing countries raise serious concerns about the continuation of this trend into the 21st century. The time has come to seriously think about how improvements in official global governance, coupled with and reinforced by rising activism of 'global citizens' can lead to welfare-enhancing and more equitable results for global citizens through better national and international policies. This book examines the factors that are most likely to facilitate the process of beneficial economic growth in low-, middle-, and high-income countries. It examines past, present, and future economic growth; demographic changes; the hyperglobalization of trade; the effect of finance on growth; climate change and resource depletion; and the sense of global citizenship and the need for global governance in order to draw longer-term implications, identify policy options for improving the lives of average citizens around the world, and make the case for the need to confront new challenges with truly global policy responses. The book documents how demographic changes, convergence, and competition are likely to bring about massive shifts in the sectoral and geographical composition of global output and employment, as the center of gravity of the global economy moves toward Asia and emerging economies elsewhere. It shows that the legacies of the 2008-09 crisis-high unemployment levels, massive excess capacities, and high debt levels-are likely to reduce the standard of living of millions of people in many countries over a long period of adjustment and that fluctuations in international trade, financial markets, and commodity prices, as well as the tendency of institutions at both the national and international level to favor the interests of the better-off and more powerful pose substantial risks for citizens of all countries. The chapters and their policy implications are intended to stimulate public interest and facilitate the exchange of ideas and policy dialogue.
Energiereserven sind unser Erderbe. Sie entstanden in Jahrmillionen aus dem Zusammenspiel von Sonne und Pflanzen. Jetzt ist das Ende der globalen Energiereserven ist in Sicht, und die letzten Tage des "alten Sonnenlichts" brechen an. Innerhalb eines einzigen Tages werden auf der Erde ueber 50 000 Hektar Regenwald vernichtet, 13 Millionen Tonnen giftiger Chemikalien freigesetzt, sterben mehr als 45 000 Menschen an Hunger, werden durch menschliche Aktivitaet 130 Pflanzen- und Tierarten ausgerottet. Die Fakten in Thom Hartmanns Buch sind alarmierend: Schon sind die letzten Tage des alten Sonnenlichts in Sicht. In weniger als einer Lebensspanne wird der Mensch die fossilen Energietraeger, die einst die mit dem Sonnenlicht auf die Erde stroemende Energie gespeichert hatten, aufgebraucht haben. Die Erde wird dann noch Energie und Nahrungsmittel fuer hoechstens eine Milliarde Menschen bieten. Der engagierte Warner ist unerbittlich in seinem Befund. Die Vorstellung, alternative Energietraeger koennten die fossilen Energievorraete ersetzen, entlarvt er als Illusion: Auch um Solarzellen, Windanlagen und Turbinen zu bauen, braucht man Erdoel. So konfrontiert Hartmann uns immer wieder mit unserer eigenen Naivitaet. Der viel beschworenen Informationsgesellschaft erteilt er eine Absage. In Wahrheit naemlich mangelt es uns an ganz grundlegenden Informationen der Lebenssicherung. Wuerden die Supermaerkte schliessen, wuessten wir nicht, wie wir auch nur zwei Monate ueberleben sollten. Wie konnte es dazu kommen? Wie ist der Mensch in diese erschreckende Lage geraten, dem Boden, der Luft und den Lebensformen der Erde irreversiblen Schaden zuzufuegen und damit sich und kommenden Generationen