Milena Jesenská, born in Prague in 1896, is most famous as one of Franz Kafka's great loves. Although their relationship lasted only a short time, it won the attention of the literary world with the 1952 publication of Kafka's letters to Milena. Her own letters did not survive. Later biographies showed her as a fascinating personality in her own right. In the Czech Republic, she is remembered as one of the most prominent journalists of the interwar period and as a brave one: in 1939 she was arrested for her work in the resistance after the German occupation of Bohemia and Moravia, and died in Ravensbrück concentration camp in 1944. It is estimated that Jesenská wrote well over 1,000 articles but only a handful have been translated into English. In this book her own writings provide a new perspective on her personality, as well as the changes in Central Europe between the two world wars as these were perceived by a woman of letters. The articles in this volume cover a wide range of topics, including her perceptions of Kafka, her understanding of social and cultural changes during this period, the threat of Nazism, and the plight of the Jews in the 1930s.
This is the first comprehensive, multidisciplinary, and multilingual bibliography on "Women and Gender in East Central Europe and the Balkans (Vol. 1)" and "The Lands of the Former Soviet Union (Vol. 2)" over the past millennium. The coverage encompasses the relevant territories of the Russian, Hapsburg, and Ottoman empires, Germany and Greece, and the Jewish and Roma diasporas. Topics range from legal status and marital customs to economic participation and gender roles, plus unparalleled documentation of women writers and artists, and autobiographical works of all kinds. The volumes include approximately 30,000 bibliographic entries on works published through the end of 2000, as well as web sites and unpublished dissertations. Many of the individual entries are annotated with brief descriptions of major works and the tables of contents for collections and anthologies. The entries are cross-referenced and each volume includes indexes.
A History of Modern Political Thought in East Central Europe is a synthetic work, authored by an international team of researchers, covering twenty national cultures and 250 years. It goes beyond the conventional nation-centered narratives and presents a novel vision especially sensitive to the cross-cultural entanglement of political ideas and discourses. Its principal aim is to make these cultures available for the global 'market of ideas' and revisit some of the basic assumptions about the history of modern political thought, and modernity as such. The present volume is a sequel to Volume I: Negotiating Modernity in the 'Long Nineteenth Century'. It begins with the end of the Great War, depicting the colorful intellectual landscape of the interwar period and the increasing political and ideological radicalization culminating in the Second World War. Taking the war experience both as a breaking point but in many ways also a transmitter of previous intellectual traditions, it maps the intellectual paradigms and debates of the immediate postwar years, marked by a negotiation between the democratic and communist agendas, as well as the subsequent processes of political and cultural Stalinization. Subsequently, the post-Stalinist period is analyzed with a special focus on the various attempts of de-Stalinization and the rise of revisionist Marxism and other critical projects culminating in the carnivalesque but also extremely dramatic year of 1968. This volume is followed by Volume II: Negotiating Modernity in the 'Short Twentieth Century' and Beyond, Part II: 1968-2018.
Das vierbändige Lexikon beinhaltet rund 6.500 Biografien österreichischer Frauen bzw. Hinweise auf frauenbiografische Spuren von der RömerInnenzeit bis zur Gegenwart - einschließlich Geburtsjahr 1938 - und ist auf einen Wirkungsbereich in den geografischen Grenzen des heutigen Österreich bezogen. Es zeigt eindrucksvoll das Wirken von Frauen in Politik, Gesellschaft, Kultur und Geschichte, betritt dadurch in vielen Bereichen biografisches Neuland und eröffnet neue Forschungsperspektiven. Die Konzeption des Lexikons orientiert sich an den theoretischen Überlegungen einer feministischen Biografieforschung, welche es erlaubt, weibliche Lebensläufe in deren genderspezifischer Bedeutung zu reflektieren und zu würdigen. Das Lexikon ist Teil des multimodularen Dokumentations-, Forschungs- und Vernetzungsprojekts „biografiA. Biografische Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen" am Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst.
Symbolsk roman om det ensomme, ufri menneskes kamp for at nå anerkendelse og fuldkommenhed.
Wie ist Milena Jesenská zur Widerständlerin geworden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Untersuchung von Lucyna Darowska, die neue Perspektiven interpretativer Biografieforschung innerhalb der politisch-historischen Widerstandsforschung zum Nationalsozialismus erschließt. Ausgehend vom New Historicism setzt sie sich interdisziplinär mit verschiedenen Theorieansätzen auseinander und formuliert dabei den Begriff der widerständigen Praxis neu. Auf dieser an den Forschungsgegenstand angepassten methodisch-theoretischen Basis entwickelt sie Interpretationen widerständiger Handlungen der in literarischen Kreisen bekannten Prager Journalistin Milena Jesenská gegen das NS-Regime.
