This accessible book analyses transitional justice and discusses how it differs from retributive, corrective, and distributive justice.
Dieses Handbuch beinhaltet das aktuelle Wissen zu Frieden, Friedenspolitik und zur Friedens- und Konfliktforschung. Die Beiträge behandeln den Friedensbegriff systematisch aus wissenschaftlicher und politischer Perspektive. Dabei werden die vielfältigen inhaltlichen Dimensionen und Bezüge des Begriffsfeldes Frieden verdeutlicht. Die Befunde der insgesamt 51 AutorInnen bieten ein umfassendes Bild der aktuellen und künftigen Herausforderungen von Friedensforschung und Friedenspolitik und beziehen die Praxis der Friedensarbeit ein. Das Handbuch Frieden ist somit unverzichtbar für alle Lehrenden und Forschenden an einschlägigen universitären und außeruniversitären Einrichtungen, für Studierende, SchülerInnen sowie in der Erwachsenenbildung. Es richtet sich zugleich an friedenspraktisch Tätige, SoldatInnen sowie an eine allgemein an friedenspolitischen Themen interessierte Öffentlichkeit.
Plädoyer für eine demokratische Weltordnung Robert Kagan bringt die weltpolitische Situation seit dem Ende des Kalten Krieges auf den Punkt. Den demokratischen Staaten steht mit Russland, China und Iran eine wachsende Zahl nach Macht und Einfluss strebender autokratischer Regime gegenüber. Gleichzeitig werden die Werte des Westens vom Herrschaftsanspruch radikaler Islamisten bedroht. Leidenschaftlich und pointiert stellt uns Kagan vor die Alternative, entweder die Welt im Sinne unserer freiheitlich-demokratischen Vorstellungen zu formen oder uns in einer neuen Weltordnung einzurichten, die andere gestaltet haben. Nach dem Ende des Kalten Krieges keimte die Hoffnung, das Ende der Geschichte sei gekommen, eine friedvolle Zukunft liege vor uns. Diese Hoffnung war trügerisch. Die Jugoslawienkriege, der Kosovo-Konflikt und der 11. September zeigten auf brutale Weise, dass Nationalismen, ethnische Zugehörigkeiten und Religion die Völker nach wie vor trennen und in blutige Konflikte stürzen. Auch Großmachtansprüche gehören keineswegs der Vergangenheit an. Russland, China und Iran lassen ihre Muskeln spielen. Eindringlich ruft Robert Kagan die demokratischen Staaten dazu auf, sich zusammenzuschließen und gemeinsam für Demokratie und liberale Werte einzustehen. Die Geschichte ist zurückgekehrt, die hochfliegenden optimistischen Träume, die man nach dem Mauerfall und dem Zusammenbruch des Ostblocks gehegt hatte, sind ausgeträumt. Die Demokraten dürfen die Welt nicht den Despoten und Autokraten überlassen, sondern müssen aktiv an der Gestaltung einer neuen Weltordnung mitwirken. Kagan ist einer der scharfsinnigsten politischen Denker in den USA.
This volume is an inter-disciplinary scholarly resource bringing together contributions from writers, experienced academics and practitioners working in fields such as human rights, humanitarian law, public policy, psychology, cultural and peace studies, and earth jurisprudence. This collection of essays presents the most up to date knowledge and status of the field of transitional justice, and also highlights the emerging debates in this area, which are often overseen and underdeveloped in the literature. The volume provides a wide coverage of the arguments relating to controversial issues emanating from different regions of the world. The book is divided into four parts which groups different aspects of the problems and issues facing transitional justice as a field, and its processes and mechanisms more specifically. Part I concentrates on the traditional means and methods of dealing with past gross abuses of power and political violence. In this section, the authors also expand and often challenge the ways that these processes and mechanisms are conceptualised and introduced. Part II provides a forum for the contributors to share their first hand experiences of how traditional and customary mechanisms of achieving justice can be effectively utilised. Part III includes a collection of essays which challenges existing transitional justice models and provides new lenses to examine the formal and traditional processes and mechanisms. It aims to expose insufficiencies and some of the inherent practical and jurisprudential problems facing the field. Finally, Part IV, looks to the future by examining what remedies can be available today for abuses of rights of the future generations and those who have no standing to claim their rights, such as the environment.