dieLebensgrundlage zu entziehen?In seinem Buch verfolgt Hartmann den Gang der Menschheitsgeschichte ueber die Jahrtausende hinweg zurueck. Was er dabei zum Vorschein bringt, ist eine ganz andere Welt als die, die wir kennen. Denn es gab eine Zeit, da die Menschen sich als Teil der Natur verstanden und in Kooperation mit den anderen Kreaturen der Erde zu leben wussten. Und darin liegt Hartmanns Botschaft der Hoffnung: Noch ist die Sehnsucht des Menschen nach einer Wiedervereinigung mit der Welt um ihn nicht erloschen. Noch koennen die alten Mythen zu neuem Leben erweckt und die Erinnerungen an das Wissen unserer Vorfahren wachgerufen werden. Hartmann macht deutlich, dass der beste Weg, die Welt zu aendern, in der eigenen inneren Welt beginnt. In uns selbst muessen wir den Anfang setzen. Kultur ist fuer Hartmann nichts Abstraktes. Sie formt sich aus dem uebereinstimmenden Denken von Menschen. Die Frage "Was sollen wir tun?" findet vor diesem Hintergrund eine einfache logische Antwort: Jeder einzelne ist aufgerufen, sein Denken, seinen Glauben und seine Paradigmen zu aendern und den Bewusstseinswandel voranzubringen. Unser ausgebrannter Planet verbindet auf brillante Weise Spiritualitaet und OEkologie. Wenn es uns wieder gelingt, den Geist alter Baeume zu spueren und die Goettlichkeit der Natur um uns wahrzunehmen, werden wir auch erkennen, dass es nicht unsere Bestimmung ist, diese Natur, deren Teil wir sind, zu beherrschen. Mit dieser Erkenntnis werden wir unsere Rolle im OEkosystem neu bestimmen und den Weg aus der Krise in eine bessere Zukunft finden. A call to consciousness, combining spirituality and ecology, that offers hope for the future. As the world's population explodes, cultures and species are wiped out, and we have nowreached the halfway point of our supplies of oil, humans the world over are confronting difficult choices about how to create a future that works. Thom Hartmann contends that the only lasting solution to the crises we face is to re-learn the lessons our ancient ancestors knew - those which allowed them to live sustainably for hundreds of thousands of years - but which we've forgotten. Hartmann shows us how to find this new yet ancient way of seeing the world and life on it, allowing us to find that place where the survival of humanity may be found.
Ein ganz realer Thriller: Wie skrupellose Lobbyisten seriöse Forscher diffamierten und gezielt Falschinformationen in lancierten Medienkampagnen global verbreiteten. Der Plot ist hollywoodreif, die Geschichte so skandalträchtig wie bestürzend Eine Handvoll Forscher leugnet, manipuliert und diskreditiert anerkannte wissenschaftliche Tatsachen wie den Klimawandel oder den Zusammenhang zwischen dem Rauchen und gesundheitlichen Risiken. Doch Die Machiavellis der Wissenschaft (im Original Merchants of Doubt) ist kein fiktiver Roman, sondern berichtet von der Realität. In den USA sorgte das Buch von Naomi Oreskes und Erik M. Conway für Furore und wurde zum Bestseller. Kein Wunder, die Geschichte, die sie erzählen, ist schließlich unglaublich – es ist die Geschichte über den Kampf gegen Fakten und über den Handel mit dem Zweifel, über die Manipulation der Medien und die Diffamierung Einzelner. Und sie geht uns alle an. Schließlich lehnten die USA als einzige Industrienation die Ratifizierung des Kyoto–Protokolls ab und verhinderten so wichtige Schritte des Klimaschutzes. Ein Lehrstück über die Macht der Industrielobby und ihre Handlanger aus Politik und Wissenschaft und ein Lehrstück darüber, wie erschreckend einfach es möglich ist, mit unlauteren Absichten selbst seriöse Medien zu beeinflussen und mit nachweislich falschen Informationen zu »füttern«.