Der Holocaust begann an einem dunklen Ort – in Hitlers Kopf: Die Eliminierung der Juden würde das ökologische Gleichgewicht des Planeten wiederherstellen und Deutschland die Ressourcen verschaffen, die es dringend benötigte. Timothy Snyders aufsehenerregendes Buch beginnt damit, wie Hitler die Welt sah. Atemberaubend intensiv schildert Black Earth, was geschah, wie es geschah und warum es geschah. Und es endet mit einer Warnung: Wir sollten uns nicht zu sicher sein. Wir sind nicht so weit entfernt von jenen Ängsten, die den Holocaust ermöglicht haben, wie wir glauben. Wir haben uns daran gewöhnt, den Holocaust als Todesfabrik zu sehen, in Gang gesetzt von Bürokratien des Bösen. Doch als die Gaskammern in Betrieb gingen, waren bereits mehr als eine Million Juden tot: erschossen aus nächster Nähe vor Gruben und Schluchten. Sie wurden in den Todeszonen ermordet, die in einem deutschen Kolonialkrieg im Osten geschaffen worden waren, viele davon auf der fruchtbaren schwarzen Erde, von der die Deutschen meinten, sie würde künftig ihr Überleben sichern. Es hat etwas Beruhigendes zu glauben, der Holocaust sei ein völlig singulärer Vorgang gewesen. Doch Timothy Snyder zeigt, dass wir an einigen der wichtigsten historischen Lehren vorbeigehen, die wir aus dem Holocaust ziehen können, wenn wir nicht sehr genau hinschauen, welche Faktoren und Bedingungen ihn ermöglicht haben. Sein Bestseller Bloodlands war eine innovative Erkundung der Ereignisse in Osteuropa zwischen 1933 und 1945, als die Politik der Nationalsozialisten und der Sowjets den Tod von 14 Millionen Menschen verursachten. Black Earth ist eine nicht weniger eindringliche Auseinandersetzung mit den Ideen und der Politik, die den schlimmsten Massenmord des Jahrhunderts ermöglicht haben: den Holocaust.
Schiller-Buch ist ein unveranderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1860. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernahrung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitaten erhaltlich. Hansebooks verlegt diese Bucher neu und tragt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch fur die Zukunft bei."
»Ethnische Säuberungen« wurden nicht nur von Diktatoren, sondern auch von demokratisch gewählten Politikern veranlasst. Sie sind vor allem eine Folge des modernen Nationalismus und der Nationalstaatsbildung im 19. und 20. Jahrhundert. Dieses Buch bietet grundlegende Einsichten in eines der dunkelsten Kapitel des modernen Europa. Es befasst sich mit den Voraussetzungen »ethnischer Säuberungen« ebenso wie mit den Perioden und den verantwortlichen Akteuren von Flucht, Vertreibung, Zwangsaussiedlung und Deportation. Dabei beschränkt es sich nicht auf Osteuropa, sondern beleuchtet auch die Rolle der westlichen Großmächte. Der Autor spannt einen weiten thematischen Bogen von den Balkankriegen am Vorabend des Ersten Weltkriegs über die »ethnischen Säuberungen« während und infolge des Zweiten Weltkrieges bis zu den Bürgerkriegen im ehemaligen Jugoslawien und im Kaukasus der 1990er Jahre.
Spiel mit dem Feuer: Die britische Aussenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg Europa vor dem Ersten Weltkrieg: Im Zentrum der internationalen und globalen Beziehungen agiert die Weltmacht Grossbritannien. Auf allen Ebenen der Diplomatie versucht es die alten Bundnisse der europaischen Staaten aufzubrechen. Die Geschichtswissenschaft hat diese Bemuhungen bisher als Reaktionen auf die aggressive Aussenpolitik des Deutschen Kaiserreiches interpretiert. Andreas Rose kann dagegen aufzeigen, wie sehr die englische Aussenpolitik von ganz anderen Interessen getrieben wurde: innerbritischen, kontinentalen und imperialen. Er entwirft den politischen Raum Londons, in dem uber aussen- und sicherheitspolitische Massnahmen intensiv diskutiert und aus dem heraus Entscheidungen getroffen wurden."

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