Transitional Justice Theories is the first volume to approach the politically sensitive subject of post-conflict or post-authoritarian justice from a theoretical perspective. It combines contributions from distinguished scholars and practitioners as well as from emerging academics from different disciplines and provides an overview of conceptual approaches to the field. The volume seeks to refine our understanding of transitional justice by exploring often unarticulated assumptions that guide discourse and practice. To this end, it offers a wide selection of approaches from various theoretical traditions ranging from normative theory to critical theory. In their individual chapters, the authors explore the concept of transitional justice itself and its foundations, such as reconciliation, memory, and truth, as well as intersections, such as reparations, peace building, and norm compliance. This book will be of particular interest for scholars and students of law, peace and conflict studies, and human rights studies. Even though highly theoretical, the chapters provide an easy read for a wide audience including readers not familiar with theoretical investigations.
Despite a more reflective concern over the past 20 years with marginalised voices, justice from below, power relations and the legitimacy of mechanisms and processes, scholarship on transitional justice has remained relatively silent on the question of ‘resistance’. In response, this book asks what can be learnt by engaging with resistance to transitional justice not just as a problem of process, but as a necessary element of transitional justice. Drawing on literatures about resistance from geography and anthropology, it is the social act of labelling resistance, along with its subjective nature, that is addressed here as part of the political, economic, social and cultural contexts in which transitional justice processes unfold. Working through three cases – Côte d’Ivoire, Burundi and Cambodia – each chapter of the book addresses a different form or meaning of resistance, from the vantage point of multiple actors. As such, each chapter adds a different element to an overall argument that disrupts the norm/deviancy dichotomy that has so far characterised the limited work on resistance and transitional justice. Together, the chapters of the book develop cross-cutting themes that elaborate an overall argument for considering resistance to transitional justice as a subjective element of a political process, rather than as a problem of implementation.
First Published in 2011. Routledge is an imprint of Taylor & Francis, an informa company.
Wer dieses Standardwerk liest, erhält einen umfassenden Überblick über einschlägige Theorien, moderne Forschungsmethoden und neueste Erkenntnisse zur Kindes- und Jugendentwicklung. Die einfache, klare Sprache sowie zahlreiche Illustrationen und Fallbeispiele machen die Lektüre des Lehrbuchs für Studierende der Entwicklungspsychologie zum echten Vergnügen. Tabellen, Schaubilder, Zusammenfassungen und Praxisbeispiele helfen dabei, den Stoff zu verstehen, zu strukturieren und zu verinnerlichen. Die Inhalte des Werkes gehen dabei teilweise deutlich über den klassischen Lehrstoff für Bachelor-Prüfungen hinaus und vermitteln ein vertieftes Verständnis dafür, wie die Entwicklung in unterschiedlichen Bereichen zusammenhängt, von welchen sozialen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sie abhängt und wie die Entstehung von Problemen verhindert werden kann. Die Auseinandersetzung mit dieser Lektüre lohnt sich daher nicht nur für die Prüfungsvorbereitung im Bachelor- und Masterstudium. Auch wenn Sie bereits beruflich oder privat mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, wird Ihnen das Buch als wertvolles Nachschlagewerk dienen und immer wieder Lust machen, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen.