Heute sind die Menschen gesünder, wohlhabender und sie leben länger als früher. Einem Teil der Menschheit ist »Der Große Ausbruch« aus Armut, Not, Krankheit und Entbehrung in Freiheit, Bildung, Demokratie und eine freie globale Weltwirtschaft gelungen. Dennoch nimmt die Ungleichheit zwischen Nationen und Menschen unaufhaltsam zu. Das Opus Magnum des Nobelpreisträgers beschreibt, wie Lebens- und Gesundheitsstandards sich weltweit erhöhen ließen, wenn Aufrichtigkeit und neue Fairness Einzug in die globale Weltwirtschaft hielten. Aus dem »Wohlstand der Nationen« könnte ein Wohlstand aller Nationen werden. Angus Deaton, der Träger des Wirtschaftsnobelpreises 2015, schildert die Geschichte der Weltwirtschaft überraschend neu und anders. Vor 250 Jahren bescherte die Industrielle Revolution Westeuropa und den USA nachhaltigen Aufschwung und wirtschaftlicher Fortschritt, der bis heute andauert. Viele Menschen in Großbritannien, Frankreich, den USA und Deutschland überwanden ihre Armut, eigneten sich Bildung an und gestalteten ihre Staaten freiheitlich und demokratisch um. Aber bereits damals öffnete sich die Kluft zwischen Reich und Arm. Erhellend und eindringlich entwirft der Ökonom ein Panorama überwältigender Entdeckungen und phantastischer Erfindungen: Von der Überwindung von Pest, Cholera und Epidemien, von den Errungenschaften wie Impfungen, Antibiotika, Hygiene, sauberem Trinkwasser und den Erfolgen der modernen Medizin und Technik. Dennoch holen schmerzhafte Rückschläge auch die modernen Gesellschaften – vor allem aber die Ärmsten – immer wieder ein: entsetzliche Hungersnöte, Naturkatastrophen, Drogenhandel, Krebserkrankungen und die AIDS/HIV-Epidemie auf der anderen Seite. Alternativen bieten Reformen: Die Entwicklungs- und Protektionspolitik des Westens sollte eingestellt, jedenfalls grundlegend verändert werden. Dringend müssten die Handelshemmnisse aufgehoben werden, um der ganzen globalisierten Welt ihren eigenen „Großen Ausbruch“ zu eröffnen. Unser Wohlstand ist anfällig; Umdenken und anders Handeln sind dringend erforderlich. Hatten die USA noch vor 20 Jahren einen bis dahin nie gekannten Wohlstand für viele Amerikaner erreicht, wächst das einstige Vorbild der westlichen Welt heute wirtschaftlich schleppend oder gar nicht. Die Ungleichheit unter den Amerikanern hat schlagartig zugenommen. Hingegen hat sich das Wirtschaftswachstum in Indien und China vervielfacht und das Leben von mehr als zwei Milliarden Menschen unvorstellbar verbessert. »Dieses Thema bedarf einer großen Leinwand und eines kühnen Pinselstrichs, und Angus Deaton liefert auf virtuose Weise beides.« The Economist
Al Gore, der ehemalige Vizepräsident der USA, Friedensnobelpreisträger und Bestsellerautor, wagt in seinem neuen Buch einen Blick in die Zukunft. Er identifiziert diejenigen Kräfte, die unser Leben in den kommenden Jahrzehnten am stärksten verändern werden, und zeichnet so ein beeindruckend detailliertes Bild der Welt von morgen. Denn, so Gore, nur wem es gelingt, die Chancen und Risiken der Zukunft zu erkennen, kann sie auch gestalten. Wir leben in einer Zeit umwälzender Veränderungen. Aus der Vielzahl der Kräfte, die unsere Welt formen, greift Al Gore diejenigen heraus, die unsere Zukunft am radikalsten prägen werden: Neben der weiter zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft sind das die Verschiebung der geopolitischen Machtverhältnisse, eine fehlgeleitete, allein auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaftspolitik, der nicht nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt und unseren Ressourcen sowie die Revolutionen in der digitalen Kommunikation, in der Biotechnik, den Neurowissenschaften und der Gentechnik. Inwiefern wir diese Entwicklungen gewinnbringend nutzen können und ab wann sie für uns zum Risiko werden, das debattiert Gore in seinem neuen, umfassenden Bestseller über unsere Zukunft.

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