»Der Fuchs weiß viele Dinge, aber der Igel weiß eine große Sache.« Der griechische Dichter Archilochos hat diesen Satz formuliert, Isaiah Berlin hat ihn mit seinem Tolstoi-Essay berühmt gemacht. Aber was ist diese »eine große Sache«? Ronald Dworkin liefert eine Antwort: Es sind Werte in all ihren Erscheinungsformen. Wenn wir verstehen wollen, was Wahrheit und Schönheit sind, was dem Leben Sinn verleiht, was die Moral fordert und die Gerechtigkeit verlangt, so müssen wir der Spur jener moralischen Einstellungen nachgehen, die menschliches Denken, Fühlen und Handeln durchdringen und zu einer Einheit formen. »Gerechtigkeit für Igel« ist eines jener Bücher, wie es sie in Zeiten der Füchse – der Spezialisten und Skeptiker – immer seltener gibt: eines, das aus einem einzigen Prinzip eine ganze Welt erklären und zugleich Orientierung geben möchte.
Entweder - Oder ist das erste, 1843 erschienene Werk des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard. In diesem, dem bekanntesten seiner Werke stellt Kierkegaard zwei Existenzmöglichkeiten oder Lebensanschauungen einander gegenüber: eine ästhetische und eine ethische. Die literarische Gestaltung des unter dem Pseudonym Victor Eremita (der siegreiche Einsiedler) veröffentlichten zweibändigen Werks, in dem der fingierte Herausgeber vorgibt, zufällig entdeckte Texte und Briefe, die teilweise aufeinander Bezug nehmen, zusammengestellt zu haben, ist sehr vielschichtig.
English summary: English summary: This anthology focuses on the comparison of historical memory debates concerning Holocaust, National Socialism, Communism and Stalinism in the larger Baltic sea area since the 1990s. As the enlarged Baltic Sea Region through its entire history was filled with conflict lines and cooperation regions, it offers an ideal field of research for various theories, notions and narratives of the cultural historical memory as well as for patterns of conflict solutions and can be productively compared with structurally similar border regions. History has left deep traces in the relationships between the regions or states of the Baltic Sea Region as well as in the interaction between majorities and minorities in the single states. As history, in having its impact also upon the border-crossing dialogue of this old region, essentially and subconsciously contributes to today's Region-Building of North-Eastern Europe, we regard it important to be consciously aware of its influence. German description: Seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts auch im erweiterten Ostseeraum gepragt von der Beschaftigung mit Geschichtspolitik und Erinnerung (Memory) sowie der Suche nach transnationalen vergleichenden europaischen Zugangen zu bisher nationalgeschichtlich gepragten Perspektiven. Dieser Band analysiert den europaischen Raum im ostlichen Norden am Beispiel der geschichtspolitischen Debatten seit 1991. Im Zentrum stehen zentrale historische Leitbilddebatten in den Transformationsphasen der estnischen, lettischen und litauischen Gesellschaften. Dabei hat die Reflexion uber die kommunistische Diktatur einen hohen Stellenwert; ebenso die Auseinandersetzung mit Zweitem Weltkrieg und Holocaust. Als geschichtspolitische Kontrollgruppe werden Finnland, Schweden und Deutschland eingebunden. German description: Seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts auch im erweiterten Ostseeraum gepragt von der Beschaftigung mit Geschichtspolitik und Erinnerung (Memory) sowie der Suche nach transnationalen vergleichenden europaischen Zugangen zu bisher nationalgeschichtlich gepragten Perspektiven. Dieser Band analysiert den europaischen Raum im ostlichen Norden am Beispiel der geschichtspolitischen Debatten seit 1991. Im Zentrum stehen zentrale historische Leitbilddebatten in den Transformationsphasen der estnischen, lettischen und litauischen Gesellschaften. Dabei hat die Reflexion uber die kommunistische Diktatur einen hohen Stellenwert; ebenso die Auseinandersetzung mit Zweitem Weltkrieg und Holocaust. Als geschichtspolitische Kontrollgruppe werden Finnland, Schweden und Deutschland eingebunden.
Oscar Wilde: Der Sozialismus und die Seele des Menschen The Soul of Man under Socialism. Ertdruck 1891 in »The Fortnightly Review«. Hier in deutscher Übersetzung von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, Schnabel, Berlin 1904. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus Minion Pro, 12 pt.

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